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Stahleinkauf

Offene Gruppe für Themen und Austausch rund um den Einkauf von Stahl. Für Einkäufer und Verkäufer

Andreas Schneider Planwirtschaft und Weltmarktdruck: so wird das Stahljahr 2019
Über weite Strecken des Jahres 2018 konnten die globalen Stahlpreise das zuvor erreichte hohe Niveau halten. Erst im Schlussquartal war eine klare Abschwächung zu beobachten. Hält der Abschwung im neuen Jahr an oder wird es zu einer Gegenbewegung kommen? Nachdem nun die Ausgestaltung der im Februar in Kraft tretenden, endgültigen „Schutzmaßnahmen“ der EU bekannt ist, wird der Ausblick ins neue Jahr klarer. Die safeguards bringen zwar planwirtschaftliche Züge in den EU-Stahlmarkt und sorgen für viel Ärger, sind aber kein „worst case“ für Stahlverarbeiter. Am Weltmarkt wird der Wettbewerb intensiver als in den Vorjahren ausfallen. Entsprechend werden die Preise in der Tendenz unter Druck stehen. Am EU-Stahlmarkt wird sich die Nachfragedynamik der Vorjahre nicht fortsetzen. Im Ergebnis besteht für die Stahlpreise im Jahr 2019 mehr Abwärts- als Aufwärtspotenzial, auch wenn Schwankungen in beide Richtungen möglich bleiben.
Lesen Sie den Ausblick 2019 in meinem neuen Blogbeitrag unter
https://www.stahlmarktconsult.de/blog/entry/planwirtschaft-und-weltmarktdruck-so-wird-das-stahljahr-2019
Max Werber Stahl Tag 2019 - Die Konferenz für den Stahl-Einkauf
Liebe Gruppenmitglieder,
„Sehr gute Referenten mit aktuellen und praxisbezogenen Themen. Perfekte Organisation und kompetenter Teilnehmerkreis“ ist nur eine der durchweg positiven Stimmen zum letztjährigen Stahl Tag.
Seien auch Sie in diesem Jahr bei der 14. MBI Stahl Konferenz mit dabei und profitieren Sie so von wichtigen Entscheidungsgrundlagen, gezielt für den Stahl-Einkauf.
Nachfolgend erhalten Sie den Termin der Konferenz, sodass Sie sich diesen bereits vormerken können:
• Datum: 24.-25. September 2019
• Ort: Mövenpick Hotel City in Frankfurt am Main
• Inklusive entspanntem Get-Together am Abend des ersten Konferenztages
Für Schnellentschlossene und Stammgäste empfiehlt sich unser Frühbucher-Angebot, bei dem Sie bis zu 600 €* sparen können.
Melden Sie sich jetzt direkt an und nutzen Sie den Rabatt bis 31.01.2019:
http://www.mbi-infosource.de/stahl-tag-2019
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und stehen für Fragen gerne zur Verfügung:
konferenzen@mbi-infosource.de
Mit den besten Grüßen aus Frankfurt am Main,
Ihr MBI Stahl Tag Team
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* Die Ersparnis von 600 € setzt sich wie folgt zusammen: 500 € Ersparnis durch den Frühbucherpreis bis 31.01.2019 (990 € anstelle der regulären Teilnahmegebühr von 1.490 €) plus 100 € Kundenrabatt für Abonnenten eines MBI Produktes.
Alle angegebenen Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzl. MwSt. Es gelten unsere AGB, welche auf http://www.mbi-infosource.de/agb einsehbar sind.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Kein Ergebnis bei erster Tarif-Verhandlung
11.01.2019 Ι Die erste Verhandlung für die Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie wurde nach zwei Stunden ohne Ergebnis vertagt. Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld mit einem Extraplus für Azubis und eine neue zusätzliche Urlaubsvergütung.
Die erste Verhandlung in der laufenden Stahl-Tarifrunde am Donnerstag in Düsseldorf brachte kein Ergebnis. Die Arbeitgeber lehnten die Forderungen der IG Metall für die Stahlindustrie Nordwest als überzogen ab. Ein Angebot machten sie nicht. Nach zwei Stunden gingen die Tarifparteien auseinander. Die Verhandlungen wurden auf den 23. Januar vertagt.
