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German Lounge
Keith Semple German Lounge: "You can say you to me!"
Christopher Graham Nicolls German Lounge: Latest on International Garden Show Hamburg 2013
If a translation appears, or is possible, it will be posted elsewhere in this group. If anyone has time to translate this, please feel free to do so - as a comment. Thanks.
Source/Quelle: http://www.igs-hamburg.de - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Email)
Arbeiten auf dem Gartenschaugelände nehmen Fahrt auf
Landschaftsbauarbeiten auf dem gesamten Gelände, Umplanungen zur Verringerung der Baumfällungen, erforderliche Fällmaßnahmen sowie erste Ersatzpflanzungen
Hamburg, 21. Oktober 2010 – Damit die Freunde des Grüns künftig im neuen Wilhelmsburger Inselpark flanieren, schwimmen, picknicken, joggen, entspannen und paddeln können, muss auf dem Gartenschaugelände noch viel passieren. Ein Park, vergleichbar mit dem Hamburger Stadtpark in Winterhude, soll in Wilhelmsburg entstehen – mit moderne¬ren Angeboten für Jung und Alt und alle Kulturen. Im nächsten Jahr stehen dafür auf dem gesamten Gelände umfangreiche Landschaftsbau¬arbeiten an, Brücken werden gebaut, neue Gewässer gestaltet, alte ausgebaut. Dafür müssen in diesem Winter rund 500 Bäume gefällt werden. Bevor die Fällanträge beim zuständigen Bezirksamt Hamburg-Mitte eingereicht wurden, wurden alle Planungen genauestens unter die Lupe genommen. Ziel war es, für die geplanten Veränderungen möglichst wenig Bäume zu fällen und insbesondere zusammenhängende Baumbestände zu erhalten. Mit den Naturschutzverbänden hat sich die igs 2013 über die anstehenden Maßnahmen ebenso ausgetauscht wie mit den Bezirkspolitikern und der Verwaltung. Im Oktober finden im Wilhelmsburger Osten erste Ersatzpflanzungen statt. Rund 3.500 Bäume und Sträucher werden gepflanzt.
„Durch sensible Planungen schonen wir die wertvollsten Naturbereiche und halten die Eingriffe in den Baumbestand so gering wie möglich. Dennoch kann auf Eingriffe in Natur- und Landschaft nicht verzichtet werden, damit in Hamburgs Süden ein Park für Menschen aller Generationen und Kulturen entsteht: der Wilhelmsburger Inselpark“, betont igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten. „Aber Naturschutz und Landschaftsgestaltung schließen sich nicht gegenseitig aus! Die igs 2013 wird nicht nur die gesetzlich vorgeschriebenen Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen durchführen, sondern darüber hinaus ein Naturschutzkonzept zur Aufwertung der Gewässerlebensräume auf dem Gartenschaugelände umsetzen. Außerdem wird erstmals der Naturschutz Teil der Landschaftsgestaltung und der Leistungsschau sein“, so Baumgarten weiter.
Notwendige Baumfällungen für den Wilhemsburger Inselpark
Für die Parkgestaltung, insbesondere für die späteren Spiel-, Sport und Freizeitnutzungen eines modernen Parks, sind in der anstehenden Fällsaison weitere Baumfällungen erforderlich. Dem zuständigen Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen die Anträge für die Fällung von rund 500 Bäumen zur Prüfung vor. Der Ausschuss für Verkehr und Umwelt, der im Vorwege über alle Planungen auf dem Laufenden gehalten wurde, wurde in seiner gestrigen Sitzung über die Anträge informiert. Der überwiegende Teil der Bäume wird dem Landschaftsbau weichen, etwa um wertvolle, markante Einzelbäume freizustellen, Wege von Ost nach West anzulegen oder Blickbeziehungen zwischen Wasser- und Parkbereichen herzustellen. An den gelichteten Uferrändern werden standortgerechte Stauden angepflanzt. Weitere Bäume werden für den Grabenausbau und die Grabenpflege sowie den Brückenbau gerodet. Auch für die Kampfmitteluntersuchungen müssen möglicherweise Bäume gefällt werden. Nicht zuletzt müssen Bäume für den Bau der Gartenschaubahn weichen: Der drei Kilometer lange Rundkurs wird vom Haupteingang der Gartenschau über deren südlichsten Punkt nahe der Kornweide führen. Mit drei Bahnhöfen in Wilhelmsburg Mitte, am Südpunkt und am Kuckucksteich soll es die Monorail insbesondere kleineren und älteren Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, auch weitere Distanzen zu überwinden. Darüber hinaus schützt sie besonders sensible Naturbereiche, indem sie den Besuchern zwar einen Einblick, aber keinen Zugang gewährt. Schließlich erhöht die Monorail die Attraktivität der Gartenschau und trägt somit zu ihrem wirtschaftlichen Erfolg bei: ein wichtiger Aspekt bei der Planung, muss sich die Durchführung der Gartenschau doch ausschließlich aus ihren Einnahmen refinanzieren.
