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Wir freuen uns auf spannende Diskussionen zu allen Aspekten des Diversity Managements und auf ein persönliches Treffen bei unseren Events.

Dieter Grau Kein dauerhaftes Geschäft in Afrika ohne persönlichen Kontakt
Der Umgang im Geschäftsverkehr ist generell korrekt und entspricht internationalen Gepflogenheiten. In der modernisierten Welt Afrikas sind keine besonderen Rituale zu beachten, Türöffner und Fettnäpfchen aber schon.
Afrika ist mit seinen 54 Staaten und rund 1 Milliarde Menschen, Hunderten von Ethnien und Stämmen sowie ebenso vielen Sprachen viel zu groß und diversifiziert, um alle Afrikaner über einen Kamm scheren zu können. So haben etwa Südafrika und Burkina Faso so viel gemeinsam wie Spanien und Usbekistan. Dennoch können in den kollektivistischen Kulturen Afrikas Werteorientierungen und Verhaltensmuster grob verallgemeinert werden, die sich von denen in der individualistisch geprägten westlichen Welt unterscheiden.
So sind afrikanischen Gesellschaften nicht abschluss- beziehungsweise sachorientiert, sondern personenbezogen. Für Afrikaner liegt im Wort Geschäftspartner die Betonung zuerst einmal auf dem letzten Bestandteil. In einer mitunter langwierigen Aufwärmphase werde Sie sozusagen auf Beziehungstauglichkeit geprüft. Wenn dann die Chemie stimmt und eine Vertrauensbasis hergestellt ist, steht einer um so stabileren langjährigen Geschäftspartnerschaft nichts mehr im Wege.
Die besten Türöffner sind in afrikanischen Ländern immer noch persönliche Empfehlungen, von möglichst "Hochstehenden" in der gesellschaftlichen Hierarchie.
Ist ein geschäftlicher Kontakt erst einmal hergestellt, so gestalten sich die ersten Schritte des Kennenlernens in Schwarzafrika relativ unproblematisch.
Dem oft ausgiebigen Händeschütteln folgt der Austausch von Visitenkarten, die je nach Sprachraum in den Verkehrs- und Geschäftssprachen Englisch oder Französisch beschriftet sein sollten. Strecken Sie aber einer Frau nur dann die Hand zum Gruß entgegen, wenn sie Ihnen zuvor ihre entgegenhält. Die Anrede erfolgt in den hierarchischen Kulturen mit Nachnamen und Titel. Geduzt werden kann später, wobei die Initiative dem Afrikaner überlassen werden sollte.
Der übliche "small talk" kann sich länger hinziehen und verläuft meist in sehr heiterer Atmosphäre. Errungenschaften, Sehenswürdigkeiten, Sport, besonders Fußball, und Hobbys sind geeignete Einstiegsthemen. Interesse an der Familie wird gern erwidert. Politische Fragen sollten für den Außenstehenden noch auf längere Sicht tabu bleiben. Kritik am Verhalten etwa von Regierungen und Kabinettsmitgliedern überlassen Sie als europäischer Geschäftspartner lieber internationalen Gebergremien.
Auf die vielerorts nicht zu übersehende Korruption ist allenfalls in humorvoller Weise einzugehen. Fragen nach der Stammesherkunft können beispielsweise in Zentralafrika positiv aufgenommen werden, während sie besonders in Ländern mit ethnischen Konflikten ein heißes Eisen sind. Hinweise auf die vergleichsweise sehr schlechten Lebensumstände sollten ebenfalls unterlassen werden. Die Afrikaner kennen ihre Wunden selber und brauchen niemanden, der darin rumstochert. Leibesfülle ist demgegenüber vielerorts kein Tabu, sondern ein Zeichen für gute Gesundheit. Dies anzuschneiden, kann eher als Kompliment aufgefasst werden.
Fettnäpfchen sind vor allem bei moslemischen Gesprächspartnern zu vermeiden. Dazu gehören unter anderem das Servieren von Schweinefleisch und Alkohol sowie zu freizügige Bekleidung von Damen. Arme und Beine sind zu bedecken. Jegliche Religionskritik ist besser zu vermeiden. Es ist generell wichtig, Gebetszeiten und religiösen Feste zu respektieren.
Nutzen Sie in Westafrika bei einem traditionellen Essen nur die rechte Hand. Die Linke gilt nicht nur unter Muslimen als unrein. Auch Geschenke und Visitenkarten sind mit der rechten Hand zu übergeben. Achten Sie beim Sitzen darauf, niemals ihre Schuhsohlen auf einen Partner zu richten. Dies gilt als Respektlosigkeit, da die Füße als das minderwertigste Körperteil gelten.
Time is life, not money
Afrikanern gehen anders mit Zeit und Terminen um. Sie müssen sich generell darauf einstellen, dass dort "die Uhren langsamer ticken". Verlassen Sie sich nicht auf konkrete zeitliche Absprachen. Kalkulieren Sie immer viel Spielraum ein. Haben Sie Geduld und Verständnis, wenn es nicht zu Irritationen in den Beziehungen kommen soll. Andererseits wird Pünktlichkeit bei Deutschen als selbstverständlich vorrausgesetzt.
Dieter Grau
Antoinette Luijkx Was bedeutet 'Einander verstehen' für Sie?
