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Wir freuen uns auf spannende Diskussionen zu allen Aspekten des Diversity Managements und auf ein persönliches Treffen bei unseren Events.

Sonja App Worauf es bei Lessons-Learned-Workshops ankommt
Liebe Gruppenmitglieder,
Lessons-Learned-Workshops helfen nicht nur dabei, identische Fehler in Projekten zu vermeiden, sondern sie tragen auch dazu bei, dass das Wissen, das in Projekten aufgebaut wurde und viele Best Practices, allen Interessierten im Unternehmen zügig zugänglich gemacht werden.
Mein aktueller XING-Insider-Artikel zu diesem Thema enthält konkrete Tipps für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Lessons-Learned-Workshops.
https://www.xing.com/news/insiders/articles/worauf-es-bei-lessons-learned-workshops-ankommt-2028709
Führen Sie Lessons-Learned-Workshops in Ihren Projekten durch? Wenn ja, welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
Viele Grüße
Sonja App
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Sonja App
Das ist ein wichtiger Aspekt, den Sie ansprechen, Frau Moghimi. Gerade als Kleinunternehmer/in ist ein Netzwerk, das regelmäßig Feedback und neue impulse gibt, sehr wichtig. Ich schätze diesen Austausch mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern auch sehr. Manchmal ergeben sich daraus auch interessante Kooperationen.
Sebastian Fink Körpersprache international
Viele Informationen vermitteln wir, ohne sie auszusprechen. Schätzungen zufolge sind 65 bis hin zu 90 Prozent unserer zwischenmenschlichen Kommunikation nonverbaler Art und bergen jede Menge Möglichkeit für Missverständnisse und das bereits in der eigenen Kultur und im eigenen Land. Wenn dann noch hinzu kommt die Körpersprache Länder übergreifend und interkulturell richtig zu verstehen und zu deuten sind Fehlinterpretationen, falsche Signale und Missverständnisse vorprogrammiert.
Die Kommunikation der Körpersprache basiert auf verschiedenen Elementen, dazu gehören die Körperhaltung, der Gesichtsausdruck, die Mimik und Gestik, aber auch der Klang der Stimme und die Nähe und Distanz, die wir zu unserem Gegenüber zulassen, aufbauen und einhalten. Häufig ist uns die große Aussagekraft, die hinter einem, auch und gerade kulturell geprägtem Verhalten und Ausdruck gar nicht bewusst. Dabei geht es um die verschiedensten Bereiche.
Nähe und Distanz:
Hier gibt es große kulturelle Unterschiede im Verhältnis von Körpernähe und Distanz. Wir Deutschen fühlen uns schnell unwohl, wenn jemand Fremdes zu nah an uns rückt. Im Aufzug oder in der Bahn schauen die meisten auf den Boden, aus den Fenstern oder auf das Smartphone, weil Augenkontakt zu befremdend und unbehaglich wäre. In lateinamerikanischen Ländern und im Orient ist die persönliche Komfortzone viel geringer. Lateinamerikaner haben viel mehr Körperkontakt. In islamischen Ländern wiederum gilt öffentlicher Körperkontakt, sogar das Händchenhalten von einem verheirateten Paar, als unangebracht.
Mit Handzeichen kann man für viel Ärger sorgen und ungewollt sogar Beleidigungen aussprechen:
Ein nach oben gestreckter Daumen in Deutschland signalisiert ganz klar, dass „alles super“ ist oder wir zeigen so die Zahl „eins“ an, in China wird so die „fünf“ gezählt und in Indonesien sind es sogar „sechs“ Zähler. In vielen anderen Ländern, wie zum Beispiel in Lateinamerika, Russland und Griechenland gilt der Daumen nach oben als rüde Beschimpfung.
Ein ebenfalls heikles Zeichen ist das sogenannte V(ictory)-Zeichen.
