Philipp Dietze

Philipp Dietze   Premium-Mitglied   Gruppenmoderator

Kaufmann für erneuerbare Energien

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Berufserfahrung 

2009 - heute

Kaufmann für erneuerbare Energien

(Der Firmenname ist nur sichtbar für registrierte Mitglieder)

Branche: Erneuerbare Energiequellen & Umwelt

Status
Unternehmer

Ausbildung

Sprachen
Deutsch (Muttersprache), Englisch (Gut), Spanisch (Grundkenntnisse)

Über mich

Unser Denken bestimmt unser Leben. Wer zum Aufgeben neigt, wird ein ewiger Verlierer. Wer mutlos ist, bringt es zu nichts. Wer ein Gefühl der Unbesiegbarkeit entwickelt, lernt, dass er alles schaffen kann, der wird unglaublich erfolgreich.

Wir haben unsere Kindheit hinter uns. Viele dieser Prägungen sind bereits da. Wenige von uns sind wirklich zum Verlierer geprägt. Aber auch nur wenige zum Sieger. Wie mache ich es jetzt ganz konkret? Wie lerne ich, niemals aufzugeben? Wie lerne ich Entschlusskraft? Mut? Wie forme ich meinen Willen?

Beispiel: Niemals aufgeben

Niemals aufzugeben, ist oft ein Zeichen ideologischer Verblendung. Wieviel Elend brachte es über die Menschheit, dass weder Hitler noch der japanische Kaiser ans Aufgeben dachten? Wieviel Zeit und Geld wurde schon in aussichtslose Projekte verschwendet?

Beim Näheren Hinsehen wird aber klar. Es liegt nicht am Nicht Aufgeben, sondern an der falschen Sache. Oft genug liegt es daran, dass man einfach nur unflexibel ist. So wie sich die Welt ändert, wie sich die Umstände ändern, müssen sich auch unsere Ziele immer wieder ändern. Nur aufgeben, das dürfen wir wirklich nicht.

Gerade Aufgeben ist eine besonders heimtückische Angewohnheit. Wer die Schule aufgibt und einen Hilfsarbeiterjob annimmt, verdient plötzlich Geld. Aufgeben entlastet schnell. Wie ein schleichendes Gift entsteht ein positives Bild des Aufgebens in unserem Unterbewußtsein. Und so gibt man bei immer kleineren Widerständen schon auf, erreicht niemals mehr ein Ziel, fährt allenfalls mit der Gondel auf einen Gipfel, lebt schon als junger Mensch in Erwartung der Rente.

Der umgekehrte Weg ist, mit einfachen Zielen zu beginnen, aber niemals aufzugeben. So programmieren wir uns um. Man lernt, dass man mit geduldiger Hingabe weiter kommt als mit Aufgeben. Man lernt, dass man durch Anpacken weiter kommt als durch abwarten.

Die Persönlichkeit formen

Wie lernt man so etwas?

Es gibt einige Betätigungsfelder, die uns das vermitteln. Und da steckt auch schon die wichtigste Erkenntnis. Beim Betätigen. Beim Tun. Nicht beim Lesen alleine. So leid mir das tut, Bücher sind sehr hilfreich, aber aus Büchern alleine verändern Sie wenig. Persönlichkeitformung erreichen wir, indem wir etwas tun: Sport, Reisen, Projekte ... und freuen wir uns, wenn uns Krieg und Krankheiten als persönlichkeitsbildende Faktoren erspart bleiben.

Sport

Eine Fußballmannschaft, die den Willen nicht aufbringt, einen Rückstand aufzuholen, schießt dann auch kein Zufallstor. Wettkampfsport lebt vom Willen und schult den Willen. Aber es muss gar kein Wettkampfsport sein.

Wer sich jahrelang nicht bewegt hat, sollte sich nicht zu einem Maratholauf in vier Wochen anmelden. Wer zum Aufgeben neigt, sollte sich umgekehrt sehr sehr kleine Ziele setzen. Versuchen Sie, am ersten Tag, das ist heute, einfach ein Stück weit zu laufen. Egal ob Sie 20 Meter oder einen Kilometer schaffen, jeder von uns hat eine andere Situation und andere Voraussetzungen. Es ist egal, wie weit Sie gekommen sind. Aber es ist jetzt Ihr Maßstab. Laufen Sie morgen ein Stück weiter. Das schaffen Sie, denn Sie haben bereits einen kleinen Trainingseffekt. Und übermorgen laufen Sie wieder ein Stück weiter. Das können Sie.

