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Wir freuen uns auf spannende Diskussionen zu allen Aspekten des Diversity Managements und auf ein persönliches Treffen bei unseren Events.

Cary Langer-Donohoe Alle Tiere sind gleich. Oder doch nicht?
Wie gehen Sie mit Macht und Ungleichheit um? Haben Sie sich schon öfter gewundert, dass Hierarchien nicht überall gleich funktionieren? Um zu sehen, wie der Umgang mit Machtdistanz, oder, in Englisch, power distance, Ihr Arbeitsleben beeinflusst, schauen Sie sich gerne meinen neuesten Blog Post an. Viel Spaß beim Lesen!
Jörg Lenau
Der eigentliche Kernpunkt, der dahinersteckt, ist in erster Linie das Erbsystem. Eine Position zu besetzen oder zu erhalten, bezieht seine umgangsmäßige Bewandtnis aus der Art und Weise des Erhaltes ('erworbener' Titel einer Qualifikation versus angeeignete Fähigkeit einer Qualifikation!), wie auch der Präsenz der Gegenheit der Stellung und deren augefüllte Umgebung, die eingenommen wird. Es geht somit darum, inwiefern dies 'überhaupt' personell 'positiv' substanziert wird oder rein durch die vorgegebene Sachlichkeit.
Zum Anderen gibt es nicht die eine Norm, welche für Alle funktionabel ist. Das steckt z.B. auch in der unterschiedlichen Spezifikation/Deklaration und dem Verhältnis von Unternehmensorganisation versus Unternehmensführung. In Ersterem ist die Selbstständigkeit der Mitarbeiter Bedingung, damit es überhaupt sein kann!
Ein gravierendes Thema, mit welchem ich mich seit Jahren beschäftige, ist der Umstand, daß Menschen im Bezug auf die Selbstständigkeit unterschiedlich sind, wie es auch eine nicht gerade kleine Anzahl von Menschen gibt, welche sogar noch nicht einmal alleine (wie ich es nenne) 'lauffähig' sind.
Den Mißstand ersehe ich im Mißverhältnis gegenüber einem natürlichen symbiotischen Händling, in welchem sich die Regulierung der Dinge in einem situationsbedingten Regulat des Miteinander ergibt.
Cary Langer-Donohoe Welches Programm läuft denn bei Ihnen?
Wenn Sie genau so begeistern Asterix Hefte gelesen haben, wie ich, dann ist Ihnen das Zitat von Methusalix sicherlich bekannt:
„Ich habe nichts gegen Fremde. Einige meiner beste Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden, die sind nicht von hier!“
Wem ist nicht schon mal passiert, dass man im Eifer der alltäglichen Geschäftigkeit vergessen hat, dass es andere Blickwinkel auf die Welt gibt, als den eigenen? Mein Hoppla dazu fanden Sie schon im letzten Artikel. Diese Überzeugungen kommen schnell an die Oberfläche, denn wir haben viel Übung darin, wiederholte und beliebte Muster unbewusst einzusetzen.
Viel Spaß beim Anfang einer interkulturellen Entdeckungsreise!
https://www.cldbusiness.com/intercultural-awareness/
Cary Langer-Donohoe Getrennt durch eine gemeinsame Sprache
Vielleicht kennst Du das Gefühl im Gespräch, dass man trotz gemeinsamer Sprache sich gegenseitig nicht erreicht? :)
Genau darum geht es in meinem neuen Artikel. Viel Spaß beim Lesen meines überraschenden interkulturellen Abenteuers!
Sonja App
+2 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Cary Langer-Donohoe
Da bin ich ganz bei Ihnen , @SonjaApp. Humor, guter Wille und Offenheit für Andersartigkeit sind eine gute Grundlage für Verständigung über kulturelle Grenzen hinaus.
Dieter Grau Das etwas andere Souvenier - Müll-Shopping in Afrika
Es müssen nicht immer Masken, Buschtrommeln oder mit Nägeln bestückte Wodoo-Puppen sein, die an Ihre Afrika-Reise erinnern. Warum bringen Sie nicht mal ein Schrottauto mit? Nein, nicht eine dieser betagten, in Europa längst ausgemusterten Rostlauben, wie sie noch zu Millionen über den afrikanischen Kontinent scheppern. Ihre bessere Hälfte würde Ihnen nur den Laufpass geben, der TÜV Sie auf den Autofriedhof umlenken und Ihr Arzt Sie dezent auf die Couch verweisen. Gemeint sind vielmehr die kleinen Recycling-Modelle, die Müll-Künstler in afrikanischen Armutsvierteln mit selbstgefertigten Lötkolben, Nägeln zum Bohren und einfachen Messern aus weggeworfenen Konservendosen und Getränkebüchsen zaubern.
So werkeln kreative Arme nicht nur im südafrikanischen Soweto, sondern auch im gleichnamigen Viertel von Dakar. In "Soweto-Village" der senegalesischen Hauptstadt entstehen außer Autos, deren Palette vom Oldtimer bis zum modernsten Schlitten reicht, auch reizvolle Modelle von Motorrädern, Scootern , Fahrrädern oder Flugzeugen.