Mit dem zum „V“ gestreckten Zeige- und Mittelfinger kann man in Deutschland auch gut zwei Bier bestellen. Unter anderem steht das V für Franzosen als Sieg. Dabei ist die Deutung als Zahl „zwei“ wie in den USA noch die Harmloseste. In England oder britisch geprägten Ländern, wie Australien, Malta oder Neuseeland entspricht die Geste nämlich einer obszönen Beleidigung. Ostasiaten dagegen verwenden die Geste oft auf Fotos oder Filmaufnahmen, um ein Lächeln zu unterstreichen und ihr Glück in diesem Moment zu signalisieren.
In arabischen Ländern und zum Teil auch in Asien gilt die linke Hand als unrein. Schüttelt man die Hände oder übergibt Gegenstände macht man das ausschließlich mit der rechten Hand. Nimmt man aber die Linke gilt dies als große Beleidigung.
Kopfbewegungen für "Ja" und "Nein"
In vielen Ländern der Welt wird ein Kopfnicken als ein zustimmendes "ja" verstanden. Nicht so in Indien, Pakistan und Bulgarien. Dort wiegt man den Kopf hin und her, um "ja" zu sagen. In Äthiopien wirft man den Kopf sogar zurück, um eine Frage zu bejahen.
Die gleiche Geste, das Zurückwerfen des Kopf, bedeutet andernorts aber genau das Gegenteil: In arabischen Ländern, in der Türkei, in Griechenland und in Süditalien sagt man auf diese Weise "nein". Und in Japan verneint man ein Angebot nicht durch ein Kopfschütteln, sondern indem man wie ein Scheibenwischer mit der Hand vor dem Gesicht wedelt.
Begrüßungen und Verabschiedungen
Das Händeschütteln ist in vielen Ländern ein gängiges nonverbales Begrüßungs- und Abschiedsritual. In einigen Kulturen ist es hingegen traditionell unüblich oder auf gleichgeschlechtliche Kontakte – insbesondere unter Männern – beschränkt.
Und auch wenn sich, z.B. in China, das europäische Ritual des Händeschüttelns längst zum Standard entwickelt hat, gilt es direkten Augenkontakt zu vermeiden. Besser ist es, den Blick leicht nach unten zu senken oder am Gegenüber vorbei. Dies wird als Zeichen von Respekt und Ehrerbietung gewertet.
Einem Japaner sollte man zur Begrüßung allerdings nicht die Hand reichen. Denn das wird nicht als freundliche Geste gewertet, sondern als übergriffig.
In manch orientalischen Ländern sind Verbeugungen üblich. Und in Südostasien oder Indien werden die Handflächen gleichzeitig noch wie beim Beten zusammengelegt.
Sicher gibt es noch weit mehr Beispiele, dennoch zeigt die Auswahl oben sehr schön, dass auch unsere Körpersprache kulturabhängig ist und mit der Sprache gelernt wird. Bedeutungen werden sozial hervorgebracht und durch Situation, Zeit und Ort bestimmt. Sich mit Händen und Füssen zu verständigen ist zwar eine charmante Art der Kommunikation birgt aber auch das ein oder andere Fettnäpfchen. Nun aber mit Unsicherheit und Zweifel an eine Kommunikation zu gehen hilft niemandem weiter, viel eher sind wohl Einfühlungsvermögen, Toleranz und eine gute Portion Neugier die besseren Berater.
In diesem Sinne - ein fester Händedruck, eine Verbeugung mit oder ohne Blickkontakt, Küsschen, Küsschen, und die Überreichung einer Visitenkarte!
Ihr
Sebastian Fink
Sebastian Fink Andere Länder andere Sitten – ein Vergleich der vorweihnachtlichen Bräuche
Die Redewendung andere Länder andere Sitten macht sich nicht nur im interkulturellen Umgang mit Kollegen und Geschäftspartnern bemerkbar sonder auch und ganz besonders in der Weihnachtszeit. Während die Vorweihnachtszeit bei uns in Deutschland durch Adventskalender, Adventskränze und Christkindlmärkte geprägt ist, sehen die Traditionen in anderen Teilen der Welt ganz anders aus. Die schönsten und außergewöhnlichsten haben wir hier mal für Sie zusammengefasst:
In Norwegen und Estland werden Besen versteckt
Der Brauch des „Besenversteckens“ wurde schon vor Jahrhunderten geboren, als die Menschen noch glaubten, dass Hexen und böse Geister nach Besen suchten, um auf diesen von dannen reiten. Bis heute verstecken einige Menschen in Norwegen an Weihnachten ihre Besen, um zu verhindern, dass böse Hexen sie aufsuchen und ihr Unwesen treiben.
