Dr. Juliа L. Mameghani

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Dr. Juliа L. Mameghani

Humanmedizin

Ärztin

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About me

Folgendes habe ich mal von Jorge Luis Borges gelesen, schöner kann man es kaum ausdrücken:
 
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen. Ich würde nicht mehr so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr entspannen. Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin, ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen. Ich würde nicht so gesund leben. Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachten, mehr bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen. Ich war einer dieser klugen Menschen, die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten; freilich hatte ich auch Momente der Freude, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, nur noch gute Augenblicke zu haben. Falls du es noch nicht weißt, aus diesen besteht nämlich das Leben; nur aus Augenblicken; vergiss nicht den jetzigen. Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen. Und ich würde mehr mit Kindern spielen, wenn ich das Leben noch vor mir hätte. Aber sehen sie ... ich bin 85 Jahre alt und ich weiss, dass ich bald sterben werde."
 
........
 
★★★ Suche in einer ganz persönlichen Herzensangelegenheit Spender ★★★
 
Nachdem ich gestern (23.11.2010) bei einem Vortrag war, wo es um FGM "Female Genital Mutilation", also der Genitalverstümmelung der Frau ging, möchte ich meinen kleinen Teil dazu beitragen.
 
Ich kenne dieses Thema seit meiner Studienzeit, habe mich noch im Frühjahr 2010 intensiv damit beschäftigt, nachdem ich aus einem afrikanischen Staat ein Angebot bekommen habe, dort neben dem Aufbau eines Krankenhauses mit der First-Lady durch's Land zu ziehen und gegen diese Grausamkeit anzugehen.
Diese Bilder & v.a. die medizinischen Folgekomplikationen waren selbst für mich Hartgesottene hart. Nach dem Eingriff, die oft von alten & teilweise fast blinden Frauen durchgeführt werden, werden die Beine der Mädchen für 6 Wochen zs.gebunden. Stirbt ein Mädchen dabei, sei es an Sepsis oder verblutet, wird es einfach totgeschwiegen, man verhält sich so, als hätte es nie existiert... Unglaublich waren die eigenen Berichte & Bilder meines Kollegen. Typ III ist z.B., dass nicht nur die äußeren Genitale komplett entfernt werden, sondern die Vagina bis auf eine winzige Öffnung von 3-5 mm zugenäht wird, wodurch dann die Sekrete abgegeben werden. Wasserlassen dauert dann 30 Min., die Menstruation muss höllisch sein... in der Hochzeitsnacht schneidet der Ehemann die Öffnung nach gewünschter Weite auf, um sie nach Belieben wieder zu verschließen...
 
Alle 11 Sek geschieht so ein Eingriff, es sind 3 mal mehr Mädchen betroffen, als es weltweit HIV-Infizierte gibt.... Allein unter den ca. 60.000 in Deutschland lebenden Afrikanern, sind schätzungsweise mehr als 6.500 Mädchen davon betroffen, wobei entweder eine Beschneiderin eingeflogen wird oder es passiert, wenn diese Kinder in den Ferien zu ihren Familien nach Afrika geschickt werden. Unglaublich!!!
 
Ich bin wirklich schmerzfrei, aber die persönlichen Bilder meines Kollegen & die Berichte, haben mich ziemlich berührt, so sehr, dass ich die ganze Nacht kein Auge habe zu machen können.
Hey, das darf doch nicht sein !!!! Da muss man doch etwas machen können & wenn man "nur" die Weltmenschheit auf dieses Problem aufmerksam macht und Aufklärungsarbeit leistet. Und wenn ich durch meine Aktion auch nur ein einziges Mädchen vor dieser Grausamkeit bewahren kann, so hat sich mein Engagement definitiv gelohnt !
 
http://www.stern.de/tv/sterntv/beschneidungen-bei-frauen-der...
 
Eine weitere Vortragende war auch Jawahir Cumar, die 1976 in Somalia geboren, einem Land wo 98 % aller Mädchen sich dieser grausamen Tortur haben unterziehen müssen. Jedenfalls hat Frau Cumar in NRW die einzige Anlaufstelle gegründet, wo sich betroffene Mädchen & Frauen an sie wenden können. Da sich dieser Verein allein aus Spenden finanziert, würde ich mich wirklich sehr sehr darüber freuen, wenn, d.h. falls der ein oder andere nicht weiß, wohin er spenden möchte, dass Sie diesen Verein mit in Ihre Überlegung einbeziehen würden. Bitte glauben Sie mir, dass jeder Euro, der gespendet wird, auch eins zu eins dafür verwendet wird, um kleine Mädchen vor dieser grausamen Genitalbeschneidung zu bewahren!
 
stop-mutilation e.V.
Dresdner Bank AG
Düsseldorf
BLZ: 300 800 00
Kontonr: 0160443000
 
http://stop-mutilation.org/default.asp
 

Falls irgendwelche Fragen aufkommen sollten, so kann ich diese aus Zeitgründen leider nicht persönlich beantworten, daher wäre es nett, wenn Sie sich direkt an Frau Cumar in Düsseldorf Tel: 0211-93885791 bzw. 0162-8578307 oder per Email j.cumar@stop-mutilation.org wenden würden.
 
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, dieses zu lesen!
 

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