Tatjana Lackner

Tatjana Lackner

Gründerin, Autorin, Trainerin, Sprecherin, Dozentin

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Foto-Projekt 2011/12
 
[dɛtajl]
Sorting Gates… sind verantwortlich für Ihre Sicht der Dinge!

Jeder Mensch ist in seinen Bedürfnissen und Wünschen einzigartig. Diese Bedürfnisse bewirken, dass wir unsere Informationen durch ganz bestimmte Tore schleusen, den „SORTING GATES". Es gibt derzeit 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Doch es gibt nur ganz wenig Motive, die darüber entscheiden, ob wir uns mit einer Sache im Detail [dɛtajl] auseinander setzen oder nicht. In unserer Kommunikation ist das Know-How um Gates und Motive besonders gefragt, da wir Kunden und Überzeugungen vor allem durch Worte gewinnen.

Vorstellen können Sie sich das Ganze wie einen Flughafen mit verschiedenen Gates (An- und Abflugtoren), durch die statt Touristen Infos fließen. Jeder Mensch hat seinen eigenen Flughafen im Kopf, der eine hat 1000 Gates darin, der andere nur 10.

Allen Gates ist gemeinsam, dass nur die Information für uns relevant ist, die in irgendeines unserer Gate passt. Tatjana Lackner möchte dem Ausstellungsbetrachter sowohl die Gelegenheit geben seine Gates zu erforschen, als auch Assoziatives Denken und selektive Wahrnehmung zu überprüfen.

Vorraussetzung ist, dass wir Wissen verfügbar haben. Denn: Assoziatives Denken stellt die Querverbindungen zwischen Gedanken her. Betrachtet beispielsweise jemand die Fotografie mit dem fliegenden roten Pferd und kennt die griechische Mythologie von Pegasus nicht, dann wird er andere Zuordnungen treffen, als ein Humanist. Ein anderer wird das Bild mit dem Schlager „Das rote Pferd“ vom letzten Aprés Ski Event verbinden.

Gemeinsame Gates bilden gemeinsame Schnittpunkte in der Kommunikation. Wie überall kommt es auf die Details an. Sie sind die Accessoires unserer Sprache und Wahrnehmung.

Manchen Menschen fällt die hohe Kunst des „Small Talks" nur deshalb besonders schwer, weil sie keine Schnittpunkte mit Ihrem Gegenüber finden können oder wollen. Natürlich haben unsere Gates nicht alle den gleichen Stellenwert, jeder hat Subgates (Untertore). Die Maingates (Haupttore) variieren mit der jeweiligen Lebensphase.

Die Sortings Gates bilden die Grundlage für unsere selektive Wahrnehmung der Welt. Oft finden wir in Lebensläufen, Bewerbungen, Horoskopen, etc. Aussagen die überhaupt nicht zutreffen. Diese werden im Allgemeinen jedoch entweder gar nicht wahrgenommen oder sofort wieder vergessen. Tests haben gezeigt, dass Menschen dazu neigen, Zutreffendes oder auch zu ihrer Überzeugung Passendes stärker zu beachten als Unzutreffendes. Unsere selektive Wahrnehmung kann das Gefühl vermitteln, der Astrologe - beispielsweise - hätte vorwiegend richtige Aussagen getroffen, obwohl das gar nicht stimmt.

Vor einigen Jahren führte der Franzose Michel Gauquelin ein interessantes Experiment durch. In einer bekannten Zeitschrift schaltete er ein Inserat, dem zu entnehmen war, dass man bei ihm kostenlos persönliche Horoskope bestellen könne. Dann schickte Gauquelin aber allen Interessenten den gleichen Text zu. Die Hauptfrage in dem beigefügten Fragebogen lautete, ob der Horoskoptext den Charakter der Person korrekt beschreibe. 94 Prozent der Leute waren überzeugt, dass das Horoskop ihren Charakter zutreffend beschrieb. Es handelte sich dabei allerdings um das Horroskop des Massenmörders Marcel Petiot.


Was erleben Sie in der Ausstellung?      

