Manchmal gibt uns das Leben Aufgaben, die uns als „Mission Impossible“ erscheinen und schier unlösbar sind. Manchmal gibt uns das Leben Aufgaben, die uns veranlassen, den eingeschlagenen Weg zu verändern und neue Wege zu suchen. Manchmal gibt uns das Leben Aufgaben, die alles anders werden lassen als geplant.
So ist es auch mir persönlich ergangen. Eigentlich wollte ich Architekt werden, Häuser planen, Gebäude gestalten und das Leben für meine Klienten lebenswert machen. Ich wollte heiraten und zwei Kinder haben.
Doch das Leben hatte anderes mit mir vor. Da ich mich mit meinem Vater nicht so gut verstand, wollte ich nach der HTL für Hochbau in Linz ein Jahr Auszeit nehmen. So habe ich begonnen, im Verkauf zu arbeiten, was mir riesig Spaß gemacht hat. Die Beratung der Menschen, das Erfüllen ihrer Wünsche, war mir eine große Freude.
Schnell machte ich in diesem für mich branchenfremden Bereich Karriere. Ich absolvierte die Lehrabschlussprüfung für den Beruf Fotokaufmann mit Erfolg und machte die Lehrlingsausbildnerprüfung. Dann lernte ich meine erste Freundin kennen. Es war liebe auf den ersten Blick. Ich wusste von Anfang an, dass sie die Richtige ist. Es dauerte 15 Monate und einiges an Überzeugungsarbeit, bis wir heirateten.
Anlässlich eines Sportwochenendes in Kärnten hatte ich beim Snow-Rafting einen Unfall. Ich saß zuvorderst im Schlauchboot und als wir über eine Schanze sprangen, hob es mich im Schlauchboot an und ich schlug sehr hart auf dem Steißbein auf. Der stechende Schmerz raubte mir den Atem. Ich hatte das Gefühl ersticken zu müssen.
Da der Schmerz nicht nachließ, suchte ich, zurück in Linz, den Arzt auf. Dieser diagnostizierte nach einer eingehenden Untersuchung eine schwere Prellung. Trotz verschiedener Behandlungen und Therapien verschwanden die Schmerzen nicht. Sie waren für mich im Außendienst in der Reisetätigkeit ein absolutes Handicap. Oft musste ich nach 20 Minuten bereits eine Pause einlegen, da die Beschwerden im Sitzen verstärkt wurden.
18 Monate später, anlässlich eines Verkehrsunfalls, wurde meine Wirbelsäule untersucht. Unser Auto wurde abgedrängt und wir fuhren frontal in einen Brückenpfeiler. Ich war als Beifahrer unverletzt, wurde aber doch ins Krankenhaus eingeliefert. Dort machte man eine Röntgenuntersuchung und entdeckte einen Wirbelstauchbruch. Diese Verletzung stand jedoch nicht kausal mit dem Unfall in Verbindung, da der Bruch bereits schlecht verheilt war, wie sich bei der CT (Computertomographie) herausstellte. Bei der Untersuchung wurde entdeckt, dass die Deckplatte einer meiner Lendenwirbel eingedrückt war und der Knochen auf das Mark drückte, was eine Schwellung und die ständigen Schmerzen auslöste. Da die Behandlungen gegen die Schmerzen nicht halfen und eine Operation nicht möglich war, bot man mir die Implantation einer Morphinpumpe an, die kontinuierlich geringe Mengen an Morphin an der Schmerzstelle freigibt und so die Qualen unterdrückt.
Mit 27 Jahren war dies ein Schlag ins Gesicht. Zeit meines Lebens sollte ich nun mit einem Implantat herumlaufen. Mein grenzenloses Vertrauen in die Schulmedizin war in den Fundamenten erschüttert. Erstmals erkannte ich die Grenzen der Schulmedizin, die ich nach wie vor als wichtig empfinde. Doch ich musste feststellen, dass sie nicht für alles ein Rezept hat.
Nach der anfänglichen Depression erwachte erneut mein Kampfgeist. Ich wollte mich nicht aufgeben, ich wollte mich nicht mit diesem Schicksal abfinden. Es musste doch noch etwas anderes geben. Andere Möglichkeiten der Behandlung anstelle des elektronischen Implantats.
Der Zufall führte meine Frau und mich 1992 zum Wandern nach Wagrain. Im Hotel fand während unseres Aufenthalts eine Ärztetagung statt. Einer der angekündigten Vorträge interessierte mich persönlich. Er trug das Thema: „Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule mit pulsierenden Magnetfeldern behandeln.“ Wir setzten uns in den Vortrag und verstanden erst einmal Bahnhof. Die vielen lateinischen und medizinischen Begriffe waren für mich als Techniker einfach unverständlich. Doch trotz meiner Lateinunkenntnisse verstand ich so viel, dass Magnetfelder bisher bei der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen gute Ergebnisse erbracht hätten. Ich unterhielt mich im Anschluss noch mit dem Vortragenden und wollte mehr Informationen über das beschriebene Gerät und seine Einschätzung zu meiner persönlichen Situation wissen. Er ermutigte mich, die Behandlung aufzunehmen. Nachdem ich in Linz keine Ärzte fand, die mit Magnetfeldtherapie arbeiteten, entschloss ich mich, selber ein Gerät zu bestellen.
