Roman Maruhn
Magister Artium
Politikwissenschaftler und Journalist(The company name is only visible to registered members)
- 90133 Palermo
- Italy
Personal information
- Organizations
- Goethe-Institut, Bayerischer Rundfunk, ARD, Bertelsmann Stiftung, Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik (ZfAS), Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), e-politik.de e.V., Arbeitskreis Europäische Integration (AEI), Centrum für angewandte Politikforschung (CAP), shipspotting.com
Professional experience (13 years, 9 months)
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Jun 2009
- present
(3 years)
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(Only visible for registered members)
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Jun 2009
- present
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Sep 2009
- present
(2 years, 9 months)
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Assistent der Institutsleitung
Goethe-Institut Palermo, http://www.goethe.de/palermo
Industry: Museums & Cultural Institutions
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Sep 2009
- present
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Sep 1998
- present
(13 years, 9 months)
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Bayerischer Rundfunk, http://www.daserste.de/weltspiegel
Industry: Journalism
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Sep 1998
- present
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Dec 1999
- May 2009
(9 years, 6 months)
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Centrum für angewandte Politikforschung, http://www.cap-lmu.de/
Industry: Academia
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Dec 1999
- May 2009
- Employment status
- Freelancer
Educational background
- May 1992 - Jun 1998
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Ludwig-Maximilians-Universität München
Politikwissenschaft, Magister Artium
Internationale Politik, Italien, Albanien, Humanitäre Interventionen, Migration, Sicherheitspolitik, Europapolitik
- Languages
- German (First language), Italian (Fluent), English (Fluent), French (Basic knowledge), Spanish (Basic knowledge), Lateinisch
About me
20.12.11
Der Italien-Artikel im Jahrbuch der Europäischen Integration 2011
"Wenngleich Zahlungsverzögerungen besonders in den italienischen Kommunen und Regionen, aber auch im Zentralstaat ein schon seit geraumer Zeit bekanntes Phänomen sind, ist der italienische Staat – auch nach Ansicht von internationalen Institutionen, Wissenschaftlern, Volkswirten und Bankern – keineswegs von einer generellen Zahlungsunfähigkeit bedroht. Italien kommt seinen Zahlungsverpflichtungen gegenwärtig vollständig und pünktlich nach. Allerdings ist Rom in die voraussichtlich entscheidende Runde der Finanz- und Wirtschaftskrise, in der es nicht nur um die finanzielle Nachhaltigkeit, sondern in einzelnen Fällen sogar um die buchhalterische Überlebensfähigkeit von Nationalstaaten und auch um die Frage der Zukunftsfähigkeit der Europäischen Union und ihrer Währung, dem Euro, geht, mit verhältnismäßig schlechten Ausgangvoraussetzungen geraten."
Mehr dazu im Jahrbuch beim Nomos-Verlag http://www.nomos-shop.de/Weidenfeld-Wessels-Jahrbuch-Europ%C3%A4ischen-Integration-2011/productview....
13.11.11
Botschaftermatinée Italien von rbb Inforadio und DGAP in Berlin
https://dgap.org/de/node/19867
http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/forum/2009_bis_2011/201111/165615.html
09.11.11
Das Ende Berlusconis? Telefoninterview mit SR 2
07.11.11
Tagesgespräch auf DRS 1 und DRS 4 News zur Schuldenkrise in der EU
http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/tagesgespraech/2782.sh10199887.html
04.11.11
Das Krisenmanagement in der Eurozone - Telefoninterview mit DRS 4 aktuell
http://www.drs4news.ch/www/de/drs4/sendungen/drs4aktuell/5728.sh10199740.html
26.10.11
Vor dem EU-Gipfel - Telefoninterview mit rbb-info
26.09.11
Limes mit einer Ausgabe zu Deutschland in der Eurokrise
Die vierte Nummer 2011 der italienischen Zeitschrift Limes http://temi.repubblica.it/limes/ beschäftigt sich mit Deutschland und ganz besonders seiner Rolle in der aktuellen Eurokrise ("La Germania tedesca nella crisi dell'Euro - Das deutsche Deutschland in der Eurokrise"). Mein Artikel geht um die deutsch-italienischen Beziehungen ("Affinità elettive in stand-by - Wahlverwandtschaft im Wartestand").
