Ulrike Parthen

Unglaublich vernachlässigt: verkümmerte AB-Ansagen-Texte

„Guten Tag, hier ist der Anschluss von xy. Leider bin ich derzeit persönlich nicht erreichbar. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht, ich melde mich umgehend zurück.“

Oder:

„Hallo und willkommen bei xy. Unser Büro ist wegen Urlaub bis xy nicht besetzt. Ab xy sind wir wieder für Sie da.“

99 Prozent aller Ansagen auf Mailbox oder Anrufbeantworter klingen genau so. Das ist wirklich jammerschade, denn hier liegt wertvolles Potenzial total brach. Warum nutzen Sie es nicht? Ihre Anrufer sind doch sowieso schon in leicht negative Stimmung versetzt, weil sie nicht zu Ihnen durchdringen konnten. Es gäbe etwas zu klären, eine Frage oder sogar Anfrage, doch man wird nichts von alledem los. Sehr frustrierend und zeitraubend zugleich, denn nun ist man wohl oder übel gezwungen, das Anliegen noch länger unerledigt vor sich herzuschieben …

Weiter gehts hier:

http://blog.wortgerecht.de/

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  • Sven Maschmann

    Posted by Sven Maschmann on

    Hallo Frau Parthen,

    ich persönlich bin heilfroh, dass die Zeit dieser ach so kreativen Bandansagen mittlerweile vorbei ist.

    Spätestens nach dem dritten Hören wünscht man sich, der nicht zu erreichende Gesprächspartner hätte sich kurz und knapp auf das Wesentliche beschränkt:
    Die Info zur Erreichbarkeit und/oder eben schnell die Möglichkeit, eine Nachricht zu hinterlassen.

    Gerade in diesem Bereich ist m.E. weniger viel mehr.

    Beste Grüße
    Sven .\\aschmann

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  • Evelyn Kuttig

    Posted by Evelyn Kuttig on

    Nicht nur der Inhalt, sondern auch der Duktus, die Art den Text zu sprechen, ist wesentlich ;-)

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  • Ulrike Parthen

    Posted by Ulrike Parthen on

    Evelyn, das sagst du was, oh ja.

    Vor allem Menschen (wie auch ich!!!) mit Akzent tun sich doppelt schwer. Man strengt sich daher an, etwas Hochdeutsch zu reden, was sich dann meist genauso anhört - etwas gekünstelt eben;-.)))

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  • Evelyn Kuttig

    Posted by Evelyn Kuttig on

    Hi Ulrike, ich finde Dialekte höchst sympathisch, nur verstehen muss ich's können. Wichtig ist doch vor allem Authentizität ;-)

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  • Anne Weller

    Posted by Anne Weller on

    Kleiner Tipp für alle, die vor Neugier jetzt kurz vorm Platzen wegen der kreativen Anrufbeantworteransagen sind:

    Die Textfee und die Stimmfee nehmen diese Herausforderung textlich und stimmlich an :)!

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  • Hertha Kerz

    Posted by Hertha Kerz on

    Ich bin auch der Meinung: Kurz und knapp. Die Leute sollen ihrer Kreativität beim Hobby gern freien Lauf lassen, aber bitte nicht im Geschäftsleben.
    Mit Grausen denke ich noch an die ersten ABs, auf denen ein Text mindestens 30 Sekunden lang sein musste.
    Ich selbst nutze gar keinen, sondern wenn ich ins Büro komme, sehe ich wer angerufen hat und rufe sofort zurück. (Wenn niemand abhebt, weiß er auch, dass niemand da ist. Und ja! Schon abgefragt, ob das für meine Kontakte gut so ist und die finden es gut.)

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  • Ulrike Parthen

    Posted by Ulrike Parthen on

    Es ist sehr interessant zu lesen, wie unterschiedlich es gehandhabt wird und wo die Vorlieben liegen. Freut mich, dass so vielseitige Meinungen kommen, denn das Thema interessiert mich wirklich. Kam mir ganz aktuell in den Sinn, als ich überlegte, wie ich meinen AB jetzt über die freien Weihnachtstage besprechen soll;-)))))

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  • Simone Busack

    Posted by Simone Busack on

    Ich lebe meine Kreativität gerne auch beim AB aus :D :D (im Moment ist er nicht soooooo toll der Spruch)

    ABER: das passt eben zu mir.  Und die Reaktionen waren immer schon erstaunlich - meine Kunden nutzten die Chance, meinen  "schrägen" Mitarbeiter zuzuquatschen :)

    P.S. Ich war schon immer im B2B-Bereich unterwegs.

    Auf eine Schlaftablette lasse ich mich ungern ein ^^ Und auch ein Ansagetext, der steif wie ein Surfbrett ist, macht es mir schwer *hüstel

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