*** Mein Lebenslauf ***
Geboren: Ja. Und - zur Freude meiner Mutter – ging´s sehr schnell. Wahrscheinlich hatte ich Platzangst und wollte einfach nur raus... man schrieb das Jahr 1966...In Deutschland ging´s bergauf. Und ich wollte wohl einfach dabei sein....
Als Sohn einer Gastronomiefamilie ( Familienbetrieb seit 1909 ) wuchs ich in einem kleinen Ort im schönen Westerwald auf. ( der Westerwald ist da, wo die Leute meinen, dass der Wind so kalt pfeift...) Hier war und ist das Leben noch in Ordnung. Die Wälder und Wiesen sind noch grün, die Flüsse und Seen noch blau und Land und Leute sind hart aber herzlich. Und das ist gut so!
Die Kinder- und Jugendjahre verliefen so, wie das in „den Siebzigern“ so war:
· Kaugummis waren kleine runde Bollen und bei meinem Opa im Gasthaus an einem kleinen Fensterchen zu erwerben. ( das änderte sich erst in der Pubertät. Da rochen die Mädchen so nach ´ner Mischung aus Wrigleys Spearmint Gum und 8x4... )
· beim Bäcker ( Theo hieß er..) gab´s noch richtig tolle, frisch gebackene Brötchen ( und es gab nur zwei Sorten: helle und dunkle...:-)
· wer ohne Stützräder Fahrrad fahren konnte, bekam ein Bonanza-Rad
· Jungs spielten Fußball und Mädchen spielten mit Puppen.( ehrlich, das war soo....)
· Opa´s waren alt und hatten graue Haare und Oma´s auch ( Letztere unterschieden sich von den Ersteren durch Kittel und Schürzen....:-)
· Sonntags gab´s dann auf´m Sportplatz Florida Boy mit Strohhalm ( ok, ok...manchmal auch ne Sinalco.. ) und im Fernsehen kam "Der Mann in den Bergen"...
http://www.youtube.com/watch?v=0jdVhFYUr5w&feature=relat...
· Collies hießen „Lassie“, Delphine „Flipper“, Indianer „Winnetou“....
· und wenn John Boy Walton abends allen Gute Nacht sagte, ging immer ein spannender, erfüllter, aufregender und guter Tag zu Ende..!
http://www.youtube.com/watch?v=sYyIPbPAQ2Y&feature=relat...
Halt "die gute alte Zeit.."
Nach vier Jahren Grundschule im Heimatort wechselten wir mit einigen Schülern unserer Klasse zur zweijährigen "Gemeinsamen Orientierungsstufe" und dann zur Staatlichen Realschule nach Westerburg. Unsere Klasse war "berümt-berüchtigt" und wenn wir morgens im Bus nicht mal ab und zu die Hausaufgaben abgepinnt hätten....na ja. Zur Mittlere Reife hat es trotzdem bei uns allen gereicht..!
Mit 16 Jahren und 3 1/2 Monaten gings dann auf die Hotelberufsfachschule an den Tegernsee. Dem ersten, sehr schwierigen Halbjahr folgte ein tolles Frühjahrs-Semester mit tollen Noten, tollen Freunden, tollen Erlebnissen und dem tollen 83er Sommer. ( Die älteren werden sich erinnern...)
Im Jahr darauf fing ich dann im Hotelpark "Der Allgäu Stern" meine Ausbildung an. Eine aufregende Zeit in allen Belangen. Über zwanzig Lehrlinge ( das Wort Auszubildender gab´s noch nicht - brauchte man auch nicht... ) und die meisten im Haus in "4-Bett-Kemenaten" untergebracht. Hier haben wir gelernt, Hotellerie zu leben und nicht nur den Beruf zu erlernen. Irgendwie waren wir immer greifbar. Auf jeden Fall haben wir hart gearbeitet und dabei viel Spaß gehabt. Das schweißt zusammen. Und manch ein Kontakt besteht bis heute!
Danach folgten die damals üblichen Wanderjahre. Koch in den Burgberger Stuben in Burgberg im Allgäu ( Danke Anette, Ali und Jochen ), Service-Mitarbeiter im Mövenpick Hotel Holiday In in Zürich-Regensdorf ( man mußte ja mal in der Schweiz gewesen sein, auch wenn man anfangs kein Wort verstanden hat...), Night Auditor im damaligen Crest Hotel in Frankfurt, Koch im heimischen Betrieb und last but not least Bundeswehrsoldat bei der V. Technischen Schule der Luftwaffe in Erndtebrück bei Siegen. ( Ich hoffe, Sie haben sich in meiner Zeit bei Y-Reisen besonders geschützt gefühlt..:-)..)