03.08.11
Telefoninterview zu Italiens Finanzproblemen
Vor Berlusconis Rede vor Abgeordnetenkammer und Senat ein kurzes Gespräch mit rbb-Inforadio zur aktuellen Lage in Italien.
28.07.11
Zwei Artikel in Arbeit
Der mittlerweile 13. Italien-Artikel für das Jahrbuch der Europäischen Integration entsteht gerade. Außerdem in Vorbereitung ein Artikel über die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien für die vierte Nummer des Jahres 2011 der italienischen Zeitschrift Limes http://temi.repubblica.it/limes/, das ein Heft oder besser gesagt ein Buch über Deutschland wird.
Außerdem im Endspurt die Vorbereitungen für die "Palermo Hip Hop Dayz 2011" des Goethe-Instituts Palermo http://www.goethe.de/palermo in Zusammenarbeit mit vielen lokalen und internationalen Partnern. Absolut lesenswert dort auch die 7 Fragen an Wieland Speck von der Berlinale über Palermo, Berlin und den queeren Film http://www.goethe.de/ins/it/pal/ges/fra/de7884738.htm.
31.05.11
Sustainable Governance Indicators - Italien
Tendenz fallend: Italien steigt auch im SGI 2011 im Vergleich zu 2009 noch weiter ab. Jetzt findet sich das große EU-Land auf den letzten Plätzen im OECD-Vergleich. Mit Prof. Maurizio Cotta und Prof. Cesar Colino zusammen habe ich die Länderanalyse erstellt: http://sgi-network.org/index.php?page=countries_keyfindings&country=ITA
17.05.11
Analyse der Kommunalwahlen in Italien auf RSI
Eine halbstündige Diskussionssendung auf dem ersten Hörfunkprogramm des italienischen Radios der Schweiz RSI Rete Uno, Sendung Modem http://reteuno.rsi.ch/modem/player.cfm?uuid=aca653ae-2e28-4ea8-9f99-5547cb27de3c mit Sergio Romano, Paolo Modugno und mir zum Ausgang der Kommunalwahlen in Italien: Silvio Berlusconi hat in seiner Heimatstadt Mailand in der ersten Wahlrunde überraschend hoch verloren.
14.02.11
Tunesien-Lampedusa-Italien
Ein Live-Telefoninterview zur Flüchtlingswelle aus Tunesien in Richtung Lampedusa auf rbb-inforadio
10.02.11
Video-Interview auf EinsExtra
Das digitale Informationsprogramm der ARD führt mit mir ein Interview in Video-Schalte über die Perspektiven Italiens und seines Regierungschefs Silvio Berlusconi. Toll, wie einfach so etwas geht: Netbook aufgeklappt, Skype-Videotelefonat angenommen, noch ein bisschen die Position eingerichtet (gerade noch den Wäscheständer im Hintergrund abgehängt und weggeräumt) und schon werde ich aus Palermo in scheinbar auch gar nicht so übler Qualität (zumindest rein technisch gesehen) ins Fernsehen zugeschaltet.
28.01.11
Endzeitstimmung in Berlusconi-Italien
Der Italien-Experte Roman Maruhn sagte AFP am Mittwoch, die Medienlandschaft mache bereits eine "Endzeitstimmung" im Land aus. "So ernst war es noch nie", lautet seine Einschätzung der Lage. (...) Jüngst hat das Verfassungsgericht ein umstrittenes Immunitätsgesetz teilweise aufgehoben, das den Cavaliere und seine Entourage vor Strafverfolgung schützte. Es ist nun also an der Justiz, aktiv zu werden, Berlusconi dazu zu bringen, auszusagen und ihn so zur Verantwortung zu ziehen.
