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Achtsamkeit

Die buddhistisch basierte Achtsamkeitspraxis als zeitgemäßer Lebensstil. Austausch über Achtsamkeit in Gesellschaft, Familie und Forschung.

Christine Minixhofer Achtwochenkurs Mindful Self Compassion/Achtsames Selbstmitgefühl in Graz ab 18. April 2018
Konkrete Infos zur Veranstaltung und weiteren Kursterminen gibt es auf
https://www.dialogus.at/leistungen/achtsames-selbstmitgefuehl-msc.html
Ich freue mich auch über das Weiterleiten an Interessierte!
Herzliche Grüße aus Graz
Christine Minixhofer
Anita Schmitt Achtsame Selbstführung
Hallo liebe Gruppenmitglieder,
Ich lade Sie recht herzlich ein, das Seminar "Achtsame Selbstführung" zu besuchen.
In diesem Seminar schauen Sie in Ihre Denk-, Entscheidungs- und Kommunikationsgewohnheiten sowie zentrale Verhaltensmuster und lernen Wege kennen, wie Sie sich selbst mit wacheren Augen und Sinnen sehen, verstehen und entwickeln können. Sie lernen Leistungsantreiber und deren Auswirkungen auf die Selbst- und Mitarbeiterführung kennen. Durch das Entwickeln von Achtsamkeit, Empathie, Resilienz und Balance kann der Transfer in den Alltag leichter gelingen.
Katrin Oppermann-Jopp Mindful Leadership - Die Stuhlmeditation
Viele Führungskräfte berichten mir, dass sie sich aufgrund der Hektik des Tages und dem permanenten ‚schnell, schnell‘ oft gar nicht mehr spüren. Am Wochenende aber feststellen, wie verspannt oder gestresst ihr Körper ist.
Mit der Stuhlmeditation können Sie Ihrem Körper auch im Alltag wieder mehr Aufmerksamkeit und Gehör schenken. Diese Übung ist auch als Bodyscan bekannt. Sie können sie immer dann durchführen, wenn Sie sich im Tagesablauf einmal eine kurze Verschnaufpause gönnen möchten.
Und so geht's:
Die meisten Menschen verbringen sehr viel Zeit damit, an ihrem Schreibtisch zu sitzen. Genau dort ist der richtige Ort, um mit einer regelmäßigen Achtsamkeitsübung zu beginnen. Lassen Sie diese Übung nach und nach zu einem Ritual werden, das Sie fest in Ihren Tagesablauf einplanen.
Nehmen Sie sich täglich 10 Minuten Zeit eine Meditation auf Ihrem Schreibtischstuhl durchzuführen. Sorgen Sie dafür, dass Sie in diesen 10 Minuten nicht gestört werden. Vielleicht müssen Sie etwas einfallsreich sein, um einen ruhigen Ort zu finden. Die wenigsten Unternehmen verfügen heutzutage schon über Räume, in denen das Praktizieren von Meditation möglich ist. Vielleicht können Sie sich aber auch einen leeren Konferenzraum suchen, das Gebäude verlassen oder in Ihrer Pause auf einer Parkbank sitzen.
Beginnen Sie die Stuhlmeditation damit, Ihre Aufmerksamkeit auf den Atem zu richten. Bleiben Sie für einige Atemzüge bei Ihrem Atem. Beobachten Sie einfach nur ihre Atembewegung. Sie müssen nichts beschleunigen oder am Atem verändern.
Lenken Sie dann Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Fußsohlen. Bemerken Sie, wie sich Ihre Füsse, Ihre Fußsohlen gerade anfühlen. Spüren Sie Wärme, Kälte, ein Kribbeln? Gehen Sie jetzt mit Ihrer Aufmerksamkeit zu den Zehen und spüren Sie, wie sich Ihre Zehen gerade jetzt in diesem Moment anfühlen. Spüren Sie den Kontakt zum Schuh, oder zur Erde, auf der Ihre Füsse stehen.
Nehmen Sie einfach nur wahr. Es gibt nichts zu beurteilen, zu reflektieren oder zu bedenken. Wenn Sie Gedanken wahrnehmen, dann registrieren Sie diese lediglich und richten Ihren Fokus wieder auf die Wahrnehmung Ihrer Füsse.
Bringen Sie dann Ihre Aufmerksamkeit weiter zu den Fussgelenken, den Unterschenkeln, Oberschenkeln, den unteren und oberen Rücken, usw. Tasten Sie den ganzen Körper Stück für Stück ab. Werden Sie sich der Empfindungen in Ihrem Körper bewusst. Lassen Sie sowohl angenehme als auch unangenehme Empfindungen zu. Es gibt bei dieser Übung kein ‚Falsch‘ oder ‚Richtig‘. Lassen Sie das da sein, was ist. Wenn Sie in einigen Bereichen Ihres Köpers keine Empfindungen feststellen, ist das auch o.k. Sie müssen nicht nach Empfindungen suchen oder welche produzieren. Tasten Sie Ihren Körper einfach weiter ab.
Nehmen Sie sich Zeit für sich und bleiben Sie offen für das, was gerade ist oder auch nicht. Vielleicht bemerken Sie Müdigkeit, Verspanntheit oder andere Empfindungen. Was immer es ist. Sie sind wieder in Kontakt mit dem wertvollsten Ratgeber den Sie haben: Ihrem Körper. Denn Empfindungen sind seine Sprache. Nur wenn wir ihn länger ignorieren, muss er die Lautstärke erhöhen. Und dies geschieht dann, wenn wir seine feinen Botschaften nicht mehr wahrnehmen. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit ausschliesslich auf die To do's der Außenwelt richten. In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund!
Katrin Oppermann-Jopp. Dipl.-Pädagogin. Businesscoach und Lehrerin für Mindfulness.
Gerne können Sie mir zu Ihren Erfahrungen mit dieser Meditation eine Rückmeldung geben.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Achtsamkeit"

  • Gegründet: 10.08.2010
  • Mitglieder: 1.854
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 1.134
  • Kommentare: 2.315