Carsten Beyreuther
Verkaufstrainer, Trainer, Verkäufer, Speaker(The company name is only visible to registered members)
- 14109 Berlin-Wannsee
- Germany
Want to know more about Carsten Beyreuther?
All you need to do is sign up for free on XING.
Sign up for freePersonal information
- Haves
- Edit LEITBILD: Unsere Währung heißt Freiheit. Dies ist Kern- und Leitgedanke im Team von beyreutherTRAINING. Aber was steckt dahinter? Die Antwort liegt in der Gegenfrage: Was erlebt jemand, der erfolglos im Verkauf tätig ist? Er entbehrt Einkommen, sagt sich vielleicht eine zeitlang, Geld sei nicht alles und begreift bald: Ohne Geld ist alles nichts. Wem diese Einsicht zur Erfahrung wird, der spürt keine Freiheit mehr. Sein karges Konto wird zu einem Knebel, der Professionalität und Potentiale erstickt. Wir von beyreutherTRAINING definieren Freiheit und Geld auf beyreuther-Weise. Denn unsere Erfahrung lautet: Die materielle Freiheit ist die erste Stufe zur wahren Freiheit. Sie gibt Verkaufsprofis das Bewusstsein, das sie verdienen: nämlich beratende Wohlstandsförderer in einer konsumierenden Gesellschaft zu sein. Aber wir von beyreutherTRAINING definieren nicht nur. Mit unserer kybernetischen 12-Stufen-VerkaufsTechnik positionieren wir Verkäufer auf der Startrampe des Erfolgs. Damit sie mit überzeugender Persönlichkeit bei Kunden ankommen statt sie zu überreden. Denn erfolgreich verkaufen heißt, seine eigene Begeisterung verkaufen. Die überzeugt und begeistert Kunden. Und solche Kunden kaufen gern und immer wieder. Wir warten nicht auf den Erfolg. Wir verursachen ihn.
- Wants
- Edit Kontakte zu Firmen und Menschen aus allen Branchen, die ihren Verkaufserfolg enorm steigern möchten. Kontakte, Austausch, Gleichgesinnte, Trainer, neue Kunden und Verkäufer aus sämtlichen Branchen, die von den Waffen der Kybernetik profitieren und diese für ihre tägliche Verkaufsarbeit gezielt gewinnbringend einsetzen möchten und bereit und offen dafür sind, all jene neuen Möglichkeiten, die ihnen lohnenswert erscheinen, auch tatsächlich in der Zukunft anzuwenden. _______________________________________________________________________________________ beyreutherTRAINING sucht Dich als: Call Center Agent/In mehr: http://bit.ly/job-CC _______________________________________________________________________________________ beyreutherTRAINING sucht Dich als: Verkäufer/in und Kundenbetreuer/in: http://bit.ly/job-verkaufer _______________________________________________________________________________________ beyreutherTRAINING sucht Dich als: Produktentwickler- und Manager/In, Shop-Merchandiser: http://bit.ly/shop-merchandiser _______________________________________________________________________________________ beyreutherTRAINING sucht Dich als: Verkaufstrainer und Übungsleiter: http://bit.ly/job-trainer
- Interests
- Edit Meine selten liebenswerte Frau, 4 bezaubernde sowie sehr kluge Mädchen und 2 nicht systemuniformierte, hilfsbereite Jungs, DENKEN, das beyreutherTRAINING-Team - jeder Einzelne außergewöhnlich und unverkäuflich, Politikberatung, Psychologie, unsere kybernetische Verkaufshündin AMY, unseren arroganten "spanischen Kater" CISCO, unseren Büro-Kater "KANZLER", Golfen, Laufen, Gedichte schreiben, Radio als Kosmos, Hypnosetherapie, KUBA, Buenos Aires, Rotwein, Tango, Freizeit, vegane Ernährung.
Professional experience
-
- to present
-
Verkaufstrainer, Trainer, Verkäufer, Speaker
(The company name is only visible to registered members)
Industry: Professional Training & Coaching, Verkaufstraining, Telefontraining, Einwandbehandlung, Abschlusstechniken, Hypnose, Vorträge, Weiterbildung, offene Trainings, Firmentrainings, Coaching, Dienstleistung, Finanz, Management, Vertrieb, Impulsvorträge
- Employment status
- Entrepreneur
Educational background
- Languages
- German, Spanish, Klartext
About me
Carsten Beyreuther: Das Porträt.