Und jetzt endlich können Sie abschätzen, wieviel Sie wohl am vierten Tag schaffen werden. Auf jeden Fall wieder etwas mehr. Nehmen Sie sich ein konkretes, gut erreichbares Ziel vor. Egal wie das Wetter ist. Und schon nach 10 Tagen wird Ihnen klar: Es liegt vielleicht noch fern, aber es liegt im Rahmen Ihrer Möglichkeiten, auch einmal 5 oder 10 Kilometer am Stück zu laufen. Es liegt noch fern, aber im Rahmen Ihrer Möglichkeiten, irgendwann eine Marathonstrecke zu bewältigen.

So reihen Sie für sich persönlich einen Sieg an den anderen, einen Erfolg an den nächsten. Sie lernen, dass Sie alles können.

Ein Gipfel

Wer niemals einen Berg bestiegen hat, unterschätzt leicht, wieviel Mühe das bereiten kann. Dabei haben Gipfel durch ihren oft grandiosen Ausblick eine außerordentlich beeindruckende Wirkung auf die Seele. Man hat sein Ziel vor Augen. Und es gibt einen eindeutigen Punkt, an dem die Anstrengung endet und das Ziel erreicht ist. Ein Gipfelerlebnis ist etwas Einzigartiges.

Es muss kein Viertausender sein. Und kein Felsen- oder Eisgipfel. Und manchmal ist es sogar ein großer Erfolg, wenn Sie den Gipfel nicht erreichen.

Probieren Sie zunächst einen einfachen Gipfel. Schritt für Schritt

Persönlichkeitsformung durch Ziele wie Berggipfel oder sportliche Ziele beginnt immer mit der Orientierung. Ihr erstes Ziel muss sein, festzustellen, was für Sie einfach, was schwer und was eine echte Herausforderung ist.

Eine Reise

Das Buch "Erfolg ist eine Reise" (leider vergriffen!) von Brian Tracy ist ein besonders gutes Lehrstück, wie Menschen an einer Aufgabe wachsen und am Ende ganz Andere geworden sind. Die Überzeugung, dass es etwas geben könnte, was man nicht schaffen kann, diese Überzeugung aus seinem Leben zu verbannen, kann man durch Reiseerlebnisse schaffen.

Auch hier gilt wieder: Ein Kind kostet es vielleicht mehr Mut, zum ersten Mal alleine zum Bäcker zu gehen als es Brian Tracy gekostet hat, die Sahara zu durchqueren. Und auch seine Reiseschilderung ist eine allmähliche Steigerung vom Gewohnten zum Unbekannten. Beginnen Sie auch hier mit "einfachen Mutproben", uns sei es auch nur der Besuch der Oper in Ihrer Stadt.

Reisen bildet nicht nur. Es formt tatsächlich den Charakter. Reisen ist immer mit Ungewohntem, mit Neuem verbunden, mit vielen kleinen Schwierigkeiten. Das ist genau das, was man braucht, um es auf sein Leben zu übertragen: Wir wissen nie, welche Schwierigkeit als nächste kommt. Aber sie kommt bestimmt. Und mit jeder davon werden wir fertig.

Reisen zählen zu den besten Möglichkeiten, sich auf dem schmalen Grat zwischen Leichtsinn und Mut persönlich weiterzuentwickeln.

Projekte

Geduld ist nicht gleich Geduld. Vielen Menschen fällt es viel leichter, geduldig ein kleines Projekt zu Ende zu bringen, wenn es sich um eine rechtshirnige Tätigkeit handelt. Das Zeitgefühl ist anders als bei linkshirnigen Betätigungen. Und man fühlt sich wohl. Betrachten Sie es deshalb auch als Erfolgsmethode, wenn Sie Zeichnen lernen oder mit Ihren Kindern eine Sperrholzburg errichten.

Quelle : methode.de

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