Maria Bostenaru Dan

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Maria Bostenaru Dan

Dipl.-Ing. (TH/Architektur)

Wissenschaftlerin

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Kişisel Bilgilerim

İş Deneyimlerim (14 yıl, 1 ay)

  • İşyerindeki statü
    Çalışan

Eğitim Bilgilerim

  • 10/2008 - 09/2012
  • 11/2002 - 04/2003
  • 10/2001 - 09/2002
  • 04/2001 - 03/2006
  • 10/2000 - 03/2001
  • 10/1999 - 03/2001
  • 10/1999 - 09/2000
  • 10/1999 - 06/2003
  • 04/1996 - 09/1999
  • 10/1992 - 09/1997

Hakkımda

Dipl.-Ing. M Bostenaru Dan hat einen Ingenieurabschluss in Architektur, Vertiefungsrichtung Stadtplanung von der Universität Karlsruhe (TH) in 1999 erworben, nachdem sie auch am damaligen Architekturinstitut "Ion Mincu" in Bukarest, der Hauptstadt ihrer Heimatland, Rumänien, studiert hat. Sie kam zu der Universität Karlsruhe (TH) erst im Sommersemester 1996 mit einem TEMPUS Stipendium der Europäischen Kommission, und wurde im Sommersemester 1997 ordentliche Studierende. Sie lernte die Forschung bereits als Studentin kennen, in Karlsruhe, als sie eine Studienarbeit als Teil des Sonderforschungsbereiches SFB 315 "Erhalten historisch bedeutsamer Bauwerke" absolvierte, und dabei bei einer Bauaufnahme in Polen, im Rahmen des Teilprojekts A2 "Die Bauaufnahme als Mittel der baugeschichtlichen Forschung", mitgewirkt hat. Außerdem hat sie durch eine weitere Studienarbeit, welche gemeinsam vom Institut für Wohnungsbau und Siedlungswesen der Fakultät für Architektur und vom Institut für Soziologie der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften betreut wurde, das Fundament für ein späteres Buch gesetzt. Das wurde in 2007 vom Cuvillier Verlag, Göttingen, veröffentlicht. Ihr Praktikum absolvierte Frau Bostenaru Dan bei dem Büro Kramm+Strigl aus Darmstadt, wo sie an verschiedenen Projekten mitgewirkt hat, auch an einem Wettbewerbserfolg. Dabei erkundete sie die Möglichkeiten der Software Ribcon um Höhenkurven darzustellen, sowie Farbgebung in Schattierungen und die Darstellung von Landschaftselementen.
Nach ihrem Abschluss begann Dipl.-Ing. M. Bostenaru Dan ein Aufbaustudium in Regionalwissenschaft an der Universität Karlsruhe (TH), während dessen sie sich zahlreicher Tätigkeiten widmen konnte, für denen während des raschen Studiums keine Zeit blieb. So hat sie ein Zertifikat in Multimedia-Arbeit von der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften erworben. Dabei hat sie gelernt, mit Macromedia Director zu arbeiten, und ihre schon vorhandene, durch das Schreiben eigener Webseiten, HTML Kenntnisse vertieft. Später wurde sie von Macromedia sogar für das beta-Test der kommenden Version von Director 8.5 eingeladen, die auch 3D Elemente eingebunden hat, Einladung die auch für das beta-Test von Director MX erneuert wurde. Bei dem letzten war sie für Verbesserungen in der deutschen Version zuständig. Um besser mitwirken zu können, hat Dipl.-Ing. M. Bostenaru Dan ein C++ Kurs absoviert, das nicht Teil ihrer Ingenieurausbildung war, und eins für openGL sowie für cinema 4D. Die C++ Kenntnisse waren auch nützlich für eine zweite Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft, wo sie ein MatLab Programm in C++ übersetzen dürfte. Außerdem wurde sie vom Veranstalter des Multimedia-Kurses, das Studienzentrum Multimedia eingeladen als wissenschaftliche Hilfskraft für die Zeit des Sommers, als sie mehr arbeiten dürfte, beim Projekt UniMobil mitzuwirken. Dort sollte eine CD mit Flash 4 erstellt werden.
