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Klaus Medicus Evolution
In unserer Welt, in der Konzepte und Konstrukte für Alles aufgebaut werden, es als normal angesehen wird, Diagnosen zu stellen und Boten umzubringen bzw. Hinweisschilder „abzumontieren“, steht Medicus Evolution für die Wahrnehmung im permanenten "Jetzt". Sobald wir in die Lage kommen, alle inneren Einschränkungen, zu denen uns Boten führen, zu erkennen und sie direkt und unmittelbar in Befähigungen umzuwandeln, dürfen wir uns erlauben, in unsere eigene SELBSTERMÄCHTIGUNG kommen. Menschen auf dem Weg zu dieser Selbstermächtigung und in die Verbindung zu Ihrer wirklichen, persönlichen Größe zu begleiten, ist die Mission von Medicus Evolution. PSYCH-K® spielt dabei eine zentrale Rolle in der Umsetzung.
Basierend auf Bruce Lipton’s Konzept "der intelligenten Zellen", gehen wir von unserer individuellen Wirklichkeit aus. Sie ist gesteuert durch unsere inneren Überzeugungs- („Belief“) - Strukturen. Auf der ständigen "Bühne unseres täglichen Lebens" erscheinen Personen, Gedanken, Ereignisse oder Informationen als "Einladungen" uns für Wachstum oder Schutz zu entscheiden. Nur der Punkt dieser Entscheidung läuft bisher in unserer Kultur unbewusst aufgrund der Voreinstellungen in unserem Belief-System. Und in jedem Moment in dem wir mit "Achtsamkeit" auf diese unbewusst ablaufende Entscheidung fokussieren, bekommen wir alle Informationen zur eigenen Belief-Struktur. Wenn unsere innere biochemische Wirklichkeit auf "Schutzfunktion" schaltet, liegen in diesem Moment alle Informationen vor, die es zur Lösung braucht, sofern wir in dem Moment in ein inneres Wachstumsprogramm kommen wollen. Mit den Belief-Strukturen, die unser Verhalten steuern, erschaffen wir uns in jedem Moment genau den Erfolg, der unseren Belief-Strukturen entspricht. Die Konsequenz daraus ist, dass wir in jedem Moment genau die Informationen bekommen, um auch unsere Belief-Struktur zu verändern. Dazu braucht es lediglich "Achtsamkeit im Augenblick" und eine geeignete Methodik der Transformation in Befähigungen. Am kontraproduktivsten sind Fragen nach dem "Warum", nach Ursachen und "Diagnosen".
Damit sehen wir in der Arbeit von Bruce auch den Beginn eines neuen Paradigmas, jenseits eines therapeutischen Weltbildes. Aus dieser Sicht erscheinen Themen, wie unser Gesundheitssystem, unser Finanzsystem, die Finazkrise etc. schlicht als Einladungen aus unserer Mitte in eine innere Schutzwirklichkeit zu gehen. Diese kann äußerlich auch nach "wir müssen kämpfen" aussehen. All diese Systeme werden so lange bestehen, so lange es genug Menschen gibt, die es für die Bestätigung ihrer inneren Belief-Strukturen brauchen, diese Einladungen anzunehmen.
Wir alle leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Veränderung, wenn wir in unseren Belief-Systemen beginnen, aus diesen Einladungen zu inneren Schutzfunktionen, innere Wachstumsprozesse zu gestalten. Es freut uns, dass wir diesen Ansatz auch auf dem BleepKongress in Berlin im Oktober vorstellen konnten.
Klaus Medicus Unser täglich Adrenalin und der große schwarze Hund
Ich möchte Sie einladen, zum Thema Wahrnehmung mit auf eine kleine Reise zu gehen. Nehmen wir folgende Situation an:
Es kommt ein großer schwarzer, aggressiv aussehender Hund auf mich zugelaufen!
Wenn 100 Menschen genau den gleichen Hund sehen, werden wir völlig verschiedene Reaktionsmuster genau im Moment des „Er-kennens“ erleben können: Von Panik, vielleicht sogar plötzlichen Herztod, leichtem Erschrecken, bloßem Registrieren „ah ha, ein Hund“, vielleicht zu totaler Freude über den Hund. „Er-kennen“ wir den Hund oder „er-kennen“ wir eigentlich unser Steuerungsmuster? Erleiden wir den Herztod wegen dem Hund, oder wegen unserer Steuerungsmuster? Worauf bezieht sich meine „Wahr-nehmung“?