Feurige Majestät ohne Feudalismus
Manchmal wirkt es fast peinlich, auf eine Frage mit der Wahrheit zu
antworten. Zum Beispiel dann, wenn die Antwort überheblich klingt. Aber
Carsten Beyreuther scheint es nicht zu liegen, sich an seiner Wahrheit
vorbeizureden. Auf die Frage, wo er, der als Verkaufstrainer mit Stärke,
Überlegenheit und Leichtigkeit brilliere, seine Schwächen habe, sagt er
drei Atemzüge lang nichts. Er sucht nach einer Antwort. Dies allerdings
wie einer, der sie längst hat, jedoch ahnt, dass sie unverschämt
klingen wird. Also gibt er sich ein paar Sekunden, um sie in verbales
Geschenkpapier zu packen. Was dann jedoch herauskommt, sind nicht die
Wörter, mit denen man Bescheidenheit formuliert: „Dem Begriff Schwäche
gebe ich so keine Geltung,“ sagt er.
Aber Carsten Beyreuther lässt für diesen Satz nicht nur den Mund
sprechen. Seine Augen erzählen von einem, der Spaß an der Provokation
hat wie ein Viertklässler an seinem Treffer mit der Spritzpistole. Und
dann: „Klar, ich bin nicht perfekt, aber ich finde mich in Ordnung.“
Bezüglich menschlicher Schwächen und Fehler vertritt er seine eigene
Auffassung: „Ich schaue mir an, was ich schon kann und was andere
können, denn auf dem Gekonnten kann ich aufbauen.“
Sie alle zieht es in die Beyreuther-Schatzkammer
Beyreuther schaut sich häufig an, was andere können. Und das mit
Beyreuther-Leidenschaft. Gelegenheit dazu findet er als Coach und in
seinen Verkaufstrainings. Er kennt die Unsicherheiten und Ängste von
Verkäufern, weiß, woran Verkaufserfolg scheitert und was Umsatz
garantiert. Aber er will mehr wissen. In seinen Seminaren wird er es
gewahr. Frauen und Männer sitzen dort mit hellwachen Sinnen, haben sich
vorgenommen, dem Verkaufskönig Beyreuther in seine Schatzkammer zu
folgen. Sie wollen zumindest ein paar jener Juwelen ergattern, die das
eigene Verkaufszepter später glänzen lassen. Doch dann die erste
Überraschung: Seine Majestät hat weder Hermelin am Hals noch
Hermès-Couture am Leib. Beyreuther kommt als Carsten, und so will er
auch angesprochen werden. Sein Shirt flattert über der Jeans, seine
Ärmel sind vorsorglich sommerlich kurz, so, als wüsste er schon vor dem
Seminar: Es wird heiß.
Recht hat er, und seine Seminarteilnehmer quittieren es ihm. Sie
versuchen zu beschreiben, was sie mit ihm erleben, sprechen von einem
„Carsten, der brennt.“ Andere nennen ihn „eine raumfüllende Feuerwalze“.
Doch mit welchen Flammen männliche und weibliche Verkaufsprofis durch
Carsten Beyreuther auch immer in Berührung kommen, sie stellen allesamt
fest: Selbst bei der so vielfach gefürchteten Telefon-Akquise „schmelzen
sämtliche Blockaden dahin.“
Der spontane Sprung ins kalte Verkaufswasser
Manche kommen mit Skepsis ins Seminar. Carsten gießt mit lockeren
Sprüchen noch Öl darauf. Er scheint es zu genießen, wie seine Gäste sich
erst einmal mit über der Brust verschränkten Armen gegen so manche
allzu leicht klingende Beyreuther-Botschaft wappnen. Schließlich sind
sie nicht naiv. Sie kennen ihre Käufer-Kaliber. Und das Leben sowieso.
Doch dieser Carsten redet nicht nur. Der springt direkt vor seinen
Leuten ins Verkaufswasser. Er lässt sich auf der Stelle mit einem
Unternehmen verbinden, gerät ins Sekretariat, lässt seine Zuhörer über
Lautsprecher mitverfolgen, wie er am anderen Ende Reserviertheit in
Offenheit verwandelt und demonstriert, wie er in der obersten Etage
landet.
Dort oben weht zwar immer ein anderer Wind, aber Carsten Beyreuther
ist mit Höhenluft vertraut. Wer ihn oben beim freien Durchatmen
beobachtet, hat schnell das Gefühl, unten selbst nur an einer
Sauerstoffflasche zu schnüffeln. Die Frage ist nur, wie, wo und wann
dieser Carsten Beyreuther jene Leichtigkeit bekommen hat, die ihn
aufsteigen lässt?
