"Nennt mich Träumer,
nennt mich verrückt!
Ich sage euch,
ihr habt ES erkannt !"
So zum Kennenlernen, ein Tag aus meinem Leben, an dem ich nicht alltägliche Gedanken schreibe:
Schreiben über Dinge, über Tun. Schreiben, wegen schreiben?
Es ist alles Neu.
Jeder Tag, jede Begegnung, auch mit jenen, die man anscheinend schon lange kennt.
Sie waren gestern und sind gegangen.
Heute sind sie anders und wissen es nicht.
In den Dingen gibt es keine Kontinuität.
Auch der Körper ist ein Ding, und das Denken.
Es gibt kein Mann und Frau!
Ist das weise oder verrückt?
Ist es Blindheit oder Erleuchtung?
Es braucht nicht viel, aber viele brauchen es, zu brauchen.
Geht es auch ohne?
Geht es erst, wenn man da ist, oder auf dem Weg, oder immer?
Es geht immer.
Auftauchen geht auch immer, wie immer, wie auch immer.
Eintauchen scheint einfach.
So werden wir geboren. Geboren und eingetaucht.
Sie fragen uns nicht, nicht vorher und nicht nachher.
Sie sind selbst Eingetauchte, und sie wollen es bleiben.
Sie kennen es nicht anders. Geht es anders?
Es geht, denn es geht.
Es tut vieles.
Es berührt, es erleuchtet, es liebt.
Ohne Es geht nichts.
Sie glauben Es nicht.
Es geht nicht.
Wir glauben was wir wollen, doch wer macht es, was wir wollen?
Wir machen, was wir wollen, und wir weiß nicht, was Es will.
Ich kann wissen, was wir nicht wissen.
Ich kann tiefer eintauchen und schneller wieder auftauchen.
Das können wir nicht. Wir sind langsam, ich bin schnell.
Wir trauen uns nicht, was ich sich traut.
Ich warte nicht auf wir. Ich muss es wissen.
Ohne dem hätte es keinen Sinn.
Vieles wir hat keinen Sinn, doch wir wissen es nicht, was ich weiß.
Wir wollten, dass du bei uns bleibst.
Das war mir zu klein.
Ich ist größer als wir.
Wir kann ich nicht halten.
Ich tut sich oft weh.
Wir ist das egal.
Wir ist wichtiger?
Ich wurde oft versucht, ist oft gescheitert und hat geglaubt.
Irgendwann geht es, und dann geht es nicht mehr unter.
Nur wenn ich will und wann ich will.
Sie bleiben im wir. Sie glauben, es ist einfacher.
Dabei sehen sie ihre Angst nicht. Die Angst verstecken sie.
Ich geht ohne Angst. Das verstehen sie nicht.
Ihre Angst sehen sie ja nicht, obwohl sie sie haben.
Ohne Angst gibt es keine Herausforderungen.
Sie sind, wie sie sind. Sie können mehr sein.
Sie wissen nicht was, daher bleiben sie so.
Viele sagen ihnen, dass es mehr gibt.
Sie zeigen es ihnen sogar.
Mit kleinen Augen sehen sie alles klein.
Das Größte sehen sie klein.
Sie machen es, dass es klein ist.
Es ist nur bei ihnen klein, auch wenn es in Wirklichkeit das Größte ist.
Denen, die klein sehen und klein machen, glauben sie.
Das sehen sie ja. Groß ist zu groß.
Wenn ich groß bin, ist das anders.
Ich bin groß, es ist anders.
Alle sind groß. Nur weil ich groß bin?
So ändert sich alles, nur unser Denken will gleich bleiben.
Es wurde auf bequem getrimmt und wächst nicht mehr nach.
Das, was da ist, ist zu wenig.
Für die ist es genug. Mehr wird nicht.
Nur bei einigen wird mehr.
Es ist so, ohne warum. Trotzdem.
Niemand weiß es, wo und wann. Irgendwann geschieht es.
Dann geht es fast von alleine.
Die anderen sehen es ja nicht, und die, die es sehen könnten, sind nicht da.
Erst wenn ich da bin, sind alle da.
Das war ein langer Weg, auf dem ich anfangs nicht viel sehen konnte und nichts wusste.
Für mich war es der letzte Weg von vielen.
Ohne die Vielen, hätte es ihn vielleicht nicht gegeben. Wer weiß?
Alles hat sich oft und oft ändern müssen.
Dann gab es nur noch Veränderung, und dann lebt alles.
Es kommt und geht und lebt. Dann kommt und geht nichts mehr.
Alles ist immer da. Alles bewegt sich, aber es braucht nirgendwo hin.
Es ist da. Da ist immer da und dort. Dadurch hört alles auf.
Außen geht es weiter, ganz normal.
Dichter machen Geschichten. Dichtende Dichter sehen, sehen was sie machen.
Sehen Geschichte, machen Geschichte.
Lassen sich nicht machen.
Werden gemacht, woanders gemacht, sind anders.
Was macht Es anders? Ist Es anders, ist nichts anders?
Fertiges ist so, Unfertiges dreht sich und dreht das Fertige.
Fertig ist fertig, muss nicht gedreht werden.
Unfertige wollen drehen, müssen irgendwie, also drehen sie alles.
Drehen und festhalten, mitdrehen. Fertige schauen zu, drehen mit.
Fertige halten an, Unfertige drehen, drehen und drehen.
Wo nichts ist, kann nichts gedreht werden. Wo ist dieser Zustand? Immer!
Das täuscht, deswegen ist es Täuschung.
Täuschung ist überall, alles getäuscht, viele enttäuscht, aber nicht richtig enttäuscht. Enttäuscht und was nun? Na das!
Was?
Da, Nichts!
Was, nichts da?
Alles da!
Sehe nichts.
Wie auch?
Blödsinn!
Nein, nichts!
Na gut, nichts, hör auf damit!
Ich hör mit nichts auf!
Ja ja.
Es könnte einfacher sein, Sein ist nicht einfach.
Steckt im Werden fest.
Sein ist einfach im Sein.
Im Sein und im Nichtsein. Sein ist wie, Sein ist.
So sein ist wieder alles. Alles ist so Sein, wie es ist.
Das kann sein, das ist. Ist immer so, wie es sein kann.
Kann auch anders sein uns ist auch so.
Eigentlich ist es für alle so. Heute ist es für manche so.
Die, die sehen, sehen das. Die, die nicht sehen, machen Krieg.
Krieg mit sich und mit anderen. Die kriegen das aber nicht mit.
Es geht nur um Krieg mit sich. Der ist verloren, mit den anderen.
Mit sich Krieg fangen sie gar nicht an.
Unsinn? Krieg ist Unsinn.
Sinn ist Krieg mit sich. Der schwerste Krieg.
Lieber anderen Krieg.
Feig?
Keine Toten, kein töten.
Nur die große Enttäuschung.
Sinnvolle Enttäuschung.
Erleuchtende Enttäuschung.
Notwendige Enttäuschung.
Heilende, heilige Enttäuschung.
So ist es, wenn alles da ist.
Gratuliere, du bist durch !!!
ENDE