Ellen Johannsen

Ellen Johannsen   Premium-Mitglied   Gruppenmoderator

Dipl.-Kfr. (FH)

Coach

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24105 Kiel, Deutschland

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Berufserfahrung 

bis heute

Vorstand

AGK - Hamburg e.V.

Branche: Gemeinnützige Einrichtungen


 

Beamtin

Finanzministerium

Branche: Andere

Status
Freiberuflerin

Ausbildung

Hochschulen

CAU Kiel, 09/2005 - 03/2007

Philosophie / Pädagogik

Wirtschaftspädagogik

 

FH-Kiel, 09/1999 - 03/2005

BWL, Dipl. Kauffrau

Unternehmensführung, Investition, Finanzierung, Personalpolitik

Sprachen
Deutsch, Englisch

Über mich

Diese Vorstellung findet sich im April-Newsletter der Gruppe "Coaching" (https://www.xing.com/app/network?op=home;tab=1;name=coaching)
 
Hallo,
herzlichen Dank für die Gelegenheit, mich Ihnen vorzustellen. Zunächst bin ich mit Herz und Seele ein waschechtes Nordlicht. Ich bin dem Norden unseres wunderbaren Landes von Herzen zugetan, der Landschaft, den Menschen und allem, was sich zwischem dem herrlich blauen Himmel und dem Erdmittelpunkt befindet. Ich war allein-erziehend verantwortlich für das Seelenheil einer wunderbaren Tochter, die mich heute noch gerne mal als Muttertier beschreibt. Sie ist mittlerweile erwachsen und geht ihre eigenen Wege. Ich bin immer berufstätig gewesen und habe immer gerne mit Menschen gearbeitet, zunächst im Beruf als Finanzwirtin und später dann nebenberuflich als Moderatorin und Seminarleiterin in der Arbeitsgemeinschaft Kommunikation in Hamburg. Durch die Freude an dieser Arbeit beflügelt habe ich mich relativ spät zum Studium der Betriebswirtschaft entschlossen.
 
Meinen Beruf habe ich als systemischer Coach gefunden. Ich bin eine vielseitig ausgebildete Kommunikatorin und Mediatorin. Die Themenkoplexe die mich zur Zeit besonders interessieren könnte man dem Bereich der Work-Life-Balance zuordnen. Darüber hinaus kommen Menschen zu mir, die an der Optimierung des eigenen Kommunikationsverhaltens arbeiten wollen. Weitere für mich sehr spannende Themen in der Arbeit sind die Entwicklung einer persönlichen Haltung in Konfliktsituationen, die Entwicklung von Selbstkompetenz und persönlichen Erfolgsstrategien (also Karriereplanung und Visionsmanagement). Im geschäftlichen Kontext gehört für mich die Entwicklung einer Unternehmenskultur zu den absolut wichtigen Prozessen, um ein Unternehmen erfolgreich zu leiten. Genauso wie die Abstimmung zwischen persönlichen Zielen und der Unternehmensstrategie.
 
Meine Kunden sind Menschen, die für sich und Ihr Unternehmen Verantwortung übernehmen und wirksam handeln wollen. Sie sind Menschen, die bereit sind, dafür die jeweils notwendigen Schritte zu gehen und die dabei ihre Zukunft eigenverantwortlich gestalten.
 
Mein Werdegang
2009 Mediation in Politik und Verwaltung
2006 - 2007 Wirtschaftsmediation
2005 - 2006 Systemischer Coach (Integrales Coaching nach Ken Wilber)
2005 - 2007 Christian-Albrechts-Universität Kiel - Wirtschaftspädagogik
1999 - 2005 Fachhochschule Kiel, Dipl. Kfr. (FH) - Unternehmensführung, Investition, Finanzierung
1998 - 1999 Ludwig-Erhard-Schule Fachoberschule Fachhochschulreife - Wirtschaft (2. Bildungsweg)
1998 - heute Vorstand der agk Hamburg e.V. (Arbeitsgemeinschaft Kommunikation)
1992 - heute Kommunikatorin Kommunikationswerkstatt der Arbeitsgemeinschaft Kommunikation
1985 - heute Finanzwirtin - Finanzministerium des Landes Schleswig-Holstein
 
Zusatzausbildungen in Moderation, Präsentationstechniken, Metaplantechnik, Konfliktmanagement, Kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess, Gesprächsführung, Engpass-Konzentrierte-Strategie, Fragetechniken, Aktives Zuhören, Gruppenarbeit & Teamentwicklungsprozesse, Themenzentrierte Interaktion.
 
