Dr. Hannes Peterreins

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Dr. rer.nat + Dr. phil

Geschäftsführer

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About me

Mein Werdegang

Als ich mich als Siebzehn-/Achtzehnjähriger für die großen Philosophen interessierte, ahnte ich noch nicht, wohin es mich einmal beruflich verschlagen würde. In dieser Zeit waren Platon, Kant, Hegel, Nietzsche meine große Leidenschaft. Ich machte das so intensiv, dass ich beinahe die Schule vernachlässigte. Also stand fest: sobald ich mit dem Abitur fertig bin, würde ich schnellstmöglich mit dem Studium der Philosophie anfangen. Schließlich war es so weit und ich ging in mich... Denn so sehr ich mich auf die Geisteswissenschaften freute, so sehr war mir bewusst, dass das doch eine sehr brotlose Kunst ist. Also dachte ich nach, was ich sonst noch studieren konnte. Ich dachte und dachte, und plötzlich, ich weiß bis heute nicht warum, war es mir glasklar: ich musste Mathematik studieren. Der Plan stand also fest, ich wollte Philosophie und Mathematik parallel im Doppelstudium studieren.

Noch sehr lebendig sehe ich das Bild vor mir, als ich mich einschreiben wollte und mit einem Universitätsbeamten herumdiskutierte. Er wollte mir nämlich das Doppelstudium ausreden. Das sei viel zu schwer, das könne ich nicht schaffen. Ich solle doch erst einmal mit der Mathematik beginnen und nach meinem Vordiplom in zwei Jahren, könnte ich dann wieder kommen. In der Zwischenzeit könne ich ja einfach die notwendigen Philosophie-Kurse parallel besuchen. Darauf ließ ich mich schließlich ein.

So begann ich mein Studium. Ich belegte Mathematik-Vorlesungen und ging in Philosophie-Seminare und war überrascht. Ja, mehr als überrascht. Denn die Philosophie enttäuschte mich und die Mathematik begeisterte mich über die Maßen. Ich wurde zu einem sehr guten und engagierten Mathematik-Student und zog einfach die Philosophie so mit, sozusagen aus alter Gewohnheit. Als die ersten zwei Jahre vorbei waren, machte ich mein Vordiplom und bekam lauter Einser. Mit diesem Traumzeugnis ging ich dann wieder zu dem Universitätsbeamten und forderte, dass mein Doppelstudium jetzt offiziell würde. Wieder sträubte sich der Beamte und versuchte es mir vehement auszureden. Ich bestand darauf und da er es mir schlicht verweigern wollte, verlangte ich nach seinem Vorgesetzten. Dieser kam, ich erzählt ihm mein Anliegen - und bekam auf der Stelle meine Erlaubnis.

Also war ich glücklich und konnte mich auf den nächsten Abschnitt meines Studiums stürzen. Ich studierte, begrub mich in Büchern und mein Kopf rauchte vor all den mathematischen Formeln und philosophischen Theorien. Aber irgendetwas holte mich wieder auf die Erde zurück. Ich weiß nicht mehr, wie genau es dazu kam, aber gegen Ende meines Studiums fing ich einen studentischen Nebenjob an, zufälligerweise bei einem Vermögensverwalter. Der hatte sich nämlich einen PC gekauft und kam damit nicht zurecht. Ich richtete bei ihm ein System zur Renditeberechnung der verwalteten Vermögen ein und kümmerte mich um die Wertpapierbuchhaltung. Das machte mir so Spaß, dass ich sogar noch weitere Auftraggeber unter den Vermögensverwaltern bekam. Ich strebte weiter meine Studien-Abschlüsse an, aber von jetzt an war mir klar, wo ich meine weitere berufliche Zukunft sah: im Bereich der Geldanlage und Vermögensverwaltung.

Schließlich hatte ich mein Studium erfolgreich beendet. Um meinen letzten Schliff im Bereich Kapitalanlage zu bekommen, bewarb ich mich Mitte der neunziger Jahre bei dem Versicherungskonzern Allianz. So kam ich zu einem der größten globalen Kapitalanleger. Meine Aufgabe war das Risikocontrolling der Kapitalanlagen der Allianz weltweit. Ich lernte, wie ein wirklicher Großinvestor denkt und handelt. Was ich aber vor allem lernte, war, dass Geldanlage vor allem etwas mit Risiko zu tun hat.

Gefährliche Szenarien kann man sich ausdenken, kann deren Wahrscheinlichkeit abschätzen und sich eventuell darauf vorbereiten. Die gefährlichsten Szenarien sind aber diejenigen, von denen wir uns jetzt noch nicht einmal andeutungsweise ein Bild machen können. Wirklich effektives Risikomanagement bedeutet immer auch das vollkommen Unerwartete für möglich zu halten. Daher bin ich sozusagen als gelernter Risikocontroller, vor allem eines: skeptisch.

Hier schließt sich der Kreis wieder hin zur Philosophie. Gerade bei der Geldanlage gilt der Ausspruch des Sokrates: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Und jeder Anlageberater, Fondsmanager oder Vermögensverwalter täte gut daran, sich regelmäßig daran zu erinnern. Dem entsprechend halte ich überhaupt nichts von Kapitalmarktprognosen. Ich bin der Überzeugung, dass Prognosen Schall und Rauch sind und völlig wertlos. Dies wird durch eine ganze Reihe von Studien belegt.