Allerdings liegt genau hier auch Berlusconis Chance. Dass er nun eigene Zeugen präsentiere, sei ein Zeichen dafür, dass er in die Offensive gehe, sagt Maruhn, der in Palermo am Goethe-Institut tätig ist. Zudem sei die Toleranz in Italien bei Skandalen hoch, sofern der Betroffene Reue zeige und Besserung gelobe. Berlusconis Eskapaden diesmal zwar durchaus sein "tatsächliches Ende" sein, sagt Maruhn. "Aber er kann das Ruder noch 'rumreißen."
Aus dieser Stellungnahme heraus habe ich dann hr2 ein Interview gegeben, das eine sehr umfassende, informative und dann doch auch sehr erschreckende Sendung "Verdammt in alle Ewigkeit... Das System Berlusconi" über die aktuelle Situation gemacht hat.
20.12.10
Italien kämpft mit sich selbst - Der neue Jahrbuchartikel
Und natürlich ist in Italien in einem Jahr wieder viel passiert: Nicht nur Berlusconi, Bossi, Ramschfernsehen und Flittchen, sondern auch ganz handfeste Politik hat es gegeben. Denn Italien kämpft mit seiner Staatsverschuldung. Bis jetzt schlägt sich Rom tapfer in der Abwehrschlacht, mit Griechenland, Irland, Portugal und Spanien in einen Topf geworfen zu werden. Die Lage der Unternehmen, der Familien und besonders der jungen Italiener verschlechtert sich aber zunehmend. Mehr zum Thema Italien und Europa im neuen Jahrbuch der Europäischen Integration
Die ersten 25 Bände des Jahrbuchs der Europäischen Integration sind jetzt auch online (und kostenfrei) unter
14.12.10
Und Berlusconis Mehrheit steht - oder auch nicht
Was wäre denn auch aus Italien ohne Berlusconi geworden! Jetzt kann sich Silvio-Baby mit einem Parlament herumschlagen, das ihm immer wieder empfindliche Abstimmungsniederlagen beibringen wird. Und Italiens politische Kultur oder das, was davon noch übrig ist, erlebt einen neuen Tiefpunkt nach dem Motto "schlimmer geht's immer". Denn der eine oder andere Abgeordnete soll von Berlusconi gekauft worden sein.
Ein morgendliches Interview vor der Vertrauensfrage auf rbb-info
Und noch ein Nachschlag im Hamburger Abendblatt
Berlusconi und kein Ende:
Fünf Fragen an Roman Maruhn
Italiens Sehnsucht nach starker Führung
Jochen Förster
Roman Maruhn, 39, ist Politologe, Italien-Experte und lebt in Palermo.
1. Hamburger Abendblatt:
Obwohl Silvio Berlusconi im italienischen Parlament keine Mehrheit mehr hat, konnte er die entscheidende Vertrauensabstimmung gestern für sich entscheiden und Neuwahlen abwenden, wieder einmal. Warum gelingt es ihm immer wieder, an der Macht zu bleiben, auch und gerade in brenzligen Situationen?
Roman Maruhn:
Diesmal wurden einigen Abgeordneten offenbar gute Angebote gemacht, um sich ihre Stimmen zu sichern. In Italien gibt es mittlerweile einen regelrechten Markt für politische Stimmen mit Gegenleistung. Der Ministerpräsident selbst lebt diese Mentalität vor, indem er ein politisches Profil entwickelt, das zuvorderst Eigennutz und persönliches Machtkalkül zum Ziel hat. Politische Kultur wird so systematisch zerstört.
2. Laut Umfragen würde Berlusconis Partei im Verein mit der Lega Nord wohl auch Neuwahlen gewinnen. Wie erklären Sie sich, dass der Mann, den sie "Cavaliere" nennen, trotz zahlloser Skandale so populär ist?
Maruhn:
Tatsächlich kommt seine Partei auf rund 20 Prozent der Stimmen, durch das von ihm selbst maßgeschneiderte Wahlgesetz könnte das allerdings für einen Wahlsieg reichen, sofern seine Popolo della Libertá stärkste Partei bleibt. Vor allem aber haben sich die Bürger weitenteils mit Berlusconis Politikstil abgefunden. Die ethischen Erwartungen an politische Akteure sinken stetig, zugleich ist eine steigende Feindseligkeit gegen die "Politik per se" zu beobachten. Viele Italiener sehnen sich nach einem starken Führer. Berlusconi ist der einzige Kandidat.