„Ich war fast immer der Erste“
Als er 19 war zerfiel eine schwere Last der deutschen Geschichte,
indem die Berliner Mauer zusammenbrach. Carsten Beyreuther befand sich
aber von Geburt an auf jener Seite, wo Wirtschaftswachstum und
Leichtigkeit nicht zu Hause waren. Seine Eltern wollten ihm geben, was
in der DDR zu geben war. So hatte Carsten die Wahl zwischen
Klavierunterricht und Radsport. Obwohl er seine Finger gern auf die
Klaviatur gelegt hätte, zog er das Rennrad vor. „Grund für diese
Entscheidung war nicht eine Liebe zum Sport per se,“ sagt er. „Die hatte
und habe ich nicht.“ Es war mehr seine Zuneigung zum Milieu der
Trainingsclique. Es reizte ihn, „einen Mannschaftssport zu machen, bei
dem man dennoch für sich allein der Tretende ist.“ Carsten Beyreuther
trat dermaßen in die Pedale, dass er heute von sich sagen kann: „Ich war
fast immer der Erste.“
Als er dann den Wunsch äußerte, Journalismus zu studieren, erhob die
Staatssicherheit ihre Stimme. Sie sagte ihm, das sei okay, wenn er drei
Jahre Dienst im Wachregiment der Stasi schiebe. Dieser Preis fürs
Studium verunsicherte Carsten Beyreuther jedoch nicht. Er sagte einfach
Nein, und die Stasi gab ihm zur Antwort: „Dann ist Ihre Karriere als
Intellektueller in diesem Land hiermit beendet.“
Der geplatzte Traum
So platzte sein Traum, irgendwann einen großen Verlag zu leiten und
mit Wahrheiten zu provozieren. Am meisten bedauerte er dies, weil er
wusste: „Nichts fällt mir leichter als Kommunikation.“ Aber
kommunizieren lässt sich auch woanders. Carsten ließ sich privat
Schauspielunterricht geben, machte eine Sprecherausbildung und arbeitete
als DJ. „Als DJ brauchte man bei uns zwar so eine Art Kultur-TÜV, aber
an diese Plakette kam ich heran.“
Abend für Abend Venylplatten zu drehen und Stimmung zu machen, reichte
ihm nicht. Er witterte ein besseres Geschäft, folgte der Witterung nach
Ungarn, besorgte sich dort Platten aus Österreich, und heute ist ihm
anzuhören, dass es ihm einen Riesenspaß gemacht hat, „die für das
Zehnfache in der DDR zu vertickern.“ Nach der Wende hatte er mit 25
Jahren sechs Schallplattenläden - unter anderem in Chemnitz und Dresden.
Doch als 1994 die großen Media-Märkte kamen, konnte Beyreuther seine
Preise nicht mehr halten.
Verhaftung auf dem Roten Platz
Preise und ganz andere Währungen waren es, die ihn mit 26 Jahren nach
Moskau zogen - zusammen mit einem 35-jährigen Polen als sogenannter
Arbitrageur. Das heißt, er machte mit russischen Banken Zinsgeschäfte.
Beyreuther wusste, dass sein Kollege im diplomatischen Dienst Polens
arbeitete. Was er nicht wusste, war, dass dessen Vater Mitbegründer der
polnischen Gewerkschaft Solidarnosc war. Aber nach neunmonatigem
Moskauaufenthalt war die russische Polizei darüber im Bilde. In ihren
Augen war ein Pole mit einem solchen Vater russischer Staatsfeind.
Außerdem hatte des Polen Visum keine Gültigkeit mehr, was zur Folge
hatte, dass beide auf dem Roten Platz verhaftet wurden und sechs Tage
hinter Gittern verbrachten.
Da waren Beyreuthers Banken Feuer und Flamme
Geld und Steuern waren es, die Carsten Beyreuther mit 27 Jahren in die
Schweiz zogen. Dort landete er in der Telefonseelsorge und holte zwei
Jahre lang den Klavierunterricht nach, gegen den er sich als Junge
entschieden hatte. Den wesentlichen Impuls zum sozialen Metier hatte er
von einem kokainabhängigen Freund bekommen. Beyreuther, der selbst nie
mit Drogen in Berührung gekommen war, versuchte, seinem Freund zu
helfen, riet ihm, sich bei einer der kirchlichen Telefonseelsorgestellen
einen ersten Rat zu holen. Sein Freund wählte die entsprechende Nummer,
kam aber nicht durch. Er versuchte es immer wieder, gelangte in der
ständig besetzten Leitung aber nicht ans Ziel. Auf diese Weise kam
Carsten Beyreuther jedoch auf eine Idee. Er gründete in der Schweiz eine
private Telefonseelsorge, stellte 184 Mitarbeiter ein, unter ihnen
Ärzte, Pädagogen, Feuerwehrleute, Sanitäter, setzte sie in ein
Callcenter und bot Hilfesuchenden gegen Gebühr Ansprechpartner.
