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ThinkSimple

In dieser Gruppe behandeln wir Themen rund um softwarebasierte Personalentwicklung sowie Arbeits- und Unternehmenskultur.

Karl-Maria de Molina "Binsenwahrheiten auf 341 Seiten – 4-Stundenwoche von T. Ferris, Econ, 2010“
Das vorliegende Buch von Timothy Ferris war ein Bestseller in den USA und in Deutschland wurde vom manager magazin in die Liste der Top 10-Bücher geführt.
Das Buch ist eine Mischung aus Memoiren, Selbstbiographie, Zeitmanagement, Anleitung zur Gründung einer eCommerce Firma und Reiseführer für Frühpensionierte.
Der Autor hat jedoch bei der Verfassung des Buches das Pareto Prinzip außeracht gelassen und munter darauf los geschrieben und sich ständig wiederholt. Ab Seite 95 genügt nur den ersten Satz eines jeden Absatzes, um festzustellen, ob etwas Neues kommt oder halt nicht.
Das Buch ist anfänglich sehr unterhaltsam. Es ist im US-Stil geschrieben, d.h. mit „Stories“. Die wirken jedoch etwas aufgesetzt.
Die Aussagen des Autors basieren einzig und allein auf seiner Lebenserfahrung. Die mögen bei ihm gelten und funktioniert haben, nicht unbedingt für den Großteil der Leser. Warum? Die Aussagen bzw. Vorschläge sind sehr radikal. Deren Befolgung erfordert eine Portion Mut und gesellschaftlich wie familiäre Unabhängigkeit.
Viele seiner Thesen sind seit Jahren bekannt. Siehe Covey, White, Koch usw. (siehe Links unten).
Das Buch wiederholt ständig das gleiche Konzept: Wie lässt sich Aufwand für die Arbeit sowie fürs private Leben auf ein Minimum reduzieren? Das Buch braucht hierfür 341 Seiten; 10 Seiten hätten alle mal gereicht.
Karl-Maria de Molina Arbeitskultur 2020 - Demokratisierung von Unternehmensleitung
Arbeitskultur 2020 - Demokratisierung von Unternehmensleitung
Autor: Nico Rose, Senior Director Corporate Management Development
Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh
Der Beitrag schildert zunächst im Überblick, wie Macht sich im Laufe der Menschheitsgeschichte kontinuierlich von den Mächtigen zu den weniger Mächtigen verlagert hat – und wie sich diese Entwicklung in Führungsmodellen widerspiegelt: vom Sklaventum über die industrielle Revolution hin zu „Management by Objectives“ bis zu modernen und (post-)modernen Führungskonzepten. Im Anschluss werden beispielhaft die Konzepte und Vorgehensweisen ausgewählter amerikanischer und deutscher Unternehmen geschildert, die über das heute übliche Maß hinaus demokratische Führungskulturen implementiert haben. Der Beitrag schließt mit einer Einordnung des Themenkomplexes in die Diskussion rund um das seit Jahren anhaltende, mangelnde Engagement der (deutschen) Belegschaften und den daraus resultierenden Verlust an Produktivität.
Karl-Maria de Molina Arbeitskultur 2020 - Informations- und Kommunikationstechnologie als Treiber und Leitplanken der neuen Arbeitskultur
Artikel aus dem Buch "Arbeitskultur 2020"
Autor: Thomas R. Köhler, Geschäftsführer CE21
Einführung
Informations- und Kommunikationstechnologien als bestimmendes Element sind seit Jahrzehnten aus der Fachdebatte um den modernen Arbeitsplatz nicht wegzudenken.
Zumeist kreist die Debatte um die möglichen Produktivitätsfortschritte, die mit Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) scheinbar oder tatsächlich erreichbar sind. Dabei herrscht keineswegs Einigkeit über die tatsächlichen Auswirkungen von IuK-Technologien.