3. Weshalb schafft es niemand, sich als glaubwürdige Alternative anzubieten?
Maruhn:
Wenn überhaupt, dann hat der Ex-Richter Antonio di Pietro das Zeug dazu, der "Berlusconi der Opposition" zu werden. Da Berlusconi das Land aber zu einer Art primitiver Fernsehdemokratie umgelenkt hat, in der er selbst die maßgeblichen Kanäle und Meinungen dirigiert, ist es sehr schwierig, sich einer breiten Wählerschaft als Alternative zu empfehlen. TV-Information wird allenthalben reduziert, gefiltert, zensiert.
4. Inwiefern lässt sich sagen, dass sich im Premier die Mentalität seines Wahlvolks spiegelt?
Maruhn:
Es ist ein Wechselspiel. Klientelismus ist den Italienern seit römischer Zeit vertraut, es herrscht eine andere Selbstverständlichkeit von Korruption, die sich mit der Idee starker Familienbande durchaus verträgt.
5. Wie gefährlich ist das Phänomen Berlusconi für die italienische Demokratie?
Maruhn:
Verheerend. Die Lehre lautet, dass es sich nicht auszahlt, den Rechtsstaat zu respektieren. Die jüngsten Ausschreitungen in Rom zeigen: Die Spaltung im Land ist tiefer denn je.
02.12.10
Mein Abiturjahrgang trifft sich zum 20.!
Mehr Infos - natürlich eher nur für die, die auch dabei waren - unter
20.11.10
Italien-Publikationen auf den Weg gebracht
Sowohl mein Italien-Artikel für das Jahrbuch der Europäischen Integration als auch mein Italien-Gutachten für die Sustainable Governance Indicators 2011 sind schon seit einiger Zeit fertig und befinden sich gerade in der Publikation.
25.-27.10.10
Medien: Made in Italy / Made in Germany
Ein Journalistenkongress im Rahmen von "va bene?!"
24.10.10
Weltspiegel im Ersten mit einem Bericht über die Brücke von Messina
Das Auslandsmagazin des Ersten
05.10.10
Sendetermin 30-Minuten-Reportage über die Brücke in der Straße von Messina
Am Sonntag, den 17. Oktober um 17.30 Uhr läuft auf dem Sendeplatz "Wir in Europa / euroblick" des Bayerischen Fernsehens
Angefangen hatte es damit, dass die Brückengegner von offizieller Seite als ein "paar verlorene Gestalten" bezeichnet wurden, die "noch nicht einmal richtig Italienisch sprechen könnten" und "psychologischen Terrorismus" betreiben würden. Und aufgehört haben die Dreharbeiten mit der nachdenklichen Rückfrage eines klaren Brückenbefürworters, ob wir - das Fernsehteam - eigentlich glaubten, dass die Brücke jemals gebaut werden würde. Es bleibt also spannend in der Straße von Messina.
20.09.10
Interview mit Radio Colonia zu den Chancen einer Partei rechts von CDU/CSU
Das italienische Programm des WDR-Funkhaus Europa mit meiner Einschätzung zu einer möglichen "Sarrazin"-Partei auch im europäischen Vergleich:
August / September 2010
Redaktionelle Mitarbeit für den Report aus München und eine Reportage über den Ponte sullo Stretto di Messina
Der Report aus München (ARD, Das Erste) beschäftigt sich mit der Organisation der 'Ndrangheta in Deutschland:
Anklageschriften und Interviews aus dem Italienischen müssen übersetzt werden.
17.07.10
Martin Schulz bei der Diskussion "Non è finito tutto"
Die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Caltanissetta scheint vor neuen Erkenntnissen zu den Hintergründen der Mordanschläge auf Giovanni Falcone und Paolo Borsellino 1992 zu stehen. Dies hat dem 18. Jahrestag der Ermordung Borsellinos eine neue Aktualität gegeben. Scheinbar war der italienische Staat mit Personal und Institutionen direkt in die von der Mafia ausgeführten Anschläge verwickelt. In einer Diskussion dazu in Palermo habe ich für den Fraktionsvorsitzenden der Sozialisten und Demokraten im Europäischen Parlament Martin Schulz gedolmetscht.
