Warum die Familienforschung zu meinem Lebensinhalt geworden ist:
Bisher habe ich meine Forschungsarbeit aus der Ferne, im Stillen mit wachsendem Erfolg durchführen können, da ich in einem sehr begrenzten Raum forsche, aus dem unendlich viel und gutes Material verfügbar ist. Inzwischen haben die Ergebnisse meiner Arbeit einen Umfang angenommen, dass es verantwortungslos wäre diese ausschließlich für mich persönlich zu nutzen.
Habe ich doch das Vorrecht auf die zahlreichen Vorarbeiten und mühevollen Recherchen von so namhaften Familienforschern des 20 Jh. in Holstein zu profitieren. Darunter vor Allem dem von mir verehrte Wilhelm Johnsen (1891-1984) und der Helene Hoehnk (1859-1944), deren beider Lebenswerk bedauerlicherweise in verschiedenen Archiven nördlich der Elbe nur bruchstückhaft gelagert sind. Ich schätze mich glücklicheinen bescheidenen Teil davon als Kopien zu verfügen.
Meine persönliche Genealogie konnte ich vor 30 Jahren einigermaßen umfangreich, weil zum Teil vorhanden sowie mit intensiver Hilfe von Emil Hecker )einem bekannten niederdeutschen Heimatdichter und Radiosprecher seiner Zeit) in Brunsbüttel, abschließen. (begleitet von einem sehr persönlichen Briefwechsel Anfang der 70er) Später lerne ich meinen Stammbaum auch gedcom-mäßig zu verarbeiten und mit historischem Material zu füllen. Seit vier Jahren widme ich täglich meiner Leidenschaft und sammle Namen, Daten und Fakten aus meinem Forschungsgebiet Süderdithmarschen und Steinburg .
Je mehr Namen, und Familien ich sammle umso weiter fühle ich mich von meinem Ziel entfernt, die vorhandenen Büchern aus Brunsbüttel, Eddelak, Marne und Burg zu digitalisieren.
Wenn man mir nachgesagt das auch ich der quantitativen Namensuche fröne, mag das zutreffen so wie für die meisten Forscher auch, die ja in der Regel besondern tief nach vorn kommen wollen und jeder möchte möglichst viele „Adlige“ für sich beanspruchen.
Doch was mich betrifft, so sind es die Lebensumstände die mich interessieren, das soziale Umfeld im Spiegel der politischen Ereignisse vor Ort. Auch wenn diese in wenigen guten zugänglichen Veröffentlichungen abgehandelt sind, versuche ich die sehr persönlichen Umstände in meine Forschungen einfließen zu lassen.
Obwohl der Raum Dithmarschen für das Weltgeschehen ohne größere Bedeutung war und ist, findet sich in der Nationalbibliothek Wien und auf der Universität Wien sowie beim Genealogischen Verein Adler und im Family History Center Wien, deren Leiter ich ehrenamtlich viele Jahre war, eine Fülle von Informationen die ich für mich einbringen kann.
Ein reger Kontakt zu den Archiven in die Heimat meiner Väter, die ich schon in den 60 Jahren aus beruflichen Gründen nach Wien verlies, aktualisieren Hintergründe und zeigen immer wieder neue Quellen auf.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit ergab sich im Laufe der Sucharbeit im Totembuch BRUNSBÜTTEL vom 21.Okt.1782, wo ich auf den Urgroßvater von Johannes Brahms (1833-1897) Peter Henrich Brahms stieß, woraus sich in Folge eine rege Korrespondenz mit der Deutschen Brahmsgesellschaft in Hamburg sowie mit vielen Brahmskundigen Institutionen
Im Zusammenhang mit dem Stammbaum des in Wien verstorbenen Komponisten gibt es Ungereimtheiten in allen bis in die 80 er Jahre veröffentlichte Stammbäume.
Als Mitarbeiter der Firma Lego bin ich 1963 nach Wien gekommen, wo ich 1973 als 32 jähriger eine Grazerin geheiratet , eine Familie begründet Mein Sohn Claus inzwischen mit einer Japanerin verheiratet und meine Tochter Kerstin leben noch in Wien. Hier habe ich 38 Jahre in verschiedenen intern. Werbeagenturen, auch als GF gewirkt.
www.belowtheline.at Mit 60 begründete ich meine oben beschriebene Leidenschaft in der Familienforschung. Meine sehr persönliche Genealogie - Homepage:
www.dithmarschenahnen.com ist online.
Aus Dithmarschen erreicht mich inzwischen - wegen der Internetpräsenz - regelmäßig neues umfangreiches Material.