Während ihres Aufbaustudiums wurde Dipl.-Ing. M. Bostenaru Dan als geprüfte wissenschaftliche Hilfskraft beim damaligen Institut für Maschinenwesen im Baubetrieb, heute Institut für Technologie und Management im Baubetrieb eingestellt der Universität Karlsruhe (TH), um im Rahmen des Sonderforschungsbereiches "Starkbeben", Teilprojekt "Modellierung und Simulation" mitzuwirken. Schwerpunkt des Sonderforschungsbereiches waren Vrancea-Erdbeben aus Rumänien. Dabei arbeitete sie mit arcView GIS, hat Übersetzungen durchgeführt, sowohl für die Software als auch für die ausländischen Delegationen, aber vor allem hat sie bei dem Aufbau der Datenbank mitgewirkt. Dafür hat sie den Fragebogen entworfen und in Bukarest eingesetzt, um 1500 Gebäude zu erfassen, und ein Bericht geschrieben, wie diese Bauten typologisch einzuordnen sind, damit ein Datenbank entsteht.
Aus der wissenschaftlichen Hilfskraftstelle wurde mehr, als Dipl.-Ing. M. Bostenaru Dan in September 2000 ein Vorschlag für die Aufnahme eines eigenen Themas im Graduiertenkolleg 450 "Naturkatastrophen" einreichen dürfte. So konnte sie, mit einem dreijährigen Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Oktober 2000 mit der Forschungsthema "Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit von Gebäudeverstärkungsmaßnahmen zur Erdbebenertüchtigung" anfangen. Da sie in Februar 2001 als Doktorandin der damaligen Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen aufgenommen wurde, hat sie das Aufbaustudium aufgegeben und sich ab April als Doktorandin eingeschrieben.
Als eingeschriebene Doktorandin hat sie noch eine Berufsorientierte Zusatzqualifikation erworben, und zwar in Projektmanagement und Organisation (2002).
Während all dieser Zeit war Frau Bostenaru Dan in der studentischen Selbstverwaltung des Wohnheimes wo sie wohnte tätig. 1999-2000 erfüllte sie für einen Jahr eine Leitungsrolle als Haussprecherin. Dabei ging es um die Vertretung der Studentenschaft, die Organisation von Veranstaltungen, die Verwaltung von Sachmittel. Noch länger war sie für das HaDi²Net, das Wohnheimnetzwerk für die Anbindung am Internet tätig: zuerst zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation, danach auch für das Finanzmanagement. Und schliesslich hat sie 3 Jahre lang auch im Finanzmanagement des Vereines für die Selbstverwaltung mitgewirkt, das letzte Jahr in Leitungsrolle.
Das kam zu einem Ende als Dipl.-Ing. M. Bostenaru Dan ein Stipendium der Europäischen Kommission, im Rahmen des Marie Curie Programmes für ein 6-monatigen Aufenthalt von November 2002 an in Pavia, Italien, gewann. In Pavia gibt es ein europa-und weltweit anerkanntes Zentrum für Forschung und Weiterbildung im Bereich Erdbebeningenieurwesen. Dort konnte sie Kurse besuchen und ein kurzes Forschungsprojekt durchführen. Die Kurse befassten sich mit Finite Elemente, wobei sie sowohl die mathematische Grundlagen (ihre Programmierung in MatLab) als auch die Anwendung mit Universitätssoftware kennenlernte. Das Bericht des Forschungsprojekts wurde 2010 bei Cuvillier veröffentlicht.
Durch all dieser Zeit hat Dipl.-Ing. M. Bostenaru Dan an ihren Sprachkenntnissen gearbeitet. Die jahrelange Besuche zur Auffrischung der Englischkenntnisse (Frau Bostenaru Dan lernt Englisch seit dem Alter von 8 Jahre) haben zu zwei Zertifikate geführt: das First Certificate English (2002) von Cambridge und das Fachsprachenzertifikat Wirtschaftsenglisch der Universität Karlsruhe (2003).
