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Eugen Miemczyk Eine verpfuschte OP und ihre Folgen- ein offener Brief an den Landrat des Märkisches Kreises- Teil 2
Zum zweiten:
• Ja, es stimmt, wir als Eltern, und besonders Matthias, sind über 10 Jahre unseres normalen Lebens durch die Geschäftsführung der Märkischen Kliniken beraubt worden.
• Ja, es stimmt, wir sind durch den über 10 Jahre sich ziehenden Prozess, an die Grenze des finanziellen Ruins getrieben worden.
• Ja, es stimmt, meine Frau hat wegen des OP Pfusches, seiner Folgen und des über Jahre sich ziehenden Prozesses ständige Depressionen, so dass sie rückwirkend ab Februar 2016 eine Rente wegen voller Erwerbsminderung aus diesem Grund bekommen hat.
• Ja, es stimmt auch, dass meine Gesundheit aus den gleichen Gründen angeschlagen ist.
• Und ja, es stimmt nicht, dass ich jetzt aufgeben werde, für die Gerechtigkeit zu kämpfen!!! Ich bin mehr als je zuvor bereit, bis zum Ende zu kämpfen. Und dank der freundlichen Unterstützung der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken hatte ich mehr als genug Zeit, die gesamte Dokumentation durchzuforschen und mich für den Prozess bestens vorzubereiten.
Ich freue mich schon auf das Wiedersehen mit den Pfuschern vor dem Oberlandes Gericht im Hamm.
Es geht mir nicht darum, Rache zu üben. Aber ich will eine Widergutmachung für meinen Sohn, für sein zerstörtes Leben und finanzielle Absicherung für seine Zukunft. Vor der OP war er schon Diplominformatiker und hat an seiner Dissertation an der Uni gearbeitet. In den 10,5 Jahren hat keiner, wirklich keiner nachgefragt (außer dem Amtsgericht), wovon und wie wir leben. Das Opfer und seine Familie wurden durch die Täter und ihre Anwälte noch über 10 Jahre verhöhnt und mit den Füßen getreten, gemobbt und unter psychischen Druck gesetzt.
Das Vorgehen der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken ist aber sehr typisch für solche Fälle des Ärztepfusches, ich würde sagen, „so menschenwürdig und sooo christlich“.
Wird der Vorfall als ein Kollateralschaden für die Gewinnerzeugung und eine fette OP Prämie für den Chefarzt durch die Politik und die Geschäftsführung der Märkischen Kliniken angesehen und befürwortet?
Ich kann an dieser Stelle, nach 10 Jahren Recherchen, feststellen, dass in einem Dschungelkrankenhaus irgendwo in Afrika, eine vergleichbare OP mit mehr Sorgfalt und Verantwortung durchgeführt wurde als in den „berühmten“ Märkischen Kliniken, die Sie so schützen.
Ich erwarte nicht viel von Ihnen, aber bitte lesen Sie wenigstens die Geschichte meines Sohnes im Internet, um meine Sicht über den OP Pfusch und die Märkischen Kliniken kennenzulernen.
Für evtl. Fragen stehe ich Ihnen natürlich gerne zu Verfügung.
mit freundlichen Grüßen
Eugen Miemczyk
Brigitte Pusch-Kovacs
Alles Gute für den Prozess, Eugen, und viele Grüße an Matthias und deine Frau!
Eugen Miemczyk Eine verpfuschte OP und ihre Folgen- ein offener Brief an den Landrat des Märkisches Kreises- Teil 1
Ein offener Brief
Sehr geehrter Herr Landrat Gemke,
Zuerst will ich mich vorstellen. Ich heiße Eugen Miemczyk. Ich bin Vater und seit 10 Jahren auch der gesetzliche Betreuer meines Sohnes, Matthias Miemczyk, der bei einer teilweise unnötigen und verpfuschten OP in den Märkischen Kliniken in Lüdenscheid, HNO Abteilung, am 09.07.2008 fast umgebracht wurde. Er war als Hirntod diagnostiziert und künstlich beatmet, also hatte er beide Voraussetzungen für eine Organentnahme erfüllt und hatte nur dank meiner Arbeit als Heiler überlebt, die die Anwältin des Klinikums in ihrer Klageerwiderung so beschrieben hat- „überobligatorische väterliche Fürsorge.“
Die Schulmedizin hatte ihm damals keine Überlebenschance gegeben. Seitdem ist er nach 10.5 Jahren intensiven Therapien immer noch schwerstbehindert – 100% Behinderung mit den Buchstaben B, aG, G, H und hat den Pflegegrad II.
