Meine erste Kamera schenkte mir mein Vater im Alter von 6 Jahren, ...
Ich bin Photographie!
Ich habe mein geliebtes Hobby, die Photographie, zu meinem geliebten Beruf gemacht, ...
Beruf von Berufung!
God grant me the serenity to accept the things I can not change, ...
Courage to change the things I can, ...
And the wisdom to know the difference!
Thema: Reichtum
Das Meiste von dem, was man unter Luxus versteht und
viele der so genannten Annehmlichkeiten des Lebens sind
nicht nur entbehrlich, sondern geradezu Hindernisse für
den Aufstieg der Menschheit. Was Luxus und
Bequemlichkeit betrifft, so haben die Weisesten immer
ein einfacheres und kärglicheres Leben geführt als die
Armen. Niemand war ärmer an äusseren Reichtümern als
die alten chinesischen, indischen, persischen und
griechischen Philosophen, doch auch niemand so reich an
Innerem. Wir wissen nicht viel über sie. Es ist
merkwürdig, wie viel wir trotzdem von ihnen wissen. Das
Selbe gilt von den jüngeren Reformatoren und Wohltätern
der Menschheit. Nur vom Standpunkt der freiwilligen
Armut, wie wir sie nennen möchten, lässt sich das Leben
unvoreingenommen und weise betrachten. Die Frucht eines
Luxuslebens ist Luxus, im Ackerbau, im Handel, in der
Literatur oder in der Kunst. Heutzutage gibt es
Professoren der Philosophie, aber keine Philosophen.
Dennoch kann man trefflich darüber dozieren, wie
trefflich einst gelebt wurde. Um ein Philosoph zu sein,
reicht es nicht aus, geistreiche Gedanken zu haben oder
eine Schule zu begründen, sondern man muss die Weisheit
so lieben, dass man nach ihr lebt, in Einfachheit,
Unabhängigkeit, Grosszügigkeit und Vertrauen. Man muss
einige Rätsel des Lebens nicht theoretisch sondern
praktisch lösen.
Überflüssiger Reichtum kann nur Überflüssiges kaufen.
Es bedarf des Geldes nicht, um das zu erwerben, was der
Seele gut tut.
Der ist der Reichste, dessen Freuden am wenigsten
kosten.
Wenn ein Mensch sein Leben mit Geschäften verbracht
hat, wodurch er lediglich reich geworden ist, das
heisst eine Menge Geld, viele Häuser, Scheunen und
Grundstücke erworben hat, ist er in meinen Augen
gescheitert. Wenn er jedoch versucht hat, seine Lage in
einem höheren Sinn zu verbessern, etwa eine Erfindung
zu machen und sich auf irgendeine Weise auszuzeichnen,
so dass andere seine Originalität erkennen und käme er
dabei auch nie auf einen grünen Zweig - grosse Erfinder
sind bekanntlich in Armut gestorben - würde ich ihn für
einigermassen erfolgreich halten.
... aus den Werken von: Henry David Thoreau