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Markus Miller Nutzen Sie auch LinkedIn?
Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,
XING ist nach wie vor das führende Business-Netzwerk in Deutschland, allerdings holt der US-Konkurrent LinkedIn im deutschsprachigen Raum mittlerweile deutlich auf. Nach München hat LinkedIn in Berlin vor kurzem einen zweiten Standort eröffnet. Im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) hat LinkedIn bereits zu Jahresbeginn die Marke von 11 Millionen Mitgliedern überschritten.
Mich interessiert vor diesen aktuellen Rahmenbedingungen, ob Sie als XING-Mitglied auch bereits einen LinkedIn-Account haben?
Vielen Dank für Ihre Teilnahme an der Umfrage und viele Grüße
Markus Miller
Anonyme Abstimmung | 45 Stimmen
Torsten Lang Heike Riedel Jörg Lenau Markus Miller
+8 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Jörg Lenau
Das ist der wesentliche Aspekt, um den es sich hier dreht, Herr Lang. Inwiefern macht eine Päsenz bei XING überhaupt Sinn? Hierzu einmal meine Recherchen dazu:
Die Aktivitäten finden generell nur zu 'regulären Arbeitszeiten' statt. Darüber zeigt sich auch das Gro des Aktivitätenklientels.
Über meine Aktivitäten konnte ich feststellen, daß 'potentielle' Kontakte weitläufig einzig auf mein Portfolio zugreifen oder auch per PM mit mir in Kontakt treten, jedoch nur selten in Beiträgen, Kommentaren, etc. in Erscheinung treten, außer sie sind von ihnen selbst aufgebracht.
XING eignet sich einzig als Erstkontakt, dem ein persönlicher/konstuktiver Kontakt folgen muß, damit sich daraus weiteres gestaltet. Ansonsten wird daraus nichts.
Ihrer Servicedienstleistung entnehme ich, daß sie nicht ausschließlich im deutschen Sprachraum, vor allem jedoch nicht rein deutschsprachig tätig sind. Hierüber ergibt sich ein ganz anderes Verhältnis. Im Gegensatz zum inländlichen Geschäftsverkehr befindet sich der Internationale nach wie vor im Auf-/Ausbau, sodaß sich nicht nur über das Ausmaß, sondern bereits aus diesem Sachstand ein anderes Angebot-Nachfrageverhältnis 'unter Geschäftsleuten' ergibt.
Gravierend ist dem gegenüber jedoch auch eine äußerst negative deutsche Geschäftsmentalität, nämlich jeglichen Anderen darin als Konkurrenten zu erachten, auch wenn dieser völlig abseits des eigenen Geschäftswesen positioniert ist. Es ist nicht generell so, jedoch weitläufig derart anzutreffen. Daran ändert sich nichts, wenn man sich in einem ausländigen Portal/Ort in englischer Sprache trifft.
Julia Büttner Die berufliche Praxis von Einstellungsinterviews - entspricht sie dem aktuellen Forschungsstand?
Sie haben schon mal ein Vorstellungsgespräch oder Einstellungsinterviews (als Interviewer) geführt? Dann suchen wir genau Sie! Um die Frage zu beantworten, wie Einstellungsinterviews in der beruflichen Praxis gestaltet sind, führt die Universität Ulm derzeit eine kurze Online-Umfrage (ca. 20 Minuten) durch. Hierfür suchen wir noch möglichst viele StudienteilnehmerInnen und wir würden uns freuen, wenn Sie mitmachen.
Link zur Studie: https://ww2.unipark.de/uc/Abteilung/401f/
Vielen Dank!
Mira Christine Mühlenhof Haben Sie auch so eine Frau Rottenmeier oder so einen Herrn Pfeiffer in Ihrem Team?
Einer Ihrer Mitarbeiter, nennen wir ihn Herrn J., ist ein guter, leistungsfähiger und erfolgreicher Potentialträger. Allerdings ist er mit einer extremen Pingeligkeit ausgestattet, mit der er seinen Kollegen gehörig auf den Nerv geht. Niemand schafft es, die Ansprüche von Herrn J. zufrieden zu stellen.