Ellen Johannsen
 
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Dieses Interview erschien im Newsletter der Gruppe Business and Fun (https://www.xing.com/net/businessandfun/)
 

1. Was schätzen Sie an Ihrem jetztigen Lebensstandort?
Ich lebe und arbeite in Kiel seit 21 Jahren. Ich kam aus beruflichen Gründen hierher, habe meine Tochter hier aufwachsen sehen und fühle mich in Kiel rundum zu Hause! Im vergangenen Jahr habe ich erstmals in diesen Jahren den Rathausturm bestiegen. Und ich war ganz erstaunt, wie anders Kiel von oben ausschaut... In diesen Jahren habe ich viel "Kiel" kennengelernt und ich erkunde immer noch; die Menschen, die Stadteile und auch die Umgebung. Ich finde Kiel wunderschön, entdecke immer neue Seiten dieser Stadt und bin erstaunt, wieviele schöne versteckte kleine Winkel, An- und Ausblicke es gibt, die ich (selbst in meiner direkten Nachbarschaft) erst so nach und nach finde.
 
2. Was interessiert Sie an Querdenkern und Freigeistern?
Die neuen und anderen Perspektiven, Denkansätze, Lösungsverfahren, Betrachtungsweisen, Einblicke in Bezug auf die Welt und was ist...
Ich selbst habe eine Sicht auf die Welt, die durch meine Erfahrungen, meine Sozialisation und mein Sein durchaus beschränkt ist. Der Austausch mit Querdenkern und Freigeistern gibt mir schlicht die Chance, diese Grenzen zu überschreiten und mich immer wieder überraschen zu lassen, wie "man" die Dinge eben auch sehen/angehen/wahrnehmen/Interpretieren kann. Und das bringt mir sehr viel Freude und ist immer wieder eine Chance zu wachsen und mich gemeinsam mit anderen Menschen zu entwickeln.
 
Wenn ich mal auf so einen völligen „Freigeist“ treffe, bin ich meistens total erstaunt, wie blockiert ich bin, wie ausgeprägt meine paar kleinen Denkrillen sind. Über meine Unmöglichkeiten im Denken und Interpretieren muss ich dann manchmal herzlich lachen, vor allem wenn jemand mühelos etwas zusammenbringt, was sich in meiner bisherigen Welt scheinbar komplett ausschließt…
 
3. Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Es gibt so einen wunderbaren plattdeutschen Spruch:
"Wars old as een Koh und leehrs jümmers noch dorto!"
 
4. Was würden Sie gerne tun, wenn es nicht zu verrückt wäre?
Ich würde gerne so eine Art Haus der Liebe und des Lebens bauen... ähnlich wie in dieser Geschichte:
 
Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern. Güte wohnt darin, Verstehen, Verantwortung, Kameradschaft, gemeinsames Denken. Dann Geduld, Nachsicht, Rücksicht und auch gute Haltung und Selbstbeherrschung. Natürlich auch Leidenschaft und Zärtlichkeit.
Es ist selbstverständlich, dass in einem Zimmer die Treue wohnt, sonst fällt das Haus zusammen. Ganz oben, in einer kleinen Dachkammer wohnt das Glück.
Man kann sich nicht jeden Tag in der Dachkammer aufhalten, das ist ja klar, denn man hat viele Zimmer zur Auswahl und alle müssen bewohnt werden, damit sie nicht verstauben.
Aber man kommt von jedem Zimmer auf direktem Weg - das ist das architektonische Geheimnis dieses Hauses, - ganz schnell und leicht in die Dachkammer.
Ganz flüchtig vielleicht nur...
man geht schnell mal durch...
immer mal wieder ;-)))
Denn wer will sein Leben schon in einer Dachkammer verbringen?
 

5. Was schätzen Sie an Ihren Freunden oder Mitarbeitern?
Oh, das ist sehr schnell beantwortet:
Ich habe Menschen um mich herum, die ein wertschätzendes liebevolles Miteinander pflegen, das auf einer wohlwollenden inneren Haltung zum Leben und zu den Menschen basiert. Das tut so richtig gut, weil alle diese Menschen eine Riesenfreude daran empfinden, zu teilen und voneinander zu lernen. Wissen, Können und Liebe sind ja nun mal die Dinge, die wachsen, wenn man sie verschwendet (frei nach Ricarda Huch)
 

6. Warum ist Zivilcourage in der Wirtschaft manchmal eine gefährliche Sache?
Ich wüßte nicht, was an Zivilcourage innerhalb der Wirtschaft gefährlich sein sollte...
 