Auf Sizilien wird gepokert
Da im südlichsten Italien Geschenke immens wichtig sind, wird in der Adventszeit alles mögliche ausprobiert um das entsprechende Geld für deren Kauf zu verdienen. Das Mittel der Wahl heißt Glücksspiel. Die Adventszeit ist also auf Sizilien eine Zeit der Kartenspiele. Einmal in der Woche trifft sich die Familie um eine Runde „Weihnachtspoker“ zu spielen.
In Island kommen die Weihnachtskerle zu Besuch
Die Geschichte der Weihnachtskerle lässt sich auf alte nordische Mythen zurückführen. Ab dem 12. Dezember kommen die Weihnachtskerle einzeln aus den Bergen herunter und verteilen Geschenke. Brave Kinder, die ihr Schuhe am Abend vorher in die Fenster gestellt haben, bekommen Süßigkeiten und Leckeres, böse Kinder finden Kartoffeln und Möhren in den Schuhen. 13 Tage lang werden in Island also kleine Weihnachtsgeschenke verteilt, bis die Jólasveinar ab dem 26. Dezember bis zum 06. Januar wiederum einzeln zurück in ihre Höhle in den Bergen gehen.
In Polen wird gefastet
Während in Deutschland in der Adventszeit auf Weihnachtsmärkten geschlemmt wird, keine Feier ohne Plätzchen und Stollen auskommt, wird in Polen in den Wochen vor Weihnachten gefastet und dafür am Weihnachtsabend umso mehr geschlemmt und genascht.
In Mexiko wird sich als Maria und Josef verkleidet
Vom 16. Dezember bis zum Heiligabend werden in Mexiko die Posadas gefeiert. Bei einer Posada (zu deutsch Herberge) wird die Suche einer Unterkunft von Maria und Josef nachempfunden. Dabei verkleiden sich zwei Personen als Maria und Josef und klopfen an die Haustüren, um Einlass zu erbeten. Nach zweimaligem Abweisen, da die Herberge angeblich voll sei, werden sie und die anderen Gäste herein gelassen und die „fiesta mexicana“ kann beginnen. Der religiöse Aspekt wird dann schnell vergessen. Die Gastgeber der Posada tischen Speis und Trank auf, die Musik wird aufgedreht, es wird gesungen und getanzt. Am nächsten Tag wird die Posada von einer anderen Familie veranstaltet.
Egal wie wie Ihre ureigenen Weihnachtsbräuche aussehen, es ist doch immer wieder spannend, was andere Kulturen und Länder für Gewohnheiten pflegen. Vielleicht ist ja auch für Sie etwas zum Ausprobieren dabei?
Ihr
Sebastian Fink
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Sonja App
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Jörg Lenau
Ich habe mich gerade einmal im Netz kurzzeitig darüber umgesehen und da kommt mir eine Vielzahl an Mythen entgegen. Ich empfehle bei 'seriöser' Anwendung, sich mit dem Ursprungsbezug des Jeweiligen zu befassen und diesen bei der Darstellung auch mit einzubeziehen. Sonst feiern noch mehr Menschen am 24.12. Weihnachten, weil es der 24. ist und nicht aufgrund seiner eigentlichen Bedeutung.
Cary Langer-Donohoe Interkulturell - Schlagwort, Schimpfwort order Realität?
Wie gehen Sie damit in Ihrem Arbeitsleben um? Prägt es Ihr Leben oder hatten Sie bisher eher wenig Berührungspunkte? In einer Zusammenfassung der Artikel der Serie zu globalen Teamwork, lesen Sie, worauf Sie achten können, um interkulturelle Zusammenarbeit in Ihrer Organisation zu fördern.
https://www.cldbusiness.com/global-teamwork-crosscultural/

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