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Gesellschaft für Systems Engineering (GfSE)

Wir sind das German Chapter of INCOSE und damit die offizielle Vertretung der weltgrößten SE-Organisation im deutschsprachigen Raum.

Nur für XING Mitglieder sichtbar Eigene ISO für kleine und mittlere Unternehmen
Aus der INCOSE Arbeitsgruppe für VSME (Very small and medium enterprises) aus dem kommerziellen Sektor der INCOSE Arbeitsgruppe ist ein weiterer Erfolg zu melden. Unter Führung des französischem Chapter und mit Hilfe der GfSE und USA sind die Ergebnisse der Arbeiten an die ISO herangetragen worden. Auf Basis der ISO 29110 (Guidelines for VSE / Software) soll nun diese um den Bereich Systems Engineering erweitert werden. Diese ist in einer Abstimmung bei der ISO positiv beschieden worden.
Die Initiative der INCOSE Arbeitsgruppe beruht auf einer internationalen Umfrage zum Thema SE bei VSMEs.
Brauchen wir einen eigenen Standard für Kleinstbetriebe? Wie ist die allgemeine Meinung?
Tim Weilkiens
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Michael Jastram
Auch wenn die Diskussion schon über 2 Jahre alt ist, hier eine Einführung zu 29110: http://se-trends.de/standardkonforme-entwicklung-mit-iso-29110-auch-fuer-die-kleinen/
Ich werde auch auf der ReConf 2016 zusammen mit Dr. Andrea Herrmann einen Vortrag halten (Details im Blog).
Nur für XING Mitglieder sichtbar Viertes Face-to-Face-Treffen der MkS-Arbeitsgruppe
Viertes Face-to-Face-Treffen der MkS-Arbeitsgruppe
Bern, 23.08.2012. Heute hat sich die Arbeitsgruppe MkS zu ihrem vierten Face-to-Face-Zusammenkunft getroffen. Auf dem Programm stand das Thema „unterschiedliche Arten von Projekten“, oder anders gesagt: die fast rhetorische Frage, ob alle Projekte die gleichen Herausforderungen mit sich bringen.
In vier Vorträgen aus verschiedenen Firmen der Branchen Maschinenbau und Medizintechnik haben sich die Gruppenmitglieder gegenseitig die Besonderheiten ihrer Projekte und ihre gewonnenen Erkenntnisse präsentiert.
Einigkeit unter den Teilnehmern herrscht darüber, dass Projekte sich stark unterscheiden, z.B. danach, ob sie Technologie oder neue Produkte entwickeln, oder danach, ob sie vorhergegangene Lösungen berücksichtigen, modernisieren oder ersetzen sollen.
Einige herausgegriffene Erkenntnisse und Thesen:
- Die Literatur geht meistens davon aus, dass Projekte auf der grünen Wiese beginnen, und gibt daher nur wenige Anhaltspunkte für das Aufsetzen auf früheren Produktgenerationen.
- Die INCOSE- / INCOSE-UK-“In-Service”-Arbeitsgruppen könnten ein guter Anlaufpunkt für Fragen rund um die Behandlung bestehender Systeme sein.
- Die Architekturbeschreibung des existierenden Systems kann ein wertvolles Input-Artefakt für den Architekturprozess sein - zumindest in Form von Lessons Learned. Dies gilt vor allem dann, wenn ein bestehendes System modernisiert werden soll.
Insgesamt stellen wir fest, dass das Thema viele Fragen aufwirft, die nach momentanem Erkenntnisstand nur für jedes Unternehmen individuell beantwortet werden können. Wir schließen das Thema „unterschiedliche Arten von Projekten“ vorläufig ab und werden es bei der Weiterarbeit an unserem Best Practice Guide nochmal kurz aufgreifen.
Zusätzlich zum vorgegebenen Thema haben wir uns kurz zum Thema Normen abgestimmt und waren uns einig, dass es pro Firma oder zumindest pro Produktgruppe eine zentrale Interpretation der geltenden Normen geben sollte, die dann in die verschiedenen Projekte einfließt.
Nächste Schritte:
- Wir beginnen nach dem TdSE 2012 das Thema „Lean Systems Engineering“ mit einer Telekonferenz und versuchen, die Ansätze der entsprechenden INCOSE-Arbeitsgruppe einzubinden, anstatt das Rad neu zu erfinden.
- Wir beginnen mit der Arbeit in der Normungs-Untergruppe (siehe Link: https://www.xing.com/net/gfse/moderat-komplexe-systeme-mks-591478/eigene-iso-fur-kleine-und-mittlere-unternehmen-38623302/ )
- Wir halten einen Vortrag über die Zwischenergebnisse der MkS-Arbeitsgruppe am TdSE 2012.
- Sammeln der Ergebnisse aus dem heutigen Treffen und auch aus weiteren Aktivitäten, in einem Format, das wir vom Feedback zu unserem TdSE-Vortrag abhängig machen.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Drittes Face-to-Face-Treffen der Arbeitsgruppe „Moderat-komplexe Systeme“ (MkS)
Bern, den 21.02.2012. In Bern haben heute die Firmen FRIKART Engineering GmbH und XAMConsult GmbH das dritte Face-to-Face-Treffen der Arbeitsgruppe „Moderat-komplexe Systeme“ (MkS) der GfSE ausgerichtet. Nachdem die Themen Architektur und Verifikation in mehreren Webkonferenzen und Treffen erfolgreich abgeschlossen waren, stand diesmal das Thema „Anforderungen“ auf dem Programm. Es wurden aber auch Themen im Bereich der Schnittstelle zwischen Anforderungen und Architektur behandelt, zum Beispiel axiomatisches Design.