Im April 2004 hat Dipl.-Ing. M. Bostenaru Dan ihre Arbeit eingereicht, die jedoch nie bewertet wurde, und im September 2006 zurückgezogen wurde. Danach hat Frau Bostenaru Dan die Arbeit bei Shaker Verlag veröffentlicht. Bis Dezember 2004 war sie noch als Kollegiatin im Graduiertenkolleg und am Institut tätig, wonach sie sich für ihr nächstes Forschungsprojekt vorbereitet hat. Sie hat während ihrer Tätigkeit als Doktorandin zwei Diplomarbeiten und eine Vertieferarbeit betreut, zum Thema Erdbeben und genauer: Kostenerfassung, Projektmanagement und Gebäudeaufnahme.
Frau Bostenaru Dan hat einen Antrag für eine Fellowship, eine Förderung für erfahrene Wissenschaftler von der Europäischen Kommission ebenfalls im Rahmen des Marie Curie Programmes gestellt. Diese Förderungen sind sehr wettbewerbsfähig, als ihr Projekt gewählt wurde, lag die Erfolgsquote bei 12%. Das Marie Curie Programm hat sie vom ersten Aufenthalt lieben kennengelernt und war in der zweiten Hälfte des Jahres 2003 in der Advisory Board der Marie Curie Fellowship Association tätig, zuständig für den wissenschaftlichen Austausch.
Das Marie Curie Intra-European Fellowship war ein eigenständiger Projekt für zwei Jahre, Akronym CA'REDIVIVUS, Thema "Preservation of historic reinforced concrete housing buildings across Europe". Das Marie Curie Programm ist ein Mobilitätsprogramm und die Forschung muss in einem Land das weder das Heimatland, noch das Land der Tätigkeit in der letzten 3 Jahre ist durchgeführt werden und wurde ebenfalls in Pavia, Italien, durchgeführt.
Angefangen mit 2001, seitdem sie im Graduiertenkolleg tätig war, hat Frau Bostenaru Dan an den Jahrestagungen des ehemals European Geophysical Society, danach European Geosciences Union aktiv teilgenommen. Sie war in 2002 Chairperson, dann von 2003 bis 2007 Chairperson der Session "Natural Hazards' Impact on Urban Areas and Infrastructure", das von Prof. Friedemann Wenzel, der Sprecher des Sonderforschungsbereiches 461 initiiert wurde. Aus dieser Arbeit resultierten zwei Sonderausgaben: eine in Mai 2006 in der Zeitschrift "Bulletin of Earthquake Engineering" und eine, zusammen mit Heidi Kreibich, das bald erscheint, in "Natural Hazards". Nach einer anderes Session, über historische Baustoffe, das in 2006 stattfand, wird ein Buch ebenfalls bei Springer erscheinen.
Nachdem das Projekt erfolgreich beendet wurde, hat Frau Bostenaru Dan ein Reintegration Grant im Rahmen des Marie Curie Programms gewonnen, für ein Projekt das ab Dezember 2007 3 Jahre läuft. Thema des Projekts, mit dem Akronym PIANO ist "The innovation in the plan of the current floor: Zoning in blocks of flats for the middle class in the first half of the 20th century". Die Gastinstitution ist eine Stiftung in Rumänien, die Weiterbildung anbietet, und diejenige für Akademiker hat das Schwerpunkt Projektmanagement. Dabei ist sie bei der Stiftung ERGOROM '99 angestellt.
Seit Februar 2008 hat Dipl.-Ing. M. Bostenaru Dan auch eine Vollzeitstelle bei der "Ion Mincu" Universität für Architektur und Städtebau, das Department für Geschichte & Theorie der Architektur und Konservierung des Bauerbes, Lehrstuhl für Konservierung und Restaurierung. Ihre Hauptaufgabe im Rahmen der Stelle ist die Pflege des Archivs des Lehrstuhls und bis jetzt wurde an die Digitalisierung des Glassdiaarchivs von Tzigara Samurcaş gearbeitet. Es wird eine Datenbank, die geographisch gegliedert ist, aufgebaut, und das über das WEB Durchsuchbar sein soll. Tzigara Samurcaş war ein rumänischer Kunsthistoriker der vor etwa 100 Jahre in Deutschland studiert hat. Das Projekt hat die Kofinanzierung der Union Rumänischer Architekten gewonnen. Außerdem muss sie sich um Fördermöglichkeiten erkunden