Änderungen der Planungen im Bereich markanter Baumbestände
Die igs 2013 hat insbesondere in zwei Arealen mit markanten Baumbeständen die Planungen noch einmal intensiv geprüft, um Baumfällungen zu reduzieren oder möglichst zusammenhängende Baumbestände zu erhalten:
• Wilhelmsburg Mitte: Die igs 2013 hat sich dafür eingesetzt, dass in dem geplanten neuen Stadtzentrum „Wilhelmsburg Mitte“ keine massiven Eingriffe im Bereich des Sumpfwaldes erfolgen. Der Masterplan hatte dort aus städtebaulicher Sicht Sichtachsen vorgesehen, die in diesem sensiblen Naturraum Baumfällungen notwendig gemacht hätten. Nun wird dieser Bereich geschont und lediglich eine wichtige Ost/West-Verbindung vom Hauland Höhe Wasserwerk zum Kleingartenverein „Grüner Deich“ angelegt. Sie ist insbesondere für die Zeit nach der Gartenschau wichtig: Sobald die Wilhelmsburger Reichsstraße verlegt sein wird, stellt der Weg eine wichtige Verbindung zwischen den Stadtteilen Reiherstieg und Kirchdorf dar.
• Kanukanal durch das Gartenschaugelände: Für den Verlauf des Kanukanals wurden noch einmal verschiedene Varianten überprüft, um aus naturschutzfachlicher Sicht möglichst viele wertvolle Bäume und Baumgruppen zu erhalten. Es wurde die Variante ausgewählt, die statt einzelner Baumgruppen den Erhalt zusammenhängender Bestände ermöglicht.
Stand der Fällarbeiten
Mit dem Fällantrag 2010/2011 sind die großen Fällarbeiten der igs 2013 im Park der Gartenschau abgeschlossen. Im weiteren Gestaltungsprozess können zwar bis 2013 noch einige wenige Baumfällungen notwendig werden. Deren Zahl wird jedoch maximal im zweistelligen Bereich liegen. In der Summe wurden für Gartenschau und Parkgestaltung bis zum Jahr 2010 insgesamt 1.500 ersatzpflichtige Bäume gefällt, in dieser Fällsaison wurde nun die Fällung von 500 Bäumen beantragt, so dass sich die Gesamtsumme auf rund 2.000 Bäume belaufen wird.
Baumschnittmaßnahmen genehmigt
Bereits genehmigt hat das Bezirksamt Mitte alle Baumschnittmaßnahmen, die bis 2013 auf dem Gartenschaugelände anfallen. Dazu gehören Pflegemaßnahmen wie Kronen- und Formschnitt, Erziehungs- und Aufbauschnitt, Totholzbeseitigungen und Schnittmaßnahmen zur Verkehrssicherheit. Als erstes werden die Linden auf dem Friedhofsgelände St. Rafael an der Neuenfelder Straße zurückgeschnitten: Dabei handelt es sich um rund 35 alte, auf den Kopf gesetzte Linden. In Anlehnung an die norddeutsche Tradition werden die Äste jetzt einmal kräftig gestutzt, damit sich zur Ausstellungseröffnung im Frühjahr 2013 wieder prachtvolle Kronen entwickelt haben. Diese Maßnahme ist aus Gründen der Verkehrssicherheit erforderlich, da sich zwischen den Ästen in den Köpfen der Bäume zum Teil Faulstellen gebildet haben und ein Ausbrechen größerer Äste zum Haupteingang der igs 2013 nicht ausgeschlossen werden kann.
igs 2013 pflanzt die ersten 3.500 Bäume und Sträucher
Im Wilhelmsburger Osten, zwischen Stillhorner Weg, Stillhorner Hauptdeich und Westerdeich werden seit Mitte Oktober die ersten rund 3500 neuen Bäume und Sträucher zur Entwicklung eines artenreichen, gestuften Gehölzbestandes gepflanzt. Diese Pflanzungen sind der erste Schritt, Ersatzpflanzungen für die auf dem Gartenschaugelände gefällten Bäume vorzunehmen. Bereits im Frühjahr 2011 werden dann auf benachbarten Flächen weitere Pflanzungen vorgenommen. Insgesamt entstehen somit auf einer Fläche von insgesamt ca. 2,7 Hektar Gehölzflächen im engen Verbund mit Ersatzpflanzungen für andere Vorhaben. So soll ein Wald entstehen, der Biotope vernetzt und damit neue Lebensräume schafft.