Den ersten längerfristigen Aufenthalt hatte ich dann im damaligen Forum Hotel in Wiesbaden ( dem heutigen Ramada ) als Night Manager. Eine wunderbare Zeit. Und das, obwohl ich eigentlich gar nicht dort anfangen wollte. ( Danke Heike, dass Du mich überredet hast.. ). Wir waren eine tolle Truppe, hatte einen tollen Chef ( Jürgen Klüpfel ) und alles war bestens, bis das Hotel verkauft wurde....Na ja, wenn die neue Hotelgruppe schon "ein kleiner schattiger Platz am Rande des Weges" heißt...;-)
Im Anschluß daran bin ich dann zurück zur Interconti-Gruppe und habe als Income Auditor im IC Berlin bei Willi Weiland angeheuert. Eine lehrreiche Zeit. Spätestens hier konnte man lernen, wie wenig witzig es manchmal ist, ein "Großer" zu sein. Berlin als Stadt war nicht meine Welt und nachdem ich "den ersten Schlauch geschluckt hatte", hab ich dann auch das Weite gesucht. ( Gastronomie grüßt Gastroenterologie..! )
Nach Zwischenstationen im elterlichen Betrieb und als Direktionsassistent im ibis Hotel in Offenbach bin ich dann ins Mercure Hotel Wetzlar gewechselt. Hier - in einem wohl behüteten Umfeld - hat mich dann das Yield-Fieber gepackt. Nach einer mehrtägigen Schulung bei Dipl. oec. Horand Vogel wußte ich: "Das ist die Zukunft, das willst du machen".
Nach kurzem Abstecher zu Sol In bin ich dann ins Savoy Hotel in Frankfurt gewechselt. Ein damals altes Haus mit alten Zimmern, keinerlei Yield- und Revenuemanagement-Strukturen und einem F&B-lastigen Direktor, der froh war, dass "das mit dem Zimmerverkauf" einer übernimmt. Das beste Hotel, um Yield Management mit allem was dazu gehört zu erlernen. Unterstützt durch tolle Schulungen, HSMA-Kongresse, VDR-Zertifizierung, DEHOGA-Zertifizierung etc. haben wir das Haus stetig nach vorne gebracht.
Nach mehreren Direktorenwechsel durfte ich das Haus dann drei Jahre als stellvertretender Direktor im operativen Bereich und als Resident Manager komplett führen. Mit abschließend über 80% Jahresbelegung in 2006 habe ich dann die Möglichkeit genutzt und mich im Bereich "aktiver Hotelberatung" selbständig gemacht.
Die ersten Projekte haben mir gezeigt, dass ich den richtigen Weg gewählt habe. Der ROI lag für den Auftraggeber immer bei über 100%. In diesem Sinne biete ich Ihnen meine Erfahrung im Bereich Yield- und Revenuemanagement und im Interims- und Sanierungsmanagement in freiberuflicher Funktion an.
Insbesondere mittelständige Privathotels und/oder kleinen Hotelgruppen können von meiner Erfahrung und meinen Kontakten profitieren. Gerne biete ich Ihnen als Pre-Invest meine Powerpoint-Präsentation "Der gerade Weg zur Steigerung des REVPAR´s" oder "Gib 8 auf die Zahlen - Konzept zur Ertragssteigerung im Hotelgewerbe" an.
Die Themen der Yield- und Revenuemanagement-Präsentation:
1.) Der Paradigmenwechsel als Chance...
2.) Markt und Management im Wandel der Zeit...
3.) Yield - seine Beschreibung und seine Berechnung...
4.) Zahlen, Daten, Fakten...
5.) Die Segmentierung - das Fundament aller Statistiken...
6.) Pricing & Fencing...
7.) Die Wege zum internationalen Markt...
8.) Implementierung der Yield-Philosophie...
Die Themen der Sanierungsmanagement-Präsentation:
1.) Die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen...
2.) Das Budget - die Ziele des Unternehmens...
3.) Yield - und Revenuemanagement...
4.) Die Mitarbeiter - Ihre Visitenkarte...
5.) Im Einkauf liegt der Segen...
6.) Investitionsstau - Der Anfang vom Ende...
7.) Betriebsorganisation - Damit´s klappt "wie am Schnürchen"...
8.) Sauberkeit und Hygiene...
Fordern Sie diese einfach und unkompliziert über eine Nachricht in meinem Profil an.!
Mit g a s t freundlichen Grüßen
Volker Mohr
www.gorevpar.de
P.S.
Meine Schulungen:
2004 Derek Walters Feng Shui Diplom
2001 Bianca Spalteholtz Der Reisevertriebsmarkt
2000 IHK AEVO
2000 Sol Melia Technical Tools for Hotel General Managers
1999 IFH Rooms Division Management
1999 Horand Vogel &. Ass. Hotel Yield Management
1999 ACCOR Arbeitsrecht
1998 ACCOR Train the Trainer I und II
1997 Hogatex HOGATEX Hotel-System Front-Office
1997 Hogarest HOGAREST Restaurant-System
1996 Ibis-Hotels Führung & Verantwortung ( 3 Teile )
1996 Ibis Hotels F&B-Management
1996 Ibis Hotels Verkaufstraining
1994 Schmidt Kolleg UnternehmerEnergie