Einige Tage später wurde das neuartige System geliefert. Abends packte ich das „Wunderding“ aus und schloss es an. Die Gebrauchsanweisung blieb im Karton zurück. Als Techniker brauchte ich so etwas nicht. Dann probierte ich die Behandlung nach dem Motto „Viel hilft viel.“ Ich spürte NICHTS!! Das durfte nicht sein, ich hatte sicher etwas übersehen. Sofort machte ich eine zweite Anwendung, wieder spürte ich rein gar nichts. Welche Enttäuschung. Also legte ich das vermeintlich nutzlose Ding zur Seite. Doch am darauf folgenden Tag erlebte ich eine deutliche Linderung des Schmerzes, die mich bewog, die Anwendung genauso durchzuführen, wie ich sie bisher begonnen hatte. Tatsächlich, ich hatte keinerlei Empfindungen während der Anwendung, aber die Schmerzen wurden zusehends weniger. Nach wenigen Tagen war ich nahezu schmerzfrei. Ich war begeistert. Doch am Tag darauf konnte ich mich am Morgen nicht mehr bewegen. Das Ding hatte meine Schmerzen auf ein unerträgliches Maß erhöht. Ich hatte Angst gelähmt zu werden und verstand nun gar nichts mehr. Am zweiten Tag der extremen Schmerzen rief ich den Hersteller an und erklärte ihm meine Situation. Seine Reaktion darauf war ein lapidares „Herzlichen Glückwunsch. Ihr Körper reagiert hervorragend.“ Er wollte noch wissen, ob ich auch die Hinweise in der Anleitung aufmerksam gelesen hätte, denn dort wird empfohlen, dass die Behandlung ganz sanft beginnen sollte um diese Erstverschlechterung zu vermeiden. Genau das hatte ich als eingebildeter Techniker nicht gemacht. Nach drei Tagen Erstverschlechterung waren die Schmerzen wie weggeblasen. Seither bin ich auch ohne Morphinpumpe schmerzfrei.
Diese Erkenntnis hat mein Leben gravierend verändert.
Ich erkannte,
• dass es auch für einen Techniker sinnvoll ist, die Anweisungen zu lesen.
• dass es auch abseits der Schulmedizin Hilfe gibt, man darf nur die Suche nicht aufgeben.
• dass auch Ärzte die Situation falsch einschätzen können.
• dass man als Patient mündig sein muss und vor allem,
• dass es nur an mir persönlich liegt, ob ich alternative Möglichkeiten akzeptiere, obwohl ich diese früher abgelehnt hatte.
Ich machte mich mit Medizintechnik-Handel 1993 selbstständig. Ich wollte anderen Menschen helfen. Dabei spezialisierte ich mich auf die Komplementärmedizin und ihre Diagnostik. Doch ein weiteres Erlebnis musste meinen Sinn ändern um den Weg zu gehen, den ich heute eingeschlagen habe.
Nachdem Sylvia, meine Frau und ich sieben Jahre verheiratet waren, in denen wir uns, als es mir wieder besser ging, die Welt ansahen, kamen im September 1995 unsere Zwillinge zur Welt. Vorher mussten wir durch eine Achterbahn der Gefühle. Schon im September 1994 wurde Sylvia schwanger. Wir freuten uns auf unser erstes Kind und nachdem man bei einer Untersuchung die Herztöne hörte, schwebten wir zukünftigen Eltern auf Wolke Sieben. Doch bei der nächsten Untersuchung folgte der große Schock. Der Fötus hatte zu leben aufgehört. An 23.12.1994 bekam sie eine Kürettage und die toten Reste unseres Babys wurden ausgeschabt. Doch bereits Ende Jänner 1995 erfolgte die nächste Frohbotschaft. Sylvia war wieder schwanger und bei der nächsten Untersuchung erfuhren wir, dass wir gleich mit einem Doppelpack gesegnet wurden. 20 Monate nach der Geburt der Zwillinge Oliver und Philipp kam Sebastian zur Welt. Für unsere gesunden Kinder wollten wir alles tun. Daher verließen wir uns auch auf die Ratschläge unseres Kinderarztes und der Mutterberatungsstelle. Alle Untersuchungen und Impfungen wurden planmäßig durchgeführt.
