Thomas Malkus

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Thomas Malkus

Geschäftsführer

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Persönliches

Berufserfahrung (30 Jahre, 7 Monate)

  • Beschäftigungsart
    Unternehmer

Ausbildung

Über mich


Anbieterkennzeichnung / Impressum http://www.malkus-elektronik.de/Impressum

Moin
, wie man bei uns im Norden einfach nur sagt. Und man darf mich gerne Duzen.
 
Ich möchte hier nicht die Daten aus dem Profil wiederholen, sondern wirklich etwas über mich, oder besser etwas über 25 Jahre IT aus meiner Sichtweise erzählen, bis zur heutigen Tätigkeit.
 
Von der Analog-Elektronik, wie das in jungen Jahren so üblich war, mit dem Bau von Lautsprechern, HiFi Endstufen, Vorverstärkern und anderen Dingen die Krach machten, bin ich zur Digitaltechnik gekommen.
 
Begonnen hatte ich mit einem Einplatinen Rechner mit einem 6800 Prozessor. Im Jahre 1982 habe ich die ersten Schritte mit einem "richtigen" Computer unternommen, einem Apple ][. Und der erste Einstieg in die Datenfernübertragung, damals die Mailboxen, mit Akustikkoppler und horrenden Telefonrechnungen, war alles Fernzone.
 
In der Zeit war der Boom der Home-Computer, ein C64 musste auch noch her. Da begann das Abenteuer der Hardwareentwicklung mit selbst geätzten doppelseitigen Leiterplatten und den 74er Logik Bausteinen. 
 
Und eben der Softwareentwicklung für 6502 Prozessoren, BASIC und Assembler waren die gängigen Programmiersprachen. Auf dem Apple ][ manchmal mit UCSD Pascal. Über die Geräte mit dem 6502 Prozessor ging es dann zum Amiga, mit dem 68000 Prozessor. Bisher alles Motorola.
 
Irgendwann kam der erste PC, bei mir war es ein 386er, die Vorgänger hatte ich ausgelassen. Hatte ja am Amiga eine 20 MByte Festplatte und viel Speicher, ein Betriebssystem mit einer grafischen Benutzeroberfläche und einem sehr guten C-Compiler (Dice von Matt Dillon). Das war 1987, da gab es gerade Windows 2.0, überhaupt kein Vergleich zum AmigaOS.
 
Auf dem PC begann dann die richtige Zeit der Datenfernübertragung, mit Modem, das war schneller: 1200bps, 2400bps, 9600bps,ISDN. Von Mailboxen, FidoNet, Usenet zur eigenen Mailbox, mehreren Ports mit Netware 3.12 Server (die Lizenz habe ich noch heute). Und auf dem PC immer nur OS/2 oder DOS. 1994 dann die Umstellung der Mailbox auf Linux, immer noch mit FidoNet und eigenständiges Gateway zwischen Usenet und FidoNet. Die Anbindung von DOS an Linux war damals spannend.
 
Beruflich war ich zu der Zeit IT-Admin für ein Netz mit über 20 Servern, mehrere Standorte (Datex-P, Netware MPR), alles Novell Netware ab 3.11. Und da ich programmieren kann, durfte ich die Anbindung der Steuerungstechnik der Lagerlogistik an das ERP System entwickeln. Hochregallager, Regallager, Flächenlager, Steuerung des Materialflußes vom Wareneingang bis zum Warenausgang. Mit Scanner, Labeldruckern und allem was dazu gehört.
 
Das war ein heterogenes Netzwerk: Netware, SCO, OS/2 und QNX. Muss man alles mal gemacht haben.  
Und natürlich immer mehr Linux. Ja, und etwas Windows kam dann ab Win 95 auch dazu, das war aber langweilig.
 
Okay, an den weiteren Windows Versionen führte kein Weg vorbei. Die Administration von Windows Servern gehört heute dazu. Doch mein Schwerpunkt liegt eindeutig bei Linux, bei Servern, bei Open Source Software. Und natürlich bei der Kommunikationstechnik. Egal ob Telefonie, Fax, Datenübertragung, Netzwerke oder Funk, da fühle ich mich wohl.
 
Apropos Funk: Weil mir alles zu Digital wurde, habe ich mich wieder der Analogtechnik zugewandt, aber nur als Hobby. Amateurfunk, Kurzwelle, alle Betriebsarten wie Sprechfunk, Fernschreiben und Morsen. So richtig mit Prüfung bei der damals noch Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation genannten heutigen Bundesnetzagentur. Und Handtaste. Die Morsetelegrafie ist der Urknall des Internets (Ludwig, DK5KE).
 
Und weil man als Techniker den Lötkolben auch nicht aus der Hand legen mag, entwickle ich Steuerungen mit Mikrocontrollern, also Hard- und Software, für die Landwirtschaft. Genauer für die Milchkühe: Fütterung, Milchmengenmessung & Herdenmanagement. Macht auch Spaß. Natürlich wieder mit Linux, auf ARM
Controllern.
 
Soll doch nicht langweilig werden. Und wenn ich wirklich mal Zeit habe, fröne ich meiner Leidenschaft als Handwerker, dort begann es als Elektroinstallateur. Und so ist das Haus auch Hobby. Und ich mag die alten Dinge, wie beim Funk das Morsen. Lieber ein altes Haus und viel zum Basteln.
 
Ist halt der Ausgleich zu der hochmodernen Technik jeden Tag.
 

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