„Internationales Jahr des Lichts und der lichtbasierten Technologien“, als solches hat die UN-Generalversammlung am 20. Dezember 2013 das Jahr 2015 ausgerufen. Ziel ist es, dass die Bedeutung von Licht als zentraler Bestandteil von Wissenschaft und Kultur ins Gedächtnis gerufen wird. Denn „wissenschaftliche Erkenntnisse über das Licht erlauben ein besseres Verständnis des Kosmos, führen zu besseren Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin und zu neuen Kommunikationsmitteln.“
Daraus resultiert auch eine höhere Bedeutung für Weiterbildungsmöglichkeiten auf den verschiedenen Gebieten der lichtbasierten Wissenschaften, zu denen z. B. auch die Elektrotechnik mit ihren vielen Vertiefungsrichtungen zählt. Schon Michael Faraday, ein britischer Physiker, identifizierte im Jahr 1845 Licht als eine Erscheinungsform, die etwas mit (Elektro-)Magnetismus zu tun haben muss. Einige Jahre später gelang dem schottischen Physiker James Clerk Maxwell die theoretische Herleitung zur Beschreibung von Licht als elektromagnetische Welle. Mit jenen Aspekten der Elektrizität, also der Wandlung von elektrischer Energie in transportfähige Energiearten aber auch der Umwandlung in mechanische Arbeit, Wärme, Schall oder eben optische Strahlung, beschäftigt sich die Elektrotechnik. Verschiedene Forschungsbereiche der Elektrotechnik wie z. B. die Photonik oder Optoelektronik spielen eine herausragende Rolle, denn sie ermöglichen eine globale Kommunikation, verbessern medizinische Methoden durch den Einsatz von Laserstrahlung oder machen unsere Umwelt im Rahmen der Energiewende durch Photovoltaikanlagen ein wenig „grüner“. Aber auch im Bereich der Beleuchtung sorgen energieeffiziente Halbleiterdioden (LEDs) für eine geringere Schadstoffbelastung der Umwelt. Bildschirme auf der Basis von organischen LEDs (OLED) für Handys oder Flatscreens bieten zurzeit die bestmögliche Brillianz und Farbwiedergabe bei maximalem Kontrast und gleichzeitig minimalem Energieverbrauch.
Der Online-Master EIT der Universität Duisburg-Essen bietet Interessenten die Möglichkeit, sich fernstudierend neben dem Beruf, in vier Vertiefungsrichtungen weiterzubilden. Die Studierenden können zwischen Automatisierungstechnik, Digitalen Kommunikationssystemen, Hochfrequenzsystemen und Intelligenten Energienetzen als Vertiefungsrichtung ihres Masterstudiums wählen. In den verschiedenen Curricula kommen auch die optischen Technologien nicht zu kurz: Lasertechnik, Optische Netze, Optische Signalverarbeitung sind nur einige Beispiele mit direktem Bezug zum Jahr des Lichtes. Allgemein lässt sich feststellen, dass die Inhalte dieses universitären Master-Fernstudiengangs die Absolventinnen und Absolventen letztlich dazu befähigen, wissenschaftliche Methoden auf dem jeweiligen, von der Vertiefungsrichtung abhängigen Gebiet auch für besonders anspruchsvolle und komplexe Aufgaben anzuwenden, zu analysieren und weiterzuentwickeln. Neben Tätigkeiten im Bereich F&E oder Projektabwicklung kommt auch eine Promotionskarriere nach Abschluss in Frage.
In Zeiten von Smart Home, Big Data, E-Mobility, Energiewende und Industrie 4.0 sind fundierte elektrotechnische und informationstechnische Kenntnisse relevanter denn je. Mit modernen Hilfsmitteln im Master-Fernstudiengang flexibel neben dem Beruf studieren – dies lässt zukünftige Absolventen schon während ihres Studiums am technischen sowie wissenschaftlichen Fortschritt teilhaben, um im Anschluss erfolgreich die Zukunft mitgestalten zu können.
Mehr Informationen zum Jahr des Lichts unter http://www.jahr-des-lichts.de
Mehr zum Online-Master EIT unter http://www.online-master-eit.de