Thomas Paul

Thomas Paul

Dipl- Ökonom

Geschäftsführer

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Kişisel Bilgilerim

İş Deneyimlerim

  • 1996 - bugün
  • 1993 - 1996
  • 1982 - 1993
  •  
  • İşyerindeki statü
    Girişimci

Eğitim Bilgilerim

  • 1975 - 1981

Hakkımda

Es gibt auf fast jede Frage eine Antwort…
 
Herr Paul, Sie bieten Interimsmanagement und Beratung an. Kann man eigentlich beides richtig nebeneinander betreiben?
TP: Aufgrund meiner langen Zeit als operativer Manager sehe ich mich in erster Linie als Manager auf Zeit. Aber warum sollte ich meine Erfahrungen nicht auch in Beratungsprojekte einbringen? Im Endeffekt geht es darum, Probleme von Kunden zu lösen, in welcher Form und Funktion man das tut, muss individuell festgelegt werden. Im Übrigen gibt es bei den Projekten, mit denen ich und meine Collegen konfrontiert werden, viele Mischformen von der Beratung über das Projektmanagement bis zur vollständigen Einbindung als Interimsmanager.
 
Sie haben sich auf Um- und Restrukturierungen spezialisiert? Müssen sie also auf die Krise Ihrer Kunden hoffen?
TP: Ich habe die überwiegende Zahl meiner Projekte im Umfeld größerer Krisen bis hin zu Insolvenzen abgewickelt und dabei in vielen Fällen daran mitgewirkt, dass es weitergehen konnte. Leider werden aber im deutschsprachigen Raum die Begriffe „Restrukturierung“ und „Krise“ synonym verwendet. Das trifft jedoch nur begrenzt zu. Märkte verändern sich heute so schnell, dass Geschäftsmodelle in kürzeren Abständen als früher angepasst, also umstrukturiert werden müssen. Nach einer gerade veröffentlichten Umfrage einer anderen Beratungsgesellschaft könnte man auch sagen: wer sich nicht ständig verändert, dem diktieren andere die Veränderungen.
 
Wen meinen Sie damit?
TP: Jedes Unternehmen muss sich heute den Anforderungen von Eigen-und Fremdkapitalgebern stellen und das eigene Verhalten rechtfertigen. Das ist ein ganz normaler Vorgang, mit dem man allerdings professionell umgehen muss.
 
Da spricht jetzt aber mehr der Berater als der Manager!
TP: Ganz und gar nicht! Wer etwas verändern will – und das ist ganz entschieden mein Ziel in jedem Projekt – der muss entweder selber als Manager auf dem Fahrersitz Platz nehmen und/oder durch die Einbindung von Entscheidungsträgern sicher sein, dass die notwendigen Schritte ergriffen werden. Berater und Zeitmanager stehen da vor den gleichen Problemen.
 
Mit Ihrem Angebot scheinen Sie aber keineswegs allein auf weiter Flur zu stehen. Warum sollte man dann Sie bzw. paul und collegen einschalten?
TP: Unser Motto lautet: „Kompetent verändern.“ Zur Notwendigkeit von Veränderung habe ich schon etwas gesagt. Kompetenz heißt hier nicht nur Methodenkompetenz oder Kenntnis von Problem und Umfeld. Kompetenz bedeutet auch, dass ich wissen muss, wie die Menschen in dem betreffenden Unternehmen „ticken“, wie die tatsächlichen Verhältnisse vor Ort sind usw. Das erfahren Sie nur, wenn Sie über das Studium von Unterlagen hinaus –was wichtig ist! – mit den Leuten vor Ort reden.
 
Kommt es gerade bei schwierigen Fällen nicht auf Härte an?
TP: Härte ist für sich genommen keine Qualifikation. Ich spreche lieber von Konsequenz, denn die könne andere nachvollziehen - oder auch nicht, wenn es an ihr fehlt. Wir wollen doch keine Exempel statuieren sondern Probleme lösen und Verhalten ändern!
 
Aber das kann man doch nur in Branchen tun, in denen man sich auskennt, oder?
TP: Ich habe die ersten zehn Jahre meines Berufslebens in einem Konzern des Maschinen- und Anlagenbaus verbracht. In der Zwischenzeit habe ich an verantwortlicher Stelle im Handel und Bau, in Dienstleistungsunternehmen gearbeitet, auch ein Schlachthof und Europas größter Musicalveranstalter waren Stationen von mir. Ein solches Spektrum finden Sie nicht so ganz häufig. Was die Branchenkompetenz angeht: Nach meiner Ansicht gibt es immer ein Fundament, mit dem man anfängt, den Rest muss sich dann mit Fleiß und etwas Aufassungsgabe schnell aneignen.
 
Hatten Sie auch schon Misserfolge?
TP: Aber ja, wer das bestreitet, ist unehrlich oder hat das entsprechende Problem überhaupt nicht verstanden. Man muss dann auch mit sich selber ins Gericht gehen. Es gibt auch keine Erfolgsgarantien, sondern nur das Versprechen, sich mit allem, was einem zur Verfügung steht, für den Kunden und sein Anliegen einzusetzen. Und im Erfolgsfall ist Demut auch kein schlechter Ratgeber…
 
Gibt es noch unerfüllte Wünsche bei Ihnen?
TP: Zunächst bin ich dankbar für das, was ich erreicht habe, wobei ich versuche, als privater und beruflich tätiger Mensch eine Person zu sein. Für alles andere muss man kontinuierlich arbeiten, dann kann man ganz zuversichtlich sein, dass sich Erfolge einstellen.
 

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