Eine seit Beginn des Informationstechnologiezeitalters geführte Debatte in der Ökonomie verweist vor allen Dingen auf negative Arbeitsplatzeffekte als Konsequenz der mit IuK-Technologien von Automatisierung auch von Büroarbeit. In Rainer Thomes: „Arbeit ohne Zukunft? : organisatorische Konsequenz der wirtschaftlichen Informationsverarbeitung“[THO], das 1997 auch unter Mitwirkung des Verfassers dieses Beitrags entstand, werden breite Konsequenzen der Informationsverarbeitung auch für Büroarbeitsplätze diskutiert und mit einem klar negativen Effekten auf die Arbeitsplatzanzahl gerechnet. Diese Debatte dauert bis heute an beziehungsweise flammt zunehmend wieder auf. Die Ökonomen Carl Benedikt Frey und Michael Osborne von der Universität Oxford sehen in einer im Herbst 2013 veröffentlichten vielbeachteten Studie [FRE] rund 47% der Beschäftigung in den Vereinigten Staaten durch technologischen Fortschritt bedroht. Zu diesem Schluss kamen diese nach eigenen Angaben aufgrund einer Untersuchung von 702 Berufen und deren Bedrohung durch den technischen Fortschritt. Frey und Osborne gehen davon aus, dass durch immer bessere und günstigere Maschinen sowie fortschreitende Automatisierung auch anspruchsvolle Tätigkeiten nicht mehr vor Automatisierung sicher sind. Interessanterweise sehen sie Substitutionseffekte sogar im Bereich Bildung und (Telefon-)Verkauf sowie – in geringerem Maße auch im Management.
Man müsste annehmen dass derartige weitreichende Änderungen sich auch in messbaren Produktivitätsfortschritten manifestieren, aber weit gefehlt.
Zu einiger Berühmtheit brachte es eine Aussage des Ökonomen und Wirtschaftsnobelpreisträgers Robert Merton Solow im Jahr 1987: „you can see computing everywhere but in the productivity statistics“ [SOL]. Die damit beschriebene fehlende oder sogar negative Wirkungsbeziehung zwischen der Intensität des IT-Einsatzes und Produktivitäts- oder Rentabilitätssteigerungen eines Unternehmens wird als das Produktivitätsparadoxon der Informationstechnologie bezeichnet.
Tatsächlich ergeben Studien, die dies zum Gegenstand haben, kein einheitliches Bild, wie etwa Piller anhand verschiedener Vergleiche 1998 belegt [PIL]. Das hier diskutierte Gesamtbild bleibt diffus und es nicht auszuschließen, dass zweifellos entstehende Produktivitätsvorteile an anderer Stelle wieder durch negative „Nebenwirkungen“ kompensiert beziehungsweise unter Umständen auch überkompensiert werden. Eine Diskussion auf Ebene einzelner Technologien tut daher not. Betrachtet man die Auswirkungen von Informations- und Kommunikationstechnologie für Büroarbeitsplätze unter dem Blickpunkt der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts so drängt sich eine spezielle Technologie in den Vordergrund der Betrachtung: die elektronische Post (E-Mail). Von dieser soll nachfolgend insbesondere die Rede sein.
Weitere Information über das Buch unter:
#Arbeitskultur2020
#ThinkSimple
Karl-Maria de Molina Arbeitskultur 2020 - Wandel erfordert Lernen – die Herausforderungen der Energiewende als Impulsgeber für eine neue Lernkultur
Wandel erfordert Lernen – die Herausforderungen der Energiewende als Impulsgeber für eine neue Lernkultur
Autorin: Sabine Meiß, Leiter Personalentwicklung
RWE AG
Extrakt aus dem Artikel im Buch "Arbeitskultur 2020"
Zusammenfassung der Kernthesen
Die gesamte Energiebranche verändert sich in einem bisher nicht dagewesenen und auch noch nicht absehbaren Maße. Veränderte Rahmenbedingungen politischer und gesellschaftlicher Art führen zu großen Veränderungen für alle Beteiligten. Für ein traditionelles und kommunal stark verankertes Unternehmen wie RWE sind diese Veränderungen massiv und eine große Herausforderung in ihrer strukturellen, prozessualen aber vor allem emotionalen und kulturellen Bewältigung.
