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Die offizielle XING-Gruppe zum Diversity Management. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen mit Ihnen.

Vivien Bühler Interviewanfrage für die Masterarbeit im Bereich personalbezogenes Diversity Management
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Vivien Bühler und ich studiere International Human Resources Management im Master an der Edinburgh Napier University.
In meiner Thesis möchte ich die Wahrnehmung von HR-Managern hinsichtlich der Effektivität personalbezogener Diversity-Praktiken im Kontext des Migrationszustroms untersuchen.
Hierfür würde ich Sie gerne um Ihre Unterstützung bitten.
Ich benötige Personalverantwortliche aus Unternehmen die Mitglied einer Initiative zur Integration von Flüchtlingen sind oder aus einem Unternehmen welches sich bei der Integration von Flüchtlingen engagiert. Besonders wichtig hierbei ist für mich der Umfang der Beteiligung Personalverantwortlicher an den DiM Praktiken, sowie die Wahrnehmung der Personaler über Chancen, Risiken und Auswirkungen.
Neben der Bereitstellung meiner Masterarbeit profitieren Sie bzw. ihr Unternehmen durch Einblicke in relevante Praktiken verschiedener Diversity Management Konzepte. Die Ergebnisse können Ihnen bei der Umsetzung und Durchführung weiterer DiM Praktiken helfen.
Das Interview wird ungefähr 30-45 min dauern und bei der Terminauswahl bin ich sehr flexible. Die Interviews sollten im Zeitraum von Februar 2018 bis Ende März 2018 stattfinden, da ich meine Masterarbeit am 27.04.2018 abgeben muss.
Bei Interesse können Sie mich gerne bei XING, E-Mail (40292124@napier.ac.uk) oder telefonisch (+49 176 61536859) kontaktieren. Sehr gerne leite ich Ihnen ein Informationsblatt für mehr Details weiter.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schon jetzt rechtherzlich für Ihre Zeit und Bemühen.
Mit freundlichen Grüßen,
Vivien Bühler
Renee Ossowski Reziprokes Lernen und Lehren: „Was man lernen will, soll man lehren.“
Jetzt auch als Podcast auf der Website: http://sonoxo-akademie.com/blog/lernen-und-gehirn/344-appell
Nein nein, ich meine nicht die Anbeter von Apple. Ein Freund von mir, der Jonny, er berichtete mal, seine Frau wäre eine Appellanerin. Ich musste dieses Wort jetzt erst mal in meinem Wörterbuch in Word hinzufügen…..war Word nicht bekannt.
Die Frau meines Freundes Jonny, erfüllt den Status eines lebenden Appells. Fragt mein Freund seine Frau „Schatz, gehen wir heute Abend ins Theater?“ sagt sie „Das Auto ist schmutzig, mein Mäusezahn“. Zieht er sich seinen Lieblingsanzug an, sagt sie „Mäuslein, da gibt’s jetzt die neue Kollektion Anzüge bei Meckermann “. Geht er auf die Toilette, hört er es aus der Küche schallen „Das Klo ist kein Lesezimmer!“. Kommt er von der Toilette, denkt er, das kann doch jetzt kein Echo sein „Der Duft der weiten Welt, sollte auch raus in die weite Welt“. Nicht einmal alleine kochen darf er, ohne auf der Appellebene empfangsbereit zu sein „Du weißt ja mein Mäuserich, Mutti mag gerne etwas mehr Kardamom“.
Mein Freund Jonny hächelt förmlich nach den drei anderen Kommunikationskanälen Schulz von Thuns. Kommt allerdings die Schwiegermutter zum Essen, gibt’s wieder nur Appellebene – allerdings in Stereo.
Ja, mein Freund Jonny hat es nicht leicht. Auf der Arbeit wechselt zwar der Kommunikationskanal, aber auch nur auf eine sehr stabile monotone Ebene, die Sachebene. Sein Chef kennt keine andere Kommunikation außerhalb der Sachebene. Hat er als Kind schon verlernt, als nach dem Tod seines Vaters seine Mutter einen Buchhalter heiratete. Jonny nimmt die Sachebene allerdings etwas angenehmer wahr als die Appellebene. Da baut sich dann doch nicht so viel Druck auf. Insbesondere auch, weil sein Chef Management by Objectives beherrscht. Die Appellebene seiner Frau dagegen, involviert immer - Just in Time - und das Schlimmste: Es handelt sich immer um implizite, also indirekte Kommunikation.