Bewusst in Farbe gesetzte Details in der Schwarzweiß-Fotografie werden Ihre Wahrnehmung von Anfang an selektiv beeinflussen. Weder Blickführung, noch Exponatwirkung bleiben auf diese Weise „neutral“. Wie lange Sie ein Foto ansehen hängt von Ihrem assoziativen Denkvorgang ab. Blitzschnell klärt unser Gehirn ab: „Was hat die Bildaussage mit mir zu tun?“ „Wo habe ich Ähnliches schon einmal gesehen?“, „Das Muster der Fotoarbeit ist für mich bekannt und zuordenbar?“ Durch die Sorting Gates treffen Sie schließlich die Entscheidung, ob Ihnen eine Fotografie gefällt. Die individuellen Sorting Gates fungieren somit als Verbinder zwischen BetrachterInnen und der Fotografin & Kommunikations-Expertin.


http://www.sprechen.com/Foto-Ausstellung-1112.html
 
Laufende Ausstellungen 11/12:
 
Aktuell:
seit 1. August 2011 - noch bis 1. August 2012 Bank Austria, 1040 Wiedner Hauptstraße
(wurde auf Wunsch bereits 2 x verlängert!)
 
Ausblick:
ab September 2012 Bank Austria, 1010 Schottengasse
 
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Foto-Projekt 2010/11
 
Wie gestalten sich Ihre Kommunikations-Kreise?
 
80% unserer Tätigkeiten erledigen wir in Kommunikations-Situationen. Von jeher faszinieren uns Bilder, Icons und Pictogramme - nicht zuletzt geht unsere gesprochene Sprache auf Bildsprache zurück. Überall begegnen uns heute Symbole. Auf dem I-Phone, der Fernbedienung, im Straßenverkehr, … - blitzschnell müssen wir beurteilen, was ist wichtig und was hält auf.
 
Der Betrachter wird bei Tatjana Lackners Fotoausstellungen immer selbst zum Akteur. Er befindet sich auf einer künstlerisch bebilderten Sprachreise, die seine Konzentration fordert und Gelegenheit gibt über das eigene Kommunikations-Verhalten nachzudenken. Lackner fragt den Betrachter schon am Eingang: „Wie gestalten sich Ihre Kommunikations-Kreise?“. Nicht alle Gespräche inspirieren uns - manche ermüden auch. Egal, ob via Mail, SMS oder auf dem Postweg. Selbst, wenn der Briefkasten randvoll ist – z.B. mit Werbung, bleibt er für uns leer an Information. - Viele Botschaften zu bekommen sagt also wenig über die Qualität der Sendung aus.
 
Die Gesprächs-Strategin Tatjana Lackner lässt ihre Fotoarbeit sprechen und weist deutlich darauf hin, dass Kommunikation nicht einfach passiert, sondern bewusst gelenkt werden kann. Wer sich um die Qualität seiner Aussagen und die Wirkung der Formulierungen kümmert, hält seinen Kommunikations-Kreislauf in Schwung. Wer sich um gelungene Begründungen und nicht nur um Bewertungen bemüht, wirkt eben!
 

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0.
Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ Albert Einstein, Physiker, Philosoph
 
http://www.sprechen.com/Foto-Ausstellung-1011.html
 
Laufende Ausstellungen 09/10:
 
Aktuell:
seit 16.11.2009 - noch bis 1. August 2011 Bank Austria, 1040 Wiedner Hauptstraße
(wurde auf Wunsch bereits 2 x verlängert!)
 
Ausblick:
ab August 2011 Bank Austria, 1040 Wiedner Hauptstraße
ab September 2011 Bank Austria, 1010 Schottengasse
 
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Foto-Projekt 2008/2009
 
Tatjana Lackner versteht sich als Gastgeberin im Dienste des Betrachters. Sie möchte keine Künstlerin sein. Augenzwinkernd meint sie: „Immer die gleichen hehren Betrachtungsweisen zum Thema ‚Kunst’ serviert zu bekommen, macht Lust auf frische Ideen."
 
"Meine Besucher sind weder an abstrakten, künstlerisch-philosophischen Metagesprächen noch elitären Bedienungsanleitungen zu Ausstellungen interessiert. Vielmehr wollen Sie sich kurz und gut amüsieren.“

 
Die Kommunikations-Expertin prägte den Begriff: EXHIBITAINMENT und wurde dafür als Finalistin für den Innovationspreis der Wirtschaftskammer - den Mercur 2008 - nominiert.
 
Ausstellungen sollen demnach Spaß machen UND darstellen. „Auch das ‚rebellische Kinder-Ich’ in uns will sich gut unterhalten.“
 
Ihre Fotografie ist Exhibitainment im umfassenden Sinne des Wortes:
 

EINE Ausstellung – DREI Themen-Parcours:
 
1. Memory:
Der ambitionierte Betrachter ist gefordert sich möglichst viele Bilder zu merken und die passenden Paare zu entdecken. Wie viele sind es bei Ihrem ersten Durchgang in der Ausstellung?
 

