Tim Cole gilt heute als einer der führenden Publizisten zum Thema Wirtschaft und Technologie im deutschsprachigen Raum, ein Thema, das er mit dem Begriff „BizTech“ beschreibt. Als Moderator der Sendung „eTalk“ (N24) ist er auch breiten Bevölkerungskreisen bekannt.
Der gebürtige Amerikaner begann seine journalistische Karriere 1971 bei den ‘Stuttgarter Nachrichten’ und arbeitete später für namhafte Publikumsmagazine („auto motor und sport“, „Playboy“), Special Interest-Zeitschriften („Audio“, „Der Feinschmecker“), Wirtschaftsmagazine („Capital“) und Tageszeitungen („BILD“, „Die Welt“).
Von 1992 bis 1994 leitete Tim Cole die Multimedia-Gruppe bei Motor-Presse in Stuttgart und war dort verantwortlich für die Zeitschriften ‘Video’, ‘Videoaktiv’ und ‘Connect’ sowie für Entwicklungsprojekte im Bereich Multimedia-Publishing und Online-Kommunikation.
Seit 1995 lebt er in München, wo er den ersten deutschsprachigen Branchendienst für die Online-Industrie leitete, den „Internet Report“. Später war er Chefredakteur des ersten Internet-Wirtschaftsmagazins, „Net Investor“. Gleichzeitig startete Cole eine Karriere als Referent und Moderator zu allen Themen der sogenannten „New Economy“. Die „Süddeutsche Zeitung“ bezeichnete ihn im Sommer des Jahres 2000 als den „Wanderprediger des deutschen Internet“.
Im Februar 1999 wurde sein Buch ‘Erfolgsfaktor Internet’ (Econ), in Oktober 1999 ‘Management Aufgabe Sicherheit’ (Hanser) veröffentlicht. Sein jüngstes Buch ‘Das Kundenkartell’ erschien im ersten Halbjahr 2000.
Von 2000 bis 2004 war Cole als „META Group Fellow“ assoziiertes Mitglied eines der führenden Analystengruppen im Bereich IT und Neue Medien.
2004 gründete er zusammen mit Martin Kuppinger und Jörg resch die Firma Kuppinger Cole + Partner, die sich als einzige vergleichbare Analystengruppe Europas ausschließlich auf die Themen rund um identity Management und Digital ID fokusiert. KCP berät Hersteller und Anwender, beurteilt Marktchancen von Produkten und Systemen und stellt vertiefende Marktanalysen für die verschiedenen Segmente des Identitätssektors zur Verfügung.
Laut Cole wird moderne Spitzentechnologie zunehmend zu einem eigenständigen Wirtschaftsfaktor. Technologie ist nicht Selbstzweck, sondern stellt auf dem Umweg über Prozessoptimierung, Automation, Supply Chain Management, Mobilität, Vernetzung und Kollaboration Weichen für die Zukunft ganzer Branchen und einzelner Unternehmen.