geboren in Wien,
lebe in Feldkirch,
in einem multikulturellen und künstlerisch –philosophischen Umfeld aufgewachsen,
spreche 5 Sprachen,
diplomierte Gitarre – Pädagogin,
waldorfpädagogisch zertifiziert,
dilettantisch studierte Romanistin,
UP für interdisziplinäre Konfliktforschung und Konfliktbearbeitung,
Unternehmerin,
Kommunikation – Trainerin,
Moderatorin für interaktive Konzerte,
Erzählerin,
Erfahrungen als Choristin und Regieassistentin im Musiktheaterbereich und bei interkulturellen Großprojekten,
widme mich den vielschichtigen Elementen der Sprache und ihrer Werkzeuge, die den Menschen in seinem künstlerischen Wesen erfassen, mit dem Ziel, die Verfeinerung der Wahrnehmungsfähigkeiten für konfliktive Situationen durch künstlerisches Üben im Auge zu behalten –
www.logoflott.com GRUNDLEGENDE ÜBERLEGUNGEN ZUM ZIVILISATORISCHEN ENGAGEMENT
In der persönlichen Auseinandersetzung mit Sprache und ihren Erscheinungsformen als größter Beitrag zur Kunst des Lebens, ist das Interesse für die interdisziplinäre Annäherung zum Thema „Friede auf Erden“ gewachsen. Die erlernte Konfliktvermeidungsstrategie hat in der eigenen Lebenserfahrung vor allem Bedrohungsszenarien ermöglicht und das eigene Wissen um befreiende Möglichkeiten nicht zugelassen. Die Entwicklung einer Beobachtungsstrategie für die Interaktion brachte die entscheidende Wende im Austragen von Konflikten. In der Beschäftigung mit der eigenen Biographie und im Ausleben der verschiedenen beruflichen Felder kamen viele Überlegungen zum Thema „Erscheinungsformen von Sprache“. Wenn Sprechen so facettenreich ist, wie die Kulturen und Individualitäten, die damit umgehen, dann mögen die Künste sprachliche Ausdrucksformen der gesellschaftlichen Werte sein.
Künste brauchen keine Klassifizierungen. Es werden ihnen wertvolle persönlichkeitsbildende Faktoren von verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zugesprochen. Sie geben ein Heimatgefühl, um den Mangel, den man verspürt, zu kompensieren. Diesen Mangel mit Klängen, Formen und Farben zu füllen ist für alle lebenspolitischen Akteure hilfreich, weil über die Künste eine wortlose Vernetzung stattfindet, in der ein anarchischer Moment entsteht. In dem Moment empfindet man Sicherheit, Respekt, Anteilnahme, Mitbestimmung, Stärke und Akzeptanz gleichzeitig. Darin liegt die friedensstiftende Botschaft der Künste. Jeder Mensch kann sie empfinden und ist aufgefordert sich bewusst dafür einzusetzen.
So entstand das Projekt LOGOFLOTT®, als Angebot, vom Gesichtspunkt der Künstlerinnen und Künstler ausgehend, den Umgang mit Konflikten als Alltagsrealität zu sehen und in eine sinngebende Konfliktkultur umzuwandeln. Die Basis bildet die Verfeinerung der Wahrnehmungsfähigkeit in der lebendigen Auseinandersetzung mit den fünf Sinnen, die verhaltensfördernd auf die Kommunikation wirkt um Kooperation und Konfliktregelung einzuleiten.
RELEVANZ FÜR INTERKULTURELLE, ÖKONOMISCHE, POLITISCHE, SOZIALE KOMPETENZ
Ein wichtiger Aspekt wird durch das gemeinsame künstlerische Improvisieren berührt, nämlich, welche gesellschaftliche soziale Vorteile entstehen, wenn man aus der Knautschzone von Gewohnheiten heraustritt und die Unterscheidung zu pflegen beginnt, die nicht klassifiziert sondern die Achtung des Andersseins impliziert, ohne Angst haben zu müssen, die eigene Integrität und Authentizität zu verlieren.
Denn gerade im Sinne von Bourdieu(1) wird die Urteilskraft in den WORKSHOPS UND KÜNSTLERISCHEN MODERATIONEN MIT LOGOFLOTT® durch die Rationalität der hörbaren und sichtbaren Künste umgewandelt in Wahrnehmungswachsamkeit, die ständig den Bruch mit Fixierungen fordert um nicht mit Urteilen den Fluss der Kommunikation und der Fortentwicklung von Beziehungen zu stoppen.
Im künstlerischen Prozess werden die Disziplinen in ihrem Sosein gelebt, von Klassifizierungen losgelöst, und dazu eingesetzt, beim Improvisieren Musterfixierungen aufzudecken und zu reflektieren, ästhetische Empfindungen zuzulassen (Geschmäcker sind verschieden), Erwartungen mit der Überraschung einzutauschen, Affekte sinnstiftend auszuleben, Mut für Neues als Erfolgsgrundlage für Handlungsfähigkeit zu erkennen und umzusetzen. Davon betroffen ist der Alltag des erwerbstätigen und nichterwerbstätigen Menschen jeder Altersstufe und Herkunft.
Das Charisma des Menschen liegt in der reflektierten Selbstführung. Somit wird die Selbstführung zivilisierend aktiviert, die Möglichkeit dem zivilisatorischen Hexagon von Dieter Senghaas(2) einen Schritt näher zu kommen, indem man an seinem Diskurs teilnimmt, dem „Kunstgebilde, das an jedem seiner Eckpunkte gefährdet ist“, wie Senghaas es selbst bezeichnet, und ihm eine wachsame interdisziplinäre Balance gibt.
Die NACHHALTIGKEIT liegt in der individuellen Forderung, ein Bewusstsein zu schaffen, dass in Verhandlungen und in der Konfliktbearbeitung, seitens regionaler wie internationaler Akteure, das Augenmerk auf die Werte der Menschen gelegt werden muss. Sie sind es, die das eigentliche Kapital bilden, das die Interessen auf politischer, wirtschaftlicher, rechtlicher und sozialer Ebene erfüllt und lebt.
IIM SINNE DER INTERNATIONALEN FORDERUNG ZU LEBENSLANGEN LERNEN ist es sinnvoll, die bereits erfolgreich eingeleitete Methode LOGOFLOTT®, der metaphorischen Einsatzfähigkeit des künstlerischen Weges, zur Umsetzung in konfliktiven Situationen im Wirtschafts- und Bildungsbereich sowie für Internationale Beziehungen anzuwenden.
Wer seine Wahrnehmungsfähigkeit mit Hilfe der künstlerischen Prozesse verfeinert, leitet Lösungsprozesse ein.
PRODUKTE im Bereich Wirtschaft/Soziales/Politik/Ökologie/Kunst/Wissenschaft
# Modular aufgebaute Workshops:
für junge Menschen im Arbeits- und Bildungsbereich,
für Mitarbeitende und Menschen in führenden Positionen in wirtschaftlichenBetrieben
und in Institutionen.
# Künstlerische Moderation von Veranstaltungen kulturellen Charakters