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kunsthaus1 | Galerie

Virtueller Raum für zeitgenössische Kunst & Lebensart - Austausch, Informationen, Termine

Wolfgang Hey virtueller Raum mit praktischem nutzen - wie Sie den Fußboden in die Präsentation einbeziehen
Neue Wege gehen, ausgetretene Pfade erkennen!
Lassen Sie den Boden eine Geschichte erzählen, die Geschichte von Nachhaltigkeit, neuem Design, altem Design, Fußspuren; die Geschichte ihrer Vorgängern aber auch die der Kunst, die Sie zeigen.
Sie sind selten der erste und selten der letzte Besucher einer Ausstellung. Vor Ihnen und nach Ihnen haben und werden andere Menschen ihre „Eindrücke“ und ihre Spuren hinterlassen. Meist allerdings nur virtuell anhand von Besucherzahlen. Fuß- und Fingerabdrücke werden schnell beseitigt, obwohl gerade diese Spuren ein Teil der Kunst und Ausstellung sein können, zeigen doch gerade sie das Interesse der Menschen an der Kunst bzw. Ausstellung und dass sie ein Teil des Lebens ist.
Aber warum nicht auch den Boden dazu nutzen, Ihre Besucher zu führen und ihnen zu zeigen, dass auch sie ihren Abdruck hinterlassen und das nicht nur virtuell, sondern wortwörtlich.
Beziehen Sie den Besucher mit ein, zeigen Sie ihm, dass er nicht allein ist, dass er immer auf die Spuren seiner Vorgänger trifft und seine eigenen Spuren hinterlässt. Binden Sie den Boden mit in Ihre Präsentation ein und lassen ihn real und virtuell seine und Ihre Geschichte erzählen. Das ist Paprfloor.
Paprfloor wurde als nachhaltige und alternative Lösung für Bodenbeläge mit temporärer Nutzung zur Abfallvermeidung bei u.a. Messen und anderen Veranstaltungen entwickelt. Paprfloor hat die optische und haptische Anmutung eines gewellten, feinrippigen Teppichbodens. Lassen sie die Besucher einmal in Socken über Paprfloor laufen, dann verstehen Sie das besondere Gefühl. Paprfloor besteht aus Papier und damit hinterlässt jede „Belastung“ ihre Spuren die eine mehr, die andere weniger.
Was zunächst als Nachteil gesehen wurde, der zwar der Ideen des Recyclings und der Nachhaltigkeit untergeordnet wurde, zeigte sich aber schnell als großes Plus; ein nicht zu unterschätzender psychologiescher Aspekt.
Denn anders als bei festen Belägen, wird der Besucher einer Ausstellung, eines Messestandes o.ä. quasi angezogen, er fühlt sich nicht allein, kann in „ausgetretenen Pfaden“ gehen, aber genauso auch Perspektiven wählen, wo er sicher sein kann, dass er der Erste ist und niemand vor ihm diesen Standort gewählt hat.
Viele Ausstellungen sind nur für kurze Zeit oder finden an Orten statt, wo sonst ganz andere Aktivitäten stattfinden. Statt Menschen in eine Galerie zu locken, kann eine Ausstellung auch einmal dort hingehen, wo das Leben stattfindet.
Statt auf einem langweiligen Industrieboden oder grauem PVC oder ähnlich zu wandeln und dabei die Kunst zu betrachten, kann mit einem individuell bedruckten Fußboden eine eigene, auch verkaufsfördernde Atmosphäre geschaffen werden, denn die Tatsache, dass Paprfloor – wie der Name es schon sagt – aus Papier besteht, eröffnet eine weitere Möglichkeit. Paprfloor ist nämlich mit fast jedem herkömmlichen Drucker bedruckbar.
Neben der imaginären, virtuellen Steuerung durch die Fußabdrücke früherer Besucher bekommen Sie so die Möglichkeit – wenn gefragt sogar ein über den anderen Tag – anders zu leiten oder zu informieren. So kann der Boden als gestalterisches Element mit anderen Anordnungen der Motive/Kacheln eine entsprechende Wirkung erzielen.
Dieses Gesamtkonzept aus nachhaltigem Material und individueller Bedruckbarkeit wurde übrigens bereits mit dem zweiten Platz des materialPREIS 2018 in der Kategorie „Innovationen“ geehrt.
Bei der Entscheidung der Jury sowie des PublicVotings spielten die gedruckten Designs der deutschen Designerin Heike Kobusch eine wichtige Rolle.
Die mehrfach ausgezeichnete Designerin gilt zu Recht als Expertin, wenn es darum geht, Produkte und Marken durch einen persönlichen und individuellen Auftritt erfolgreicher zu machen. Als eine der ersten Designerinnen überhaupt, hat Sie früh den BAUHAUS-Trend aufgegriffen und Kunst und handwerkliches Design kombiniert. Immer geht es Ihr darum, zukünftige Konsumenteneinstellungen, Lebensstile und wirtschaftliche Trends zu identifizieren und zu analysieren. Mit der Gestaltung der Paperfloor Bodenfliese durch Heike Kobusch grenzen sich Marken kunstvoll vom Wettbewerb ab und schaffen Aufmerksamkeit. Beispiele Ihrer Arbeit finden Sie unter: https://www.kobusch-design.de/.
Bauhaus: have less be more
Als Eingabe für den Materialpreis 2018 hatte sie sich, passend zum 100-jährigen BAUHAUS Jubiläum im nächsten Jahr, für minimalistische Designs entschieden, die am besten das Material von Paprfloor, die Form im rechten Winkel und die Struktur der Fliese zur Geltung bringen.
Die einfachen Dekore fügen sich in die minimalistische Form der Bodenfliese von Paprfloor. Lassen sich gut puzzleartig zusammensetzten und ergeben immer wieder neue Muster und Wege.
Ziel war es, ein Design zu entwerfen, das den Trend trifft, wie Menschen Ihre Umwelt wahrnehmen, was ihre Aufmerksamkeit erregt, was sie berührt und was ihnen besonders im Gedächtnis bleibt.
Mustererkennung über den gezielten Einsatz von Stilmitteln, Farbe, Form, Entwurf. So entstand ihre neue Kollektion "MOVEMENT", ein durch Bauhaus inspiriertes Kunstwerk, das durch den Einsatz einfacher geometrischer Formen, wie dem runden Fuß und dem zylindrischen Schaft an die legendäre Wagenfeld-Lampe erinnern sollen. Gemäß dem Sinne des Gestaltungsleitsatzes „Form folgt Funktion“.
Besser kann man das Zusammenspiel aus Material, grafischem Design, Nutzung, Nachhaltigkeit und einfach einem neuen Denken wohl kaum beschreiben.
Wer es selbst einmal ausprobieren möchte, Kontakt zum Designer (heike.kobusch@kobusch-design.de) sucht oder eine Materialprobe haben möchte, einfach Email an info@print-c.de
Seona Sommer Seona Sommer im Film
Künstlerinnenporträt von Seona Sommer im Film > Heute im SommerKunstBlog:

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