07.04.10
"Va bene?!", Analysen zu den Regionalwahlen in Italien und zwei kurze Essays für das Goethe-Institut Rom
Nach der Moderation der "Va bene?!"-Veranstaltung am Goethe-Institut Palermo
31.01.10
"Va bene?!" gestartet
Das Goethe-Institut Italien hat am Donnerstag mit einer Pressekonferenz in Rom sein neues Projekt "Va bene?! La Germania in Italiano. Italien auf Deutsch." gestartet. Einen absolut sehenswerten Trailer liefert Bruno Bozzetto, der Vater von "Signor Rossi":
Wer allerdings einmal mehr etwas quer geschossen hat, war ein Vertreter der Farnesina: Gianfranco Giorgolo, Generaldirektor für Kulturelle Angelegenheiten im italienischen Außenministerium, war sich nicht dafür zu schade, zu kritisieren, dass "nur oppositionelle Medien und keine regierungsfreundlichen beteiligt seien." Später stellte dann ein Fernsehjournalist von Mediaset eine Frage und stellte sein Medium als regierungsfreundlich, sich selbst aber keineswegs als besonders freundlich gegenüber der Regierung gesonnen vor.
16.01.10
"Va bene?!" und SGI 2011
Das Goethe-Institut Italien wird am 28. Januar ein Großprojekt zu den deutsch-italienischen Beziehungen starten: Austausch von Journalisten, Wettbewerbe, Schulprojekte und Konferenzen sollen die Liebe zwischen Deutschland und Italien retten. Mehr dazu demnächst.
Die Sustainable Governance Indicators finden als SGI 2011 ihre Fortführung. Ein Gutachten zu Italien werde ich liefern.
19.12.09
Italien-Artikel für das Jahrbuch der Europäischen Integration
Wer wissen will, wie es um Italien in der Europäischen Union bestellt ist, muss meinen neuen Jahrbuchartikel "Italien" lesen. Neben der Prognose, dass Silvio Berlusconi mittlerweile zumindest persönlich am Ende seines langen Weges als Entertainer, Unternehmer, Politiker, Angeklagter, Frauenheld, vorgeblich väterlicher Freund minderjähriger Mädchen und schließlich wohl auch Freier angekommen zu sein scheint, gibt es doch auch ganz interessante Entwicklungen: So hat sich Gianfranco Fini trotz oder gerade wegen der Abgabe seiner Alleanza Nazionale im Rahmen der Fusion zum PdL zum größten Gegenspieler Berlusconis profiliert. Fini propagiert einen Modernisierungskurs insbesondere in der Gesellschaftspolitik und bedient sich dabei besonders in der Frage des Staatsbürgerrechts, der Integration von Ausländern beim Mainstream der fortschrittlichen europäischen Staaten wie zum Beispiel auch der Bundesrepublik. Mehr dazu entweder im nächsten Gespräch oder ganz einfach im Jahrbuch selbst:
17.11.09
Neulich in Fontanarossa
Kurz vor sechs Uhr abends am Flughafen Catania. Ein Blick auf das Rollfeld: Italienische Arbeiter verladen das letzte Gepäck in den weiß-roten airberlin-Airbus. Einer ist fertig. Er wendet sich zur Maschine, schlägt die Hacken zusammen und macht in Richtung Flugzeug den "römischen Gruß", Vorbild des Hitlergrußes. Erstaunen macht sich beim Beobachter breit: Haben sich die politischen Verhältnisse in Italien rasanter verändert als gedacht? Oder stimmen die kritischen Meinungen der Freunde und Bekannten in Palermo über Catania und Ostsizilien im Allgemeinen doch? Vielleicht bietet auch eine Abfertigungsgesellschaft des Flughafens in erster Linie überzeugten Faschisten Brot und Lohn an? Nein, wahrscheinlich war es einfach die ironische und aus deutscher Perspektive schwierige Geste eines Italieners gegenüber einem nicht nur deutschen, sonder sogar Berliner Flugzeug. Nur der Beobachter am Kabinenfenster kann und will den Gruß einfach nicht als solchen verstehen - und kommt ins Nachdenken.
