Probleme beim Einloggen

Social Network Marketing

Gruppen in sozialen Netzwerken bedeuten einen Quantensprung im Online-Marketing. Profitieren auch Sie vom Erfahrungsaustausch unter Experten

Raliza Petrova Umfrage zur Masterarbeit!
Hallo zusammen,
im Zuge meiner Masterarbeit führe ich eine Umfrage zum Thema Persönlichkeit und Social Media Nutzung durch und würde mich sehr über eure Teilnahme freuen!
Das Ganze dauert 4-5 Minuten und besteht aus 12 Fragen!
Vielen Daank!
https://ww2.unipark.de/uc/petrova_Hochschule_Macromedia/a6e0/
Renee Ossowski Hilfe, meine externen Dienstleister halten sich nicht an ihre Liefertermine!
Ich sag es gleich am Anfang: Die größten Probleme bilden die Beziehungsebene und der Laissez fair!
Kennen Sie das Problem? Ein Projektleiter eines öffentlichen Unternehmens klagte in meinem Seminar letzte Woche über einen IT-Dienstleister aus einem anderen EU Land, der jetzt zum 3.Mal den Liefertermin einer Software verschob und das, obwohl er jetzt schon doppelt so lange benötigt wie geplant! Darüber hinaus kommt es ständig zu kostenintensiven Änderungen. Die Software wird dringend benötigt und die Nichtnutzung kostet dem Steuerzahler regelmäßig Geld. Er schilderte mir, dass der Vertrag zusammen mit einem Juristen geschlossen wurde. Auch betonte er, dass man auf der "Sympathie Ebene" gut zusammen arbeiten würde. Zu den Gegebenheiten des Vertrags konnte er nicht viel sagen.
Der Projektleiter erwartete von mir eine Lösung (…eine „Zauberlösung“). Die konnte ich ihm für sein aktuelles Problem nicht liefern.
Sicherlich haben Unternehmen, die nicht der öffentlichen Hand angehören häufig auch solche Probleme, aber in den meisten Fällen sind es doch die öffentlichen Unternehmen, die unter erheblichen Kosten- und Terminverschiebungen leiden – trotz Verträge. Es geht sogar so weit, wie es das Hamburger Philharmonie Beispiel zeigt, dass der öffentliche Auftraggeber das gesamte Insolvenzrisiko eines Auftragnehmers übernimmt, falls entsprechende Risiken eintreten, um bestimmte Anforderungen sicherstellen zu können (In dem Spiegel-Artikel „Neuschwanstein an der Elbe“ nachzulesen).
Einen ganz anderen, sehr erfolgreichen Ansatz verfolgt das Department of Defence der USA (DoD). Das Jahresbudget liegt bei 600 Milliarden Dollar. Mit Earned Value Management (EVM oder EVA) hat man es geschafft, 20% Kostenüberschreitung auf 5% zu reduzieren. Bezieht man diese Kostenreduktion auf die 3 größten „Projektleichen“ in Deutschland, könnte man mit dem eingesparten Geld in den 10 größten Städten Deutschlands Philharmonien bauen. Dazu zum Ende dieses Artikels mehr. EVM ist in den USA, England und Kanada Industrie- und Regierungsstandard.
Weiter oben schrieb ich, dass ich das aktuelle Problem des Projektleiters nicht lösen konnte.
A, B und C Kunden werden normalerweise auf Basis der Pareto Analyse kategorisiert. Häufig sind C – Kunden aber auch Kunden, die durch Einmaligkeit glänzen oder als harmlos und nicht verschreck bar gelten. Ein Kunde, der sowieso nie wieder einen Auftrag generiert, lässt ein nicht so seriöser Auftragnehmer, bei einer guten Auftragslage am langen Arm verhungern.

