Oliver Schibli

Oliver Schibli

Managing Director & CMO

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Personal information

Professional experience

  • Dec 2012 - present

    (6 months)

  • to present
  • Jun 2012 - Dec 2012

    (7 months)

  • Sep 2010 - May 2012

    (1 year, 9 months)

  • Nov 2009 - Aug 2010

    (10 months)

  • Jun 2007 - Sep 2008

    (1 year, 4 months)

  • Dec 2002 - May 2007

    (4 years, 6 months)

  • 1997 - 2002
  • Employment status
    Executive

Educational background

About me

Hier ein Interview in der Werbewoche, welches mich ziemlich genau beschreibt:
 
Schon mit sieben Jahren bekam der kleine Oliver einst seinen ersten Computer. «Das Ding hat mich total fasziniert», erinnert er sich. Als erstes hat er die Einleitung des Handbuchs abgeschrieben. Später hat er selber Spiele programmiert. «Ich durfte keine Games kaufen und nur mit solchen spielen, die ich selber erfunden habe», lacht er. Allerdings sei dann der Spass begrenzt gewesen. Als Gestalter der Games wusste der spätere Benutzer auch über deren Mechanik Bescheid und kannte zum voraus die Lösung.
 
Pionier in der Online-Welt
 
Bereits nach seiner Lehre als Chemielaborant machte sich Oliver Schibli selbständig. Er gestaltete Video-Animationen und durfte diese an Gross-Events für Parisienne oder Sony auf Leinwände projizieren. Davon konnte er «ganz gut leben». Auch diese ganze Technik für die Shows hat er «autodidaktisch gelernt». Dazu hat der junge Erfinder ständig weiter getüftelt, zum Beispiel wie er die Bilder komprimieren konnte, um ein möglichst sauberes Bild zu erzeugen.
 
Während dieser ganzen Zeit war es ein Traum von Schibli, einmal beim Fern¬sehen arbeiten zu können. «Da kommt man aber nicht hin, wenn man Autodidakt ist», weiss er. Doch statt seinen Berufswunsch zu begraben, sagte er sich: «Dann mache ich halt mein eigenes Fernsehen.» So wurde Oliver Schibli zu einem Pionier in der ¬Online-Welt. Bereits 1997 hat er das erste Internet-Fernsehen der Schweiz gegründet. Schibli programmierte mit einem Kollegen zusammen eine Website. Auf dieser konnte er dank dem Know-how aus den Partyfilmen die Bilder immer besser zum Fliessen bringen. «So haben wir angefangen, Videos auf das Internet zu stellen.» Das war etwa zur gleichen Zeit, wie broadcast.com von Yahoo «auf Sendung» ging.
 
Schibli arbeitete für seinen Kanal mit Reuters zusammen. «Wir waren zwei Jahre lang die einzige Website weltweit, die Video-News von Reuters zeigen durfte.» Diese News hat Schibli auf einem VHS-Tape bekommen, weil er damals noch keine Satellitenschüssel hatte. Später hat sich die Technik Schritt für Schritt entwickelt, und das erste Web-TV der Schweiz zeigte zum Beispiel auch Live-Übertragungen von Modeschauen in Paris oder Pressekonferenzen des Fussballverbandes Fifa. Die ISDN-Lines erlaubten allerdings nur kleine Ruckelbilder. Finanziert haben die Netz-Pioniere ihr Experiment mit Werbung. Das funktionierte damals allerdings noch sehr rudimentär. «Wir verkauften Werbung zu einem fixen Preis, montierten diese rund um die News, und damit war das Ding für unseren Sponsor erledigt.» Der Traffic entwickelte sich aber ziemlich schnell, weil Reuters auf ihrem Newsticker regelmässig auf das neue Medium hingewiesen hat. Trotzdem realisierte Schibli 1999, dass er mit diesem Werbemodell noch zu früh für eine unternehmerisch interessante Zukunft war. «Wir mussten es also anders angehen.»
 
Mit einer neuen Business-Idee hat er seine Technik Firmen angeboten, die inhouse Bedarf an gefilmten Informationen hatten. Für die Fifa hat er Pressekonferenzen übertragen. Für die Credit Suisse haben Schibli und sein Team eine erste Analysten-Call-Lösung entwickelt, mit der noch sehr lange gearbeitet wurde. Bei einer Finanzierungsrunde ist dann auch die UBS in das Unternehmen eingestiegen und Schibli konnte seine ITV Media auf 35 Leute ausbauen. Seine Kompetenz war in der Folge das Business Development. Als nächs¬ter Schritt entwickelte er eine Software, mit welcher man Video-Inhalte sehr einfach in das Netz stellen konnte.
 
Als das drohende Platzen der Internet-Blase die tägliche Arbeit immer härter werden liess, sah Schibli, der damals seit Jahren auf vollen Touren lief, den Moment für eine Pause gekommen. Er genoss es, neun Monate lang die ganze Schweiz zu bereisen.
 
Wieder eingestiegen ist er bei Bluewin. Dort war Schibli im Bereich Business Development für das Bluewin-Portal zuständig. Er hat die Toolbar entwickelt und verschiedene Prozesse so optimiert, «dass es schneller und einfacher geht».
 
Als bei Bluewin eine Reorganisation anstand, wurde der Bereich E-Commerce frei. Später kam das Display Advertising dazu. Schibli durfte zum ersten Mal in seinem Leben zweistellige Millionenbeträge verwalten und entdeckte, dass ihm eine solche Verantwortung Befriedigung bringt. Als er nach fünf Jahren das Bluewin-Portal von allen Facetten her kannte, war trotzdem die Zeit für etwas Neues gekommen.
 
Schibli wollte wieder zurück in die Medien und wechselte zum Blick. Die letzten 18 Monate leitete er dort das Produktmanagement für das Online-Portal und war damit im Bereich Sales auch für die Betreuung von Agenturen und Vermittlern zuständig. Vom Programmieren zum Verkauf? Für Schibli war das kein grosser Wechsel. «Man verkauft konstant etwas im Geschäftsleben. Auch wenn ich eine neue Technik entwickle, muss ich jemandem meine Idee verkaufen», erklärt er seine Beziehung zum Job.
 
Der Aspekt des Verkaufens ist nun noch einmal stärker geworden, seit Schibli bei Tilllate Schweiz die Verantwortung als Head of Sales übernommen hat. An diesem Nightlife-Portal lockte ihn, das tilllate.com eine sehr starke Community hat und vor allem auch international tätig ist. «Ein extrem spannender Challenge. Die Firma ist vom Brand her sehr gut aufgestellt. Und was das Kunden-Management betrifft, hätten wir bei Ringier von einer solchen Infrastruktur nur träumen können», verrät Schibli.
 

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