Ich schreibe Ihnen aus zwei Gründen.
Zum Ersten will ich Ihre Sicht auf die Arbeit der Märkischen Kliniken in Lüdenscheid, für die Sie, als Landrat des Märkischen Kreises, verantwortlich sind und der Sie 2013, nach der berechtigten Kritik an den Märkischen Kliniken in einem Artikel in Lüdenscheider Nachrichten vom 05.01.2013 diese Klinik in den Schutz genommen haben, wenigstens ein bisschen korrigieren.
Zum Zweiten will ich auf den Umgang der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken mit dem Opfer des Ärztepfusches in dieser Klinik aufmerksam machen.
Die Kritik an den Märkischen Kliniken war damals mehr als begründet, wie ein Artikel in den Lüdenscheider Nachrichten vom 02.01.2013 die damalige Situation beschreibt. Ich will in diesem Brief eine Darstellung zeigen, die die Kritik bestätigt.
Dank der freundlichen Unterstützung der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken hatte ich mehr als 10 Jahre Zeit, mich gründlich mit der Pfusch OP an meinem Sohn zu beschäftigen und will hier nur kurz beschreiben, wie es zu dem OP Unfall gekommen war. Ich gehöre auch nicht zu der „weißen Mafia“, also könnte ich alle Fehler bei der OP aufdecken und beschreiben.
Die Ursachen für den Unfall, kurz gefasst, waren ein totales Organisationschaos in den Märkischen Kliniken, fehlende Kommunikation zwischen den Ärzten, als Folge dessen erklärte der Anästhesist die gesamte OP als beendet und verließ den OP Saal- in diesem Moment aber fängt der Operateur mit der gefährlichsten Phase der OP mit dem Navi Gerät an, Sorglosigkeit, Arroganz, Routine und Hochmut seitens des damaligen Chefarztes der HNO Abteilung, der auch der verantwortliche Operateur war. Es war ein Ärztepfusch in der schlimmsten Form, mit noch schlimmeren Folgen.
Zu Ihrer Information- bevor der Artikel über die Missstände in den Märkischen Kliniken 2013 erschien, hatte diese Missstände schon 5 Jahre früher, nach dem OP Unfall meines Sohnes, der damalige Chefarzt der HNO Abteilung angeprangert.
Stellungnahme des Dr. D. an Herrn P., Klinikum Lüdenscheid, vom 26. November 2008:
,,Wie bereits im vorangegangenen OP-Bericht und Kommentar war natürlich aufgefallen, dass es die Tage vorher durch verschiedene zum Teil neue Mitarbeiter in der Anästhesie immer wieder Probleme gegeben hat, was sich sicherlich auch durch Aussagen meiner ärztlichen Mitarbeiter, Oberärzte, zum Teil auch durch deren OP-Berichte bestätigen lässt."
Schreiben von Herrn Klinikdirektor Dr. med. D. an Herrn P., Klinikum Lüdenscheid, vom 15. Dezember 2008:
„Anzumerken ist, dass es viele Tage vorher bei der wechselnden und offenbar mit HNO unerfahrenen Narkoseärzten immer wieder Probleme gegeben hatte bzgl. der Blutdruckregulierung, bzgl: des Aufstehens, Bewegens in Narkose.“
Viele Tage vorher und immer wieder bedeutet für mich jeden Tag seit Monaten! Wenn es aber nur 2 Mal passierte, war das um 1 Mal zu viel. Punkt!
Der damalige HNO Chefarzt und die Geschäftsführung der Märkischen Kliniken haben also über die Missstände bei den OPs Bescheid gewusst und diese über Monate und Jahre toleriert.
Hätte die Geschäftsführung der Märkischen Kliniken auf diese Hinweise rechtzeitig und adäquat reagiert, wäre der schreckliche OP Unfall meines Sohnes nicht passiert!