Im Jahre 1998 verließ ich die Allianz, obwohl ich mich dort sehr, sehr wohl gefühlt hatte. Ich beantragte die Lizenz bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und begann als selbständiger Vermögensverwalter. Die Anforderungen durch die Aufsichtsbehörde sind so hoch, dass es derzeit in ganz Deutschland nur ca. 750 ähnliche Berater wie mich gibt.

Privates

Wenn ich abends nach Hause komme, ist es meine größte Freude, mich mit meinen Kindern zu beschäftigen. Dann ist es immer wieder einmal schön mit meiner Frau einen Abend oder ein Wochende alleine zu verbringen. Ich lese sehr gern und viel, und bin an fast allem interessiert.

Mein Beratungskonzept

Ein Vermögensberatungsgespräch läuft bei mir in etwa wie folgt ab:

* Die derzeitigen Geldanlagen und Sparpläne überprüfe ich vor allem auf versteckte Kosten hin. Die meisten wundern sich dann über die vielen Kosten, von denen sie bisher noch keine Ahnung hatten.

* Ich gebe Hinweise, wie man die offenen und versteckten Gebühren minimieren kann.

* Dem Kunden helfe ich dabei, seine tatsächlichen Anlageziele zu erkennen. Viele legen Geld einfach an, ohne sich hinreichend Gedanken darüber zu machen, was sie mir ihrem Vermögen überhaupt bezwecken wollen. Fast jeder meiner Kunden hat hierbei ein Aha-Erlebnis.

* Ich mache Vorschläge, wie der Kunde seine Anlageziele erreichen kann. Hierbei ist mein Hauptanliegen, zunächst zu überprüfen, ob der Kunde seine Ziele vielleicht ganz einfach und risikoarm mit Fest- und Tagesgeld erreichen kann. Falls das nicht geht, mache ich einen möglichst sicherheitsorientierten Anlagevorschlag.

* Meine Anlagevorschläge sind immer so, dass sie der Kunde, wenn er will, ganz alleine ohne mich umsetzen kann.

* Wenn es der Kunde wünscht, helfe ich ihm bei der Umsetzung der Anlagevorschläge.

Dr. Peterreins Investmentfonds

Im September 2007 habe ich drei eigene Investmentfonds aufgelegt. In den Medien werde ich regelmäßig zu Finanzthemen interviewt. Wegen der sehr günstigen Kostenstruktur meiner Fonds wurde ich einmal in der FAZ gelobt: http://www.faz.net/s/RubD0AD9A6D94EE4658B9DDDAEB8EE726B0/Doc...

Mein Buch "Grundsätze soliden Investierens
Im Herbst 2008 ist mein Buch "Grundsätze soliden Investierens" beim Gabler-Verlag erschienen.

Mein Blog
Wer mehr erfahren möchte über mich bzw. die Art meines Denkens, ist herzlich auf mein Blog eingeladen: http://www.peterreins.wordpress.com

Literaturhinweise zum Thema Geldanlage
* Prof. Martin Weber: „Genial einfach investieren“
* Nassim N. Taleb: „Narren des Zufalls“
* Nassim N. Taleb: „Der schwarze Schwan“
* David Swensen: "Erfolgreich investieren"
* Jason Zweig: "Gier - Neuroökonomie: Wie wir ticken , wenn es ums Geld geht"
* Benjamin Graham: "Intelligent Investieren"
* Charles Kindleberger;: "Manien, Paniken, Crashs - Geschichte der Finanzkrisen dieser Welt"

Weitere Links zum Thema Geldanlage
* Holger Benke: Mehr als 50% der Kapitalmarktprognosen von 1992 bis 2005 sind irreführend oder falsch
http://www.holgerbenke.de/mediapool/26/264066/data/Benke_Kap....
* Fachhochschule Südwestfalen: Etwa 50% der Prognosen für das Jahr 2005 waren falsch
* Prof. Törngren (Stockholm): Profis haben ein Trefferquote von nur 40%.
http://www.informaworld.com/smpp/content~content=a783684092~....

Literaturhinweise zum Thema NLP
* Connirae& Stever Adnreas: "Mit Herz und Verstand" (sehr gute NLP-Einführung)
* Connirae & Tamara Anreas: "Der Weg zur inneren Quelle"
* Steve Andreas: "Transformation des Selbst"
* Wolfgang Walker: "Abenteuer Kommunikation" (gute historische Darstellung)
* Bateson: „Ökologie des Geistes“, NLP-Vorläufer
* R. Dilts: “Identität, Glaubenssysteme und Gesundheit”
* R. Bandler, J. Grinder: „Metasprache und Psychotherapie – Struktur der Magie I“ (NLP-Klassiker)
* Richard Bandler: "Veränderung des subjektiven Erlebens"

Weitere Buchempfehlungen
* Phil Rosenzweig: "Der HALO-Effekt: Wie Manager sich täuschen lassen" (räumt mit Management-Erfolgsbüchern auf; sehr lesenswert)
* Robert Robins: "Die Psychologie des Terrors" (Wie Paranoia in Gesellschaft und Politik wirksam sind)
* William Ury: "Getting Past No" (Zum Thema Verhandlungen)
* Paul U. Unschuld: "Was ist Medizin? Westliche und östliche Wege der Heilkunst" (sehr erhellende Darstellung der Medizin-Geschichte; sollten all jene lesen, die glauben, dass die chinesische Medizin TCM uralt ist; ist sie nämlich nicht)
* Ramana Maharshi: "Sei, was du bist"
* Hartmut Stegemann: "Die Essener, Qumran, Johannes der Täufer und Jesus".
 

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