Klar könnten Sie jetzt denken: „Guter Mitarbeiter, der hat zumindest hohe Ansprüche an seine Arbeit.“ Dieses Verhalten kann aber auch ausarten. Die Gefahr fürs Team und den Mitarbeiter besteht darin, dass Herr J. seine eigene Messlatte so hoch anlegt, dass weder er noch die anderen sie jemals erreichen können. Das frustriert und führt dazu, dass Herr J. unentspannt, starr und verbissen ist. Er mischt sich in jede Aufgabe ein, weiß alles besser und ist davon überzeugt, selbst alles viel optimaler und besser erledigen zu können. Vielleicht sogar als seine Führungskraft.
Er weiß stets vorher, wie etwas erledigt werden soll und findet am Ende auch noch die kleinsten Fehler. Seine Kollegen strengt das an und sie fühlen sich kontrolliert. Herr J. steht auch weder für Kreativität noch für Freude am Arbeitsplatz. Eine Konsequenz könnte sein: Die Kollegen wenden sich ab und schließen Herrn J. aus. Das macht noch mehr Druck im Team.
Soweit ein mögliches Szenario für das Arbeitsleben eines perfektionistischen Charakters/eines Perfektionisten. Wir haben es hier mit einem Archetypus zu tun, den wir aus vielen Geschichten kennen: Frau Rottenmeier aus „Heidi“ oder Herrn Pfeiffer aus der „Feuerzangenbowle“.
Perfektionistisch veranlagten Menschen können wir überall begegnen – und in bestimmten beruflichen Kontexten sogar gehäuft.
Die Maschine PERFEKTION
Um einen Perfektionisten zu verstehen, müssen wir die Wirkung seines unbewussten Antriebs betrachten. Dieses Muster, das in der Persönlichkeitslehre des Enneagramms als Muster EINS beschrieben wird, wird angetrieben von der intrinsischen Motivation (= innerer Antrieb) Perfektion. Der Mensch ist auf das Produkt seiner Maschine fixiert.
Wie wirkt diese Maschine auf Sie? Was können Sie aus ihr herauslesen? Wie könnte ein Mensch sein, der eine solche Maschine in sich trägt?
Einige Assoziationen zur Maschine Perfektion, wie diese auf Menschen wirkt:
Diese Maschine:
- wirkt unzufrieden, nörgelig, miesepetrig, verbissen, grummelig
- ist starr und eckig
Weitere Assoziationen:
- an Regeln, Prozesse und Standards halten, viele Kommastellen sind wichtig
- Bürokraten, Technokraten, Erbsenzähler, Klugscheißer
- fleißig, zuverlässig, gutes Grundgerüst
- erwartet von seinem Umfeld ebenfalls Perfektion: „Ich kann das noch besser“
- Mangel an Leichtigkeit, Fröhlichkeit, Gelassenheit und Spaß
- grau, langweilig
- getrieben, übergenau, kommt nicht hinterher
- skeptisch, ungeduldig, pessimistisch
- Auf den Uhren ist es zehn nach acht. Hat sie was verpasst?
- hoher Anspruch, bemüht, kritisch, wach
Menschen mit diesem Muster sind zuverlässig, streng und durch und durch perfektionistisch eingestellt. Mit einem Auge sind sie den ganzen Tag bei der Uhr: Sie sind stets „in time“, erwarten von sich und anderen, dass alles sofort erledigt werden muss. Ihre (eigentlich unerreichbare) Messlatte liegt bei 150 Prozent – mit Luft nach oben. Nicht nur das Ergebnis an sich sollte perfekt sein, es geht auch darum, stetig besser zu werden, Prozesse und sich selbst zu optimieren.