In insgesamt 5 Vorträgen aus den Bereichen Medizintechnik, Maschinenbau und Beratung wurde das Anforderungswesen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Dabei ging es um Prozesse, Modelle, Best Practices und Erfahrungen – aber auch um konkreten Werkzeug-Einsatz.
Einige wichtige Punkte waren:
1.) Glossare unterstützen das Anforderungswesen und sollten in einer für alle Stakeholder zugänglichen sprachlichen Form niedergelegt sein. Modellierungssprachen können dabei auch als mögliche sprachliche Form gesehen werden.
2.) Sprachschablonen für die Formulierung von Anforderungen haben sich bei mehreren Teilnehmern bewährt und der gegenseitige Vergleich hat zu neuen Denkanstößen geführt.
3.) Methoden zur Wiederverwendung von Anforderungen über mehrere Projekte hinweg verringern die Time-to-Market. Sie müssen vor dem Schreiben der Anforderungen etabliert sein und lassen sich vor allem mit guter Werkzeugunterstützung umsetzen.
4.) Der Aufwand zum Aufbau einer werkzeuggestützten Synchronisation zwischen Anforderungswerkzeugen und Architektur-Werkzeugen darf nicht unterschätzt werden. Einige Gruppenmitglieder haben gute Erfahrung mit manuellen Ansätzen zur Synchronisation gemacht.
Als nächstes möchte die Arbeitsgruppe ihre bisherigen Erkenntnisse in einem Arbeitspapier zusammenfassen. Dieses möchte sie in die GfSE, aber auch in das neue Schweizer INCOSE-Chapter „SSSE“ (http://www.incose.ch) hineintragen, um so die enge Zusammenarbeit zwischen GfSE und SSSE zu unterstützen.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Was ist ein moderat-komplexes System?
Guten Abend,
In der Arbeitsgruppe moderat-komplexe Systeme ist heute die im Betreff genannte Frage aufgekommen.
Hier ist der momentane Stand der Defintion:
"Moderat-komplexes System = System, dessen kompletter Lebenszyklus von max. 3 Systems Engineers beherrscht werden kann."
Ich bitte dieses Forum um Hilfe bei der Verbesserung dieser Definition (sie hat sie nötig).
Viele Grüsse
Jesko
Tim Weilkiens Stephan Roth Marcel Frikart
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Letzter Kommentar:
Hallo Stephan,
Sind denn die Off-the-shelf-Komponenten bei dem von Dir angeführten System ohne Systems Engineering entstanden? Das entscheidende am Definitionsvorschlag ist ja, dass bei den Subsystemen eines moderat-komplexen Systems kein Systems Engineering mehr involviert sein "darf", wenn es unter die Definition fallen soll. Auch nicht bei den Zulieferern.
In meinen Beispielen ist das - vielleicht etwas naiv von mir - nicht so scharf dargestellt, aber der Definitionsvorschlag geht vom Einsatzbereich des Systems Engineering als Disziplin aus und nicht vom Scope einer einzelnen Architektur.
Sind also nur die Beispiele und die zugehörige Herleitung durch die F125 invalidiert oder auch die resultierende Definition "Ein MkS ist ein System, dessen Subsysteme ausserhalb des Verantwortungsbereichs von Systems Engineers eine Unterstruktur erhalten" ?
Viele Grüsse
Jesko
Nur für XING Mitglieder sichtbar Zweites Face-to-Face-Treffen der Arbeitsgruppe zum Thema Architektur
Bern, September 2011. Am 21.09.2011 hatte die Arbeitsgruppe Moderat-komplexe Systeme (MkS) ihr zweites Face-to-Face-Treffen, diesmal bei der Bernafon AG in Bern zum Thema Architektur. Auf der Agenda standen Vorträge aus dem Umfeld von fünf Unternehmen aus den Bereichen Consumer Electronics, Aufzüge, Medizin- und Weltraumtechnik.
Ein in den Vorträgen mehrfach genannter Aspekt war die Behandlung von nicht-funktionalen Anforderungen in der Architektur. Dafür steht nach Kenntnis der Teilnehmer keine Methode bereit, die allgemeingültig genug ist, um in einem MkS-Umfeld von wenigen Systems Engineers eingeführt und angewandt zu werden.
Als weiterer Aspekt wurde diskutiert, wie Teams rund um Architekturen und modellbasierte Architekturbeschreibungen organisiert werden können und wie weit das dazu nötige methodische Wissen verteilt sein sollte.
Als nächsten Schritt möchte die Gruppe offen gebliebene Fragen bearbeiten, indem sie zum Beispiel anhand des Reliability Engineering der Rolle von nicht-funktionalen Systemeigenschaften nachgeht.

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Über die Gruppe "Gesellschaft für Systems Engineering (GfSE)"

  • Gegründet: 10.12.2010
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