Probleme beim Einloggen

Schweissen, verwandte Verfahren und alternative Fügetechniken

Eine Fachgruppe zu den Themen der „Füge-, Trenn- und Beschichtungstechnik“

Autogenschweißen
Stephan Kallee Spiegelschweißen
Ich habe mir gerade folgenden Video zum Thema Spiegelschweißen mit Gas und WIG angeschaut, bei dem ein Spiegel zur Beobachtung des Schweißbads bei schlechter Zugänglichkeit eingesetzt wird:
Wenn ich an das Kunststoff-Spiegelschweißen denke, bei dem der Spiegel die polierte Heizplatte zum Erwärmen des Rohres darstellt, wundere ich mich, dass die Terminologie "Spiegelschweißen" für solch unterschiedliche Spiegel verwendet wird.
Oder gibt es nach DIN genauere Definitionen des umgangssprachlich oft gehörten Spiegelschweiß-Varianten?
Ein weiterer Kommentar
Letzter Kommentar:
Ursula Büch Autogenschweißen (Grundlagen)
Autogenschweißen = Gasschmelzschweißen
Das Gasschmelzschweißen nach DIN ISO 857-1 (Kurzzeichen G), auch Gasschweißen oder Autogenschweißen genannt, wird mit Hilfe einer Flamme eines Acetylen-Sauerstoffgemisches betrieben. Die Temperatur der Flamme beträgt dabei etwa 3150 °C und erwärmt die Werkstoffflanken bis sie schmelzflüssig werden und ineinander fließen. Ist eine Fuge zu füllen oder eine Schweißraupe auszubilden, so ist ein Schweißdraht als Zusatzwerkstoff zu verwenden. Die Gasflamme schirmt das Schweißbad gegenüber der umgebenden Atmosphäre gut ab, daher eignet sich das Gasschmelzverfahren sowohl für Schweißarbeiten im Werk als auch auf der Baustelle. Durch den großen Wärmeeinflussbereich wird ein hoher Verzug am Werkstück hervorgerufen. Das relativ langsame Verfahren eignet sich zum Schweißen dünner Bleche und einiger NE-Metalle sowie Reparatur- und Auftragsschweißung. Besonders im Heizungs-, Installations- und Rohrleitungsbau ist dieses Verfahren verbreitet.