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Meine Vermutung ist, der Dienstleister meines Teilnehmers hat zurzeit lukrative zusätzliche Aufträge erhalten, die zudem auch noch von der Auftraggeber Seite mit einem stringenteren Vertrags- und Claim Management überwacht werden. Der Dienstleister handelt nach dem Motto: „Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist!“ Auftraggeber, die keine Druckmittel in der Hand haben, werden dann erst mal vertröstet. Auch wenn der Dienstleister einem seriösen und integren Eindruck macht, fast alle Firmen kalkulieren ihre Kapazitäten entsprechend oder sogar über Ihrer Leistungsgrenze. Kommt es dann zu Engpässen, muss der Kunde warten, der am wenigsten Probleme machen kann.
Eine weiterer Aspekt ist der, dass der Terminverzug natürlich auch durch Änderungen zu Stande kommen. Auch das ist manchmal eine Strategie. Die Strategie fahren unseriöse Auftragnehmer gerade dann, wenn die Auftragslage nicht so glänzend ist. Auch mit Änderungen lässt sich Umsatz machen und gleichzeitig Zeit schinden.
Die USA ist -gerade was staatliche Großprojekte angeht- den Deutschen weit voraus. Das bezieht sich nicht auf das Engineering, es bezieht sich auf die Prozesse des Projektmanagements und die rechtlichen Rahmenbedingungen. Zum Beispiel muss jeder Angebotspreis für staatliche Großprojekte durch den Bundesrechnungshof auf den „Realitätsgehalt“ gegen gerechnet werden…das wäre schon mal ein Quantensprung! Politische Projekte lassen sich schnell entlarven. Oder Kostenentwicklungen müssen für NGOs und sonstige Interessenten, auch Privatpersonen ins Internet gestellt werden. Da der Steuerzahler die Projekte finanziert, ist er auch berechtigt Kostenentwicklungen just in time zu beobachten.
Der PmBok Guide beinhaltet den amerikanischen „Way of Projects“. Ich behaupte, dass sogar ein Bürgermeister oder Ministerpräsident in der Lage wäre, mindestens 30% der bisherigen Kosten eines Flughafens einzusparen, wenn er genau nach den Prozessvorgaben des PmBok Guides vorgehen würde!
Wenn man beispielsweise die Berichte über die Ursachen der Risiken und Kostenentwicklungen der derzeit drei größten Projektkatastrophen in Deutschland liest, könnte man etwa auf 200 von etwa 450 Seiten des PmBok Guides rote Kreise machen, Passagen oder Hinweise, gegen die auf das Sträflichste verstoßen wurde.
Die relativ hinderlichen rechtlichen deutschen Rahmenbedingungen für öffentliche Projekte kann aber auch der PmBok Guide nicht kompensieren. Gerade was die Planung von Projekten angeht, sind viele gesetzliche Restriktionen hinderlich. Dies soll aber hier in diesem Artikel nicht diskutiert werden. Der Artikel richtet sich ebenfalls an "nicht staatliche Projekte".
Aber wie kann man als Auftraggeber, als auch als Auftragnehmer bezogen auf Mitwirkungspflichten dafür sorgen, dass man nicht immer an das Ende der Schlange geschoben wird oder erheblich draufzahlt? Sie wollen eine stabile Grundlage, um zukünftig nicht mehr in diese Falle zu laufen?
Am Anfang steht die Ausschreibung
Helfried Schmidt Netzwerk der Besten 2016 in 2. Stufe
4.796 Unternehmen aus 16 Bundesländern wurden für den 22. Wettbewerb um den "Großen Preis des Mittelstandes" nominiert. 1.400 Kommunen, Institutionen, Kammern, Verbänden, Firmen und Einzelpersonen waren an der Nominierung beteiligt. Kein anderer Wirtschaftswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und nun schon über mehrere Jahre anhaltende Resonanz wie der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung seit 1994 ausgelobte. 685 Unternehmen (2015: 815) erreichten die vorletzte Wettbewerbsstufe – die sog. „Juryliste“. https://www.kompetenznetz-mittelstand.de/de/news/kompetenznetz/ https://www.xing.com/communities/posts/juryliste-2016-als-google-map-1011488915

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Über die Gruppe "Social Network Marketing"

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