Dieses Verhalten wird nicht nur am Arbeitsplatz sichtbar: Perfektionisten fällt immer und überall ins Auge, was nicht perfekt ist. Jede Situation, jeder Mensch, jeder Raum wird kritisch unter die Lupe genommen, jeder Makel wird gefunden und im Idealfall sofort eliminiert: Sei es die Staubschicht auf dem Konferenztisch oder die Küchenuhr, die mal wieder nachgeht. Nichts entgeht dem wachsamen Blick eines Perfektionisten: Das schlecht gebügelte Hemd des Kollegen erntet ein Nasenrümpfen, die ungeputzten Fenster der Schwägerin ebenfalls.
Perfektionisten verleihen ihrer Missbilligung nicht selten deutlichen Ausdruck. In Gesprächen und im direkten Kontakt hat man es häufig mit Belehrungen, moralischen Ansprüchen, Kontrolle und dem Prinzip des „Recht haben wollen“ zu tun. Das ist – kurz und knapp gesagt – anstrengend.
Kommen wir zurück auf Herrn J. Wie können Sie ihm erklären, dass die Kollegen unter seiner Pingeligkeit und seinem hohen Anspruch leiden und sich kontrolliert fühlen? Keine leichte Aufgabe, denn Sie müssen davon ausgehen, dass Herr J. sich selbst in diesem Punkt selten bis gar nicht hinterfragt hat. Er weiß nicht, dass dieses Muster in ihm aktiv ist. Für ihn ist seine innere Welt zumeist in Ordnung. Selbst wenn es manchmal kurz in ihm aufblitzen mag, dass vielleicht irgendetwas nicht ganz rund läuft (zum Beispiel weil die Kollegen so gereizt auf ihn reagieren), kann dies dem eigenen Verhalten nicht direkt zugeordnet werden.
So können Sie sich als Chef die Frage stellen: Wie gehe ich auf einen Menschen zu, bei dem ich das Gefühl habe, er ist mit dem Muster Perfektion unterwegs, er macht sich und anderen damit das Leben schwer, hat aber keine Ahnung davon? Genau hier erinnern wir uns wieder an den blinden Fleck: Sein Muster ist Herrn J. nicht bewusst. Deswegen erfordert es Fingerspitzengefühl, an diesen Menschen heranzutreten.
Und da die Beschreibung dieses "Fingerspitzengefühls" hier den Rahmen/Platz sprengen würde, komme ich gerne in meinem Nachfolgebeitrag darauf zurück.
Oder Sie erfahren die Auflösung in meinen Seminaren und in meinem gerade erschienenen Buch, in dem ich nicht nur den Umgang mit Perfektionisten beschrieben habe.
Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Erfolg in der Zusammenarbeit mit Frau Rottenmeier oder Herrn Pfeiffer (mit drei "f" natürlich....) :-))
Herzliche Grüße
Mira Christine Mühlenhof
Patrizia Becker Steuern Sie Ihre Erfolgsquote - bevor es ein anderer tut.
Liebe Gruppenmitglieder,
Sie sind der Meinung, dass es mehr bringt, eine Stunde lang "die Axt zu schärfen", als mit gestriger Qualität drauf los zu arbeiten?
Dann ist dieser Intensiv - Workshop für Sie.
An einem Tag erfahren Sie, wie Sie
- die Preis - Sensibilität Ihrer Kunden senken,
- vor Ihrem Mitbewerber im finanz - starken Marktsegment überzeugen und
- Kostenfallen durch unnötig schwierige Situationen vermeiden.
Die Themen lauten:
- Strategien für eine authentische Positionierung
- Erfolgreiche Selbststeuerung
- Kommunikations - Strategien
- der Umgang mit Blendern und Manipulatoren
Nur noch wenige Plätze stehen zur Verfügung.
Ich würde mich freuen, Sie persönlich zu begrüßen!
Ihnen wünsche ich eine erfolgreiche Woche.
Patrizia Becker

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Über die Gruppe "GEOPOLITICAL.BIZ - XING Ambassador Community"

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