2. Alliteration:
Jedes Bild besteht aus zwei Fotografien, die mit dem gleichen Anfangsbuchstaben beginnen. Erkennen Sie diese Alliteration auf Anhieb und bei allen?
 

3. Storytelling:
Wer Lust hat baut sich anhand der Kennzeichnungen eine eigene Dramaturgie im Kopf. Geschichten organisieren die ständig neuen Informationen in unserem Leben. Sie bilden auch bei Tatjana Lackners sprechenden Bildern eine Brücke zwischen Betrachter und Fotografie.
 
"Wir alle wissen, dass Kunst nicht die Wahrheit ist. Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen lehrt, wenigstens die Wahrheit, die wir als Menschen begreifen können.“
Pablo Picasso, 1923

 

Erfolgreiche Ausstellungen 2008:
 
Letzte Ausstellung:
1.12.2008 - 29. Mai 2009: Bank Austria, 1040 Wiedner Hauptstraße
3. - 30. November 2008: Bank Austria, 1010 Schottengasse
1. - 31. August 2008: Bank Austria, Purkersdorf, Hauptplatz 8
 
http://www.sprechen.com/Foto-Ausstellung-0809.html
http://relationsmedia.photographie.com/?evtid=111305&PHP...
http://www.photographie.com/?autid=114265&secid=2
http://de.photography-now.com/artists/k31601.html?PHPSESSID=...
 

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Foto-Projekt 2006/2007
 
Wolken ... Kommunikation die vom Himmel fällt?
 
Der Himmel ist das größte Open-Air-Kino der Welt: weit, leuchtend, farbintensiv und eintrittsfrei.
Himmel gehört allen Menschen. Jeder kann nach oben schauen. Jeder empfindet unterschiedlich. Das Himmelsszenario gibt kein Thema vor.
 
Ein von Liebeskummer Geplagter wird dramatisch arrangierten Wolken oder dem Sonnenuntergang anders gegenüber stehen, als ein Frischverliebter. Es liegt immer an uns selbst, wie wir empfinden. Der Glaube, mit einem "schönen" Bild "gute" Gefühle auszulösen, ist eben nur ein Glaube. Wie in der menschlichen Kommunikation zeigen auch Wolken Stimmungen und Tendenzen. Keine ist dabei wie die andere. In allen Teilen der Welt sprechen Menschen andere Sprachen und auch der Himmel entwickelt an unterschiedlichen Orten verschiedene Himmelsbilder. Wolken bauen sich im Sommer über der Ostküste Amerikas anders auf, als über Australien im Winter oder Mitteleuropa im Herbst.
 
Sprache, Stimme und Stimmung sind für Tatjana Lackner eng verbunden. Es ist für die Leiterin der Schule des Sprechens kein Zufall, dass sie in ihrem beruflichen Alltag Stimmen ausbildet und in ihrem privaten Leben Stimmungen nachreist und fotografiert:
 
"Als Kommunikationstrainerin habe ich die Erfahrung gemacht, dass es eine Parallele gibt. Wirkungsvolle Redner arbeiten mit ihrer Stimme als Stimmungsmittel und begeistern sich für ihre Umgebung und erforschen diese Welt. Es ist heute wichtig, über eine faszinierende Rededramaturgie zu verfügen, um prägnant zu sein. Dazu ist es unerlässlich sich weiter zu entwickeln, in Bewegung zu bleiben und zu reisen. Ich finde es aufschlussreich, Kommunikationsvorgänge nicht nur beim Menschen zu beobachten, sondern auch in der Natur. Warum fasziniert der Himmel so? Wie entsteht Wirkung? Wodurch baut sich Spannung auf? Wo werden Kommunikationskreise unterbrochen?“
 

Erfolgreiche Ausstellungen 2006:
 
Bank Austria, Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien
(vom 11. Juli 2005 bis Dezember 2006)
"Monat der Fotografie", November 2007
 
http://www.sprechen.com/Foto-Ausstellung-2007.html
http://relationsmedia.photographie.com/?evtid=111305&PHP...
http://www.photographie.com/?autid=114265&secid=2
http://de.photography-now.com/artists/k31601.html?PHPSESSID=...






 

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