21.10.09
Rai Radio Due: Caterpillar bietet einen Deutschkurs an
Als ich klein war und mit meiner Familie Urlaub in Italien gemacht habe, hörte ich beim Abspülen italienisches Radio. Und auf einmal war da Deutsch: Mit starkem italienischen Akzent wurde eine schwierige Rätselfrage gestellt: "Wie bringe ick eine Elefante in die Kulskrank" "Einen Elefanten in die Kulskrank? Keine Annunge..." "Ick macke die Ture auf, tue die Elefante in die Kulskranke und macke die Ture wieder zu." Das wars und ich unterbrach das Geschirrspülen, um erst einmal kurz nachzudenken. Und jetzt bringt die Sendung Caterpillar auf Rai Radio Due einen Deutschkurs. Lezioni di tedesco "Mein Deutsch, bitte!":
30.07.09
Die FTD vom 30.07.2009 mit einem Zitat von mir.
Förderpolitik
Italiens Süden wittert Roms Geld
von Andre Tauber
Wachsende soziale Spannungen zwingen Italiens Premier Silvio Berlusconi zu Zugeständnissen an den Süden des Landes. Schon wächst die Sorge, dass im Mezzogiorno künftig viel Geld in sinnlosen Projekten versanden könnte.
"Ich will kein Ministerium für den Süden. Ich will eine ganze Regierung für den Süden haben", sagte Raffaele Lombardo im italienischen Fernsehsender Rai. Er ist Regionalpräsident von Sizilien und Chef der kleinen Splitterpartei Bewegung für Autonomie (MPA), die die Regierung unterstützt. Und er ist einer der Politiker aus Berlusconis politischem Lager, die nun lautstark fordern, dass die Regierung dem Süden kräftig Mittel aus einem nationalen Strukturfonds überweist.
Es ist ungewohnt harte Kritik, die die Regierung von Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi in diesen Tagen aus den eigenen Reihen einstecken muss. Bislang galt der Koalitionspartner Lega Nord als größte Gefahr für die Stabilität der Regierung in Rom. Berlusconi hält die rechtspopulistische Autonomiepartei aus dem Norden mit Zugeständnissen unter Kontrolle. Dass sich nun auch Probleme im Süden aufbauen, kommt für den Regierungschef dagegen überraschend. Es wird befürchtet, dass die Forderungen von dort der Regierung viel Geld kosten könnten.
Es geht um Milliardensummen. Die Südpolitiker kritisieren die Regierung dafür, Mittel aus einem Förderfonds abzuziehen. Der Fonds, dessen Mittel zu 85 Prozent in den Süden fließen sollen, wurde etwa bereits genutzt, um Sozialkassen für Arbeitnehmer zu füllen, Haushaltslöcher in Kommunen zu stopfen oder den Milchbauern im Norden des Landes zu helfen. Die Abgeordneten klagen, die Regierung helfe mit dem Geld dem Norden mehr als dem Süden.
Italienische Verhältnisse
Der Protagonist in dem Streit ist Unterstaatssekretär Gianfranco Miccichè. Der Politiker, der einst Regionalpräsident Siziliens werden wollte, sammelt Abgeordnete aus Berlusconis Regierungspartei Volk der Freiheit (PDL) um sich. Gemeinsam mit Parteifreunden prüft er, eine Südpartei zu gründen. Die soll dann allerdings nach dem Vorbild der bayerischen CSU weiter mit der PDL alliiert sein. Den Parteinamen und ein Logo hat sich Miccichè bereits sichern lassen.
Berlusconi hat die Südfrage zur Chefsache erklärt. Für Mittwoch setzte er ein Krisentreffen von Regierungsmitgliedern an, um Hilfen für den Süden zu beschließen. Berichten italienischer Zeitungen zufolge will er Finanzminister Giulio Tremonti abringen, Fördermittel in Höhe von 7 Mrd. Euro aus dem Strukturfonds schneller als geplant an einige Regionen zu überweisen.