Sogar der erste, eigene Gutachter der Märkischen Kliniken schreibt im Abschluss seines Gutachtens vom 06.08.2009, Seite 37:
„Der HNO-ärztliche Eingriff bei Herrn Miemczyk hätte erst nach Klärung und Beseitigung anästhesiologischer Probleme bei vorangegangenen Operationen an anderen Patienten durchgeführt werden dürfen, vorausgesetzt, die Vorwürfe von Herrn Klinikdirektor Dr. med. D. hinsichtlich einer unzureichenden Anästhesieführung waren berechtigt.“
Diese Anschuldigungen waren mehr als berechtigt und haben ihr Apogäum bei der OP meines Sohnes erreicht, wie sein tragischer OP Unfall gezeigt hatte. Wenn diese Missstände nach 5 Jahren immer noch nicht beseitigt waren, bedeutet das ein totales Versagen der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken.
Die Geschäftsführung der Märkischen Kliniken schiebt jetzt die Verantwortung auf das Schicksal meines Sohns, wie ihre Anwältin in der Klageerwiderung 2011 schrieb:
„…ist festzuhalten, dass das Erwachen, mit dem sich daran anschließenden tragischen Ereignis nicht vorhersehbar und auch nicht vermeidbar war. Dies ist als schicksalhaft zu qualifizieren, so bedauerlich es ist“
Das ist eine „sehr gute“ Begründung, so kann man jedes Verbrechen entschuldigen und die Täter von jeder Verantwortung freisprechen, ob Mörder, Vergewaltiger, Verkehrsrowdy usw. So bräuchten wir keine Gerichte mehr und die Täter können ihr Unwesen ungestört weitertreiben, wie der Fall meines Sohnes zeigt.
Die ganze Geschichte meines Sohnes seit dem OP Unfall, besonders wie die Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, die beteiligten Ärzte und ihre Anwälte versucht haben, uns zu zermürben und durch Fälschungen der Anästhesie-Dokumentation und falsche Angaben im OP Bericht, falsche Behauptungen und Aussagen vor dem Gericht um einen Freispruch zu bekommen, ist teilweise schon auf meiner Homepage zu lesen:
Die Dokumentation über diesen Vorfall könnte Ihnen die Geschäftsführung der Märkischen Kliniken zu Verfügung stellen. Oder ich kann Ihnen und dem Aufsichtsrat alle Unfallursachen und Fehler bei der OP für eine entsprechende Vergütung in einer Präsentation zeigen. Warum nicht umsonst? Ich weiß, dass die Märkische Kliniken hunderte Tausend Euro für die „Optimierung der Arbeitsabläufe“ an verschiedene Berater ausgegeben haben. Ich kann die Fehler bei dieser OP für einen Bruchteil dessen zeigen.
Wir haben schon 2-mal vor dem Landgericht Hagen gewonnen, aber die Geschäftsführung der Märkischen Kliniken hat durch ihren Anwalt erneut eine Berufung gegen das 2. Urteil des Landgerichts Hagen eingelegt.
In der ersten Berufung vom 2016 hatte die Anwältin der Märkischen Kliniken geschrieben, dass der Anästhesist überhaupt nicht über den OP Verlauf Bescheid wusste und nur die „Standard“ Narkose angewendet hatte, weil er durch den Operateur nicht über den Verlauf der OP informiert wurde. Dafür wurde sie schließlich durch die Märkischen Kliniken gefeuert.
Der neue Anwalt hat in der erneuten Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Hagen vom November 2018 auch die Ärzte erwähnt, die freigesprochen waren. Also er (sein Unterbewusstsein) sieht so wie ich und seine Vorgängerin, dass alle an der OP beteiligten, besonders aber der Chefarzt und Operateur, Dr. D., Fehler gemacht haben und dafür die Verantwortung übernehmen müssen.
Jetzt werden wieder übliche Spielchen auf Zeit gespielt. Zuerst brauchen Anwalt und die Geschäftsführung der Märkischen Kliniken 2 Monate Zeit ab dem Urteil, um zu überlegen, ob die Berufung aufrechterhalten bleiben soll, dann brauchen sie erneut, „zuerst“ 1 Monat Fristverlängerung, um die Berufung zu begründen.
Falls die Geschäftsleitung der Märkischen Kliniken und ihr Anwalt immer noch nicht wissen, wie sie die Berufung gegen die Freisprüche der Ärzte begründen sollen, würde ich gerne helfen, und zwar kostenlos.

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