Michel Pauwels

Das Foto wird sichtbar, wenn Sie sich registrieren.

Michel Pauwels

Autor

(Der Unternehmensname ist nur sichtbar für registrierte Mitglieder)

Kontaktieren Sie Michel Pauwels!

Registrieren Sie sich dazu noch kostenlos bei XING.

Kostenlos registrieren und Michel Pauwels kontaktieren

Persönliches

Berufserfahrung

  • Beschäftigungsart
    Angestellter

Ausbildung

Über mich

Was mache ich?

Ich schreibe mit Vorliebe Bücher, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Dabei achte ich darauf, dass so wenig wie Möglich dazu erfunden wird. Um das zu begünstigen ist es natürlich wichtig, eine starke Geschichte zu haben. Ich habe schon von Kindesbeinen an gehört, dass das Leben die besten Geschichten schreibt. In einer Gesellschaft wie der unseren, in der wir täglich mit unzähligen Highlights überschüttet werden, stimmt das aber nicht mehr.
Jetzt werden die besten Geschichten von guten Autoren geschrieben und vom Leser erlebt. Dafür ist nicht nur die Geschichte wichtig, sondern auch die Art, wie sie geschrieben ist.
Mit meinen Büchern will ich das Herz meines Lesers ansprechen und vor seinem inneren Auge eine Welt erschaffen, die er überall googeln kann, aber so, wie er sie bei mir liest, noch nie gefunden hat und auch nie wieder finden wird.
Was mache ich also? Ich erschaffe mit Worten lebendige Bilder und bringe dadurch die Emotionen meiner Leser in Bewegung.


Wo arbeite ich und wie?

Ich arbeite überall und nirgends, aber immer anders.
Manchmal kritzele ich mit einem stumpfen Bleistift flüchtige Notizen auf irgendeinen Pappkarton und beim nächsten Mal sitze ich im Zug und spiele in Gedanken mit Worten und komponiere neue Texte, ohne dass ich sie notiere.
Dann wiederum sitze ich stundenlang am Rechner und schreibe ohne Unterlass eine Seite nach der anderen und beim nächsten Mal kann es sein, dass ich um jeden einzelnen Buchstaben kämpfen muss. An solchen Tagen bringe ich dann vielleicht nur drei Sätze zu Papier. Zwei Wochen später streiche ich die Hälfte wieder durch und fange von Vorne an.
Wenn ich schließlich fertig bin, lasse ich den Text liegen. Anschließend hole ich ein Skalpell heraus, seziere den Text und beginne ihn umzuschreiben. Zehn, fünfzehn oder zwanzig Mal, das ist unterschiedlich, aber ich höre erst dann auf, wenn ich zufrieden bin.
Immer wieder lese ich mir den Text laut vor, dann lege ich ihn zur Seite, mache etwas ganz anderes und sammle neue Eindrücke. Ich lese andere Bücher, schaue mir Filme an, gehe spazieren und unterhalte mich mit Gott und der Welt.
Nach einer Weile kehre ich an den Text zurück und lasse diese veränderte Sichtweise an manchen Stellen mit einfließen.
Aber eines ist immer gleich. Wütende Stellen schreibe ich in Wut, ruhige Stellen in Ruhe und über die Liebe schreibe ich nur, wenn ich liebe, denn sonst – so glaube ich - geht Authentizität verloren.


Hab ich die Orte wirklich gesehen über die ich schreibe?

Das ist eine wichtige Grundvoraussetzung. Ich schreibe über keinen Ort, an dem ich nicht persönlich gewesen bin. Jeder Leser, der einen dieser Orte besucht, wird wissen was ich meine. Denn er kann die beschriebenen Orte ganz genau wiedererkennen. Das Salz in der Luft riechen und den gleichen Kaffee schmecken, den der Protagonist vielleicht erst vor fünf Minuten genossen hat. Es ist aber auch möglich, dass er genau in diesem Augenblick neben dem Leser sitzt und vielleicht verwickelt er ihn beim nächsten Wimpernschlag, in den folgenden Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht.


Was will ich mit meiner Arbeit ausdrücken?

Mich selbst.


Wie bekomme ich meine Ideen?

Die meisten und besten Ideen bekomme ich, wenn ich ein gutes Gespräch führe. Dabei muss es gar nicht immer um zielgerichtete Kommunikation gehen, sondern kann auch einfach ein lockeres Gespräch unter Freunden sein, bei dem man sich auf ehrliche Art miteinander austauscht. Ich meine die Art, bei der man dem anderen zuhört, ohne dabei eigene Gedanken dazwischen funken zu lassen. Ich meine die Gespräche, die einem ein erfüllendes und befriedigendes Gefühl geben, weil man weiß: Alles wurde gesagt und wir haben uns verstanden.
Solche Gespräche sind ein riesiger Fundus der Inspiration für mich, ebenso wie die Schönheit. Besonders mag ich die Schönheit der Natur. Es ist einfach phantastisch, auf einer Lichtung zu stehen, wenn der Tag sich aus seinem Traum erhebt. Zu sehen, wie der Nebel der Nacht sich lichtet und dein Blick klar wird. Auf einmal ist es dir möglich, Dinge auf eine Art und Weise zu sehen, wie du es vorher nie konntest. Nicht nur die Dunkelheit der Nacht weicht mit jedem weiteren Atemzug, sondern auch der Dunst und Dreck unserer überfüllten Großstädte schwindet aus deinem Geist und du kannst erahnen, was wirklich hinter all diesem Rauch steckt.
Feuer ist ebenfalls eine Quelle der Inspiration für mich, gute Ideen findet man aber überall, auch auf dem WC, wie Heinz Erhardt einst sagte. Und wenn wir so einen Moment erleben - glaube ich - ist das ein riesengroßes Geschenk, für das wir dankbar sein sollten.
Sicher bin ich mir jedoch, dass wir Inspiration nur dann erleben können, wenn wir wir selbst sind und keine verkrampften Gedanken formulieren, die möglichst originell und brillant zugleich sein müssen.


Warum schreibe ich?

Ich habe mal den Satz gehört: „Ich tue es, weil ich es kann“ und ich muss zugeben, dass diese Worte mich sehr beeindruckt haben. Sie treffen auf mich und das Schreiben aber nur bedingt zu.
Ich glaube nicht, dass es beim schreiben und bei diesem Satz nur um ein kraftstrotzendes Ego geht, das sich beweisen muss, oder um die Grundfähigkeiten, die wir alle in der Schule erlernt haben. Nein, ich glaube es geht vielmehr darum, dass erstens jeder Mensch die Welt anders wahrnimmt und zweitens jeder Mensch den Wunsch und das Recht hat, seine Welt und seine Art diese zu sehen, mitzuteilen.
Doch was kommt als Nächstes, denn schließlich werden wir ja nicht alle Schriftsteller, Künstler oder Menschen die sich der Welt mitteilen wollen. Ich glaube es gibt noch etwas, das darüber hinaus geht, zumindest ist es bei mir so. Es ist der Wille, mit und durch meine Arbeit zu wachsen. Darum schreibe ich und ich tue es gerne. Macht es mich glücklich? An manchen Tagen schon.
 

Suche im XING-Netzwerk

Finden Sie neue Business-Kontakte auf XING und treffen Sie alte Kontakte wieder!

Kontakte

Bernhard Quiel, Peter Scholle, Caroline Oberleiter, Knut Brockmann

(weitere Kontakte nur sichtbar für registrierte Mitglieder)