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Alchimedus – das Netzwerk für die zukunftsorientierte und erfolgreiche Unternehmensführung

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Karsten Voß Neue BetrSichV: Gefährdungsbeurteilungen jetzt überprüfen!
Die Neufassung der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) fordert eine regelmäßige Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung (GBU) auf Aktualität. Dabei muss unter anderem der geltende Stand der Technik berücksichtigt werden. Auch wenn keine Veränderungen in der GBU und den abgeleiteten Schutzmaßnahmen notwendig sind, muss dies mit Angabe des Prüftermins dokumentiert werden.
Weder Maschinen noch Anlagen oder Arbeitsmittel dürfen ohne aktuelle GBU zur Verfügung gestellt werden. Eine CE-Kennzeichnung reicht als Sicherheitsnachweis allein nicht aus! Die Verantwortung dafür, dass eine GBU durch eine fachkundige Person erstellt wird, liegt beim Arbeitgeber. Wenn das notwendige Know-how im Unternehmen nicht vorhanden ist, muss eine externe fachkundige Person, etwa ein Sicherheitsingenieur, eine Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) beauftragt werden. Die neue BetrSichV legt wesentlich detaillierter als früher fest, was in der GBU enthalten sein muss. So sind beispielsweise Prüfintervalle für alle Arbeitsmittel anzugeben.
Nach der BetrSichV stellt es eine Ordnungswidrigkeit dar, die auftretenden Gefährdungen nicht oder nicht richtig beurteilt zu haben. Kommt es dadurch zu einem Unfall, kann dieses für einen Arbeitgeber strafrechtliche und haftungsrelevante Konsequenzen haben.
Karsten Voß Ab 1. Juni 2015 gilt neue Betriebssicherheitsverordnung
Seit dem 1. Juni 2015 gilt die neue Betriebssicherheitsverordnung. Damit sind auch die Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung erneuert worden. Insgesamt sind die Bedeutung, der Gültigkeitsbereich und die Wichtigkeit der Gefährdungsbeurteilung deutlich gestärkt worden.
Weil die Gefährdungsbeurteilung so stark aufgewertet wurde, lohnt es sich für jeden Berater jetzt um so mehr, Kunden darauf Aufmerksam zu machen. Ab sofort muss also jedes Unternehmen nicht nur die neu gewichtete Gefährdungsbeurteilung zum Schutz des Körpers haben, sondern auch die neue Gefährdungsbeurteilung „psychische Belastungen“. Damit soll dem Schutz des Körpers und der Psyche am Arbeitsplatz entsprechend genüge getan werden. Beides ist haftungsrelevant und wird auch von den Behörden kontrolliert.
Martina Arnold
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Karsten Voß
Liebe Frau Arnold,
danke für Ihre Nachricht. Es gibt zwar einige Rahmenbedingungen zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung (GB) "psychische Belastungen", aber bei der Vorgehensweise gibt es viel Spielraum und eine Fülle von Vorgehensweisen. Eine gute Möglichkeit ist mittels Beobachtungsinterviews die Lage im Unternehmen zu sondieren und anschließend in einem Workshop die Beobachtungen zu besprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Alchimedus bietet dazu übrigens einen sehr guten Kurs an, der BGM und diese GB gut erklärt. Herr Rankl wäre Ihr Ansprechpartner. Kann ich nur empfehlen. Als Anbieter eines Arbeitsschutz-Organisations-Systems stelle ich meinen Kunden die Umsetzung auch diese neuen GB mit zur Verfügung und achte auf die Einhaltung aller Fristen und Kontrolliere die Wirksamkeit systematisch (previsto.de). Das Arbeitsschutz und auch diese GB haftungsrelevant für den Unternehmer sind, versuchen wir, Unternehmer bezüglich dieses eher unbeliebten Themas komplett zu entlasten. Bei mir erarbeiten die Fachkräfte für Arbeitssicherheit diese neue GB einfach mit.
Bei weiteren Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
Mit besten Grüßen und ein schönes Wochenende.
Karsten Voß
Karsten Voß Vorsicht Prüfer unterwegs - Arbeitsschutz im Griff?
„Überprüfung Ihrer Arbeitsschutzorganisation“, mit diesen Worten meldete sich letzte Woche das Gewerbeaufsichtsamt bei einer Röntgenpraxis in Norddeutschland. Zur Vorbereitung wurde der Praxis ein Fragebogen mit 15 Bereichen und 113 Punkten geschickt.
Seit 2011 gilt die neue DGUV Vorschrift 2, die besonders Wert auf den Aufbau einer Arbeitsschutzorganisation legt. Viele Unternehmer haben mangels Kenntnis das Thema in der Vergangenheit ignoriert. Durch vermehrte Überprüfung soll nun angeregt werden, in diesem Bereich tätig zu werden, da seit 1.Januar 2011 die Übergangsfristen abgelaufen sind.
Die Reaktion der Behörde auf das Nicht-Vorhandensein einer Arbeitsschutzorganisation im Unternehmen hängt sehr vom jeweiligen Prüfer ab. Bei Verstößen gegen den Arbeitsschutz ist im ersten Schritt mit Auflagen zurechnen. Bei gröberen Verstößen kann die Gewerbeaufsicht aber auch mit Bußgeldern ahnden. Für die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften haftet immer der Inhaber bzw. Geschäftsführer eines Betriebes persönlich.
Der Beamte fand im Unternehmen alles entsprechend den Vorschriften umgesetzt. Die Prüfung hat die Geschäftsleitung vor keinerlei Probleme gestellt und konnte daher zügig durchgeführt werden. Die Praxis wird von der MEDiVOSS GmbH seit mehreren Jahren betreut. Das Unternehmen hat sich auf Betriebe im Gesundheitswesen fokussiert und bietet dort ein innovatives Arbeitsschutz-Managementsystem an.
Die Zahl der Verstöße gegen das Arbeitsschutzgesetz ist seit 2007 um 30 Prozent gestiegen. Deshalb müssen sich Unternehmen zukünftig darauf einstellen, 2013 vermehrt zum Thema Arbeitsschutz überprüft zu werden. Wohl den Gesundheitseinrichtungen, deren Berater sie auf diese Situation gründlich vorbereitet haben.
Karsten Voß Arbeitsschutz - mit System zum Ziel: Absicherung und Entlastung
Arbeitsschutz - ein oft verkanntest Thema und doch so spannend. Die meisten Unternehmen wissen, dass sie hier eine Baustelle haben. Da sie aber oft keine Lösung kennen, wird das Thema gerne verdrängt und schwelt vor sich hin. Den Arbeitsschutz aber nicht nach aktuellen Gesetzes gelöst zu haben, ist kein Kavaliersdelikt mehr und wird von den Behörden z.Zt. verstärkt angegangen. Als Berater in diesem haftungsrelevanten Bereich eine fundierte Antwort oder gar Lösung ins Unternehmen zu bringen, wissen die Kunden i.d.R. sehr zu schätzen, da sie diesen Bereich eigentlich gerne ordentlich gelöst haben würden. MEDiVOSS bietet Ihnen hier eine Arbeitsschutz-Analyse und Komplettlösung an, von der Sie und Ihre Kunden sichtlich profitieren können. Ich stehe für Fragen und Austausch hierzu gerne zur Verfügung. Ihr Karsten Voß

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