Auf dem igs 2013-Gelände selbst werden darüber hinaus rund 900 neue Bäume gepflanzt
„Unser Ziel ist, dass nicht nur einzelne, gefällte Bäume ersetzt werden. Wir wollen mit den neuen Pflanzungen neue Lebensräume für Vögel, Kleintiere und Insekten schaffen“, betont Heiner Baumgarten, Geschäftsführer der igs 2013. Eine bislang intensiv landwirtschaftlich genutzte Fläche von rund einem Hektar wird neu mit heimischen und standortgerechten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Die Gehölzbestände mit Stieleichen, Eschen, Erlen und Silberweiden in der Baumschicht sowie Holunder, Weißdorn, Schlehe und verschiedenen Weiden können einen wertvollen Verbund zwischen dem lichten Auenwald am Heuckenlock und der Norderelbe herstellen. Insgesamt werden über 20 verschiedene, heimische Arten gepflanzt.
Christopher Graham Nicolls German Lounge: Loki Schmidt - press release from Hamburg
Für ihre öffentlichkeitswirksamen Verdienste um die Botanik wurde sie vielfach ausgezeichnet!
Quelle: Pressestelle des Hamburger Senats. Do 21.10.2010 14:46
Die Ehrenbürgerin der Freien und Hansestadt Hamburg Loki Schmidt ist in den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstag im Alter von 91 Jahren in ihrem Haus in Langenhorn verstorben.
Der Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Lutz Mohaupt: „Ich bin sehr traurig. Loki Schmidt habe ich als eine offenherzige, starke Frau kennen- und schätzen gelernt. Sie ist uns allen so sehr ans Herz gewachsen, dass wir sie unendlich vermissen werden. In dieser schweren Stunde gilt mein Mitgefühl Helmut Schmidt, der nun allein zurückbleibt. Ich wünsche ihm, dass ihm und seiner gesamten Familie in diesem Augenblick viel Kraft geschenkt wird.“
Hamburgs Erster Bürgermeister Christoph Ahlhaus: „Ich habe die Nachricht vom Tode unserer Ehrenbürgerin Loki Schmidt mit großer Trauer und Betroffenheit aufgenommen. Mit ihrem eindrucksvollen Wirken und ihrer Persönlichkeit hat sie die Menschen stets besonders beeindruckt: unaufgeregt, geradlinig, mit einem klaren Blick auf die Menschen und das Leben. So hat Loki Schmidt in unvergesslicher Weise den hanseatischen Charakter verkörpert.
Auch als Ehefrau von Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt hat sich Loki Schmidt große Verdienste um unser Land erworben.“
Geboren wurde Loki Schmidt als Hannelore Glaser am 3. März 1919 in Hammerbrook.
Schon zu Schulzeiten, ab 1929, war sie mit ihrem Mitschüler Helmut Schmidt befreundet, das Paar heiratete 1942.
Während ihr Ehemann zu einem der bedeutendsten europäischen Staatsmänner seit dem II. Weltkrieg aufstieg, entwickelte die studierte Pädagogin ein ausgeprägtes wissenschaftliches Interesse an Blumen, Kräutern, Gräsern und Bäumen.
1976 gründete sie das Kuratorium zum Schutz gefährdeter Pflanzen, das später in eine Stiftung überführt wurde. Seit 1980 kürte sie die Blume des Jahres.
Nach dem Ende der Kanzlerschaft ihres Ehemannes 1982 verstärkte sie ihren Einsatz für gefährdete Pflanzen noch und ließ sich in die Deputation der Behörde für Bezirksangelegenheiten, Naturschutz und Umweltgestaltung wählen. Sie unternahm internationale Forschungsreisen, publizierte wissenschaftliche Bücher, engagierte sich im Stiftungswesen. Ein in Mexiko gefundenes Ananasgewächs ist nach ihr benannt: Pitcairna Loki-Schmidtii nov.spec.
Für ihre herausragenden Verdienste um den Naturschutz hat der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg sie 1994 mit der Alfred-Töpfer-Medaille ausgezeichnet. 1999 verlieh der Senat ihr den Ehrentitel Professorin.
In Würdigung ihres beeindruckenden Lebenswerkes wurde sie 2009 Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt.
Die Bürgerschaft und der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg werden Loki Schmidt allzeit ein ehrendes Andenken bewahren.
Update > Hamburgs Erster Bürgermeister Christoph Ahlhaus wird sich am Rande der Ministerpräsidenten-konferenz in Magdeburg zum Tode von Hamburgs Ehrenbürgerin Loki Schmidt äußern.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Frohes Neues Jahr !
A Happy New Year !
Hamburg hat viel zu bieten - lasst uns alles geniesen ,was wir hier bekommen !
Hamburg has much to offer - let us enjoy all , that we are getting here !

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