Sechs Prozent mehr Geld und Extraplus für Nachwuchs
Für die rund 72 000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie fordert die IG Metall eine Entgelterhöhung um sechs Prozent - sowie eine neue zusätzliche Urlaubsvergütung in Höhe von 1800 Euro, bei der auch über Möglichkeiten gesprochen werden soll, dass Beschäftigte sie in Zeit statt Geld nehmen können. Auszubildende sollen eine überproportionale Erhöhung ihrer Vergütungen erhalten. Zudem sollen die Tarifverträge zur Altersteilzeit und Beschäftigungssicherung verlängert werden.
Die IG Metall begründet ihre Forderung mit der guten wirtschaftlichen Lage der Stahlindustrie. Preise, Umsätze und Erlöse sind nach einem Einbruch in den drei Jahren deutlich gestiegen. In Krisenzeiten habe die IG Metall mit moderaten Tarifforderungen der schwierigen Situation Rechnung getragen, machte Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall in NRW Knut Giesler klar. "Viele Konzerne haben in den letzten Wochen Rekordergebnisse vermeldet. Mit Stahl wird endlich wieder gutes Geld verdient. An dieser guten Entwicklung sind nun auch die Beschäftigten zu beteiligen."
Zudem müsse die Stahlbranche wieder Anschluss beim Entgelt und bei den Arbeitsbedingungen an die Metallindustrie finden, um Fachkräfte zu bekommen, forderte Giesler. Dazu gehören auch Entlastungsmöglichkeiten für die Beschäftigten. "Schichtarbeit schlaucht. Gerade im Stahl. Deshalb soll die zusätzliche Urlaubsvergütung in Höhe von 1800 Euro auf Wunsch der Beschäftigten auch in freie Tage umgewandelt werden können."
Arbeitgeber sehen "kein Ufer"
Die Arbeitgeber räumten zwar die gute wirtschaftliche Entwicklung ein - ebenso wie die Notwendigkeit, Fachkräften etwas bieten zu müssen, warnten jedoch vor künftigen Risiken durch einen neuen Einbruch. IG Metall und Arbeitgeber seien in den Verhandlungen "sehr weit auseinander", befand der Verhandlungsführer der Stahl-Arbeitgeber und Chef von Thyssen-Krupp Steel Andreas Goss. Er sehe angesichts der Forderung der IG Metall "kein Ufer" für eine Einigung.
Die zweite Verhandlungsrunde für die Stahlindustrie Nordwest findet am 23. Januar in Düsseldorf statt. Am 28. Januar wird dann erstmals in der ostdeutschen Stahlindustrie verhandelt. Am 31. Januar endet die Friedenspflicht. Danach sind Warnstreiks zulässig.
In der saarländischen Stahlindustrie hingegen laufen die aktuellen Tarifverträge noch bis Ende März. Dann stehen auch dort Verhandlungen an.
igmetall.de
Claudia Münster NEUES VOM MARKT: Dezember 2018
Wir starten in das Neue Jahr mit dem gewohnten Rückblick auf den Markt.
Welche Entwicklung gab es in der der Welt der Flansche im Dezember?
Auch wenn der Rückblick und die Analyse notwendig sind, schauen alle Marktteilnehmer gespannt auf die nähere Zukunft: Welche Auswirkungen werden die EU Safeguard Maßnahmen, die fast sicher dauerhaft installiert werden, auf die Preisentwicklung haben?
Lars Niedopytalski STAHLkompakt wünscht frohe Weihnachten!
Liebe Gruppenmitglieder,
ein wieder einmal sehr ereignisreiches Jahr neigt sich so langsam dem Ende.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine frohe Weihnachtszeit, besinnliche Feiertage sowie Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr.
Wir jedenfalls freuen uns auf ein spannendes Jahr 2019!
Ihr STAHLkompakt-Team

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Über die Gruppe "Stahleinkauf"

  • Gegründet: 14.07.2009
  • Mitglieder: 1.708
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 1.204
  • Kommentare: 253
  • Marktplatz-Beiträge: 0