Personal information
- Wants
- Feste und freie Marketingexperten mit Erfahrung in unserer Branche. Freie Vertriebler mit Erfahrung in der Beratungsbranche. Freie Wirtschaftsjournalisten zur Ergänzung unseres Redaktionsteams. Zum Austausch: Vollblutunternehmer, Vollblutgründer, Studenten mit Gründungsambitionen, Wissenschaftler, die sich mit Unternehmertum beschäftigen.
- Haves
- Branchenexpertise und Marketingstrategien ausschließlich für Berater, Trainer und Coaches (Einzelkämpfer und Unternehmen bis zu 50 Mitarbeiter). Zusammen mit meinem Team unterstütze ich unsere Kunden beim Erreichen ihrer Unternehmensziele: von der Positionierung, über die Gestaltung aller Marketingkanäle, bis hin zur Platzierung von Artikeln und Büchern.
Professional experience
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- to present
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(The company name is only visible to registered members)
Industry: Consulting
- Employment status
- Entrepreneur
Educational background
- Languages
- German, English
About me
Die persönliche "Giso Weyand Story"
1991 in einem kleinen Westerwalddorf: Kaum ein Haushalt besitzt einen Computer, die wenigsten Technikmärkte betreiben ein aktives EDV-Geschäft. Der elfjährige Giso beginnt, Computer zu verkaufen – zunächst an Bekannte seiner Eltern, dann an andere Familien im Dorf, später in einem Umkreis von 25 Kilometern. Und er gibt Schulungen zu Betriebssystem, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation – in seinem Kinderzimmer.
Einige Jahre später – neben der Schule hat sich inzwischen ein florierendes Geschäft entwickelt – will Giso Weyand mehr: Er möchte ein richtiger Unternehmer sein, mit Gewerbeanmeldung, Angestellten und Co. Also trifft er sich mit einem Anwalt, der ihn ermutigt, beim Amtsgericht eine Sondergenehmigung zu beantragen. Doch für welches Gewerbe? Computer, das langweilt den Schüler inzwischen. Also entschließt er sich zur Gründung einer Werbeagentur: »Überzeugen konnte ich doch schon immer!«
Der Richter ordnet den Gang zur Jugendpsychologin an. Ein Vierzehnjähriger, der Unternehmer werden will, ist Anfang der Neunzigerjahre suspekt. »Die dachten, ich hätte einen an der Waffel«, titelt dann auch die Bild. Doch die Psychologin gibt grünes Licht, ebenso der Amtsrichter: Giso Weyand wird kurz vor seinem fünfzehnten Geburtstag zum wahrscheinlich jüngsten Unternehmer Deutschlands.
Neben dem Gymnasium baut er mit dem Geld, das er zuvor mit seinen Computergeschäften verdient hat, und mit drei freien Mitarbeitern seine Werbeagentur auf. Es läuft gut, weil Weyand provoziert: »Ich bin fünfzehn, habe eine Werbeagentur, und wenn Sie mir den Auftrag geben, werde ich Sie nicht enttäuschen.« Und er setzt nach: »Wenn Sie unzufrieden sind, erhalten Sie Ihr Honorar plus 10 Prozent zurück.« So bekommt er immer größere Aufträge. Hin und wieder zahlt aber auch Giso Weyand Lehrgeld – und Honorare plus 10 Prozent Aufschlag zurück.
Jahrtausendwende. Der Boom der New Economy. Giso Weyand ist immer besser im Geschäft. Er lernt die Größen der Berater- und Trainerszene kennen und ist fasziniert. Für einige von ihnen macht er fortan Marketing. Doch mit der Zeit hebt er ab, gibt immer mehr Geld aus. Die jugendliche Leichtigkeit, mit der er bisher Erfolg hatte, ruiniert ihn fast. Mit neunzehn Jahren dann die Pleite: Weyand zieht zurück zu seinen Eltern, pausiert und zweifelt ...
Weyand wollte etwas aus seinem Leben machen, für ihn kam nur die Freiheit als Unternehmer infrage. Und er weiß heute, dass Dankbarkeit und Demut dazugehören. Ein Jahr später also der Neustart: Marketing ausschließlich für Berater soll es sein – ein bis dahin völlig unbestellter Acker. Er ist zwanzig, ein wenig gereift und immer noch beseelt von dem Gedanken: Ich bin Unternehmer! Doch die Zahl der Skeptiker ist zwischenzeitlich groß: Wie will er in seinem Alter in dieser konservativen Branche bestehen? Weyand aber ist überzeugt, dass hier sein Zukunftsmarkt liegt. Er baut sein Beratermarketing-Geschäft systematisch und grundsolide auf, lernt an Praxisfällen und entwickelt neue Ideen für die Branche. Mit Erfolg.
Giso Weyand gestaltet als Unternehmer sein Leben bewusst: Feste Arbeits- und Dienstreisezeiten, freie Wochenenden mit Frau und Sohn sowie zweieinhalb Monate Urlaub im Jahr sind für ihn ein Muss. In seiner Freizeit ist er nicht erreichbar; seine Privatnummer kennen nur wenige. Für ihn bedeutet das Freiheit. Freiheit, die ihm sein Unternehmen ermöglicht, auch weil er die richtigen Mitstreiter gefunden hat.
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