Hans Zybura

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Dipl.-Soziologe

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Personal information

Professional experience

  • Employment status
    Entrepreneur

Educational background

  • 1977 - 1981
  • 1969 - 1973

About me

Einige Kernsätze zu meinen beruflichen Interessen
 
- Die Welt wächst immer schneller zusammen. Intensivierung der globalen Kommunikation erfordert gute schulische Allgemeinbildung, lebenslanges Lernen und vor allem Sprachkenntnisse.
 
- Fast überall wird zu wenig und an der falschen Stelle in Bildung und Erziehung investiert. Und das nicht nur in finanzieller Hinsicht.
 
- Wachsende Migration erzeugt als Beiprodukt häufig junge Menschen, die sich zwar in zwei oder mehr Sprachen irgendwie verständigen können, aber in allen Sprachen nur geringe formale mündliche und schriftliche Fähigkeiten erwerben. Diese genügen sehr häufig nicht den Anforderungen einer halbwegs qualifizierten beruflichen Ausbildung oder Tätigkeit.
 
- Computer und Internetzugang werden immer noch als Heilsbringer und Lösung für zahlreiche quantitative und qualitative Probleme des Bildungswesens verkauft. Dies gilt sowohl in entwickelten als auch immer mehr in wenig entwickelten Ländern. Im unmittelbaren Unterrichtsalltag können Schulen und Lehrer aber mit Computern eher wenig anfangen, sieht man von speziellen Berufsausbildungsgängen oder fachlichen Schwerpunkten ab. Der Internetzugang führt wenigstens zu einer Art Minimalnutzung und hat dadurch im Kosten-Nutzen-Kalkül eine oberflächlich rechtfertigende Funktion, die aber einer näheren Prüfung nicht standhält.
 
- Die Schulverwaltungen mit Computern und entsprechender Software auszurüsten war und ist natürlich sinnvoll, aber nur dann, wenn auch adäquate Schulung stattfindet. Das ist immer noch häufig nicht der Fall.
 
- Weitgehend vergessen werden in der Regel die wichtigsten Akteure: die Lehrer. Die dürfen meist, wie in Deutschland, selbst in Hardware und Software investieren. Und weil das ja Privatsache ist, müssen die verantwortlichen Behörden auch nicht für wirklich systematische Anwendungs-Schulung sorgen. Das ist der zweite Hauptgrund, neben der schlechten Integrierbarkeit in den Unterrichtsalltag , warum in den Schulen so viele Rechner als nutzloser Elektronikschrott vor sich hin schlummern. (Der dritte Hauptgrund ist übrigens die Schwierigkeit, Schulnetzwerke mit dem vorhandenen Personal effektiv zu managen.)
 
- Wer im Bildungswesen sinnvolle Computernutzung etablieren will, muss bei den Lehrern ansetzen. In der Unterrichtsvorbereitung gibt es viele sehr sinnvolle Anwendungsgebiete.
 
- Das wichtigste dieser Anwendungsgebiete ist die eigene Erstellung von Arbeitsblättern, differenzierten Übungen und Tests in den Sprach- und in vielen Sachfächern. Warum? Lehrbücher und andere von Verlagen produzierte Materialien allein genügen in der Regel nicht den Anforderungen an die großen Niveauunterschiede in den Klassen (Differenzierung) und an Aktualität.
 
- Softwareprogramme wie Autorenprogramme, Arbeitsblatt- oder Übungsgeneratoren machen die Erstellung von differenzierten, tagesaktuellen oder thematisch präzise zugeschnittenen Materialien überhaupt erst zeitlich möglich und gehören deshalb auf jeden Lehrercomputer.
 
- Dabei geht es nicht um die Produktion von Lernsoftware-Einheiten oder interaktiven Online-Übungen, die von Schülern direkt am Rechner abgearbeitet werden. Das ist eine sehr zeit- und arbeitsintensive Tätigkeit für Spezialisten, vergleichbar mit dem klassischen Lehrbuchautor. Dafür gibt es im durchschnittlichen Lehreralltag weder Kraft noch Zeit noch die nötigen Qualifikationen. Dieser Punkt wird von Politikern, interessierten Fachjournalisten, Bildungsforschern und pädagogischen IT-Aktivisten immer noch sehr häufig falsch eingeschätzt.
 
- Es geht vielmehr darum, dem durchschnittlich qualifizierten Lehrer zu ermöglichen, das einfache Papierarbeitsblatt häufiger und gezielter in den Unterrichtsalltag einzubauen. Und dies mit vertretbarem Zeit- und Energieaufwand.
 
- Unser Programm "ZARB - Arbeitsblätter kreativ und schnell erstellen" ( http://www.zarb.de ) hat sich genau dies zum Ziel gesetzt. Es ist seit vielen Jahren das führende Werkzeug dieser Art im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Nicht zuletzt deshalb, weil es auf Erfahrungen aus eigener 22jähriger Lehrpraxis des Chefentwicklers beruht.
 
- Die Kreativität der Lehrkräfte wird aber speziell in Deutschland lieber unter einem Wust von "Reförmchen" und bürokratischen Anforderungen erstickt, statt ihnen die notwendige technische Ausrüstung und Fortbildungsunterstützung zu geben.
 
- Besonders perfide und typisch für den Umgang mit Lehrern in Deutschland ist z.B. die Verweigerung der steuerlichen Anerkennung für das häusliche Arbeitszimmer. Beschimpfungsorgien durch Politiker in den 90er Jahren sind im Berufsstand auch noch nicht vergessen. De-Motivierung könnte kaum effektiver betrieben werden, wenn sie als solche systematisch geplant würde.
 
- Trotz bekannter Überalterung des Lehrkörpers durch jahrzehntelange Einstellungsstopps wundert sich alle Welt plötzlich, dass wir kurz vor einem gravierenden Lehrermangel stehen - und ihn in einigen Fächern schon haben.
 

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