Im Herbst 1997 war Philipp etwas kränklich und so zögerten wir den anstehenden Impftermin für die Polioimpfung hinaus. Mehrere Postkarten des Arztes mit einer Erinnerung an die wichtige Impfung wurden uns zugestellt, in denen an unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft appelliert wurde. Erst am 27. November 1997 bekamen die Zwillinge die ausstehende Impfung. Philipp fieberte die Tage darauf heftig auf und wir merkten, dass er begann seinen rechten Fuß nachzuschleifen, wenn er ging. Wir kontaktierten den Kinderarzt und die Mutterberatungsstelle. Dort wurde uns mitgeteilt, wir sollen abwarten. Die Symptome wurden rapide schlechter und durch den direkten Vergleich mit Oliver wussten wir, dass etwas nicht in Ordnung war. Erneut kontaktierten wir die Ärzte, doch die meinten, dass alles normal sei und Philipp lediglich eine unwillige Phase hätte. Doch Philipps Zustand verschlechterte sich kontinuierlich. Da wir uns nicht als Hypochonder abspeisen lassen wollten, folgte eine Odyssee an Untersuchungen und zum Teil schmerzhaften Analysen wie einer Muskelbiopsie und Nadel-ENG. Die Ärzte experimentierten mit Philipp und probierten an ihm herum um uns dann die Prognose zu stellen, dass er mit zehn Jahren im Rollstuhl sitzen würde.
Nun hatte sich mein schlimmster Albtraum erfüllt. Ich hatte ein behindertes Kind, doch auch diese Situation wollte ich nicht kampflos hinnehmen. Ich befasste mich verstärkt mit der Komplementärmedizin, machte in Deutschland die Heilpraktikerausbildung, um mitreden zu können und suchte wieder nach Möglichkeiten, diese vernichtende ärztliche Prognose zu verhindern. Dadurch kam ich mit der Energetik in Berührung. Philipp sprach gut an und die Atrophie (Muskelrückbildung) konnte gestoppt werden. Heute ist er 13 Jahre alt und er kann beeinträchtigt, aber ohne Hilfsmittel gehen.
Als nach sechs Jahren durch ein Gutachten festgestellt wurde, dass die 80% Behinderung von der Impfung kommen würde, kontaktierte ich den behandelnden Arzt mit dieser Tatsache. Seine Antwort war wie ein Faustschlag mitten ins Gesicht. Er meinte, dass 1997 noch der alte Lebendimpfstoff aufgebraucht werden musste, denn dieser wäre ab 01.01.1998 in Österreich (ab 01.01.1995 in Deutschland) verboten gewesen. Ab diesem Datum wurde ein neuer Totimpfstoff verwendet, der in Deutschland bereits drei Jahre vorher verpflichtend eingeführt wurde um das Impfrisiko zu minimieren.
Ich mache mir noch heute Gedanken darüber, warum ich mich vom Arzt nicht gründlich aufklären lies. Ich sah damals keine Notwendigkeit dies zu hinterfragen und der Arzt wies uns mit keinem Wort auf die möglichen Risken hin. Wir dachten nicht im Leben an Nebenwirkungen, denn in den Medien wurden Impfungen als notwendig und risikolos dargestellt.
Diese zweite Erkenntnis hat meinem Leben einen neuen Sinn und ein Ziel verliehen.
Ich erkannte,
• dass die Pharmazie die Medien für ihre kommerziellen Zwecke nutzt, um Meinungen zu bilden und uns zu suggerieren, dass wir ohne deren Präparate nicht mehr lebensfähig wären.
• erneut, dass auch Ärzte die Situation falsch einschätzen können.
• die Wichtigkeit, eine medizinische Behandlung nach ihren Risiken zu hinterfragen.
• welches enorme Potential in energetischen Methoden liegt.
• dass die Medizin heute ungerechtfertigt überbewertet wird.
Ich wurde also kein Architekt, sondern Medizinprodukte-Händler und Energetiker. Ich helfe meine Klienten, das Leben lebenswert zu machen. Ich habe geheiratet und ich habe vier Kinder. Keinen meiner Söhne möchte ich missen. Das Leben hatte andere Aufgaben für mich, als ich geplant hatte, aber ich würde auch nicht mehr tauschen wollen.
Mein Ziel ist es, der Energetik, die mir und meiner Familie enorme Hilfestellung und eine neue Lebensqualität gegeben hat, den gerechtfertigten Stellenwert in der Gesellschaft zukommen zu lassen. Dieser Status fehlt heute gänzlich. Der Energetiker wird oft als verschrobener Spinner gesehen. Doch dieses Schicksal mussten in der Geschichte bereits viele kluge Menschen erleiden. Galileo Galilei sei uns ein warnendes Beispiel. Zu spät erkannt man, dass er mit seiner Berechnung, die Erde dreht sich um die Sonne, doch recht hatte.
Wollen auch wir heute aus Unwissenheit die schlummernden Möglichkeiten ungenutzt an uns vorübergehen lassen, nur weil wir noch nicht verstehen, dass es Wirkungsebenen und Mechanismen gibt, die wir heute noch nicht messen oder verstehen können? Wollen wir die Chancen verpassen, weil wir Angst von dem Unbekannten haben und wir uns von der Pharmazie, der Medizin, den selbsternannten Experten und den Medien einreden lassen, dass nur der Arzt und die Pharmazie unsere medizinischen Probleme lösen können?
Ich möchte mit meinem Wirken meinem Mitmenschen helfen, ihren eigenen Weg zu gehen und eigenverantwortlich zu werden.