Doch damit wächst die Furcht, dass Berlusconi zur Strukturpolitik vergangener Tage zurückkehren könnte. Bis in die 90er Jahre hinein flossen Milliarden in den Süden. Vor allem die frühere Partei Democrazia Christiana, die vierzig Jahre lang die Politik Italiens dominierte, sicherte sich in dem Landesteil auf diese Weise die Zustimmung. Trotz der Hilfen vergrößerte sich aber die Kluft zwischen Nord und Süd.
Experten fordern eine intelligentere Förderpolitik. "Im Kabinett reichen zwar fünf Minuten, um die Mittel zu beschließen. Eine Strategie für die Verwendung der Mittel und sinnvolle Projekte findet man nicht so schnell", sagt Fabrizio Pezzani, Wirtschaftsprofessor der Mailänder Universität Bocconi. Auch der Unternehmerverband Confindustria fordert, Prioritäten zu setzen. Nach einem Bericht der Zeitung "Il Sole 24 Ore" dürften die Milliarden Berlusconis allerdings eher nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden.
Kritik kommt vor allem von der Lega Nord. Das Grundproblem im Süden sei doch nicht das mangelnde Geld, sondern die schlechte politische Führung, klagt Roberto Calderoli, Minister für Bürokratieabbau. Viele Experten stimmen ihm zu.
Aus politischen Gründen wird Berlusconi allerdings nicht ganz daran vorbeikommen, dem Süden zu helfen. Dort hat er nämlich bei den Europawahlen Wählerstimmen verloren, und die Hilfen sind ein Mittel, um künftig besser abzuschneiden. "Berlusconi ist ein ausgeklügelter Machtpolitiker. Es geht ihm in erster Linie um seine Macht, andere Ziele treten dahinter zurück", sagt Roman Maruhn, Politikwissenschaftler aus Palermo. Am Ende könne die Krise Berlusconi sogar nutzen - immerhin lenke sie von den jüngsten Sexaffären ab.
© 2009 Financial Times Deutschland, © Illustration: FTD.de
22.07.09
IL 10, (Intelligence in Lifestyle, Magazin der italienischen Tageszeitung Il Sole 24 Ore) hat unter anderen mich zum deutsch-italienischen Verhältnis befragt:
La mancata acquisizione di Opel da parte della Fiat: forse una riprova di quella “estraniazione strisciante” tra i due Paesi di cui da un certo tempo si parla? «No, non direi» risponde Marco Saltalamacchia, top manager del gruppo BMW presso la sede centrale di Monaco. «Magna semplicemente ha messo sul tavolo più soldi e ha vinto l’offerta. Piuttosto questa partita è una prova dell’apertura tedesca agli investimenti stranieri. Pensiamo anche alla compagine Daimler, composta in maggioranza da investitori arabi. Tutto un altro discorso rispetto alla Francia, per esempio». Un’apertura, quella tedesca, che si riflette anche nella crescente accoglienza di professionisti italiani nelle proprie aziende. Se un tempo infatti il nostro connazionale in Germania era solo l’operaio non qualificato, ora manager italiani si presentano ai colleghi tedeschi come interlocutori di pari livello. «E così il vecchio stereotipo del “Gastarbeiter” scema a favore del collega professionista di origine italiana, dinamico e sempre attento – forse troppo – a tutto ciò che è immagine e design».
Secondo Peter Peter, scrittore enogastronomico e animatore del turismo tedesco a sud delle Alpi, nel caso Opel sono invece riapparsi quei sentimenti di diffidenza verso il nostro Paese che negli ultimi decenni parevano scomparsi. «Perché, a dire il vero, quando si parla di “estraniazione strisciante” non va dimenticato che per secoli dell’Italia si ammirava il paesaggio e le bellezze artistiche, non gli abitanti, visti dal bravo e un po’ goffo viandante del Nord come degli ingannatori, violenti, furbi, insomma, gente da cui sostanzialmente tenersi alla larga». Solo dagli anni Sessanta-Settanta in poi con l’avvento del moderno turismo di massa i tedeschi hanno scoperto nell’italiano il maestro di stile ed eleganza. Ma, come tutti gli stereotipi, anche questo ha i suoi limiti. «I miei connazionali» continua Peter «amano l’Italia arretrata e quella fascinosa. Ma a una Milano o a una Torino capitali industriali e finanziarie non vogliono pensare».