Personalentwicklung und Weiterbildung kommen exponierte Bedeutung zu, ebenso steht diese Fakultät wie alle Funktionen unter Handlungsdruck, innovativ und gleichermaßen wirtschaftlich wie prozesseffizient seinen Beitrag zum Wandel des Konzerns zu leisten.
Die traditionelle Lernlandschaft, ausgerichtet auf Seminare, verändert sich zunehmen zu einer Prozess, Mensch und Struktur begleitenden Interventionslandkarte. Die digitalen Lernwelten im Web 2.0 führen zu zeit- und ortsunabhängigen Lernmöglichkeiten abseits vom traditionellen Seminar. Die Dynamik unserer schnelllebigen (Arbeits)-welt führt zu immer häufigerem An-passungsdruck hinsichtlich neuer Anforderungen und Arbeitsaufgaben, die lebenslanges Lernen zu einem mehr als existenzsichernden Faktor werden lässt. Der Kostendruck bei RWE führt gleichermaßen zu hohen Einsparungsvorhaben auf dem Gebiet der Personalentwicklung und Weiterbildung und bei Führungskräften zu einer deutlichen Nutzenanforderung für die Praxis. Für einen Konzern, der in einer sehr großen Veränderung steht, wird innovatives Lernen die Schlüsselanforderung der Zukunft sein.
Weitere Informationen
#Arbeitskultur2020 #Lernkultur
Karl-Maria de Molina Fit@NetApp - Erfolgsfaktor Gesundheit - Arbeitskultur 2020
Auszug aus dem Artikel "Erfolgsfaktor „Gesundheit“ – Gesundheitsorientierung aus der Mitte des Unternehmens am Beispiel des Projekts „Fit@NetApp“ von Dr. Dierk Schindler, Geschäftsführer NetApp Deutschland GmbH
Es ist inzwischen allgemein anerkannt, dass sich für Unternehmen das wirtschaftliche Risiko durch Krankheit erhöht. Zum einen zeigen sich die Effekte einer älterwerdenden Mitarbeiterschaft, z.B. durch das steigende wirtschaftliche Risiko von zunehmenden Krankenständen. Zum anderen verändert sich aber auch das Krankheitsprofil; während die „Klassiker“ unter den Krankheitsgründen weitgehend unverändert bleiben, nehmen psychische und psychosomatische Erkrankungen zu.
Zugleich nimmt für Unternehmen der Druck zu, ein attraktiver Arbeitgeber für Mitarbeiter zu sein und zu bleiben. Martialische Schlagworte wie der „War for Talents“ beschreiben wie schwierig es für Unternehmen wird, Top-Mitarbeiter zu finden und dauerhaft an sich zu binden. Gesundheit und Work-Life-Balance sind ein zunehmend wichtiger Bestandteil des Employer-Brandings.
Angesichts dieser Entwicklung bestand für NetApp – wie für viele Unternehmen – eindeutig Handlungsbedarf. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über das vor zwei Jahren gestartete Projekt „Fit@NetApp“ mit dem wir das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz aktiv und nachhaltig angegangen sind. Wir beschreiben unseren Weg vom Ausgangspunkt, über die Projektstruktur und die konkreten Maßnahmen bis hin zu den Learnings und den Anpassungen für die Zukunft.
Das Projekt hat in unserem Unternehmen viele Dinge und uns alle – buchstäblich – in Bewegung gebracht. Vielleicht ist es eine interessante Anregung für andere Unternehmen, mit denen wir gerne zu einem Austausch bereit sind.
#Arbeitskultur2020 #ThinkSimple #NetApp

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "ThinkSimple"

  • Gegründet: 12.04.2010
  • Mitglieder: 111
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  • Beiträge: 125
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