Marcus Kaempffer

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Professional experience (17 years, 8 months)

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About me

Ich  habe eine Tochter (das ist das Wichtigste über mich)

Weiterhin trage ich eine Fussprothese und habe Syndaktylien an beiden Händen - trotzdem bin ich bis zur Geburt meiner Tochter begeistert Motorrad gefahren - die Motorräder wurden allerdings nun verkauft.

das "Normale" folgt nun:
Ich werde von einigen Freunden "Retro-Man" genannt, weil ich mit Begeisterung von meiner alten Spielekonsole erzähle (Atari), alte Filme mag und mich musikalisch nicht wirklich weiterentwickle (jaja - stimmt schon - aber einen ruhigen Pol braucht man eben).

Ansonsten weiterhin Standard: Ich lese sehr gern (angeblich auch viel) und versuche das Rauchen einzuschränken.

Viele Grüsse an die Leser ;-)

Marcus


Was 2005 bei Hewlett-Packard über mich erschien:

Zitat Anfang:
"Es kommt nicht auf die Hülle an

Wie viele behinderte Mitarbeiter arbeiten bei HP? Sieht der Behindertenbeauftragte alle Bewerbungen Behinderter, die in der Personalabteilung eingehen? Warum gibt es in einer Firma, die mit unzähligen Mitarbeiterprogrammen aufwartet, noch keine Veranstaltungen, in denen Nicht-Behinderte im Umgang mit Behinderten „geschult“ werden? Das sind nur einige Fragen, die sich Marcus Kaempffer nicht erst anlässlich des Jahres der Behinderten stellt. Missgebildete Hände und eine Unterschenkelprothese haben den heute 34jährigen noch von wenig abgehalten, weder beruflich, wo er sich nach dem Politik- und Deutschstudium über verschiedene Stationen im In- und Ausland zum Projektmanager für den IT-Bereich bei der Insight Dimensions GmbH hochgearbeitet hat, noch bei der Ausübung diverser Hobbies wie Alpinski, Motorradfahren oder Volleyballspiel in einer Leistungsmannschaft. „Ich habe zwar mit meiner Prothese jeden Tag Schmerzen, aber die kann ich ausblenden. Als Träger von äußerst provokanten bunten und auffallenden Prothesen werde ich oft sehr direkt angeguckt. Das halten manche Leute im Freibad sogar drei Stunden durch, sehr zum Missfallen von Freunden, die dann gerne als Schutzschild einschreiten möchten – aber das ist der falsche Weg! Ein Behinderter darf die Verantwortung für sich selbst nicht ablegen oder sich von der Mitleidswelle tragen lassen. Die Versuchung ist zwar da, aber es bringt nichts. Als Behinderter muss ich mich selbst akzeptieren, dann kann ich auf meine Mitmenschen zugehen, Berührungsängste abbauen und zeigen, dass Behinderung nicht gleichzusetzen ist mit Arbeitsunfähigkeit oder Dummheit. Nur so kann sich etwas in den Köpfen unserer Gesellschaft ändern, die mehr und mehr vergisst, dass es nicht auf die Hülle ankommt“, so Marcus Kaempffer, der seinem Namen alle Ehre macht. "" Zitat Ende
 

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