E così quando il fidato logo biancoceleste di Hypovereinbank si tramuta nei colori aziendali di Unicredit, lo shock dello scoprirsi terreno di conquista è tale da suscitare perplessità e malumori. «Il fatto è che la relazione speciale tra Italia e Germania» osserva Roman Maruhn, politologo e collaboratore della Fondazione Bertelsmann «poggiava in passato sulla tacita considerazione che il vostro Paese fosse tra i due il partner più debole. Ora invece ci si trova a fare i conti con un Nord Italia assai competitivo». E così il rapporto non è meno cordiale, soprattutto in tempi di crisi economica. Senza contare che negli ultimi anni anche la politica ha contribuito a creare un distacco tra i due Paesi. Per capirlo basta sfogliare la stampa tedesca. Articoli, vignette, commenti stigmatizzano ormai pressoché ogni giorno i comportamenti e le uscite del nostro primo ministro. «L’incomprensione si è accentuata da cinque o sei anni. Penso agli screzi tra Berlusconi e il deputato Schulz all’europarlamento, agli attacchi del sottosegretario Stefano Stefani contro i turisti tedeschi ma anche a questioni più serie come il consiglio di sicurezza nelle Nazioni Unite. Di certo l’Italia di Berlusconi in Germania non accoglie consensi, ma non per questo la Merkel va in Tailandia anziché in Italia per le vacanze». E se invece un numero crescente di suoi connazionali si tiene lontano dalle nostre spiagge, il motivo non è politico, bensì economico. Croazia, Turchia e altre mete offrono strutture più moderne a prezzi più convenienti. Senza contare che la Germania è sempre più spesso meta di turismo interno. Come hanno potuto constatare i frequentatori degli ultimi mondiali di calcio, la Repubblica Federale è diventata negli ultimi anni molto più accogliente, aperta e vivace. Merito anche di quegli “Italiener” che hanno insegnato ai loro concittadini il piacere di vivere un po’ più disinvolti.
Alessandro Melazzini
25.05.09
Meine (für das CAP) letzte dienstliche Tätigkeit: Die erfreulich interessante Moderation einer Diskussion zum Euro:
Ausstellungseröffnung „Unser Geld – der Euro“
Welchen Zweck hat unsere gemeinsame europäische Währung? Was sind ihre Vorzüge, wie verlief ihre geschichtliche Entwicklung? Seit kurzem gibt die Wanderausstellung „Unser Geld – der Euro“ in der Glashalle Am Gasteig Antworten auf diese und weitere Fragen zur Gemeinschaftswährung.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 25. Mai diskutierte Roman Maruhn, Finanzexperte des Centrums für angewandte Politikforschung (C.A.P.) mit Richard Sperl von der Stadtkämmerei der Landeshauptstadt München und Stefan Appel, von der Generaldirektion für Wirtschaft und Finanzen der EU-Kommission. Hierbei wurde eingehend die Frage thematisiert, ob der Euro Vorteile beim Umgang mit der Wirtschafts- und Finanzkrise mit sich gebracht habe und wer von diesen profitiere. Aber auch bei Publikumsfragen zur Bedeutung der Euroeinführung für die Münchner Kommunalpolitik standen die Diskutanten Rede und Antwort.
23.03.09
Die Alleanza Nazionale löst sich tatsächlich auf und lässt sich von Berlusconis Pdl schlucken. Das Funkhaus Europa ruft an und zwar die italienische und auch italienischsprachige Redaktion
28.02.09
In Berlin werden die "Sustainable Governance Indicators 2009" von der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit der OECD vorgestellt
Bei dem Projekt habe ich erst ein Expertengutachten zu Italien
03.12.08
Eine große Ehre, die mir von den Amici di Beppe Grillo in München zuteil wurde: Ich durfte Marco Travaglio anmoderieren:
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