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Deutsch für Profis

Unser Thema ist die deutsche Sprache in all ihren Erscheinungsformen, in Literatur, Werbung, Medien und täglichem Gebrauch.

Ronald M. Filkas Wozu sind eigentlich Modalpartikel gut?
Jede/r kennt sie, jede/r nutzt sie in der (Umgangs)sprache: Modalpartikel, auch Abtönungspartikel genannt. Gefühlt kommen sie (wohl) in jedem zweiten oder dritten Satz vor. Sie drücken eine bestimmte Haltung aus und sagen (ja) viel über die Sprechenden aus, sind aber (halt) unübersetzbar. Doch wozu sind diese Partikel (eigentlich) gut – oder sollte man sie (wohl) mal besser weglassen?
Ronald M. Filkas
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Ganz kann ich die Meinungen hier nicht teilen. Meist ersetzt dieses kurze, eingefügte Wort einen sonst nötigen Erläuterungssatz. Nehmen wir etwa "Das ist halt so." Die Aussage steht für "Das ist so. Daran lässt sich nichts ändern." Ob der Sprechende dies bedauert oder dem Zuhörer vermittelt, dass dieser das so zur Kenntnis nehmen müsse, geht dann eher aus der Intonation hervor. "Eh" lässt sich fast immer mit "Ohnehin" übersetzen: "Ja, eh!" steht wohl für "Ja, so ist das, aber das war (mir) ohnehin bekannt." "Das Auto ist aber groß." würde ebenfalls aufgelöst werden müssen: "Das Auto ist goß, größer als ich es erwartet hätte." Also, einfach weglassen, ohne die Bedeutung der Aussage zu verändern, geht wohl nicht, oder?
Ronald M. Filkas Brötchen, Semmel, Schrippe, Weck: Wie sage ich’s richtig?
Brötchen, Semmel, Schrippe oder Weck(en): Wie wird eigentlich dieses runde oder längliche Gebäck genannt, das wir meist zum Frühstück verzehren? Und wo wie? Eine hoffentlich auch kulinarisch anregende kleine Hilfestellung! Weiterlesen:
https://ronaldfilkas.de/broetchen-semmel-schrippe-weck-wie-sage-ichs-richtig/
Jörg Lenau Volkmar Schmid
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Ronald M. Filkas

>Und apropo: Buttermilchbrot ist mir das Liebste. Auch das bekommt man nicht beim Bäcker ;)
Bei mir gibt es hier um die Ecke eine Filiale einer sehr guten, relativ kleinen Bäckereikette (Kröger's [sic: Deppenapostroph!]), die außer dem üblichen Kastenweißbrot auch ein Buttermilch-Kastenweißbrot anbietet. Eine andere Filiale einer anderen Kette bietet ein Brot mit Frühlingsquark im Teig an.
Ansonsten übrigens nochmals Dank für den Kommentar bei auf der Originalseite! Und: Wer hätte gedacht, dass dieser Beitrag hier so viele Reaktionen auslöst! Ich jedenfalls nicht.
Sigrid Varduhn Ihr Deutsch ist gefragt - 11. Runde des Atlas zur deutschen Alltagssprache
Schnapsglas oder Stamperl? Gehweg, Bürgersteig oder Trottoir? Apfelgriepsch, Kerngehäuse oder ... Ihre Stimme zählt. Damit die Welt weiß, wie es bei Ihnen richtig heißt: http://www.atlas-alltagssprache.de/runde-11-fragebogen/
Ein Hoch auf die Vielfalt der deutschen Sprache!
Sigrid Varduhn Christoph Sträßner
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Christine Praetorius
Mein Mann und ich hatten damit auch viel Spaß. Ich komme aus dem Nordschwarzwald und bin Kölner Exilant in zweiter Generation, er kommt aus dem Ruhrpott (wo wir seit 7 Jahren leben), hat schwäbische Wurzeln und demzufolge höchst umstrittene Ansichten zur korrekten Zubereitung von Kartoffelsalat.
Wir sind die Sache also so angegangen, dass ich die Fragen vorgelesen, er die Antworten gegeben, ich dann die Antworten angezweifelt, er sie bestätigt, ich ihn einen Ostwestfalen und er mich einen Schwaben genannt und er schließlich das Eintragen der richtigen Antworten (richtig im Sinne von Ruhrpott) überwacht hat.
Darüber sind die Kartoffeln ganz schön gar geworden.
Martin Hartung DUDEN-Umfrage zur Aussprache
Das Institut für Deutsche Sprache führt für die nächste Auflage des DUDEN-Aussprache-Wörterbuchs eine Online-Umfrage zur Präferenz von in formellen Situationen gebräuchlichen Aussprachevarianten durch und bittet deshalb um Unterstützung.
Die Umfrage dauert ca. 15 Minuten. Bitte geben Sie den Link auch an möglichst viele Personen weiter, damit sich die Vielfalt im deutschen Sprachraum abbilden kann.
Henning Horn
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