Peter Pachmann

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Leiter Unternehmenskommunikation International

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Hakkımda

SIMFO

Die in Bayreuth ansässige SIMFO Spezielle Immunologie Forschung + Entwicklung GmbH ist eine medizinisch-biologisch ausgerichtete Forschungseinrichtung mit hoher Kompetenz für personalisierte Diagnostik und Therapie auf naturwissenschaftlicher Basis. Besondere Schwerpunkte bilden die Entwicklung innovativer Analyse-Verfahren zur Auswertung der Patientenspezifischen individuellen Thromboserisikobewertung sowie zur Bewertung zytostatischer Medikamente in der Tumortherapie und der onkologischen Erfolgskontrolle. SIMFO verantwortet zudem federführend den internationalen Vertrieb der beiden Verfahren ThromboTRAC® und maintrac®. Ein weiteres Anliegen der Gesellschaft besteht in der Verbreitung und Verbesserung fundierter gesundheitlicher Informationen für die breite Öffentlichkeit.

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Vielfalt an Tumorzellen macht Charakterisierung zur Pflicht

Mon, 21 May 2012 10:52:14

Bayreuth - In einer nun veröffentlichten Studie, in deren Rahmen einzelne Tumorzellen aus dem Blut von Brustkrebs-Patientinnen untersucht wurden, kommen US-amerikanische Wissenschaftler zu dem Schluss, dass ein streuender Tumor bis zu fünf genetisch unterschiedliche Zellsorten ins Blut abgeben kann. Hierzu erklärt Dr. med. Ulrich Pachmann, Transfusionsmediziner und Leiter der Laborpraxis Dr. Pachmann im Transfusionsmedizinischen Zentrum Bayreuth (TZB):

http://www.maintrac.de/presse/pressemitteilungen/presse_einzel.php?id=3819

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Thromboserisiko während der Schwangerschaft: Heparin-Gabe bei Schwangeren mit thrombotrac wochengenau berechenbar

Fri, 18 May 2012 11:14:09

Bayreuth – Während der Schwangerschaft ist das Risiko an einer Thrombose zu erkranken bis zu 40-fach erhöht. Studien zufolge erkrankt rund jede 20. schwangere Frau an einer Venenthrombose. Bleibt sie unbehandelt, kann die Verstopfung der Blutgefäße zu einer Lungenembolie führen – die häufigste Todesursache bei Schwangerschaften. Sowohl zur Prävention als auch zur Behandlung werden hochgefährdete Schwangere daher mit Blutverdünnungsmitteln wie Heparin behandelt. "Welche Patientin ab welchem Zeitpunkt und wie lange behandelt wird, beruht in den meisten Fällen nicht auf wissenschatlich fundierten Daten, sondern auf der momentanen Meinung des behandelnden Arztes", warnt Dr. Ulrich Pachmann, Leiter der Laborpraxis Dr. Pachmann im Transfusionsmedizinischen Zentrum Bayreuth (TZB). "Dabei wird die Heparin-Schutzwirkung mit erhöhter Blutungsgefahr regelrecht erkauft. Tatsächlich nämlich ist die Datenlage angesichts rund 30 bekannter Risiko- und Schutzfaktoren lückenhaft", so der Transfusionsmediziner weiter.

http://www.maintrac.de/presse/pressemitteilungen/presse_einzel.php?id=3820
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Neuste Publikation:

A study of Docetaxel-induced effects in MCF-7 cells by means of Raman microspectroscopy

Abstract Chemotherapies feature a low success rate of about 25%, and therefore, the choice of the most effective cytostatic drug for the individual patient and monitoring the efficiency of an ongoing chemotherapy are important steps towards personalized therapy.