Aber nehmen wir einfach die Variante „ich empfinde Angst!“ einmal heraus: In diesem Fall, werden alle bisherigen elektrischen und biochemischen Regulationsmechanismen meines Körpers automatisch – ohne Nachdenken! – dank einer sofortigen Adrenalinausschüttung auf „Stand by“ gestellt. Mein inneres Regulationssystem, ausgehend vom Gehirn und den Nebennierenrinden „reagieren“. Schlagartig geht es in meinem Zellsystem nicht mehr darum z.B. die Ausscheidung von Giftstoffen zu fördern, sondern – ganz im Gegenteil – mein Körper produziert jetzt sogar mehr Cortisol, was gleichzeitig dafür sorgt, dass die Giftstoffe im Körper bleiben. Denn wenn die Information „Gefahr droht“ ankommt, kümmert sich mein Zellsystem, „mein Körper“ nicht mehr um all die Dinge, die vorher wichtig waren, wie z.B. Bakterien auszuscheiden oder einen Hautausschlag zu „heilen“. Es geht nur noch ums Überleben. Es ist eine tolle Fähigkeit meines Körpers so auf Gefahr zu reagieren. Die Betonung liegt „auf Gefahr“!
Und jetzt nehmen wir an, ich lebe in einer Welt, in der 95% meiner Zeit solche Hunde auf mich zulaufen. Oder zumindest mein Wahrnehmungssystem so funktioniert, dass es in allem „solche Hunde“ registriert. Denn ob es wirklich ein gefährlicher Hund ist, ob wirklich Gefahr droht, spielt für mein inneres Regulationssystem überhaupt keine Rolle. In Allem die Information „Gefahr droht“ zu erhalten, reicht völlig aus. Es fühlt sich ja auch erst einmal kraftvoll an, wenn die Adrenalinausschüttung kommt. Ohne Adrenalin erscheint manches erst mal nur als langweilige „Leere“. Und es haben sich schon ganze Heilslehren – nicht nur aus dem Bereich NLP - darum entwickelt, die mit dem „Tschakka“ Schlachtruf den Äther beseelen. Ganze Wirtschaftzweige sind rund um Bungee Jumping, 8fach Looping und ähnlichem entstanden, um Menschen, die sich ohne den „Adrenalin-Kick“ nicht wahrnehmen, ein „sich spüren“ zu ermöglichen.
Was wir gerade Wirtschaftskrise nennen, ist nichts anderes, als zu sehen, dass aus dem Schutzmodus, dem „Adrenalin- Modus“ der Menschen heraus kein nachhaltiges Wirtschaften möglich ist. Raubbau an uns selbst mit „Tschakka“ und NLP perfektioniert bis zum Umfallen. In Lichtgeschwindigkeit höchst effektiv, in den Massen „Burnout“. Der Autohersteller „Opel“ beispielsweise hat vor Kurzem ein Modell mit „Adrenalin pur“ beworben. Scheinbar hat sich das Management von GM ständig in diesem Modus befunden, dem bekannten Ende der Prozesskette – auch Insolvenz genannt - nach zu schließen.
Doch wieder zu unserem großen schwarzen Hund und unserer Dauerreaktion „Gefahr droht“ zurück: Wir sind lösungsorientiert gewohnt, am Ende der Prozesskette, dem Symptom eben, das Problem, z.B. den Hautausschlag zu „lösen“. Geht der Ausschlag tatsächlich weg, ist der Patient glücklich „geheilt“ zu sein, der „Heiler“ glücklich „geholfen“ zu haben. „Heile Welt“ eben – alle „Programmierungen“ haben Erfolg. Es befriedigt ja so ungemein anderen zu helfen. Und ob es Hautausschlag, Finanzthemen, Selbstwert oder schale Beziehungen sind, spielt in der Betrachtung keine Rolle. Gemeinsam ist jeweils, dass am Ende die Prozesskette, die Botschaft „Gefahr droht“ steht. Völlig unverändert. Entweder kommt der Hautausschlag wieder oder diesmal vielleicht Kopfweh, oder vielleicht Krebs, was hätten Sie denn gerne? Denn solange wir Symptome, egal ob im Bereich unserer Gesundheit, unserer Finanzen, unseres beruflichen Erfolgs, unseres Selbstwerts, unserer inneren Stärke etc. als Probleme behandeln, können wir wunderbar an Lösungen arbeiten und Symptome verschieben. Doch etwas als Problem zu benennen, ist schlicht eine Bewertung in unserem Gehirn. Erstmal ist es nur ein Phänomen; und gleichzeitig ein Bote, der uns die Möglichkeit gibt, zu erkennen, welche einschränkenden Überzeugungen mein inneres System steuern. Jede Einschränkung steht nach dem Gesetz der Polarität genau für das gleichzeitig vorhandene Potential zur Befähigung. Sobald wir beginnen den Boten zuzuhören und jede wahrgenommene Einschränkung in die entsprechenden Befähigungen zu verwandeln, dürfen wundervolle Ereignisse als „Nebenwirkung“ einfach entstehen. Aus dem Modus unserer inneren Stärke heraus.
