Andreas Ilch

Weihnachten 2012

Guten Morgen,

herzlichen Dank für die Bereicherung, die ich durch Euch, bisher erfahren durfte. Ich wünsche Euch und Euren Liebsten eine schöne Adventszeit, ein besinnlich frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr und freue mich auf den Austausch in 2013


Seit September werden wir darauf hingewiesen,
die Weihnachtszeit rückt näher und es ist bewiesen,
dass wir nach Monaten unserer Konsumsucht,
zu den Feiertagen denken oft an Flucht.

Monatelang sah man uns in Läden flitzen,
seit Wochen an Fenstern schon grelle Lichter blitzen.
Tag ein, Tag aus, des Backens nicht müde,
das es nicht schmeckt, wäre eine Lüge.

Gedacht wird auch ans weihnachtliche Kochen,
eingekauft wird dafür seit Wochen,
um dann kurz vor dem Feste,
alles zu verwerfen, es war nicht das Beste.

Der Einkaufszettel hört nicht auf,
der Nachschub muss rollen und so lauf,
von Geschäft zu Geschäft ein Gesprang,
die Schlangen an den Kassen, oh wie lang.

Begleitet von Plätzchenduft und Kerzenschimmer,
vom weihnachtlichen Glühwein einen Glimmer,
nichts ist von Besinnlichkeit zu spüren,
zu sehr lassen wir uns von aller Hektik verführen.

Die letzten Tage schwer angezählt,
fällt uns ein, der Baum noch fehlt.
Ein Wunderbaum voller Lichter, voller Pracht,
mit Kugeln und Lametta in Form gebracht.

Endlich haben wir die Festtage erreicht,
und plötzlich wird auch mir das Herz ganz leicht,
wandle auf verschneiten Wegen,
den heiligen Tagen entgegen.

Die Weihnachtsnacht, so schwarz und schwer,
ihr Mantel fegt die Dörfer leer.
Straße um Straße erscheint verlassen,
sinnend lauf ich durch die Gassen.

Die Kirchturmglocken schwingen,
das wilde Drängen, Hasten, Ringen,
vorbei, mit einem Schlag, oh wie tut das gut,
in mir erweckt neuer Lebensmut.

Aus Türen und aus Fenstern bricht,
der Winterketten warmes Licht.
Hell erleuchtet ein jedes Haus,
fröhliches Kinderlachen dringt heraus.

So manches Weihnachtslied wird gesungen,
und in mir wachsen viele Erinnerungen,
was Weihnacht wirklich ist,
wenn Stern Bethlehem den Himmel küsst.

Möchte all den Trubel hinter mir lassen,
besinnlich und nachdenklich mich befassen,
tief im Herzen soll Weihnachten sein,
und das nicht nur zum äußeren Schein.

In der Zeit, in der Nächstenliebe so wichtig,
möchte es spüren und zwar richtig,
das weder Macht noch Geld,
das ist, was in diesen Tagen zählt.

Gebt den Alten und Kranken Mut und Kraft,
auch dem Obdachlosen, der es allein nicht schafft,
helft den vielen Menschen in ihrer Not,
bringt die Welt wieder ins Lot.

Ich werde meinen Teil dazu beitragen,
und das ohne Weh und Klagen,
ich wünsche Euch für die kommende Zeit,
wieder etwas mehr Besinnlichkeit.

Herzlichen Gruß
Andreas

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    Sehr gut und auch sehr wahr. Vielen Dank für diesen schönen Beitrag-

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    Danke für das Gedicht
    aufwecken alle



    -:¦:-Gemeinsam - statt einsam...entschleunigen...-:¦:-
    -:¦:-Advent...der Weg nach Weihnachten...-:¦:-...
    MITeinander - FÜReinander
    Wünsche @ll in diesem Jahr
    mal Weihnacht´ wie es früher war.
    Kein Hetzen zur Bescherung hin,
    kein Schenken ohne Herz und Sinn.

    Ich wünsch´ euch eine stille Nacht,
    frostklirrend und mit weißer Pracht.
    Ich wünsche euch ein kleines Stück
    von warmer Menschlichkeit zurück.

    Ich wünsche euch in diesem Jahr
    `ne Weihnacht, wie als Kind sie war.
    Es war einmal, schon lang ist es her,
    da war so wenig so viel mehr
    @ntje

    So sollten wir uns treffen in dieser herrlichen Zeit...


    _____-:¦:-______ $
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    schließe gern noch das folgende gedicht an

    -2-

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    -2-

    Überlass es der Zeit
    Erscheint dir etwas unerhört,
    bist tiefsten Herzens du empört,
    bäum dich nicht auf,
    versuch´s nicht mit Streit,
    berühr es nicht, überlass es der Zeit.
    Am ersten Tag wirst
    du feige dich schelten,
    am zweiten lässt du
    dein Schweigen schon gelten,
    am dritten hast du´s überwunden ;
    alles ist wichtig nur auf Stunden,
    Ärger ist Zehrer
    und Lebensvergifter,
    Zeit ist Balsam und
    Friedensstifter .

    Gedicht von Theodor Fontane


    ............(
    ...........(,)
    .........|::::::|..☆
    .........|::::::|.)/¸.¤ª“˜¨
    ¯¨˜“ª¤.¸:::|)/¸.¤ª“˜¨¨;“¨
    Ich zünd dir ein Kerzlein an
    hoffe sehr, du freust dich dran.
    Wenn es bringet dir das Licht
    und von Freude zu dir spricht.


    (¯`'•.¸//(*_*)\\¸.•'´¯)
    Engelsingen, frohlockendes klingen
    Sternenstaub

    mit einem Lächeln
    Brigitta

    (aus Xing)


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  • Andreas Ilch

    Posted by Andreas Ilch on

    wunderbar, mein herzlichsten Dank für Eure Reaktionen.
    Hier noch ein kleiner Zusatz, für Menschen, denen noch ein Weihnachtsbaum fehlt:

    Der Weihnachtsbaum

    Von allen den Bäumen jung und alt,
    Von allen den Bäumen groß und klein,
    Von allen in unserm ganzen Wald,
    Was mag doch der allerschönste sein?
    Der schönste von allen weit und breit
    Das ist doch allein, wer zweifelt dran?
    Der Baum, der da grünet allezeit,
    Den heute mir bringt der Weihnachtsmann. -

    Wenn Alles schon schläft in stiller Nacht,
    Dann holet er ihn bei Sternenschein
    Und schlüpfet, eh' einer sich's gedacht,
    Gar heimlich damit ins Haus hinein.
    Dann schmückt er mit Lichtern jeden Zweig,
    Hängt Kuchen und Nüss' und Äpfel dran:
    So macht er uns Alle freudenreich,
    Der liebe, der gute Weihnachtsmann.

    (August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

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    Weihnachten naht und Heiligabend ohne Baum ist nichts Ganzes.

    Herzliche Grüße

    Andreas

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