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Deutsch für Profis

Unser Thema ist die deutsche Sprache in all ihren Erscheinungsformen, in Literatur, Werbung, Medien und täglichem Gebrauch.

Sabine Manning Sprache und Zeit : kurzweilig betrachtet
Wie wandelt sich Sprache in der Zeit? Und welche Spuren hinterlässt die Zeit in der Sprache?
Das fragt sich Helmut Reisener und schreibt auf, was er erlebt:
"Eine Waage war schlicht immer eine Waage, bis dann die Digitalisierung kam. Unsere moderne digitale Küchenwaage verpasste meiner schönen alten Briefwaage den Namenszusatz analoge Waage. Digitale Uhren machten die anderen Uhren nachträglich zu analogen Uhren..."
Und weiter geht's mit Neubenennungen (Retronymen), Redewendungen und veralteten Bezeichnungen (Anachronymen) - hier im Blogbeitrag:
"Die Sprache in den Zeiten - Die Zeiten in der Sprache"
http://multisprech.org/2018/09/20/die-sprache-in-den-zeiten/
Sicher werden die Deutschprofis noch viel mehr Beispiele parat haben!
Jörg Lenau
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Nur für XING Mitglieder sichtbar Authentisch – Ein Adjektiv macht Karriere
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Volkmar Schmid Ronald M. Filkas Jörg Lenau Alexander Hoffmann
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Ronald M. Filkas

>Die Blähsprache hat auch die Therapeutenszene und den Tourismus erreicht. Man geht heute nicht mehr in den Wald, sondern sucht den "Kraftort Wald" auf. Im Urlaub wandert man nicht einfach, sondern genießt einen "zertifizierten Premiumwanderweg". Und schlichte Ballungsgebiete wie z.B. Mannheim/ Heidelberg sind heute eine "Metropolregion".
Wenn Sie dann noch denglische Wörter hinzunehmen, schafft sich die deutsche Sprache ab. Wenn heute nur noch von „Events“ statt von Ereignissen o. Ä., von „Highlights“ statt von Höhepunkten o. Ä. gesprochen wird, verschwinden dadurch deutsche Wörter. Modevokabeln bilden so mitnichten eine Bereicherung der Sprache, sondern das Gegenteil ist der Fall!
Aber zurück zum Thema „authentisch“. Ähnlich wie die heute oft propagierte Selbstverwirklichung halte ich Authentizität per se nicht für etwas Negatives. Allerdings können sich dahinter Formen von Egoismus verstecken und sich im Zusammenleben mit anderen negativ auswirken. Ob sich Authentizität und Selbstverwirklichung im Beziehungsleben verwirklichen lassen oder einem erfüllten solchen gar im Wege stehen, ist sehr fraglich.
Moritz Hahn Die Varietät der Linguistik im Zeichentrick
Guten Tag,
erstmal vielen Dank für die Aufnahme in dieser Gruppe und natürlich auch ein schönes neues Jahr 2017!
Einige von euch werden sicher den Film „Werner – Beinhart" kennen. Er wird oft als Schund oder Fäkal-Humor abgetan, aber ich bin der Meinung das der Film einen tieferen Hintergrund hat als die meisten Personen denken.
Ich habe deshalb meine Lieblingsszene in diesem Film unter kommunikationswissenschaftlichen Gesichtspunkten untersucht und einige Parallelen zu der Theorie der Varietät von Coseriu ausgemacht, die ich gerne mit euch teilen möchte.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich auf eure Rückmeldungen,
Christine Praetorius
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Ronald M. Filkas
„[...] ein Bier – das sollte doch überall richtig verstanden werden“: Nun ja, in Deutschland vielleicht, in Großbritannien oder Belgien stehen Sie damit ziemlich dumm (Pardon!) da!
Ronald M. Filkas Mein Name ist Hase: geflügeltes Wort, Redewendung oder Sprichwort?
Anlässlich der noch bis zum 19. November 2017 im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main stattfindenden Ausstellung „Mein Name ist Hase! Redewendungen auf der Spur“ wollen wir uns im unten verlinkten Beitrag mit den Unterschieden zwischen geflügelten Worten, Redewendungen und Sprichwörtern und deren Herkunft beschäftigen.
https://ronaldfilkas.de/mein-name-ist-hase-gefluegeltes-wort-redewendung-oder-sprichwort/
Jörg Lenau Wörter mit Sinn gebildet
Es gibt Worte, welche aus sich selbst heraus ihren Sinn vermitteln.
Mein zwei Lieblingsworte darin sind:
vERStEHEN - ersehen & verstehen
Leidenschaft - leiden schafft Leidenschaft
Wer kennt noch weitere?
Hans Martin Bartsch
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Jörg Lenau
Sehr geehrter Herr Bartsch,
ich möchte Sie gerne von Ihrem Hirnwalking befreien. Haben Sie schon einmal den Spruch 'aus einer Not eine Tugend machen' gehört?
Das ist synonym zu dem Verhältnis.
Das was meine spätere große Leidenschaft (& Berufung) wurde, wurde aktiviert dadurch, daß ich mich viele Jahre nicht mehr in meinen persönlichen Fähigkeiten umsetzen konnte. Als Jugendlicher waren es meine handwerklichen Fähigkeiten und durch das Ableben meines Vaters, welcher dies gefördert hatte, konnte ich dies lange Jahre nicht mehr zur Geltung bringen. Mit 26 Jahren habe ich dann alles (daraus entstandene) hingeschmissen und habe mich fortan damit beschäftigt, wie ich und die Dinge funktionieren, um daraus mein Selbst hervortreten zu lassen und mich selbst dann auch ideal umzusetzen.
Dieses Leiden zwischen diesen beiden Phasen hatte überhaupt erst mir bewußt gemacht, daß es sich da um eine Leidenschaft handelt - und später habe ich konkretisierend auch ersehen, daß es auf Basis meiner ausgeprägten veranlagten Begabungen stattfindet.
Dieses Leiden ist somit ein 'Entzug'.
Natürlich gibt es auch die 'ohne Not' und 'Leiden' stattfindende Leidenschaft.

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Über die Gruppe "Deutsch für Profis"

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