Jedoch bricht dabei so ganz nebenbei die „heile Welt“ von „Heiler“ und „Geheiltem“ zusammen. Es gibt niemanden mehr, der heilt. „Heil Sein“ ist in dieser Welt der natürlichste Zustand. In dem Moment, in dem ich bereit und in der Lage bin, in mir und anderen das Potential für diesen Zustand zu erkennen, erscheint der Gedanke anderen „helfen“ zu wollen, als schlichtweg eng in der eigenen Wahrnehmung. Ich bin nicht in der Lage den Potentialzustand der Vollständigkeit, Größe und Stärke in mir und meinem Gegenüber zu erkennen. Doch die Prozesskette unserer Wahrnehmung beginnt bei all den großen, schwarzen Hunden, die unseren Alltag vermeintlich steuern. Einfach zu erkennen: der Schlüssel zur Freiheit liegt in jedem von uns. Wir können entscheiden, ob wir unseren Alltag als Himmel oder Hölle wahrnehmen.
Klaus Medicus
Klaus Medicus Bleep
…meint einfach Ble-e-e-e-e-e-p-p-p-p. Oder anderes ausgedrückt: der Film geht der Frage nach, was die Erkenntnisse der Quantenphysik für unser Leben bedeuten. Wir bestehen in jedem Moment, in jedem Partikel aus unseren Quanten und leben deren Wirklichkeit. Wir sind – auch - einfach eine riesige Summe von Quanten! Und auf dieser Ebene gibt es keine Ursache und Wirkung. Es geht um den Beobachter und das „Beobachtete“.
„Wir erschaffen uns unsere Wirklichkeit“, formulierte als Erster der Physiker Fred Alan Wolf („Dr. Quantum“) vor 40 Jahren. Dies wurde dann in der Psycho-Szene gleich aufgegriffen und in das alte Weltverständnis der Newton’schen Physik übertragen: Erschaffe Dir Deinen Porsche! Oder wenigstens „wünsch Dir Deinen Parkplatz“, oder „“richtig manifestieren“ lernen und ähnlich Schlagworte kamen auf. Doch was meint dies denn auf der Ebene unserer Quanten?
Wir (mit-) erschaffen uns ja schon immer unsere Realität, Moment für Moment; nur sind wir nicht gewohnt, richtig hinzuschauen, was wir da eigentlich Grandioses machen! Sobald wir beginnen zwischen Bewertung und dem, was wir wirklich wahrnehmen, präzise zu unterscheiden, liegen alle Informationen zu unseren Programmierungen wie auf dem Silbertablett wohlgeordnet vor uns. Im Beobachter SEIN, was wirklich ist, und das Bewertungskarussell im Kopf auf Standby stellen.
Das Bewertungskarussell sind die endlosen Geschichten, die wir für die Wirklichkeit halten. Die Geschichten, wer wir sind, wer schuld ist, was los ist etc. Zu erkennen, dass diese Geschichten einfach die präzisen Wegweiser sind in unsere eigene Steuerungsebene. Wir unsere Steuerung nicht dem Autopilot überlassen. Sobald wir die Sprache der Wegweiser verstehen, brauchen wir nur noch ein einfaches Handwerkzeug, um in unserer Steuerungsebene auftauchende Einschränkungen in Befähigungen zu transformieren. Beobachter sein und aus der Ruhe und Kraft des Augenblicks die eigene Realität Moment für Moment mit zu erschaffen. Und sobald auf unserer Steuerungsebene unsere Überzeugungen auf „Befähigung“ stehen, entfaltet sich die äußere Realität entsprechend. Und falls nicht: "ist ja spannend!".
Beobachter sein. Wahrnehmen was ist. Hinweisschild lesen. Einschränkenden „Belief“ in die Befähigung bringen und beobachten, was ist. Und je mehr dies zur Gewohnheit wird, wird hirnphysiologisch die Wahrnehmung von „Einschränkungen“ plötzlich ganz anders bewertet. Eine neue Realität entsteht, mitten aus uns selbst heraus.
Immer wieder zur Erinnerung: Wir können kein Problem wahrnehmen, keine Krise, keine Krankheit… Sobald wir unsauber einfach Bewertung und Wahrnehmung vermixen, sind wir in der alten lösungsorientierten "Problemlöser-Welt" angekommen. "Rücke zurück auf Start", könnte man dann auch sagen. Es gibt kein Problem - jenseits einer Bewertung. In jedem Moment entsteht neu die Geschichte, die wir gewohnt sind, sie für die Wirklichkeit zu halten. Lösungen oder „Heilung“ sind einfach die Nebenwirkung, sobald wir uns auf die Reise einlassen unsere mentale und emotionale „Wirklichkeit“ als präzise Hinweise zu unseren Überzeugungen zu erkennen.
Der Bleep Kongress Ende Oktober 2009 in Berlin bot eine gute Gelegenheit sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen. Gleichzeitig hat er aber auch gezeigt, wie sehr wir noch kulturell auf der alten Ebene der Newton’schen Lösungsorientierung, „manifestiere Dir Deinen Parkplatz“, „wünsch Dir was“ und „ich heile Dich“ Welt bewegen. In unserem nächsten Newsletter mehr darüber, insbesondere auch über neueste Erkenntnisse der Hirnphysiologie von Joe Dispenza.
Klaus Medicus

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