Häufig baut diese dann auch noch über Emotionen oder unwiderlegbaren Argumenten einen unterschwelligen Druck auf, da kann man dann gar nicht anders. Bei der Auswahl von der Fleischplatte am Mittagstisch bspw. , hört man dann sehr dominant Jonnys Frau sagen „Mein Arzt hat mir verboten, Fleisch mit Fett zu essen“ nachdem Jonny mit flehender Stimme „Ich möchte gern das Stück Fleisch ohne Fett“ artikulierte. Wieder ein so impliziter Appell, die Finger vom mageren Fleisch zu lassen.
Letztens kam Jonnys Frau in sein Büro. Der Chef war auch gerade da. Zwischen Jonnys Frau und seinem Chef entwickelte sich ein angeregtes Gespräch. Das hätte Jonny nicht für möglich gehalten! Appellebene und Sachebene im Dialog! „Das funktioniert auch nur“, denkt Jonny bei sich, „weil die beiden die ganze Zeit aneinander vorbei reden“. Jonny hält sich da vornehm zurück und lässt die beiden ihren unfruchtbaren Dialog ungestört zu Ende führen.
„Ich bin momentan so depressiv“ offenbart seine Frau seinem Chef.
Renee Ossowski Reziprokes Lernen und Lehren: „Was man lernen will, soll man lehren.“
Schon einer meiner Professoren hat vor Jahrzehnten den Satz geprägt, „was man lernen will soll man lehren!“. Den Satz habe ich mir sehr zu Herzen genommen, ich habe darauf aufbauend meine berufliche Laufbahn entwickelt. Tatsache ist, dass man anders lernt wenn man den Stoff an andere Menschen weitergeben will, als wenn man nur für sich selbst lernt. Lernen bedeutet ja nicht nur etwas zu lesen und auswendig zu lernen. Lernen sollte einen Prozess explorativen Verhaltens durchlaufen. Forschergeist, Assoziationen und laterale Ansätze sollten den Lernprozess bestimmen.
Nichtwissen sollte in unbewusstes und bewusstes Wissen transformiert werden. Ihre Muttersprache entspricht bspw. unbewusstem Wissen oder das Treppensteigen entspricht unbewusstem Wissen. Beides erlernt der Mensch unbewusst. Reziprokes Lernen ist ein starker Treiber für unbewusstes Lernen. Viele Dinge werden so nebenbei gelernt, ohne sich bewusst dafür zu entscheiden.
-Reziprok lernen bedeutet effektvoll lernen-
Man kennt dies zur Genüge: Sie setzen einen Termin für eine interne Weiterbildung an, Sie geben sich auch die beste Mühe Ihren Mitarbeitern den abstrakten Stoff zu vermitteln, drei Tage später wissen alle noch: „Da war doch was!“
Erschlagen Sie nicht sieben Fliegen mit einem Schlag, aber mit einem Schlag zwei Fliegen: Reziprokes Lernen und Lehren!
Ein inzwischen anerkannter Ansatz wird durch reziprokes Lernen von Palincsar & Brown beschrieben.
Sie gehen folgendermaßen vor:
Verfassen Sie ein Handout, dass in Text Form den Inhalt Ihres Trainings wieder gibt. Bitten Sie Ihre Mitarbeiter dieses Handout im Vorfeld des Weiterbildungstermins mindestens einmal durchzulesen. Während der Weiterbildung stehen Sie jetzt nicht die gesamte Zeit in der Bütt, nein, Sie dienen nur im ersten Durchgang als Modell der heutigen Weiterbildung. Diese Information geben Sie Ihren Mitarbeitern bekannt, das fördert die Konzentration. Der erste Durchgang:
1. Sie lesen den 1. Abschnitt Ihres Handouts gemeinsam durch.
2. Der Trainer (also Sie) stellt Fragen über die Hauptpunkte des gerade gelesenen 1. Abschnitts Ihres Handouts.
• Der Trainer stellt Fragen, die über den Text hinausgehen und somit Assoziationen und laterales Denken fördern. Dabei geben Sie selbst Ihre gedankliche Metaebene (Metakognition) in Worten wieder.