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Kongress „Circulating Tumor Cells 2012“: maintrac-Verfahren überzeugt Fachwelt mit hoher Nachweisrate bei der Detektion von Tumorzellen


San Diego / Bayreuth – Forscher, Vertreter von Pharmaunternehmen sowie praktizierende Ärzte diskutierten am 02. und 03. Februar 2012 auf dem Kongress „Circulating Tumor Cells 2012“ in San Diego onkologische Verfahren. Neben Beiträgen, die sich der Bedeutung von Stammzellen in der Krebsforschung widmeten, standen dabei Methoden zur Detektion und Charakterisierung von im Blut zirkulierenden, epithelialen Tumorzellen besonders im Fokus.

In diesem Zusammenhang wurde das lange Zeit anerkannte CellSearch-Verfahren des Unternehmens Veridex von den anwesenden Experten zunehmend kritisch erörtert. Zwar wies Dr. Minetta Liu darauf hin, dass bei ihren metastasierten Patientinnen die CellSearch-Methode wichtige zusätzliche Informationen liefern kann. Wie andere Experten bemängelte sie jedoch Schwächen bei der Detektion: So würden mit dem Verfahren zu wenig Tumorzellen im Patientenblut gefunden. Eine diesbezüglich mit 10 bis 30 Prozent metastasierter Patienten bei 1 bis 100 Zellen in 7,5 ml Blut für deutlich zu gering befundene Erfolgsquote führte zu einer Debatte darüber, ob das CellSearch-Verfahren noch als „Goldstandard“ gelten könne.

Dagegen stieg das maintrac-Verfahren der SIMFO GmbH (www.simfo.de), welches Ende letzten Jahres als „Goldstandard“ bezeichnet wurde, bei den Fachleuten weiterhin in der Wertschätzung. Die von Prof. Dr. med. Katharina Pachmann, Universitätsklinikum Friedrich-Schiller-Universität Jena, entwickelte Methode weist nach Einschätzung vieler Experten die höchste Nachweisrate bei der Suche nach im Patientenblut befindlichen Tumorzellen auf. Auf besonders großes Interesse stieß demzufolge ihr Vortrag „Circulating Epithelial Tumor Cells (CETC): Detection and individual isolation for molecular profiling with respect to EMT and stem cell gene expression“. Prof. Dr. med. Katharina Pachmann, die als Keynote Speakerin des Kongresses eingeladen war, kam unter anderem zu dem Ergebnis, dass relevante Tumorzellen mit Hilfe der von ihr entwickelten Technik sowohl identifiziert als auch quantifiziert und im Anschluss für das „Therapy Monitoring“ genutzt werden können.

Darüber hinaus wies Prof. Pachmann darauf hin, dass mit maintrac Molekular-Analysen von individuell isolierten einzelnen Tumorzellen ermöglicht werden. Demnach besitzt das Verfahren nicht nur für die Diagnostik ein hohe Bedeutung, sondern es liefert wichtige Erkenntnisse zur Ausgestaltung von Therapien, die dann direkt auf die gefundenen Tumorzellen angewandt werden können.

Weitere Informationen unter www.maintrac.de


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maintrac ®
 
Im Blut zirkulierende Zellen aus soliden Tumoren (CETC) bestimmen die Gefahr von hämatogenen Fernmetastasen und damit auch über das Schicksal des Patienten. Daher ist es für die Ausrichtung von systemischen Therapien von entscheidender Bedeutung, diese Zellen zu quantifizieren und zu charakterisieren.
 
Mit diesem Ziel wurde von uns die maintrac-Methode entwickelt. Sie basiert auf einer einfachen EDTA-Standard-Entnahme von Blut oder anderen Körperflüssigkeiten. Das Verfahren quantifiziert die CETCs annähernd verlustfrei, ist hoch reproduzierbar, nach DIN EN ISO 15189 bereits mehrfach erfolgreich für Europa auditiert und akkreditiert, vielfach validiert und in höchstrangigen Journalen weltweit publiziert.
 
Die Dynamik der Zellzahl bildet Monate im Voraus hochsignifikant plausibel die alles entscheidende Tumor- bzw. Metastasendynamik ab, wodurch sich das Ansprechverhalten auf verschiedene therapeutische Maßnahmen überprüfen lässt.
 