Die Verwandlungskünstler Dakars kreieren noch weitere mitbringenswerte Kuriositäten wie die seit längerem über die Grenzen Westafrikas hinaus bekannten "Mallette Cot Cot" . Diese Dosenkoffer bestehen aus leeren Teekisten, die im Land müllbergeweise anfallen, da die Senegalesen grünen Tee aus der VR China lieben. Die Holzkörper werden mit flach gepresstem Blech von diversen Getränke- und Spraybüchsen bzw. Konservendosen beschlagen. Innen sind die Koffer meist einfallsreich und humorvoll mit Papier aus Hochglanzillustrierten oder Comicheften ausgekleidet.
Namensgeber der Koffer ist der ehemalige Außenminister Jean-Pierre Cot. Der Chefdiplomat des Senegal erschien mit einem solchen Exemplar zu einer Kabinettssitzung. Zahlreiche Parlamentarier von Paris bis Tokio seien danach auf die originellen Mallettes aufmerksam geworden, berichten die Createure in Dakar stolz.
Ein solches Unikat bringt auch in Ihr Geschäftsleben neue Farbtupfer. Und Müll kann auch Ihren Kindern große Freude machen. "Geilere Ranzen" für die Schule können sich Ihre Sprösslinge kaum vorstellen. Dazu noch Basebalcaps aus Kronkorken und Ihr Nachwuchs avanciert zu Trendsettern.
Und für Männer, die in den Senegal reisen, noch ein Tipp. Falls Ihnen Ihre daheimgebliebenen Damen mitunter Einfallslosigkeit vorwerfen, weil Sie zum wiederholten Male in letzter Minute im Flughafen-Freeshop zu einem universell erhältlichen Verlegenheitsmitbringsel Zuflucht suchen. Hier eine ungewöhnliche Alternative. Mit einem Korb oder einer Handtasche aus bunten Kronkorken im Arm ziehen die Bedachten beim Einkaufsbummel in Deutschland ganz sicher die Aufmerksamkeit auf sich. Ein solcher Hingucker besteht aus bis zu rund 300 Kronkorken, durch die jeweils ein horizontaler und vertikaler Draht führt, die das ganze Gebilde zusammenhalten.
Auch in den Armenvierteln des nach Indonesien zweitgrößten Inselstaates Madagaskar basteln geschickte Hände aus aufgeschnittenen Getränkedosen einen (n)ostalgischen Trabi oder einen popigen 2 CV mit Kotflügel, Lampen, Rädern und Achsen. Das besonders in Afrika altgediente Zugpferd Peugeot 404 Pick Up erlebt eine blecherne Renaissance. Selbst die A-Klasse wird in Madagaskar montiert. Alle Fahrzeuge besitzen liebevolle Details wie Seitenscheinwerfer und -spiegel, mache sogar einen kleinen Motor. Feilgeboten werden die Spielmobile u.a. auf dem Souvenier-Markt "Digue d' Ambodihady" in der Hauptstadt Antananarivo.
Ursprünglich wurden die afrikanischen Recycling-Werke für die einheimische Kundschaft hergestellt, da sich die große Mehrheit der Bevölkerung keine Importspielzeuge leisten kann. Inzwischen sind sie längst zum Geheimtipp unter Touristen aufgestiegen Auch bescheidene Exporte wurden aufgenommen.
Besonders für die Ausfuhren in das "pingeliche" Europa verwenden die kreativen Köpfe - soweit wie möglich und erhältlich - auch "sauberes Blech". Sie kaufen dafür Ausschuß-Weißbleche auf, die wegen leichter Bedruckfehler nicht an die Konservenindustrie geliefert werden.
Neben diesen Spielzeugen fabrizieren Müll-Künstler in Senegal, Cote d´Ivoire, Mali, Burkina-Faso und anderen afrikanischen Staaten auch allerlei praktische Alltagsgegenstände aus Zivilisationsmüll. Die Palette reicht von Alukochtöpfen und Sandalen über Bilderrahmen, Tabletts und Lampenschirme bis zu Blechmöbeln.
Ihrem großen handwerkliches Geschick verdanken die "Müllverwerter" und ihre Lehrlinge eine tragfähige und selbstbestimmte Existenz. So hat sich die Müllaufbereitung in afrikanischen Großstädten inzwischen zu einer lebendigen Wirtschaftsbranche mit beachtlichen Wachstumsraten entwickelt.
Das in Afrika Existenzen auf Müll errichtet werden können, haben längst auch Hilfsorganisationen erkannt. So startete z.B. in Senegal die Ecopole Ouest Africaine Förderprojekte. Die in Dakar gegründeten Schule "Ecopole" bildet Kinder und Jugendliche in Recycling-Handwerken aus.
Mit dem Erwerb solcher Recycling-Produkte schlagen Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Die Modelle haben nicht nur Erinnerungs- und Dekorationswert. Sie sind auch Geldanlagen, da die Blech-Unikate inzwischen in Europa als Kleinkunst gehandelt werden. Viele der Müll-Kunstwerke sind mittlerweile begehrte Sammlerobjekte geworden.
Dieter Grau

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