• Die Fragen sollten einen metakognitiven Anspruch erfüllen: „Warum glaubt ihr, hat Simone gerade genau diesen Aspekt genannt?“ „Simone kannst Du uns erklären, wie Du gedanklich auf diesen Aspekt gekommen bist?“
o Metakognition beschreibt das Denken über das Denken. Beispiel:
„Sie möchten zum TÜV um Ihr Fahrzeug prüfen zu lassen. Wenn Sie wissen, wie Sie da hinkommen, dann werden Sie sich ins Auto setzen und dort hinfahren. Wenn Sie nicht wissen wie Sie zum TÜV kommen, werden Sie die Adresse in Ihr Navi eingeben oder einen Stadtplan studieren.“
Dieses beschriebene Beispiel lässt uns Metakognition verstehen. Sie sind in der Lage, über eine übergeordnete Bewusstseinsebene zu entscheiden, „weiß ich wie ich zum TÜV komme oder weiß ich das nicht?“ Das Ergebnis wird eine der im Beispiel beschriebenen Handlungsweisen sein.
Eine Analogie wäre die Metakommunikationsebene. Sie durchdenken ein Verkaufsgespräch in einem inneren Dialog. Dabei begeben Sie sich auf die Metakommunikationsebene. Sie durchdenken alle potenziellen Reaktionen, Fragen und Argumente Ihres Kunden und trainieren Ihrerseits Strategien, Ihren Kunden zu überzeugen.
Eine weitere Analogie: Im Project Management Body of Knowledge (PmBok Guide) existiert für jedes Wissensgebiet (Personalmanagement, Terminmanagement…etc.) mindestens ein Managementprozess. Dieser Managementprozess wird auch als „Plan the Plan Prozess“ (Metaebene der Planung) bezeichnet. Es geht also nicht darum bspw. Termine zu planen sondern bspw. das Werkzeug zu eruieren, anhand dessen wir die Termine planen werden, bspw. MS Project.
Bezogen auf Ihre Weiterbildung, der Besprechung des 1. Abschnitts, fördern metakognitive Fragestellungen exploratives Vorgehen Ihrer Mitarbeiter. Exploratives Lernen erzeugt weitaus mehr Wissen, als reines Zuhören im Unterricht.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Analoge Erzählkultur braucht neue Formen!
„Die Zukunft sicher vorhersagen, das kann niemand von uns. Wir
können uns aber die Frage stellen, welche Herausforderungen uns
zukünftig erwarten. ( ...)
„ Zitat von Prof. Dr. Johanna Wanka - Bundesministerin für Bildung und Forschung
aus https://www.bmbf.de/pub/Zukunft_verstehen_Zukunft_gestalten.pdf
Um die Zukunft zu gestalten, müssen wir uns mit der Vergangenheit und der Gegenwart auseinandersetzten. Welche Formate helfen uns dabei?
Bürgerdialoge sind in aller Munde, nicht erst seit Frau Merkel ein geflüchtes jungen
Mädchen trösten musste, oder ein junger Pfleger ihr im der ZDF-Arena das Thema
Pflege erklärt.
Was sagt uns gesellschaftlich? Wir brauchen neue und andere Formen, wo Bürger ihre Geschichten und Erfahrungen austauschen können!
Ist uns die „analoge“ Erzählkultur abhanden gekommen am Frückstücks- oder Abendsbrotstisch mit der Famile,in der Kneipe mit Freunden, nach dem Theater mit Freundinnen, in der Schule mit Mitschülern, in der Firma mit Kollegen?
Digitale Medien sind wichtig und helfen uns an vielen Ecken – Lenken uns aber auch von den analogen Erzählformen ab! Sind wir aus dem Training – analog zu kommunizieren? Hab manchmal schon den Eindruck! Der Dialog der Generationen scheint auch abzunehmen, durch räumliche Distanz zwischen Enkeln und Großeltern. Was können wir tun? Analoge Formate fördern !!
Hier anregende Informationen im Netz:
Anna Biermann
Dozentin für Arbeitsorganisation und "Stadt der Zukunft"
an der Beuth Hochschule für Technik Berlin

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Über die Gruppe "Diversity Management - XING Ambassador Community"

  • Gegründet: 31.03.2009
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