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Optische Technologien

Diese Gruppe widmet sich allen aktuellen Themen aus den Bereichen Optik und Photonik. Neue Mitglieder sind uns hier jederzeit willkommen.

Rama Ranjith Global AFM Probe Markt nach Hersteller, Länder, Typ und Anwendung, Prognose bis 2022
Der Bericht "Global AFM Probe Market nach Hersteller, Länder, Typ und Anwendung, Prognose bis 2022", veröffentlicht von Market Intel Reports, stellt fest, dass Atomic-Force-Mikroskopie (AFM) oder Scanning-Force-Mikroskopie (SFM) eine Art von Rastersondenmikroskopie ( SPM), mit nachgewiesener Auflösung in der Größenordnung von Bruchteilen eines Nanometers, mehr als 1000 mal besser als die optische Beugungsgrenze.
Dieser Bericht konzentriert sich auf die AFM Probe im globalen Markt, vor allem in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik, Südamerika, Mittlerer Osten und Afrika. Dieser Bericht kategorisiert den Markt auf der Grundlage von Herstellern, Regionen, Art und Anwendung.
Marktsegment nach Hersteller, dieser Bericht umfasst
NanoWorld AG
Bruker
NT-MDT
Asylforschung (Oxford Instruments)
Olymp
Erweiterte Diamond Technologies
AppNano
Team Nanotec GmbH
NaugaNeedles
SmartTip
Marktsegment nach Regionen, regionale Analyse umfasst
Nordamerika (USA, Kanada und Mexiko)
Europa (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und Italien)
Asien-Pazifik (China, Japan, Korea, Indien und Südostasien)
Südamerika (Brasilien, Argentinien, Kolumbien usw.)
Mittlerer Osten und Afrika (Saudi-Arabien, VAE, Ägypten, Nigeria und Südafrika)
Marktsegment nach Typ, deckt
Silizium-AFM-Sonden
Siliziumnitrid-AFM-Sonden
Diamant-AFM-Sonden
Andere
Marktsegment nach Anwendungen, kann unterteilt werden in
Biowissenschaften und Biologie
Materialien
Halbleiter und Elektronik
Andere
Holen Sie sich Probe Broschüre des Berichts, für weitere Informationen @
http://www.marketintelreports.com/pdfdownload.php?id=gir2371
Christian Reinboth Virtuelle Lernumgebung für POF-Übertragungsversuche
Im Instituts-Blog der HarzOptics GmbH (Link zum Artikel siehe weiter unten) habe ich einmal ein paar Screenshots aus einer virtuellen 3D-Lernumgebung eingestellt, die wir bei HarzOptics bzw. an der Hochschule Harz gemeinsam mit dem Fraunhofer IFF in Magdeburg entwickelt haben. Die Lernumgebung bildet einen Laborraum an unserer Hochschule mit dem von HarzOptics entwickelten POF-WDM-Lehrsystem OPTOTEACH ab und gestattet die Durchführung einer Vielzahl klassischer Versuche aus der optischen Nachrichtentechnik. Wer Interesse daran hat, die Lernumgebung einmal selbst zu testen, kann gerne eine DVD von mir zugeschickt bekommen.
Ulrich Fischer-Hirchert optische Polymerfasern, Diskussionsforum zu neuen Anwendungsmöglichkeiten
Sehr geehrte Forumsmitglieder optische Technologien,
wie Sie wissen, arbeiten wir in der Harzregion intensiv an der Nutzung der Übertragungsmöglichkeiten der optischen Polymerfasertechnik. Die Polymerfasertechnik für optische Datenübertragung hat sich in den letzten fünf Jahren sehr dynamisch entwickelt. Beginnend mit einfachen Übertragungsmöglichkeiten für den Consumerbereich wie der digitalen Links zwischen DVD-Player und Vorverstärker im Heim-Multimediabereich (TOSLINK-System ) mit Datenraten von einigen Mbit/s hat sich die Technologie inzwischen im Automotive-Bereich etabliert. Hier arbeitet man im sichtbaren Wellenlängenbereich mit POF, da in dieser Anwendungsebene die Bauteile möglichst kostengünstig für den Endanwender hergestellt werden müssen. Besondere Bedeutung erhalten mobile Multimedia-Anwendungen im Automotive-Bereich. Neben der höheren Datenrate und der damit verbesserten Integration multimedialer Anwendungen in Bussen oder Automobilen werden zudem erhebliche Gewichtsreduzierungen des Kabelbaums realisiert.