und mit dem Zentrum für Architektur- und Städtebaustudien zusammenarbeiten. Im Rahmen des Zentrums arbeitet sie um ein Buch über zeitgenösischen Wohnbauten in Rumänien herauszugeben. Ein weiteres Buch wurde bereits herausgegeben, es ging um die Revitalisierung von städtischen Quartieren, in zusammenarbeit mit Giuseppe Cina von der Universität Genua, Italien. Auch war sie Mitglied im Projektteam von einem CNCSIS Projekt, wobei die CNCSIS das rumänische Pendant für die DFG ist. Das Projekt, Akronym ACUM, befasste sich mit Kunst im öffentlichen Raum, und Frau Bostenaru Dan hat über grüne Räume in Europa, insbesondere im deutschsprachigen Raum, geschrieben. Ein Band mit dieser Beiträge wurde unter den Titel "Der wiederentdeckte Grünraum" veröffentlicht.
In September 2008 wurde Frau Bostenaru Dan als Doktorandin der Architektur am "Ion Mincu" Universität für Architektur und Städtebau angenommen.
Dipl.-Ing. M. Bostenaru Dan hat ihren jahrelangen Schwerpunkt an Erdbebeningenieurwesen nicht aufgegeben. Sie war ebenfalls Mitglied in einem CNCSIS Projekt der Universität Bukarest in Konsortium mit anderen Forschungsinstitutionen über "Multihazard und Vulnerabilität im seismischen Kontext Bukarests", Akronym HERA, Laufzeit 3 Jahre 3 Monate ab September 2007. Sie befasst sich dabei mit der architektonischen Vulnerabilität und Ziel ist der Aufbau einer GIS Datenbank. Mit dieser Nationalförderung ist sie zusammen mit der Projektleiterin Management Committee Mitglied bei der COST Action TU0801 "Semantic enrichment of 3D city models for sustainable urban development" nominiert worden im Juni 2009.
Seit November 2001 bis jetzt ist Dipl.-Ing. M. Bostenaru Dan Mitglied bei dem ehrenamtlichen Projekt "World Housing Encyclopedia", das von der Earthquake Engineering Research Institute aus Oakland, Kalifornien und das International Association for Earthquake Engineering betrieben wird. Zwischen 2003 und 2006 war sie in Leitungsfunktion, Member of the Editorial Board. In August 2004 wurde ein zusammenfassendes Band der Beiträge bis dann (etwa 100 Beiträge) von EERI herausgegeben. In 2010 veröffentlichte sie zwei Bücher, eins über den Vergleich von traditionellen und modernen Bauten in Rumänien und Deutschland, und eins über Bauten in Bukarest, Rumänien, beide Berichte der World Housing Encyclopedia zusammenfassend. Derzeit laufen Verhandlungen dass innerhalb der World Housing Encyclopedia Initiative an einem Projekt über Ontologie und Taxonomie (das Thema der COST action), gefördert von das Global Earthquake Model, mit Sitz in Pavia, Italien, secretary general Dr. Rui Pinho, der scientist in charge bei der Marie Curie Fellowship, teilzunehmen.
Frau Bostenaru Dan war und ist aktiver Mitglied verschiedener Fachvereine, wobei sie auch Leitungsfunktionen annahm und nimmt, oder Sonderausgaben ihrer wissenschaftlichen Zeitschriften ausarbeitete, oder auch spezielle Sessions auf Tagungen leitete. Sie hat über 120 wissenschaftliche Publikationen, darunter 6 Bücher und 3 wissenschaftliche Zeitschriftbeiträge als Alleinautorin.
Außer der Mobilität, das Frau Bostenaru Dan in ihrer Laufbahn erlebt hat, hat sie auch in der Familie ein Mobilitätshintergrund: ihr Großvater mütterlicherseits gehörte der Gruppe der Donauschwaben, die im 18ten Jahrhundert nach Sathmar angesiedelten, und ihre Großmutter mütterlicherseits wurde während des zweiten Weltkriegs Lehrerin in einem Gebiet ernannt, das damals Ungarn gehörte, wo sie bis dann gelebt hat, danach aber Rumänien.
 

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