Dieses Unternehmen florierte so schnell, dass Beyreuthers Banken Feuer
und Flamme waren. Sie meinten, sein Unternehmen für seelische
Gesundheit müsse durch Werbung so richtig gepowert werden und brachten
ihren Kunden auf die Idee, Kontakt zu einem Medienmagnaten namens Leo
Kirch aufzunehmen. Mit dem Ergebnis, dass die Kirch-Gruppe es sich
nicht nehmen ließ, die finanzielle Gesundheit seines innovativen
Projektes mit 34,2 Millionen D-Mark in Form von Fernsehwerbung zu
fördern.
„Die haben uns in den Medien zerfleischt“
Den Kirchen bereitete Beyreuthers Weg zur geistigen Gesundheit
Kopfschmerzen. Sie meinten, man dürfe Hilfesuchenden kein Geld aus der
Tasche ziehen. Zum Niedergang seiner Firma für emotionale und geistige
Hygiene sagt der Unternehmensgründer: „Die haben uns in den Medien
zerfleischt.“
Trotz eines Verlustes von 25 Millionen D-Mark und eines kompletten
Neustarts sieht Carsten Beyreuther die Erfahrungen aus jener Zeit als
persönlichen Gewinn. Er sagt, in seinen Telefongesprächen mit
Hilfesuchenden habe er etwas Wesentliches begriffen: „Ich sah, es gibt
eine sekundäre Gesellschaft, eine Problemwelt hinter der Problemwelt.“
Vielfach laute die Ursache menschlichen Übels nicht „zu wenig Geld, zu
wenig Sonne, zu wenig Liebe oder Luxus. Ich stellte fest, das
eigentliche Problem liegt in den Köpfen.“ Und er spricht in diesem
Zusammenhang von einer „inneren Diktatur“.
In zweieinhalb Jahren Telefonseelsorge habe er erkannt, auch selbst
„Opfer der inneren Diktatur“ zu sein. Als ihm dies klar wurde, fragte er
sich, warum er damals so wenig Enthusiasmus für die deutsche
Wiedervereinigung empfunden habe. Er fand auch die Antwort: „Ich war
schon damals jemand, dem die innere Freiheit mehr bedeutet hat als die
äußere.“ Seine Devise: „Um Dinge, die ich nicht ändern kann, sorge ich
mich nicht. Ich kümmere mich darum, oben im Kopf Ordnung zu halten.“
Dies ist für Beyreuther wie ein Leitspruch. Aber er hat noch einen: „Mir
aus jeder Situation das Gute zu ziehen.“
Ein bewegender Moment
Der Prozess seiner eigenen „innere Weichenstellung“, dauerte bis 2009.
Er erinnert sich noch genau an den Tag, an dem er sein so wichtiges
Ziel erreichte. Damals veranstaltete er zum ersten Mal sein
Trainingsformat „from ZERO to HERO“. „Da ging es nicht um Probleme wie
in der Telefonseelsorge. Ich stand vor Leuten, die am Telefon ihren
Verkauf hinkriegen mussten.“ Noch heute hört er sich zu ihnen reden. Er
erinnert sich daran, wie er seine Zuhörer damals mit Stimme, Aussage und
Argumenten beflügelte und kann noch heute fast wie damals spüren, was
ihm in dieser Situation in die Sinne schoss: „Ich spürte, dass ich mich
selbst von meinen eigenen restlichen Ketten befreien konnte. - Das hat
mich so ergriffen, dass mir beim Reden die Tränen kamen und ich
unterbrechen musste.“
Carsten Beyreuther machte bald weiter. Und dann startete er durch, um
nicht mehr aufzuhören. Denn der leidenschaftliche Ehemann und sechsfache
Vater weiß genau, was ihm beruflich einen Höllenspaß macht: „Den
Menschen, Vätern, Müttern, Jugendlichen, Unternehmern und Verkäufern zu
zeigen, wie man sich von seiner inneren Diktatur befreit.“
Andreas Kläne
Search the XING network
Find new business contacts on XING and get back in touch with old contacts!