Aus diesen Gründen findet die optische Datenübertragung zunehmend im Nahbereich Anwendung, wie z.B. in der Büro- und Haus-Kommunikation, bei Produktionseinrichtungen, in der Medizintechnik oder in Bus-Systemen für Autos, Züge und Flugzeuge.
Der hier vorgeschlagenen Diskussionsbereich ist auf POF ausgerichtet, welche aus PMMA gefertigt werden, einen Kerndurchmesser von 0,98mm aufweisen und ein Bandbreiten-Längenprodukt von 50MHz auf 100m haben. Dieser Typus ist der am preiswertesten herzustellende und wird daher in 95% aller kommerziellen Anwendungen verwendet. Der Brechungsindex ist über den gesamten Kernquerschnitt konstant (SI-POF). Mit anderen Fasertypen, beispielsweise Gradientenindexfasern (GI) oder Mehrstufenindexfasern (MSI), können deutlich höhere Bandbreiten (zzt. 2,3GHz/100m) im Labor erzielt werden, die aber im Segment des Consumermarktes keine Rolle spielen. Die Vorteile der Standard-SI-POF liegen in der weiten Verfügbarkeit, des sehr geringen Preises, des günstigen Dämpfungsverhaltens und einer sehr hohen Numerischen Apertur, die eine einfache und effektive Lichtein- und -auskopplung ermöglicht.
Gerne würde ich ihre Fachmeinung zu diesem Themenbereich der möglichen Zukunftsaussichten der Polymerfaserübertragung, aber auch Ideen und kritische Anmerkungen zur Belecuhtungstechnik hören und damit dem Forum eine breite Diskussionsgrundlage bieten.
Ich würde mich sehr freuen, IHre Meinung zu dem Themengebiet zu hören
herzliche Grüße aus dem Harz
Ihr Prof. Fischer-Hirchert
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Paul Huber
Sehr geehrte Herren,
meiner Ansicht nach ist die normale POF zu langsam, um bei hohen Bandbreiten und Strecken von mehr als 10 m eine echte Alternative zum Kabel zu werden. Dazu ist Bandbreiten-Längenprodukt von 50MHz auf 100m einfach zu niedrig. Über kurze Strecken nehme ich leichter eine Koax- oder verdrillte Zweidrahtleitung und spare mir die optische Umsetzung.
Für niedrige Bandbreiten gibts meiner Ansicht nach relativ wenig vernünftige Gründe, eine Faser einzusetzen. Ausnahmen sind Lösungen für Masse oder EMV-Probleme. Aber für längere Strecken ist die optische Dämpfung der POF ebenfalls zu groß.
Weitere Ausnahmen könnten medizinische Anwendungen sein, bei denen irgendwelche batteriebetriebenen Geräte elektrisch entkoppelt werden müssen, um Fehlerströme auf den Körper des Patienten zu vermeiden. Z.B. bei der Übertragung von Vitaldaten auf einen PC oder Krankenhaus internes Datennetzwerk.
Aber diesen Bereich werden auch weiterhin sicherlich Bluetooth oder andere Wireless -Lösungen dominieren. Schon allein aus dem Grund, dass eine Kabelverbindung ganz entfällt und damit auch nicht saubergehalten werden muß. Vor allem kann sich der Patient bei der Übertragung der Daten frei im Zimmer bewegen.
Die Beschränkung der Einsatzmöglichkeiten der POF werden wegfallen, wenn sich irgenwann die Kunststoff-Gradientenindexfasern durchsetzen oder wenn jemand auf die Idee kommt, WDMA bei den optischen Fasern einzusetzen.
Mögliche neue Einsatzgebiete der POF könnten möglicherweise in der Sensorik liegen. Z.B. Dehnungsmessungen im Mauerwerk von Fundamenten, Türmen oder Brücken, Vibrationsmesungen in Windkraftwerken oder ähnlichem. Der Vorteil der POF wären niedrige Materialkosten, ein einfache Verarbeitung auf der Baustelle und niedrige Wartungskosten. Es sei denn der Kunststoff vergilbt mit der Zeit oder wird spröde.....
Mit freundlichen Grüßen aus Neu-Ulm
Paul Huber