Walburga Kliem
Goldmund-Geschichtenerzählerin
Die Märchen(ver)zauberin(The company name is only visible to registered members)
- 61389 Schmitten-Treisberg
- Germany
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Sign up for freePersonal information
- Haves
- Edit Die Entdeckung der Zeit: Zeit zum Zuhören und Gehört-werden, großartige Erzählkunst für Menschen von 3 – 103 Jahren – Ich teile mit Ihnen meine bunte Welt der Sagen, Legenden, Märchen und eigenen Erlebnisse, zeige Ihnen Quellen Ihrer Kreativität, beleuchte Wege zu Ihren Talenten und Stärken, öffne Ihnen Tore zur Phantasie, wecke Träume und Wünsche, schenke hoffnungsvolle Gedanken und magische Momente, löse Knoten und knüpfe Verbindungen … und Sie entscheiden, was Sie davon nutzen möchten!
- Wants
- Edit Menschen, die hören möchten, was sie noch nie hörten ... sehen möchten, was sie noch nie sahen ... und erleben wollen, was das Leben an vielfältigen Erlebnissen bietet. +++ Kleinkunstbühnen, Mittelalter-Veranstalter, Heimatvereine, Landfrauen, Seniorenheime, Schulen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Familienferienstätten, Kulturvereine, Erlebnisgastronomie, Fremdenverkehrsvereine, AWO, Kulturhäuser, Tourismus-Zentren, Autoren (deren Bücher ich in Lesungen gerne lebendig präsentiere)
Professional experience
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- 2008 - present
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(The company name is only visible to registered members)
Industry: Arts & Crafts
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- 2007 - present
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Kundenservice und Referentenbetreuung
Workshops365.de, http://www.workshops365.de
Industry: E-learning
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- 2005 - present
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KLIEMcoaching - die e-motionale Art, http://www.walburga-kliem.de
Industry: Education
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- 2005 - 2007
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Kunden- und Referentenbetreuung
Industry: E-learning
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- 1999 - 2004
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Industry: Telecommunication
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- 1992 - 1999
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Ausbildungsleiterin kaufm. Bereich
Industry: Telecommunication
- Employment status
- Freelancer
Educational background
- 1988 - 1989
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Institut zur Ausbildung von Ingenieurpädagogen Karl-Marx-Stadt
Außenstelle Potsdam
Pädagogik, Psychologie, Didaktik, Methodik
- 1983 - 1988
-
Fachhochschule Leipzig (Deutsche Post)
Betriebswirtschaft, Dipl-Wirtsch.-Ing (FH)
- Languages
- German (First language), Ich kann das Gras wachsen, das Wasser murmeln und die Flöhe husten hören
About me

Am Rande eines geheimnisvollen Waldes ein wenig unterhalb eines Berggipfels liegt ein kleines Dorf. Seine Häuser schmiegen sich an den Hang, als würden sie dort Schutz suchen. Und in dem kleinen Dorf wohnt eine Frau ...
http://www.youtube.com/watch?v=B38qs8AYV_4
"Die tiefe Trauer, die unendliche Liebe, die Schönheiten der Natur, all das und
vieles mehr kann Walburga Kliem so frei erzählen,
dass es Gänsehaut verursacht."
(Michèle Götz, Usinger Anzeiger)
Ich bin Walburga,
ich bin Geschichten- und Märchenerzählerin,
Moderatorin und
Ideen-Verschenkerin.
Geschichte des Monat Juni - Wer weiß ...?
Ein Maharadscha hatte einen Diener, den er mehr schätzte als alle anderen. Trotzdem gab es da etwas, das ihn an dem Mann auch störte. Wollt Ihr wissen, was es war? Nun, ich werde es Euch erzählen.
Einem Bauern war die einzige Kuh gestorben. Der Diener erzählte die Begebenheit seinem Herrn. Dieser war sehr ergriffen, doch der Diener meinte nur: „Wer weiß, wozu es gut ist.“ Die Braut des Maharadschas, die ihm vorher bestimmt war von den Göttern, so hieß es jedenfalls … sie hatte einen anderen geheiratet. Und der Diener antwortete nur: „Wer weiß, wozu es gut ist.“ Und so ließ er bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit diese Worte fallen. Nach einiger Zeit hatte der Herrscher diesen Satz so oft gehört, dass er ihn nicht mehr ertragen konnte. Wofür sollte es gut sein, wenn eine Mutter ihr Kind verliert? Welchen Sinn sollte es haben, wenn die reißenden Fluten nach der Regenzeit die Felder der Bauern überfluteten?
Doch der Diener meinte: „Ich kann nicht sagen, welchen Sinn es für die Betroffenen haben könnte, denn ich stecke nicht in ihrer Haut.“
Eines Tages waren die beiden auf der Tiger-Jagd. Der Maharadscha erlegte ein besonders großes Exemplar und wollte seine Trophäe begutachten. Er nahm den Kopf in seine Hand und dann geschah es. War es die letzte Zuckung des Tigers oder eine Vorsehung? Wer weiß es schon … jedenfalls hatte der Maharadscha nicht auf seine Finger geachtet, einer lag zwischen den Zähnen und so wurde er abgebissen.
Der Diener versorgte seinen Herrn, so gut
er es vermochte und meinte wieder einmal: „Wer weiß, wozu es gut ist?".
Das war zu viel der Herrscher, er befahl dem Mann wütend, sich fortzuscheren.
Er wolle ihn nie wieder sehen. Der Diener ging. Der Maharadscha blieb alleine
zurück. Wenig später knackte es wieder im Dschungel. Sollte ein zweiter Tiger
unterwegs sein. Als der Herrscher jedoch Menschen sah, atmete er auf. Doch er
war zu früh erleichtert.
Es waren wilde Räuber, Anhänger der
Göttin Kali … der Göttin des Todes und der Erneuerung, und sie trugen ihn zu
einem Fest. Doch sie wollten den Maharadscha nicht zum Fest einladen, sondern
er sollte das Opfer sein. Schon würde alles vorbereitet Im letzten Moment
bemerkte einer der Kali-Anhänger den verletzten Finger. "Dieser Mann ist
unvollkommen, er ist verletzt. Unserer Göttin darf nur Vollkommenes geopfert
werden." Und sie ließen ihn laufen.
Der Maharadscha erinnerte sich an die Worte seines treuen Dieners: "Wer
weiß, wozu es gut ist?" und begriff: Genau so ist es. Auch in diesem Fall.
Er fühlte sich schuldig, und ließ ihn suchen. Als er gefunden wurde, bat der
Maharadscha um Vergebung.
Der Diener antwortete: "Es gibt nichts zu vergeben. Dieses Mal kann ich
Euch sagen, was das Gute für MICH war. Ich bin dankbar, dass Ihr mich
fortgeschickt habt. Denn wäre ich bei Euch gewesen, hätten die Männer mich
geopfert. Ich war unverletzt.“
(
© Walburga Kliem, nach einer Geschichte von Alan Cohen)
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