Zitat aus Wikipedia:
"Nach Gerd Meyer ist Zivilcourage „ein spezifischer Typus sozialen Handelns, das sich in spezifischen Situationen, in unterschiedlichen sozialen Kontexten, und Öffentlichkeiten vollzieht, indem eine Person (seltener eine Gruppe) freiwillig eintritt für die legitimen, primär nicht-materiellen Interessen unddie personale Integrität vor allem anderer Personen, aber auch des Handelnden selbst, und sich dabei an humanen und demokratischen Prinzipien orientiert.“ (Gerd Meyer et. al: Zivilcourage lernen.)
 
Was bitteschön ist daran gefährlich? Ich halte es für gefährlich, Mißstände nicht zu benennen! Aussprechen was ist bedeutet gleichzeitig auch anerkennen was ist!
 
Wenn eine Situation da ist, in der etwas nicht in Ordnung ist, etws verschleiert wird, eine oder mehrere Personen eigennützig zum Schaden anderer handeln oder andere Personen durch diese Handlung ins Hintertreffen oder in Gefahr gerät, dann finde ich es unerläßlich, Zivilcourage zu zeigen. Zivilcourage ist m.E. auch eine Art, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen und das kann nie zuviel sein - erst recht nicht in der Wirtschaft.
 
Als Systemikerin bin ich allerdings auch davon überzeugt, dass sich immer zum "rechten" Zeitpunkt jemand findet, der Zivilcourage zeigt. Systeme regeln sich selbst!
 
7. Was sind Problempunkte in Ihrer Branche und was wäre zu tun, um diese zu lösen?
Das ist eine wirklich gute Frage und ich mag zur Antwort fast nicht ansetzen, weil mir dazu doch ganz schön viel einfällt – leider!
 
Coach darf sich jeder nennen. Damit ist das Kernproblem benannt.
 
Die fachliche Spannbreite reicht vom „ich zeig Dir wie Du Deinen Schlips bindest-Coach“ hin zu einem hochqualifizierten Entwicklungsbegleiter.
 
Einen wirklich allgemein gültigen Lösungsansatz vermag ich nicht zu formulieren, denn auch mit einer geschützten Berufsbezeichung gäbe es immer noch gute und schlechte Coaches und auch die Scharlatane fänden ihren Spielplatz.
 
Ich glaube vielmehr, dass die Lösung in jedem selbst liegt. Je verantwortlicher und sorgfältiger ein Coach mit sich und seinem Auftrag umgeht, desto eher wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Wer schlechte Arbeit abliefert wird in unserem Anbietermarkt langfristig keine Überlebenschance haben. Und wer gute Arbeit leistet wird gebucht werden.
 
8. Welche Reform bewundern Sie am meisten?
Hm… hier müsste ich jetzt wirklich tief in mich gehen um zu sagen: “Diese Reform bewundere ich“…
Aber wenn ich mir so Gedanken mache, welche Reform meine uneingeschränkte Bewunderung bekäme dann wäre es eine Reform die dazu beitragen würde, dass alle jungen Menschen in unserer Gesellschaft einen „Platz“ bekämen und mit Wohlwollen, Förderung und Verantwortung für das Gelingen unserer Gesellschaft betraut würden. Junge Menschen, Kinder, Jugendliche sind unsere Zukunft!
Hach, an diesem Punkt könnte ich in flammende Reden ausbrechen… Unsere Kinder sind doch das allerwichtigste auf dieser Welt.
 
9. Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Die Prophezeiungen von Celestine, James Redfield, Verlag: Ullstein, ISBN-10: 3548741193 oder ISBN-13: 978-3548741192
 

10. Wenn das Leben eine Suppe wäre: Was wäre dann die Würze darin?
LIEBE und ZWISCHENMENSCHLICHKEIT
 

 

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Ich freue mich auf unser Gespräch und bin gespannt, welchen Weg Sie nutzen, mit mir in Kontakt zu treten:
 
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www.ellen-johannsen.de
 
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Ellen Johannsen
Dieslweg 14
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