für eine Forschung 'interkulturelle Kommunikation' der Radboud Universität suchen wir Business Professionals
Was bedeutet 'Einander verstehen' für Sie? Ich würde mich freuen wenn Sie sich die Zeit nehmen würden an einer Befragung über interkulturelle Kommunikation teilzunehmen (12 Minuten).
https://radboudletteren.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_8e2moQ1LXU0PIoZ
Klicken Sie auf die verlinkte Online-Untersuchung.
Lorena Piccinni Umfrage über die Interkulturelle Unternehmenskommunikation in Diversity Management Teams
Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Name ist Lorena Piccinni und ich studiere Fremdsprachenlinguistik an der Universität Potsdam.
Im Rahmen meiner Masterarbeit über die
„Interkulturelle Unternehmenskommunikation im Bereich Diversity Management: Deutsche, Spanische und Italienische Kontakte und Kontraste“
führe ich eine Umfrage über das Kommunikationsverhalten zwischen deutschen, italienischen sowie spanischen Mitarbeitern durch. Dabei habe ich das Hauptaugenmerk auf den Personalbereich gelegt und mich primär auf die Themen Diversity und Inklusionsmanagement fokussiert. Hätten Sie Lust an meiner Studie teilzunehmen?
Welche Rolle spielt die Sprache in Ihrem Unternehmen? Welche sind die Schwächen und Stärken multikultureller Teams? Wie kann man Mehrsprachigkeit als Vorteil des Unternehmens nutzen?
Ihre Meinung ist für mich sehr wichtig.
Die Umfrage dauert ca. 15 Minuten, ist an Deutschen, Spaniern und Italienern gerichtet, die zusammen arbeiten oder gearbeitet haben.
Die Teilnahme ist komplett anonym und die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.
Falls Sie noch dazu Interesse haben, an einer Interview mit offenen Fragen persönlich oder per Skype/Telefon teilzunehmen, kontaktieren Sie mich gerne unter die E-Mail Adresse: piccinni@uni-potsdam.de oder direkt hier per Xing.
Ich bedanke mich bei Ihnen im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Lorena Piccinni
Lorena Piccinni Sonja App
+3 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Lorena Piccinni
Liebe Frau App,
Ich bedanke mich vielmals bei Ihnen für die Teilnahme.
Italienische und Spanische Mitarbeitern wurden zusammengefasst, weil sie sehr ähnliche Verhaltensmerkmale haben. Ich studiere Fremdprachenlinguistik und in meiner Masterarbeit werden die Diskurstraditionen im Bereich der Unternehmenskommunikation geforscht. In diesem Sinn sind italienischen und spanischen Mitarbeiter sehr ähnlich. In Italien ist das Diversity Management leider noch nicht so verbreitet wie in Deutschland und ich hätte ansonsten keine ausreichende Daten um die Studie zu führen. Mein Ziel ist, in der Zukunft, die Wichtigkeit des Diversity Management und die Mehrsprachigkeit in den internationalen Unternehmen mit Sitz in Italien zu bringen.
Ich werde auf jeden Fall die Ergebnisse in der Gruppe mitteilen.
Vielen Dank nochmals.
Viele Grüße,
Lorena Piccinni
Nur für XING Mitglieder sichtbar TeilnehmerInnen gesucht: Studie Homeoffice (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
Wir sind auf der Suche nach TeilnehmerInnen für unsere Homeoffice-Studie (Berufstätige, die min. 1 Tag in der Woche im Homeoffice und min. 1 Tag im Office arbeiten; Teilzeit ab 20h/Woche).
+ Wer sind wir? Lehrstuhl für Arbeitspsychologie der Uni Erlangen
+ Worum geht’s? Wir wollen nicht viel :-) Bequemes Ausfüllen von Fragebögen am eigenen PC (anonym!) um Chancen und Risiken von Homeoffice untersuchen zu können
+ Was springt dabei außer tiefer Dankbarkeit raus? Rückmeldung wichtiger Ergebnisse der Studie + Verlosung von 5x50€ Buchgutscheinen
+ Wie kann ich teilnehmen? Ganz einfach – kurze Mail an Projekt-Homeoffice@fau.de – wir antworten mit ausführlicher Info und freuen uns auf SIE!
Sonja App
Hallo Frau Tostmann,
herzlich willkommen in unserer Gruppe. Eine Kollegin von Ihnen hat Ihre Homeoffice-Studie hier in der Gruppe ebenfalls bereits gepostet. Bitte veröffentlichen Sie in unserer Gruppe eine Zusammenfassung einen Ergebnisbericht nach Abschluss der Studie, denn dann haben alle Gruppenmitglieder einen Mehrwert davon. Vielen Dank.
Viele Grüße
Sonja App
Sonja App Wie Sie den Ideenreichtum von internationalen Team... | XING
Liebe Gruppenmitglieder,
hier finden Sie den Link zu meinem aktuellen Artikel in den XING Branchen-News.
Viel Spaß beim Lesen!
Viele Grüße
Sonja App

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Über die Gruppe "Erfolg durch Diversity - Success via Diversity"

  • Gegründet: 31.03.2009
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