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Der Blick in den Spiegel

Führung in Veränderung
Ein Unternehmen, ein Team oder auch ein Projekt erfolgreich, mit positiver Energie und motivierend führen, war bis dato immer eine große Herausforderung. Dazu kommen Herausforderungen aus neuen Technologien, veränderten gesellschaftlichen Forderungen und auch die gesteigerte Bedeutung einer Work-Life-Balance.
Daher stellen sich für viele Unternehmen verschiedenste Fragen zum Thema Führungskultur in der Zukunft: „Wie sollte ein erfolgreiches Management in einer Zeit der starken Veränderung ihren Führungsstiel gestalten? Aktuell verändert sich nicht nur die Technik. Auch die Erwartungen der Mitarbeiter und Bewerber haben sich verändert. Die Zeit, in der man ein Leben lang bei einem Unternehmen verbleibt und dort sich „hocharbeitet“ ist vorbei. Die Bereitschaft Unternehmen zu wechseln, um eine ausgeglichenere Work-Life-Balance zu bekommen, steht sehr oft auch über der monetären Forderung. Für Führungskräfte wird es daher immer schwieriger den „richtigen“ Führungsstiel zu finden, um die Mitarbeiter für ein Unternehmen zu begeistern und im Unternehmen zu halten. Führungskräfte stehen vor der nicht immer geläufigen Aufgabe: „Fördern statt fordern“.
Freiheit steht gegenüber von Leistungsdruck und beides lässt sich nicht immer so einfach miteinander verbinden. Wie schaffen es Facebook und auch andere Unternehmen so erfolgreich zu sein?
Was hält ein Flugzeug in der Luft? Es ist eine ausgeglichene Balance von Sog- und Druck unter den Tragflächen. Damit wird dem Flugzeug der Auftrieb gegeben, um sicher von A nach B zu kommen. Das Zusammenspiel zwischen Sog, dem Wohlbefinden und der Identifikation von Mitarbeitern mit dem Unternehmen sowie der Druck, Termine, Zeitpläne und eine Liste an ToDos zu abzuarbeiten bildet die Analogie zur Luftfahrt. Ohne einer ausgeglichenen Balance kommt jedes Flugzeug in Turbolenzen, die bis zu einer Bruchlandung oder einem Absturz führen können!
Tragflächen eines Flugzeugs werden luftumströmt, wodurch der erforderliche Auftrieb erzeugt wird. Es sind etwa 2/3 Sog, der das Flugzeug nach oben zieht und 1/3 Druck mit dem es nach oben gedrückt wird. Diese Verteilung ist abgesehen von Jagdflugzeugen bei Flugzeugen für den sicheren Passagiertransport bewährt.
Wie können Führungskräfte dieses Prinzip in der Umsetzung in ihrer Aufgabe anwenden? Eine Führungskraft muss Sog erzeugen und damit Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, sie zu motivieren, ihnen zu ermöglichen sich mit dem Unternehmen zu identifizieren und ihnen einen Weg aufzeigen, mit dem Unternehmen sowohl beruflich, als auch im privaten Umfeld erfolgreich und zufrieden zu sein.
Auch flache, offene und flexible Führungsstrukturen brauchen einen Kopf. Jede dieser, zum Teil als modern hervorgehobene Strukturen ohne Kopf, werden straucheln. Wir brauchen letztendlich eine Steuerzentrale, die tolerant, offen und klare und nachvollziehbare Strategien, Ziele, Vorgaben und auch Regeln definiert. Dieser Kopf erkennt Konflikte bereits im Keim und kann sie glätten.
Wie können wir uns selbst beobachten, ohne in den Spiegel zu sehen und wie könnte so ein Spiegel aussehen?
Pferde sind dem sozialen Grundmuster von uns Menschen sehr ähnlich. Pferde leben eine klare Führungskultur in ihrer Herde. Das Führungsduo besteht aus der führenden und dominierenden Leitstute. Ihr männlicher „Managing-Partner“ ist der Leithengst – er treibt und schützt die Herde. Beide bringen in die Herde, vergleichbar mit den Mitarbeitern im Unternehmen, Ruhe und Balance. Die Leitstute geht voran, um Futter und Wasser für die Herde zu finden und erzeugt damit das Wohlgefühl und den erforderlichen Sog. Der Leithengst baut den erforderlichen Druck auf und treibt zurückgefallene Tiere nach und hält die Herde zusammen. Mit dieser Balance aus Sog und Druck bleibt die gesamte Herde sicher auf dem richtigen Weg.
Ist das nicht der Spiegel den wir brauchen, um unseren Führungsstiel zu perfektionieren, um für die neuen und zukünftigen Herausforderungen gewappnet zu sein? Lernen wir von der Herde an Pferden!
Führungskräfte habe die Aufgabe ihre Teams gut zu führen, für die Mitarbeiter gut zu sorgen, sie in einem Team zu vereinen, die Leistungen zu überprüfen und noch viel mehr. Pferdecoaching ist kein Coaching für Pferde. Ganz im Gegenteil! Führungskräfte haben dabei die Möglichkeit Pferde als ihren Spiegel zu verwenden, ohne Vorurteile, Vorbehalte und bleibende Schäden ihre eigene Wirkung auf Dritte zu erleben. Nicht jeder Spiegel spiegelt auch richtig. Überprüfen Sie vorab die Tauglichkeit und Kompetenz des Spiegels!

Alexandra Stallinger/ http://www.social-leadership.at

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