Neno Artmann

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Neno Artmann

Prince of Coffee

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Geb. am 06.02.1963 in Zagreb
Wohnhaft seit 1966 in Holzkirchen
 
Global Reisender aller 5 Kontinente.
USA, Südamerika, Brasilien, Argentinien, Australien,
Mexico, Indien, Sri Lanka, Thailand, Europa usw.
Kontinente, Völker und die Lust auf Kaffee
 
Neno Artmanns " Art of Coffee "
 
Von Tobias Öller
 
Agatharied - Man spürt den aromatischen - bitteren Geschmack auf der Zunge, wird umstömt von Duft gerösteter Bohnen, wenn man Neno Artmanns Bilder betrachtet.Seine Werke, die er derzeit im Krankenhaus Agatharied zeigt, bilden eine einzige, wogende Ode an den Koffein, eine Liebeserklärung mit Stil und Eleganz.Aber darüber hinaus zeigt der Künstler - er arbeitete bezeichnenderweise beim Münchner Unternehmen Dallmayr - ein herausragendes Gespür für Farbe,Verläufe und Kontraste.Viel Stimmung vermitteln seine Bilder, die zumeist eine malerische Variation bilden Firmenlogos der internationalen Kaffeeindrustrie: Die Schriftzüge " Cafe do Brasil" oder Pampas del Inca pragen auf den Leinwänden, oder Artmann bemalt gleich einen Original- Kaffeesack.Die Schriftzüge und Piktogramme vermitteln ein grundlegend grafischen Flair.
Die Logos umrahmt Artmann zuweilen mit einen bunten Kaleidoskop aus Formen und Figiren, die an der Schwelle zur Abstaktion tänzeln; Silhouetten,Personen, Blumen, Bergrücken tauchen vor das Auge des Betrachters auf und verschwinden wieder im lebendig - ekstatischen Äther.
Ob mittels realer Motive oder nur durch die Zusammenstellung der Farben:Stete knüpfen die Bilder einen fliegenden Teppich, der in eine andere Welt entführt,der sich aufschwingt auf dendampfenden Düften gerösteter Bohnen zu einer Reise in das Ursprungsland des Kaffees.
Zuweilen gräbt man dabei tief in den Kulturgeschichte der Völker; Kryptisch dargestellt und auf grafische Formen reduziert, wikt die Kaffebohne hier wie ein Schild der Steppenvölker, Personendarstellungen muten an wie archaische Höhlenmalerei.
 
Spielerisch bedient sich Artmann bei all diesen Werken der Klaviatur der Stilepochen, fort mal impressioitische Ensemblems, mal monchromatische Muster und Texturen.Zu den Höhepunkten zählen die perspektivischen Quader zu " Rayo del Sol " die wie ein Relikt aus dem Kubismus wirken und dabei mit ihren Farbverläufen von Orange zu Gelb die Sonne aus den Poren der Leinwand scheinen lassen.
In einen anderen Bild erkennt man die Wurzeln der Pop - Art in einen betörenden Farbmix aus Blau und Pink.
 
Mit dieser Vielfalt beweißt der weitgereiste Künstler, der sich erst vor drei Jahren der Malerei zuwandte,dass man mit Wissendurst und Engagement nicht nur die Welt breisen, sondern auch beschreiben kann. Kontinente, Völker und Facetten der Kunst fusionieren in diesem allumfassenden Thema: dem Genuß des braunen Goldes.
 
Ich schaue in die Welt,
In der die Sonne leuchtet,
In der die Sterne funkeln,
Ich schau in meine Seele,
Die mir im Innern lebt,
Im Weltenraum, da draußen,
Im Seelen tiefen,drinnen.
In der der Mensch beseelt,
dem Geiste Wohnung gibt.
 

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