Dr. Kai Stalmann Premium Member
Softwareentwicklung, Sprachverarbeitung
Technischer Leiter Deutsche Digitale BibliothekProfessional experience (12 years, 11 months)
May 2010 - present
(5 months)Technischer Leiter Deutsche Digitale Bibliothek
(The company name is only visible to registered members)
Industry: Information Technology & Services, IT, Forschung, Bibliothek, Archiv, Museum, Digitalisierung.
Jan 2010 - Jun 2010
(6 months)Aug 2009 - Dec 2009
(5 months)May 2008 - Jul 2009
(1 year, 3 months)ISR Information Products AG, http://www.isr.de
Industry: Information Technology & Services
Mar 2007 - May 2008
(1 year, 3 months)Nov 2006 - Feb 2007
(4 months)Jul 2006 - Nov 2006
(5 months)Beratung / Anforderungen / Lastenheft
Hochschule Pforzheim, http://www.hs-pforzheim.de/
Industry: Academia
Jan 2006 - Aug 2006
(8 months)Sächsische Aufbaubank Dresden, http://www.sab.sachsen.de/
Industry: Banking
Dec 2003 - Dec 2005
(2 years, 1 month)Apr 2002 - Sep 2005
(3 years, 6 months)Dec 2000 - Dec 2001
(1 year, 1 month)Dec 1999 - Nov 2000
(1 year)Nov 1998 - Nov 1999
(1 year, 1 month)Aug 1997 - Oct 1998
(1 year, 3 months)About me
Seit Mitte der achtziger Jahre programmiere ich, früher C und andere, inzwischen unwichtige Sprachen, dann seit Version 1.1 und bis heute überwiegend Java, 2008 kam Groovy dazu.
Seit Ende der 90er Jahre war ich an einer Reihe von Projekt- und Produktentwicklungen beteiligt. Das meiste davon J2E. Einige Jahre habe ich selbstständig mit einem kleinen Team als Implementierungspartner größerer Firmen wie Aperto, DHL, Ebay gearbeitet. Und ich hatte einige Jobs bei IT Firmen, z.B. bei Poet Software als Senior Engineer, bei Intershop Software als Manager Engineering Services, und bei ISR Information Products als Head of Development.
Außerdem habe ich für öffentliche bzw. wissenschaftliche Institutionen gearbeitet, darunter die Max-Planck-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, das Hermann-von-Helmholtz-Zentrum an der HU Berlin, für die Sächsische Aufbaubank in Dresden, sowie neuerdings für Fraunhofer IAIS.
Wenn man sich nicht sehr spezialisiert, bekommt man es als Entwickler im Laufe der Zeit fast zwangsläufig mit einem gerüttelt Maß Fragestellungen zu tun. Auf meiner Referenzenliste taucht inzwischen alles Mögliche an Namen und Buzzwords auf, z.B. eCommerce, Warenwirtschaft, Intershop Enfinity, Ebay und Salesforce, Content Management, JCR, JDO, ECM, BPM, UML, IBM FileNET, Portlet Standard, DMS, Natural Language Processing, Textual Analysis, Semantic Clustering, Semantic Web, Information Retrieval, Lucene, Clouds, Real Time Stream Analytics. Während man im allgemeinen in Projekten die von anderen entworfenen API's nutzt und manchmal eingehender hinter die Fassaden des Frameworks schaut, sitzt man seltener auf der anderen Seite und baut ein Framework oder API. In meinem Fall war das z.B. so im Zusammenhang mit Corpusanalysen, mit semantischer Modellierung und mit serviceorientierter Prozessmodellierung.
Als die hilfreicheren Geister sehe ich Dependency Injection, OSGI, AOP, Annotations und Groovy an. Lose Kopplung ist vermutlich das für eine nachhaltigere Arbeitsweise wichtigste einzelne Konzept.
OOP mit einem serviceorientierten Architekturansatz zu kombinieren finde ich auch dann plausibel, wenn Dienste auf nur einer Maschine oder im LAN laufen sollten, da das recht einfache, serviceorientierte Programmiermodell beitragen kann, Code klarer zu strukturieren und Concerns auseinander zu halten.
In methodischer Hinsicht wird nach meiner Einschätzung Scrum den Eigenarten von Softwareprojekten am besten gerecht.
Seit einiger Zeit sind Digital Libraries mein Arbeitsgebiet. Da spielen einerseits Offene Standards, Open Source und Public Domain eine Rolle. Andererseits geht es um eine Entwicklung, die von mehr oder weniger proprietären, lokalen Silos und Lösungen zu abstrakten Repräsentationen und vereinheitlichten Prozessen, API's, Interoperabilitätsstandards und ressourcenorientierten, verteilten Modellen führt. Verschiedene Denk- und Arbeitsweisen und Geschäftsprinzipien sind formal zu vermitteln und zu vereinheitlichen, wie stets im ICT Business. Die Erschließung des gemeinsamen kulturellen Erbes durch die Web Community hängt von der Überwindung einiger politischer, rechtlicher und technischer Hürden ab und hat einen direkten Einfluss darauf, was Nutzer, also letztlich wir selbst und unsere Kinder, im Web erleben.
Soviel zur Profession, aber ich habe auch ein paar Gegenpole zur Arbeit, als da etwa wären Musik (ältere Sachen wie Doors, Dead Kennedys, Howlin' Wolf), und last not least meine zwei kleinen Buben.
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