Bestimmung zusätzlicher Zelleigenschaften mittels der
maintrac-Plattform:
 
* Apoptose, Wachstumsfraktion oder Organprovenienz-Marker
* direkt therapierelevante Kriterien: die verschiedenen
* Geschlechts- und Wachstumshormon- Rezeptoren, c-kit
* und Genamplifikationen(z. B. Her2/neu-in-situ-Hybridisierung)
* Ansprechen auf zytostatische Tumormedikamente und bei Immuntherapien, auch quantitativ
 
Dies ermöglicht die Bestimmung der verbliebenen Tumorlast im Körper auch nach Entfernung des Primärtumors, was wiederum eine effektivere Weiterbehandlung des Patienten ermöglicht.
 
SIMFO Spezielle Immunologie Forschung + Entwicklung GmbH
Peter Pachmann
 
Standort Hamburg
Tel.: 040 450 63 224
Fax: 040 450 63 260
e-mail: presse@simfo.de
web: http://www.simfo.de
 
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Blutstillungsstörungen: Studie liefert neue Ansätze zur Diagnose des Von-Willebrand-Syndroms


Bayreuth – Das Von-Willebrand-Syndrom ist hierzulande die häufigste angeborene Blutstillungsstörung. Ursächlich für diese ist ein Mangel oder ein Defekt des so genannten Von-Willebrand-Faktors. Dabei handelt es sich um ein Protein, das als Trägerprotein des Blutgerinnungsfaktors VIII eine wichtige Rolle bei der Blutstillung spielt: Wird ein Blutgefäß verletzt, tragen beide Faktoren entscheidend dazu bei, dass sich Thrombozyten an der verletzten Stelle anheften und sich dort ein daraus resultierender Pfropfen – auch Thrombus genannt – durch die Blutgerinnung festsetzt. Der Von-Willebrand-Faktor regelt dabei die Anheftung sowie die Anlagerung weiterer Thrombozyten. Er ist demnach ein Bindeglied zwischen der verletzten Gefäßstelle und den Thrombozyten.

Beim Von-Willebrand-Syndrom liegt hier jedoch eine Störung vor, deren Folge eine entsprechende Blutungsneigung ist. Die Wechselwirkung aus dem Von-Willebrand-Faktor und dem Blutgerinnungsfaktor VIII spielt dabei eine entscheidende Rolle, wie eine neue Studie belegt, die Dr. Ulrich Pachmann, Leiter der Laborpraxis Dr. Pachmann im Transfusionsmedizinischen Zentrum Bayreuth (TZB), und der Molekularbiologe Dr. L. Stein bei der SIMFO GmbH, jetzt im Fachblatt "Transfusion Medicine and Hemotherapy" publiziert haben.

Im Rahmen der Studie haben die beiden deutschen Forscher über ein einfaches, neu entwickeltes Verfahren die relative Stöchiometrie und Affinität der Wechselwirkung zwischen dem Von-Willebrand-Faktor und dem Faktor VIII bestimmen können. "Dies war in dieser Form bis dato so nicht möglich, da die bisherigen Testverfahren zum einen die Good Laboratory Practice-Kriterien nicht erfüllten. Zum anderen konnten sie weder Häufigkeit noch die Intensität des Normandie-Typs 2 des Von-Willebrand-Syndroms bestimmen, was relevante diagnostische, organisatorische und therapeutische Konsequenzen nach sich zieht", erklärt Dr. Ulrich Pachmann.

Zentrales Ergebnis seiner neuen Studie: Wann immer die prozentualen Anteile von dem Blutgerinnungsfaktor VIII und dem Von-Willebrand-Faktor um einen Faktor von mehr als zwei voneinander abweichen, kann die Bestimmung der relativen Stöchiometrie und Affinität helfen zu unterscheiden, ob das Von-Willebrand-Syndrom oder ob andere Gründe für die Blutstillungsstörungen bei Patienten ursächlich sind. "Dies ist ein Fortschritt im Vergleich zur bisherigen Diagnostik", so das Fazit des renommierten Transfusionsmediziners.

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