Nicole Diercks

Nicole Diercks

Burnout-Therapeutin

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Kişisel Bilgilerim

  • Gruplar

İş Deneyimlerim (17 yıl, 2 ay)

  • 01/2012 - bugün

    (5 ay)

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  • 03/1997 - 11/1998

    (1 yıl, 9 ay)

  • 10/1984 - 10/1986

    (2 yıl, 1 ay)

  • İşyerindeki statü
    Girişimci (Bayan)

Eğitim Bilgilerim

  • 03/2003 - 04/2005

Hakkımda

Meine jüngere Geschichte ist ein ganz typischer Fall für unsere Gesellschaft:
BURNOUT
in der Lebensmitte.
Auweia.
Mich hatte es völlig zerbröselt. Wirklich völlig.

Lange Zeit habe ich gar nicht gewußt, wie mir geschah: eine völlige, so tiefgehende Erschöpfung, eine grundlegende - ganz stumpfe - Traurigkeit, eine totale Desorientierung in Zeit und Raum, ein nicht zur Ruhe kommendes Gedanken-Karussell und ein plötzlicher und vollkommen unumkehrbarer Verlust aller Werte, die mich jemals angetrieben hatten. Ein Zeichen für den Burnout in der letzten Stufe.
Es blieb nur noch die eine Frage: "Wenn mich das, an das ich geglaubt habe, an diesen Ort hatte führen können, was kann es dann wert gewesen sein??"

Ich hatte schon auch den Verdacht gehabt, ob es ein Burnout sein könnte, aber die Informationen waren so dürftig, wie auch vollkommen verkehrt. (Die jetzt aufbrandende Schwemme an Informationen macht die Sache übrigens eher noch schlimmer).
Darum hatte ich lange keine Diagnose - und damit natürlich auch keinen Therapie-Ansatz.

Außerdem schämte ich mich für meinen ausgeblichenen, verdüsterten, entsafteten Zustand. Ich mochte auch mit niemandem darüber reden. Und ich konnte es nicht ertragen, wenn meine vorsichtigen Schilderungen in ein überraschtes: "Was - DU???" mündeten.
Oder in das programmgemäße:  "Ach, was - Du brauchst nur mal richtig Urlaub, dann wird das schon wieder!"
Oder was noch schlimmer war: "Ja, ja einen Burnout haben wir hier alle schon seit Jahren..!"

Ich mied auch die Gespräche, weil ich nicht sagen konnte "wann ich denn wieder normal werden würde". Oder ob überhaupt.
Denn lange sah es nicht danach aus. Ich habe lange Zeit gedacht, ich käme nie mehr auf die Füße, hatte mich mit der Rolle als "Burnout-Invalidin" bereits fast abgefunden. Es war mir über Jahre nicht mehr möglich in irgendetwas Vertrauen zu fassen.
Ich war ein Kriegsgebiet.

Irgendwann dann erkannte ich, dass es dauert. Lange dauert. Sehr lange dauert. Ewig dauert. Und dann noch ein bißchen dauert. So lange, wie es eben dauert. Und wie lange das jeweils ist, das weiß kein Mensch vorher...
Wir haben uns jahrelang, manchmal jahrzehntelang bedient aus Energiereserven, die auf einem genetischen Notprogramm fussen. Wir haben diese rücksichtslos ausgebeutet, wie eine seelenlose Erzmine. Und dann gingen wir darin verschütt!
Die durch den Burnout erzwungene Erholung (die von uns natürlich nicht als solche wahrgenommen wird, weil die Gedanken im gleichen Tempo weiter nach vorne zu rasen versuchen!), ist der nachgelagerte Versuch einer überfälligen Ordnung und Re-Organisation.
Für einige ist diese Erschöpfung so tiefgreifend, dass sie sich nie mehr davon erholen werden. Und andere fürchten das auf ihrem Tiefpunkt nur und setzen diesem unerträglichen Los selber ein frühzeitiges Ende.
Ja, der Burnout kann tödlich sein!

Ich begann zu forschen, zu schreiben, zu interviewen, aufzuräumen, zu analysieren, zu studieren und zu probieren... Ich bin einfach ein unverbesserlicher NERD! :-D
Das ganze Drama ist als autobiographisches Buch zu bewundern unter http://ausgebrannt.webnode.com/blog/
Mit der Zeit bekam ich ein sehr klares Bild von diesem Zustand des Burnout. Insbesondere weil ich ja selber Therapeutin bin, ging es mir total an die Substanz, dass ich mir nicht helfen konnte, beziehungsweise, dass ich keine Ahnung von der vorliegenden Dynamik hatte, die mich  völlig unerbittlich nach unten auf den Grund des Strudels riß.

Als er mir dann irgendwann etwas besser zu gehen begann, suchte ich nach Wegen, um anderen Betroffenen ein wenig zu helfen, ohne das es gleich nach "Hilfe" aussah. Ich gründete 2010 im Selbsthilfezentrum München eine Selbsthilfegruppe "Burnout", die sich von Anfang an einem enormen Zulauf erfreute. Hier nun erlebte ich noch einmal rückwirkend den Weg, den meine geschundene Seele zwangsläufig genommen hatte: das war ja grausam! Was hatten wir uns da alle nur angetan?!

Wir mussten zurück auf die Schulbank! Dinge lernen, die niemand uns beibringen wollte: den liebevollen und ressourcen-orientierten Umgang mit uns selber.
Und genau das bildet das Zentrum meines Therapie-Angebotes:
Aufräumen, umgestalten. neu anfangen. GANZ NEU.

Mein Slogan: "Für ein Leben nach Burnout. Lass Dir doch helfen..."

www.ausgebrannt.webnode.com




 

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